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VERMERK: Abkürzungen zur angeführten Literatur s. Literatur

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Vom Briefaustausch mit LESERN


Um den Lieben Lesern den Zugang zu Äußerungen anderer Leser über
diese ‘WEB-Site’ zu erleichtern, kopieren wir hier ab und zu ihre
Mitteilungen, zumal diese sehr kritische

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Auslese von Stellungnahmen der Leser
zu dieser WEB-Site




Stimme Nr. 1

(Email – 27. November 2000: sehr negatives Urteil)

„Verehrter Herr Pater! In letzter Zeit war ich oft mit der Lektüre Ihrer Seite über die BOM beschäftigt. Ich habe mir auch einiges von den ‘Neuheiten’ abgedruckt, die mir bisher unbekannt waren. Ich suche danach, alles dann auch meinen letzten heranwachsenden Kindern zu übermitteln, u.a. das Detail über das Lymphknoten-Symptom. Ich bekomme das zum ersten Mal hören.

Sie wissen, Herr Pater, dass ich keinen eigenen Komputer habe. Ich benutze den Komputer samt dem Internet in der Arbeit, wie es auch meine Arbeitskollegen und Mitarbeiterinnen tun. Infolge meines ständigen Studiums Ihrer HOMEPAGE entflammte in unserem Büro letztlich ein schrecklicher Wirbelsturm der Köpfe. Ihre Homepage wurde als Werbung für eine der Verhütungsmethoden herabgewürdigt, sie wurde unter dem Vorwurf verfemt, sie presse nur Zurückgebliebenheit hinein. Sie selbst, Herr Pater, wurden mit schändigenden Worten verpoltert usw. Mich hat man im Büro als Dummkopf und Blödian herabgesetzt.

Eine meine Freundin, die anderseits sehr fromm ist, behauptet stur, dass die Unterbindung der Eierstöcke (Korrektur: es geht dann um Eileiter) nach dem 4. Kind Lebensnotwendigkeit bedeutet, da sie mit dem Prolapsus der Gebärmutter bedroht war. Und außerdem: Wer würde die weiteren Kinder erziehen? Sie sagte auch, dass sie beide vor der Entscheidung auf diesen Eingriff noch zur Konsultation bei einem Priester waren, der ihren Entschluss gebilligt haben sollte. Daher sieht sie darin keine Sünde. Sie bekennt auch, dass ihr Eheleben völlig legal abläuft. Vor ein paar Jahren stand sie in der Kirche immer bei der Fahne der Mütter der Pfarrgemeinde.

Ich wurde eigentlich überhaupt zu Worte nicht zugelassen. Ich habe versucht alles zu erklären, wie ich nur konnte, doch die Kollegen und Freundinnen haben mich überschrieen. Ich werde auf dieses Thema wohl nicht mehr wiederkehren. Ich wurde dort zu ‘diesem Kohlkopf’ und Blödling. Wenn ich vom Büro weggehe, werden über mich und über ‘Billings’ schmutzigste Sachen und Spottwitze ersonnen. Und offenbar: alle lassen kriegerisch ihre höchste Empörung losgehen angesichts der Tatsache, wie das sein kann, dass ein ‘Geistlicher’ an ‘solchen Themen’ interessiert ist und den Mut hat, darüber selbst zu schreiben!”



Soll angesichts der angeführten Allgemeinheiten überhaupt der Versuch einer Antwort unternommen werden?

Der Verfasser dieser Homepage, die u.a. die ‘Billings-Methode’ und die damit zusammenhängenden humanistischen, theologischen und ethischen Fragen beschreibt, ist sich bewusst, dass NICHT hier der richtige Platz ist für irgendwelche Diskussion-Antworten. Es ist ihm von Herzen leid um diese Dame, die so viel erdulden musste – einigermaßen um seinetwillen. Er hat ihr nur im Antwortsbrief geschrieben, er hätte geglaubt, dass sie nach Jahren des Briefwechsels und vertiefter Lektüre die angegriffene Frage auf tapferere Art und Weise zu verteidigen imstande werden wäre. Johannes Paul II. ruft unermüdlich dazu auf, dass die Gläubigen um die Vertiefung ihres Glaubens, aber auch um ein vertieftes Kennenlernen der Beweisgründe besorgt sind, was die Göttlichen und demzufolge die menschlichen Lösungen des Glaubensinhaltes und der sich daraus ergebenden ethischen Fragen angeht. Dazu ermutigt zuinnigst schon der Hl.Petrus, der erste Stellvertreter Jesu Christi auf Erden: „Seid allezeit bereit zur Antwort einem jeden gegenüber, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung in euch(1 Petr 3,15).

Sollte es die Autoren der übermittelten Vorwürfe und ihrer aggressiven Empörung NICHT allzu sehr kränken (man bekommt den Eindruck, all das wäre nicht völlig bewusstgewordener Ausdruck einer eigenen inneren Niederlage in diesem Bereich ...), dürfte folgendes festgestellt werden:
Auf JEDEN der hier gesetzten Vorwürfe wurde des öfteren und wohl genügend genau eine Erklärung auf den reichlichen Spalten dieser WEB-Site angeboten.
Es drängt sich allerdings unwillkürlich ein anderer Aspekt dieser Tatsache auf. Die Lawine der erwähnten Beschimpfungen, die übrigens auch in vielen anderen Milieus symptomatisch vernommen werden können, ist grundsätzlich Zeugnis dafür, dass das Thema selbst, das zum Gegenstand so apodiktischer Äußerungen geworden ist, für ihre Autoren UNBEKANNT bleibt. Die Wahrheit setzt sich ... leise durch. Sie sucht dauernd nach dem GUTEN. Mit großer Stimme schreit – bisweilen ganz gellend – das ÜBEL, oder mehr präzise: der BÖSE: Satan, der die ganze Welt verführt(s. Offb 12,9; zum Geschrei des herausgetriebenen Satans s. z.B.: Mk 1,26; 9,26; Lk 4,33; usw.).
An diejenigen, die als Erwiderung ihrer Bereicherung mit gutem Wissen – mit Flut immer anderer sophistischer Argumente zu überhäufen wissen, gelangt vom Vortrag über das erörterte Thema gewöhnlich nur das eine oder andere, vom Kontext völlig herausgeschälte, mehr ‘intrigierende’ Detail. In dieser Lage müsste nur festgestellt werden: „Sie wissen nicht, was sie tun – was sie reden”. Der Verfasser kann nur zum geduldigen, im Klima innerer Stille unternommenen LESEN der GESAMTHEIT dieser zweifelsohne ausgedehnten SEITE ermutigen. Dann beruhigt sich vielleicht das Herz von allein und es beginnt die Morgenröte der SONNE aufzudämmern.

Es dürfte auch bemerkt werden – möge auch diese Feststellung nicht eine weitere Entrüstungswelle auslösen: Gewöhnlich kommt es zur Raserei und Anstoß gerade bei jemandem, dessen Gewissen nicht völlig durchscheinend bleibt. Es kann sein, dass auch hier die Tatsache besteht: IRGENDETWAS von diesem Vortrag musste jemanden in seiner Seele vielleicht zutiefst ‘getroffen’ haben. Der lautgewordene Widerspruch wurde zum Symptom der vielleicht unterbewusst empfundenen Notwendigkeit, dass bestimmte Schnitte im Bereich der eigenen Verhaltensweisen in ihrer Göttlichen (und folglich menschlichen) Wertung unternommen werden müssten. Und das kann offenbar bisweilen ... ganz arg ‘weh tun’. Das Loswerden dieser bloßgewordenen ‘Herzenswunde’ kann nach weit gehenden Veränderungen im bisherigen Lebensstil rufen. Demzufolge kommt diese Nervosität zum Vorschein – infolge des vielleicht ganze Jahre lang unterdrückten Schuldgefühls in Gottes Angesicht.
– Oder auch diese Reaktion könnte Ausdruck sein einer ziemlich ‘hoffnungslosen’ Suche nach Gründen, die die BÖSEN sittlichen Verhaltensweisen zu rechtfertigen imstande wären (es wäre Versuch zut sog. Rationalisierung der Sünde ...).

Hat Johannes Paul II. nicht Recht, wenn er liebevoll und zugleich unermüdlich hervorhebt, dass „... im Hinblick auf das Problem einer sittlich richtigen Geburtenregelung... die KIRCHLICHE GEMEINSCHAFT zur gegenwärtigen Zeit die Aufgabe übernehmen (muss), ÜBERZEUGUNGEN zu WECKEN und denen KONKRETE HILFEN anzubieten, die ihre Vater- und Mutterschaft in einer wirklich verantwortlichen Weise leben wollen” (FC 35; vgl. auch EV 97)? Wer aufrichtigen Herzens nach „dem WEG und der WAHRHEIT, und dem LEBEN” (vgl. Joh 14,6) sucht, wird nicht nur keine Entrüstung entgegenbringen, sondern er wird sich des GUTEN freuen, das vielleicht auch vom Inhalt dieser WEB-Site irgendwie zu strahlen scheint.

Angesichts des Widerspruches infolge des empfundenen ‘heiligen Anstoßes’ bekennt dieser Pater nur, dass auch er biologisch gesehen – FRUCHT der Tatsache ist, dass er eine MUTTER und einen VATER hat. Sie stehen für ewig als seine Eltern an der Wurzel seiner Existenz. In ihrer Ehe wurden sie von Gott u.a. zur Unternehmung der geschlechtlichen Vereinigung gerufen und dazu bevollmächtigt. Allerdings: damals, als infolge ihrer ehelichen Vereinigung er zu existieren begonnen hat, war auch der HERR zugegen: Gott der Allmächtige – der VATER und der SOHN, und der HEILIGE GEIST. Gottes Güte, die die Eltern auch dieses Paters auf das Terrain der verwundernden – u.a. ihrer geschlechtlichen Vereinigung hineingeführt hat, hat damals, bei seiner Empfängnis, im selben Zeitpunkt sein Gottes „EBENBILD und seine ÄHNLICHKEIT” diesem Winzigen geschenkt, der danach ... zum Priester herangewachsen ist. Für diesen Pater schafft es nicht nur keinen Anstoß, dass er sich um die Tatsache bewusst ist, dass seine Mutter mit seinem Vater geschlechtlich verkehrt haben, sondern er ist ihnen, wie auch Gottes Güte – für all diese wundervolle Wirklichkeit unaussprechlich dankbar. Der Pater möchte vor Freude fast springen, dass es ihm erlaubt ist fast mit Worten Gottes an den Propheten Jeremias zu bekennen: „... Noch ehe Ich dich im MUTTERLEIB formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem MUTTERSCHOSS hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt” (Jer 1,5). Den Pater stört es in keinem Fall, noch nimmt er Anstoß daran, dass seine Mutter und sein Vater sich in dieser intimen Zeit auf eheliche Art und Weise ihre gegenseitige Liebe erwiesen haben. Es freut ihn um das Bewusstsein, dass diese ihre eheliche Liebe so stark geworden ist, dass sie ihrer Dynamik entsprechend: ihrer Ausrichtung auf das WOHL dieses ANDEREN – dieses Mal die Frucht seiner personalen Entstehung hervorgebracht hat.

Dagegen in Antwort auf die in der beschriebenen ‘Entrüstungs-Attacke’ enthaltene Androhung und Warnung: „... Wer sollte die weiteren Kinder erziehen”, möchte der Pater nur daran verweisen, was er gegen das Ende einer der ‘Versuche nach einer Antwort’ im 1. Teil, 3. Kapitel – niedergeschrieben hat. Er ist sich offenbar wohl bewusst, dass die Autoren solcher Wehklagen angesichts der Kirche und wohl selbst Gottes – es sehr UNWOHL finden, dass an die folgende Tatsache überhaupt erinnert und verwiesen wird, obwohl diese Tatsache selbst un-entrinnbar bleibt (bitte hier klicken: Müssen? – oder Können? ).



Stimme Nr. 2

10 Dezember 2006 20:48, ...@...pl, MOB

„... Nichts ruiniert das Vertrauen zur Kirche so sehr, als wenn von der Wahrheit abgewichen wird. In Verhütung eine Sünde zu erblicken ist peinlichers Symptom psycho-sexueller Zurückgebliebenheit. Ich gebe Ihnen den Rat, dass Sie heiraten und in Praxis diese Revelationen testen... – Voller Mitleid, S. (Arzt, der an den Auferstandenen glaubt, nicht aber an klerikalen Blödsinn)”.

Antwort des Autors:

+ VCJ PCM
– Verehrter Herr Doktor – S.!
– Haben Sie Dank für Ihre Email und das Bekenntnis Ihrer Meinung.
– Sollten Sie sich, Herr Doktor, vielleicht mit Bezug auf meine HOMEPAGE ausgedrückt haben (in Ihrer Email es ist nicht angedeutet), wäre es gut, meine Worte doch mehr aufmerksam gelesen zu haben. Die BOM hat als „Methode” mit der Kirche nichts zu tun. Wenigstens im direkt begriffenen Sinn. Prof. Billings aus Melbourne hat sich ab Anfang an sehr gehütet, die ‘Methode’ mit der Religion zu verknüpfen, zumal mit der Katholischen Kirche. Auf meiner WEB-Site wird das des Öfteren hervorgehoben.
– Um irgendwelche gegen-elterliche Betätigungen ethisch bewertigen zu können (ob es nun um Antikonzeption geht = Verhütung; diese besteht in Praxis nicht mehr; oder es sollte sich um abortierende Mittel handeln), wie es von der Lehre der Kirche vermittelt wird, ist kein ‘Glauben’ nötig. Ferner, nicht die Kirche ‘erfindet’ die Haltung in Frage ethischer Verhaltensweisen. Alles basiert hier auf gesunder Anthropologie.
– Wenn Sie, Herr Doktor, auf den Auferstandenen glauben, können Sie unmöglich nicht auch auf die Lehrende Kirche glauben. Die Kirche war und wird niemals usurpatorische Institution werden. Jesus, Sohn des Lebendigen Gottes, der Mensch geworden, um den Menschen, sein lebendiges EBENBILD, zu erlösen, lehrt weiter in seiner Kirche. Der Papst, und die in Einheit mit ihm verbleibenden Bischöfe und Priester usw., können nichts erst „erfinden”, wenn es sich um Gottes Gebote handelt. Sie lehren aber aufgrund der Bevollmächtigung und Sendung Jesu Christi, und mit seinem Siegel.
– Ich werde Sie, Herr Doktor, als besonders nahe stehenden an meinem Herzen, wie ich nur kann, mit aufrichtigem Gebet zu umfangen suchen. Werde auch gegenseitig sehr dankbar sein, wenn Sie auch meiner (und sollte es nur sehr allgemein sein) beim Auferstandenen Christus gedenken. Er lebt nämlich weiter in seiner Kirche – „alle Tage hindurch, bis zum Ende der Welt”.
– Im Herzen Jesu und Mariä – ks. PL SCJ


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Allgemeine Erklärung vonseiten des Verfassers der hiesigen ‘Seite’


Der Verfasser der hiesigen ‘HOMEPAGE’ bekommt mehr oder weniger regulär Emails voller Entrüstung, Anschuldigung wegen ‘Zurückgebliebenheit’, Ignorantie betreffs der Grundlagen der Medizin, nicht wissenschaftlichen Aussagen, Forderung dass er zuerst die Gynäkologen befragt, um nachher die besprochenen Themen erörtern zu dürfen, usw. Es geht vor allem um Aussagen mit Bezug auf die eheliche, voreheliche Ethik, und allgemein: um die Geschlechtlichkeit an sich.

Eine ganz ausnahmslose Welle von Entrüstung und Verbissenheit hat die Aussage des Autors über die Heilige Beichte der Eheleute ausgelöst, und entfesselt sie weiter. Sie ist auf dieser WEB-Site zufällig erschienen, indem sie nämlich thematisch mit Fragen zusammenhängt, die auf dieser Homepage näher besprochen werden. Daher ihr Platz zwar auf der PORTAL-Seite, aber im Rahmen der ‘Tabelle’ mit dem Titel: „Utilities – Nützliches”: als eine dieser Art bekömmlichen „Nützlichkeiten” (s. das Art.: Heilige Beichte der Eheleute mit Sünden begangen beim ehelichen Verkehr). Dieser Artikel ist als provozierte Antwort entstanden auf unmöglich anzunehmende Zusammensetzung von Behauptungen, die ihm zum Unterschreiben vorgeschoben wurde.

Die Entrüstung ist in solchen Fällen gewöhnlich eigentlich gegen alle Möglichen ausgerichtet, angefangen von Entrüstung gegen die Kirche, gegen den hier schreibenden Verfasser, und zuletzt gegen Gott selbst. Der hier Schreibende könnte in Fülle immer andere, frische solche Ausdrücke einer ‘heiligen Empörung’ anführen. Mögen zur Veranschaulichung sei es nur ein paar solche Aussagen dargestellt werden.

1. Probestück

„Verehrter Herr, mit Entsetzen habe ich den Text über die Beichte der Eheleute gelesen. Es schien mir, es wären irgendwelche Versen vom XV.-XVI. Jahrhundert. Allerdings in keinem Fall ! Ein moderner Geistlicher hat hier ein Werk geschaffen, das würdig wäre des allerfinsternsten Mittelalters. Nach der Lektüre dieses Konglomerates von Irrationalität und Schädlichkeit, drängen sich folgende Fragen auf:
1. Woher schöpfen Sie, Mein Herr als Vertreter des Klerus, das technische Wissen über diese Themen?
2. Sollte es sich im XXI. Jahrhundert ziemen (ich sage hier von intellektueller Glaubwürdigkeit), solche infantile Stellungnahme zur menschlichen Sexualität zu vertreten?
3. Woher der Hass der Kirche zur menschlichen Fleischlichkeit und wie verhält sich das zu abscheulichen Skandalen, deren Ihre Kollegen dem Fach nach immer häufiger zu Helden werden, obwohl ihr es ab immer gewesen seid.
Ich versuche nicht einmal, mit Ihrem Text zu polemisieren, weil ich Sie nicht beleidigen möchte. Er ist in seiner meritorischen Schichte paralysierend. Sie heißen den Frauen, dass sie den ehelichen Kalender anwenden? Ob Sie Spaß und Scherz treiben?
Sie erleben wohl ein tiefes Problem mit eigener Sexualität, indem Sie in ihrer Aussagekraft so monstruelle Texte verfassen.
Sie führen an – lassen wir uns nicht täuschen, selektiv ausgewählte biblische Zitate; dass es mehr lächerlich sei, solche vom Alten Testament, um die eigenen Thesen zu begründen, wiewohl Sie, Mein Herr, vortrefflichen Bescheid wissen, dass man Zitationen finden kann, die ganz anderes darstellen.
Sie verurteilen die Selbstbefriedigung? Sie sagen es als Priester? Ganz lächerlich. Können Sie in den Spiegel schauen? Sie beschreiben, Mein Herr, den sexuellen Akt auf groteske Art und Weise. Was sagen Sie da: dass das Präservativ ... abortierendes Mittel sein soll? Entschuldigen Sie, aber Sie, Mein Herr, erweisen Blödsinn. Wer hat es Ihnen, Mein Herr, gesagt?” ... usw. usw. (Email vom: 21.X.2008; unterzeichnet: ‘B...’).

2. Probestück

[Bemerkung: Dieser Text war Ansammlung von orthographischen Fehlern eigentlich in jedem Wort] „Mensch, wo hast Du denn die Beichte von Eheleuten genommen? Hat es Dir Gott so befohlen? Überlegst Du überhaupt, was Du schreibst? Lauter Dummheiten! Es ist nur Deine Erfindung. Lächerlich und bedauerlich, dass es Leute gibt, die daran glauben.
Der Sex ist menschliche Natur, aber um so viele Kinder zu zeugen, da wer wird sie erhalten? Die Kirche? Blödsinn! Die Kirche hat mehr Leute ermordet, als Stalin und Hitler. Es gibt nichts schlimmeres als religiösen Fanatismus ...” (Email vom: 24.III.2007; unterzeichnet: ‘Cz...’).

3. Probestück

„Ihr Abortiv-Gehirn, das eine solche Perönlichkeit trägt! Entschuldigen Sie, Mein Herr, aber ich kann mich nicht abhalten... Sie sind, Mein Herr, in Ihrem INTELLEKT und Ihrem ERBLICKEN der WIRKLICHKEIT total ABORTIERT !
Aber gut... Noch mehr solche Benommene, da beginnen vielleicht die gewöhnlichen Menschen, die doch das Leben normal leben möchten und ohne Empfindung einer ausgeklügelten Schuld, die Absurdidät dieser ein paar Hunderte zu begreifen, die Abweichungen von der Norm aufweisen, und dazu ihre Dummheit und Entstellung auf andere zu übertragen vor haben. Ich wünsche, dass Sie ihre schöpferischen Fähigkeiten verlieren” (Email vom: 3.IV.2007; unterzeichnet: ‘J...’).



Vielleicht genügen diese ein paar angeführte ‘Musterproben’, auch wenn noch viele andere zitiert werden könnten. Eines ist ersichtlich: dem Autor ist es mit dieser, solchen Homepage, zu existieren nicht am leichtesten.

Was die auf der hiesigen WEB-Site angeführten Feststellungen vom Grenzbereich der Ethik und Medizinwissenschaft angeht, z.B. bezüglich des Wirkungsmechanismus der abortierenden Mittel (die Industrie zu Diensten des Sexus produziert zurzeit keine anderen außer nur Abortivmittel; auch das Präservativ zählt dazu; indirekt, aber um so mehr ganz deutlich. Am entsprechenden Ort unserer WEB-Site wird die wissenschaftliche Literatur angezeigt), möchte der Autor einmal mehr feststellen: bevor er den Mut gefasst hat, irgendwas über diese Themen zu schreiben, musste er selbstverständlich die bekömmliche neuere wissenschaftliche Literatur gut besichtigen. Ein Priester kann sich den ‘Luxus’ nicht erlauben, um in der Luft zu schweben und die P.T. Leser mit nicht verifizierten Botschafte zu betören. Das hat sich schon des Öfteren in Disussionen ebenfalls mit ... Ärzten gezeigt.

Ein Wort mit Bezug auf die ‘Ethik’. Die Prinzipien der ethischen Verhaltensweisen hat im Herzen des Menschen: in seinem Gewissen – Gott selbst eingeprägt. Dort, im Gewissen, unterhält Gott fortdauernd seinen Dialog mit jedem Menschen ausnahmslos. Das Gewissen kann selbstverständlich: in Irrtum gebracht werden – u.a. infolge des starken Einflusses der Umgebung; durch den Einfluss von meinungs-schaffenden, das Übel promovierenden Medien, u.dgl. Diese Faktoren sprechen dem Menschen nicht selten ein, ihm stehe die Autonomie zu, was das ‘Schaffen’ ethischer Normen angeht, wie auch die Gestaltung der Verhaltungsweisen nach willkürlichem Gefallen.
– Indessen ist selbst die Kirche Jesu Christi nicht befugt, eine irgendwelche neue ethische Norm zu schaffen. Und was erst die gesetzgebenden Gremien irgendwelcher Staaten und legislativer internationaler Organismen. Alle ihre ‘Genehmigungen’ für Betätigungen, die sich irgendwelchem der Gottes Gebote widersetzen, sind von vornherein ungültig. Sie sind rebellische Usurpation einer Macht, über die sie in keinem Fall verfügen. Ihr Finale wird dereinst die Abrechnung vor dem Richter der Lebenden und Verstorbenen sein – von ... unbezählbaren ‘fremden Sünden’.
– Um so weniger ist ermächtig, irgendwelche ethische Norm zu schaffen oder sie zu abolieren – jemand Individueller, und sei es irgendwelches Paar von ‘zweien’, die sich als Personen miteinander verbunden finden.

Die Kirche Christi ist dagegen mächtig und verpflichtet, die moralischen Normen authentisch und autoritativ zu erklären und sie Menschen ‘guten Willens’ darzulegen. Die Stimme der Kirche wendet sich an alle Menschen, unabhängig von ihrem Bekenntnis und ihrer Überzeugungen. Sie betrifft das rechtmäßige Verständnis der ethischen Normen und ihre Adaptation an die sich ändernden Bedingungen und den technischen Fortschriftt, den sich die vorangegangenen Geschlechter nicht selten nicht einmal vorstellen konnten. Diesen Auftrag erfüllt die Kirche in unaufhörlichemn Hinhören auf die Stimme Gottes, wie sie im Dekalog enthalten ist, oder im Gesetz des Evangeliums, das vom Sohn Gottes selbst mitgebracht worden ist; unabhängig davon, ob sie demzufolge Belobigung erwarten kann, oder auch Verfolgung.

Der hier schreibende Geistliche tut alles, dass er dem von Jesus Christus eingesetzten Magisterium der Kirche treu bleibt. Er möchte in den auf der hiesigen WEB-Site vorgelegten Angeboten auf keinen Mikrometer abweichen von Verbleiben in engster Einheit mit der Lehre des PETRUS-der-ablaufenden-Zeiten. Er will tätig bleiben und schreiben unerschütterlich treu „sub Petro et cum Petro – unter Petrus und mit Petrus”. Auch dann, wenn die übermittelten ethischen Vorschläge bei einigen P.T. Lesen die höchste Empörung, Beschimpfung und Androhungen wecken werden.
– Wenn er seine Haltung auf solche Art und Weise erklärt, bleibt er zu gleicher Zeit zutiefst überzeugt, dass allein diese Lösungen, wie sie im Rahmen ihres Verstädnisses vonseiten des Magisteriums der Kirche umfangen werden, zutiefst dem Menschen selbst dienen – nicht nur als dem Kind Gottes, sondern schlechterdings als dem Menschen; und weiter, dass sie so der auf menschliche und Gottes Art und Weise begriffenen ‘Liebe’ dienen: der Hingabe seiner Selbst sich gegenseitig, allerdings solcher Hingabe, die zum ewigen – Leben führt: im „Haus des Vaters”.

ks. Pawel Leks, SCJ

Kraków, den 28.XI.2008



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