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     Mit Blut geschriebene     
   verzeihende   
     Liebe   


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Zur Einführung

Auf unserer Homepage kann auch ein ‘Rapport’ der Glaubensmärtyrer der Jünger Christi vom Jahr 2007-2008 gefunden werden. Die dort dargestellten Daten und die Anzahl der Glaubensmärtyrer sind in folgenden Jahren nicht nur nicht gesunken, sondern im Gegenteil: sie steigen nur noch mehr. Das betrifft vor allem Länder, wo fanatische Bekenner des Islams das Land in ein Islams-Land zu umgestalten vor haben, wo nur strikt Islam-Gesetze verpflichtend wären, samt dem ‘Shariah’ und dem Verbot den Glauben an Gott den Dreieinigen und an den Erlöser des Menschen, Jesus Christus, verkünden und annehmen zu dürfen.
– Hier der Link zum erwähnten ‘Rapport’, der zum Jahr 2007-2008 fertig gestellt wurde – leider nur in Polnischer Version: (sieh.: Meczennicy 2008).
– Der Link enthält ein paar Artikel, und zwar:

(1) Gott weint in unseren Schwestern und Brüdern
(2) Erde die mit Blut der Christen fließt
(3) Verfolgt um des Glaubens willen
(4) Verfolgungen nach einzelnen Ländern


Es gehört sich, dass man sich um diese Wirklichkeit bewusst bleibt. Umso mehr gehört es sich, diese mit innigem Gebet zu unterstützen, die ununterbrochen – meistens in vielen Ländern zu gleicher Zeit, „um des Namens Christi willen’ Verfolgung leiden. Daher das dringende Gebet um ihr Ausharren im bekannten Glauben – den ihnen zugefügten, des Öfteren schauderhaften Foltern, zum Trotz. Allerdings es darf nicht das ebenfalls innige Gebet für die Täter fehlen, dass auch sie „... Dich, den Wahren Gott, erkennen, und Jesus Christus, den Du gesandt hast(Joh 17,3). Der Erlöser des Menschen, der Gott-Mensch Jesus Christus, hat mit seiner Passion am Kreuz ausnahmslos jeden Menschen erlöst. Dennoch niemand wird die Gabe der Erlösung benutzen können, solange er sich für sie nicht öffnet und nicht an den Gottes Sohn glaubt: diesen um unserer Sünden willen Gekreuzigten, und doch Auferstandenen „... zu unserer Rechtfertigung(Röm 4.25).

Unterhalb stellen wir den – teilweise autobiographischen Bericht, über ein junges, 22-jähriges Mädchen, eine Islamitin, die zum Glauben an Jesus Christus gefunden hat. Hinterlistig nach Hause gelockt, wurde sie von ihren eigenen Eltern auf ausgesuchte Art und Weise grausam gefoltert: um die Absage des Glaubens an Christus an ihr zu erzwingen; und zuletzt ... entführt. Nach ihrer unerwarteten Befreiung von Händen der Entführer – hat sie zu allererst mit aufrichtiger verzeihender Liebe um Christi Namens ihre Täter umfangen.
– Vielleicht macht dieses lebendige, frühe, so viel sagende Beispiel so manchem Verehrten Leser bewusst, wie sehr die Jüngerschaft Christi geschätzt werden soll, aber auch wie notwendig es ist, die Treue dem einmal Gott gegebenen Wort zu bewahren, samt der spontanen Bereitschaft, selbst dem größten Feind von Herzen zu verzeihen.

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Habiba
Märtyrin des Glaubens
die in Spuren des kennen gelernten
und geliebten Jesus-vom-Kreuz
den Feinden zu verzeihen
versteht

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Quelle:
„Kurier der Christlichen Mitte”, März 2013, Nr. 3, S. 1, Kol. 1-2


Diese Begebenheit ist vor einigen Jahren im Norden von Kenia pas­siert. Die 22jährige Christin Habiba, vom Haus aus Muslimin, dann aber Jesus Christus kennen gelernt, gibt uns allen eine praktische Antwort dadurch, was sie hautnah erlebt hat.
– Habiba wird während eines christlichen Seminars, an dem sie gerade teilnimmt, von ihrem Bruder hinterlistig nach Hause gerufen (bei Muslimen als ‘Norm’ praktiziert). Sie kommt nicht wieder, auch am nächsten Tage nicht. Was unterdessen geschieht, erzählt sie selbst.

„Zu Hause angekommen, wurde ich gleich von mehreren Familienmitgliedern hart angefasst. Sie banden mir die Arme auf dem Rücken zusammen, steckten mir ein Stück Stoff in den Mund und banden mir ein weiteres Stück um den Mund. Auf diesem Stück Stoff stand ein Koranvers. So musste ich die ganze Nacht verbringen. Meine Eltern dachten, auf diese Weise würde Allah mich wieder zu sich zurückholen..
– Am nächsten Tag wollte mein Vater mich zwingen, das islamische Glaubensbekenntnis zu sprechen, aber ich weigerte mich. So drängte er mich ganz nah an die Feuerstelle in der Küche und fesselte mich dort mit einem scharfen Seil an einen Stuhl. Das Seil zerschnitt meine Haut, und ich schrie vor Schmerzen. Aber er schloss die Küchentür, gab Pfeffer in das Feuer und ließ mich in dem Qualm allein. Beinahe hätte ich das Bewusstsein verloren.
Doch auch danach war ich nicht bereit, JESUS zu verlassen und zum Islam zurückzukehren. So erhitzte mein Vater drei Steine im Feuer, bis sie glühten, und verbrannte mir damit die Hände. Sogar – meine Zunge verletzte er mit einem glühenden Gegenstand. Doch ich hielt treu an JESUS fest.
– Nun war meine Mutter an der Reihe. Sie schlug mich, riss mir meine Haare aus und kratzte meine Haut mit ihren Nägeln auf. Ich dachte an den Vers aus dem Römerbrief: „Wer will uns schei­den von der Liebe GOTTES? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Entbehrung oder Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht: Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag, wir sind wie Schlachtschafe geächtet(Röm 8,35). Dieses Wort gab mir Kraft, durchzuhalten..
– Als meine Eltern merkten, dass mich all diese Folterungen nicht überzeugten, hatten sie noch eine letzte Maßnahme bereit: Sie sagten vor der ganzen Familie, dass sie mich mit einem Islamlehrer verheiraten werden. So kamen denn einige Männer, zerrten mich in ein Auto und entführten mich ...”

Als Habiba am folgenden Tag nicht wieder zum Seminar kam, machten sich einige Gläubige mit der Polizei auf, sie zu suchen. Nach langer Suche fanden sie das Auto der Entführer. Es war wegen des schlechten Wetters im Schlamm steckengeblieben. Nach einigem Hin und Her gaben die Entführer Habiba heraus, die sie in ein Gebüsch geschleift hatten. Ihre Kleidung war zerrissen, die Haut aufgeschürft, und sie blutete über der Stirn, wo man ihr offensichtlich büschelweise die Haare ausgerissen hatte.
– Was dann folgte, ist einfach nur göttlich und für uns alle zum Vorbild und Nachahmen. Ein Bruder beschreibt die Szene:

„Nachdem Habiba befreit worden war, wollte sie nicht sofort mit uns zurückfahren. Stattdessen umarmte sie jeden ihrer Entführer und sagte ihnen, was ihr Herz bewegt: ‘Ich war so schuldig, doch nun habe ich Gemeinschaft mit Gott, weil Jesus für mich gestorben ist. ER hat alle meine Schuld bezahlt, die ich selbst nie hätte bezahlen können. Aber ER hat mir nicht nur vergeben, sondern mich auch aufgefordert, anderen zu vergeben. Ich möchte euch von Herzen all die körperlichen und seelischen Schmerzen, die ihr mir zugefügt habt, vergeben. Ich werde euch nicht verfluchen, sondern für euch beten, damit auch ihr die Gnade und Liebe erkennt, die Jesus Christus euch schenken will”.

Pastor Fouad Adel kommentiert diesen erschütternden Bericht in seinem Büchlein „Geschichte des Islam – Geschrieben mit Blut und Terror(Kostenspende: 3 €; Bestellung: Tel. 0180-3002673): „Diese unsere junge Glaubensschwester wusste nicht halb so viel über Jesus, die Bibel und den Islam – wie wir. Aber sie hatte die auch in uns wohnende Göttliche Kraft, in Jesu Liebe ihren absolut grausamen Feinden von ganzem Herzen zu vergeben”.



Zur Information: Die Person des Pastors Fouad Adel.
– Fouad Adel wurde 1955 in der sudanesischen Hauptstadt Khartum in einem christlichen Elternhaus geboren, so dass auch der muslimische Alltag seine Erfahrungen prägte. Zunächst wurde er Bau-Ingenieur, studierte aber dann Theologie in Khartum und Alexandria. Das Studium enthielt intensive Arbeit am Koran.
– Nach dem Magister-Abschluss wurde er Priester der koptisch­orthodoxen Kirche im Sudan. Dann kam er nach Frankreich, England und 1991 nach Deutschland. Der Ruf zu einem Seminar in Ägypten entpuppte sich als Hinterhalt, doch konnte Adel nach 10 Monaten fliehen.
1996 wurde er als Flüchtling in Deutschland anerkannt. Er arbeitet sowohl unter geflohenen Landsleuten als Seelsorger, wie auch unter verfolgten Christen in muslimischen Staaten. Seit 2001 ist Fouad Adel deutscher Staatsbürger.

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  Jesus am Kreuz  
  Krakow-Mogila, Basilika des Heiligen Kreuzes  


ANMERKUNG.
Sieh auch andere Beispiele der Verzeihung von Herzen, um Christi willen – von unserer WEB-Site: VII.Teil, 3.Kapit., § ‘M’. Es werden dort 8 ‘Beispiele’ heutzeitigen Martyriums in Verteidigung der Keuschheit angeführt. Die getöten Märtyrerinnen haben gewöhnlich ihren Tätern deutlich verziehen, höchstens sie nicht sofort umgekommen.

Innerer Link:
„Im Kampf um die Treue zu Christus bis zum Blutverguss” .
Äußerer Link:
http://lp33.de/seite-lp33/p7_3o.htm#sang – „Im Kampf um die Treue zu Christus bis zum Blutverguss”

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  Siehst du das Lächeln  
   des Himmlischen Vaters?  


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ks. Pawel Leks, SCJ
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Eingefügt: 18.III.2013 r.

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