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VERMERK: Abkürzungen zur angeführten Literatur s. Literatur
Abkürzungen zur Literat. ‘Gender’ – s.: Grundlegende Literatur. Abkürzungen
Terminologie zu Ausdrücken ‘Gender’ – s.: Quellen zu Wörterbüchern-Stichwörtern

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Drittes Kapitel

IN DER GENDER-IDEOLOGIE:
DES ALLUMFASSENDEN
GENDER-QUEER-MAINSTREAMING
*       *       *
„... Sondern erlöse uns von Diesem,
der der BÖSE ist”
(Mt 6,13)

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Einführung in das Klima dieses Kapitels

Solange Polen unter der unmittelbaren Domination des kommunistischen Blocks gelebt hat, war es einigermaßen vor bösen Einflüssen der Ideologien und geistigen Bewegungen geschützt, die im Maß, wie Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg (1939-1945) abliefen, das geistige Antlitz des freien Teiles Europas, Amerikas und weiterer ihnen unterlegener Länder zu erschüttern begannen.

In Polen ist die Epoche der „Solidarität” angekommen (1980-). Zur schweren Erfahrung für Polen wurde der zu dieser Zeit erklärte ‘Kriegs-Zustand’ (1981-1983). Allerdings es waren Jahre, da sich das Polnische Volk am Papst Johannes Paul II. freuen konnte: dem Sohn des Polnischen Volks (1920-2005; sein Pontifikat: 1979-2005). Dieser Papst, ehemaliger Bischof (ab 1958), dann Erzbischof-Metropolit und Kardinal in Krakow, Karol Wojtyła (Erzbischof von Kraków ab 1964; Kardinal ab 1967; Papst ab dem 16.X.1978-2.IV.2005), mobilisierte das Vaterland allein schon mit seiner Person zur Treue zu Christus, zu Maria und zur Kirche – in Weiterfolge der Weisungen des Primas des Millenniums Polens, Dieners Gottes Kardinal Stefan Wyszyński.
– Auf ganz besondere Art und Weise haben zur geistigen Mobilisierung des Volks „DIESER Erde” die acht Apostolischen Pilgerreisen Johannes Paul II. in seine Heimat beigetragen (bündige Übersicht s. z.B.: Johannes Paul II. – poln.).

Als aber der den Westen von Osten Europas teilende ‘Eiserne Vorhang’ samt der ‘Berliner Mauer’ gestürzt ist (1989), begannen nach Polen – in weit angelegtem Strom – sowohl gute, wie auch schlechte, manchmal sehr schlechte Einflüsse des Westens einzubrechen. Gerade diese begannen immer mehr, nicht selten ganz gefährlich, die bisherige Kultur und Tradition dieses Tausendjährigen Volks, das Christus und Maria gehörte, zu infizieren. Seine Kultur und Tradition ist doch aufgrund des Gottes-Geschriebenen-Wortes und der Lehre der Kirche Christi aufgewachsen und hat sich als solche die ganzen Tausend Jahre des Christlichen Polens glücklich entwickelt.

Die böse Saat, anfangs nicht selten nicht einmal allzu sehr bemerkt, hat darauf beruht, dass das Volk in immer größeren Maß mit dem Geist eines ethischen Relativismus und weniger oder mehr offener Zurückweisung der ethischen Normen infiziert wurde. Die „Kornrade” (s. Mt 13,24-30; und s. Worte Johannes Paul II. bezüglich des „herausgepickten” guten Samens vonseiten des BÖSEN, die er bei seiner IV. Pilgerreise in die Heimat in Łomża, am 4.VI.1991, Pkt. 5 – gehalten hat) der angesteckten Saat begann unbemerkt, aber systematisch, in das staatliche und nationale Leben einzudringen. Sie fand nicht selten in das Leben der Familie Eingang, der Ehe, in das individuelle Leben der Söhne und Töchter des Polnischen Volks. Für viele begannen als Ideal Leute des ‘Westens’ zu sein, denen es gewöhnlich ‘besser geht als uns’ – und es fehlt ihnen nichts. Wie viele im ‘Westen’, begannen ihr Leben so zu gestalten, als ob es Gott ... nicht gäbe. Sie meinten, Gott ist ihnen zum Wohlstand schlechterdings ... nicht nötig.

Diese Vorgänge, im völligen Widerspruch zum Evangelium Jesu Christi und der Marianischen Erziehung des Volks, fanden großenteils dezisive Unterstützung vonseiten der Personalitäten, die den Staat regierten, und umso mehr vonseiten der politischen Parteien – meistens mit stark atheistischer Unterfärbung, die den Grundstock der Regierungsmannschaft bildeten. Es waren großenteils diese, die auf dem Mentalitätsgrundboden und des kommunistischen Regierungsstils erzogen wurden. Infolge der ein paar Jahrzehnte dauernden kommunistischen Herrschaft über Polen ist dieser Stil in den Geist der zeitweiligen Erben der früheren Regierungsmannschaften manchmal tief eingesickert.

Es ist bekannt, dass ein einmal eingewurzelter Stil der Denk- und Betätigungsweise keinesfalls leicht, noch von Tag zu Tag ausgerottet werden kann. Es ist vor allem schwierig ihn in tatsächlichen Dienst dem gemeinsamen Wohl zugute zu umgestalten, wie auch in mit der Tat bezeugten Liebe zum Volk. Dass solche Umkehr Tat werde, müsste bei Regierungspersonen, und umso mehr bei jedem der Söhne und Töchter des Volks, als Richtschnur der Verhaltensweise das Gesetz Gottes und sein Umsatz ins Alltagsleben vorausgesetzt werden. Erst solcher Regierungsstil erwiese sich als tatsächlicher Dienst zum Wohl des Volks – samt der höchsten Ehre vor seinem bisherigen Erbgut in Kultur und Tradition.

Leider die aufeinanderfolgenden Regierungsmannschaften folgten ganz deutlich der Verhaltensweise der Herrschaftsteams aus besten kommunistischen Zeiten: es waren meistens ‘berufsmäßige’ Atheisten. Nur dass sie Jetztzeit ihre Verhaltensweise in zeitweilig mehr ‘moderne’ Kleidung umgetauscht haben: in Lebensweise nach dem Stil des westlichen Atheismus.

Diese Situation kam immer mehr zutage, nachdem der Heilige Vater Johannes Paul II. in das „Haus des Vaters” überwandert ist (+ 2.IV.2005). Polen musste allmählich die nicht endenden äußeren und inneren, immer weiteren Probleme bewältigen. Es mussten geschichtliche, ökonomische und vielerartige andere Schwierigkeiten überwunden werden. Außerdem mussten u.a. die vielen, früher abgebrochenen Kontakte mit Ländern sowohl des Westens, wie des Ostens wieder erneuert aufgenommen und weiter entwickelt werden.

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Wir stehen im Augenblick an der Schwelle des 3.Kapitels des gerade ablaufenden VI.Teiles unserer Homepage. Dieser Teil ist ganz der Ehe als Sakrament der Ehe gewidmet.
– Das hiesige Kapitel ist der eigenartigen weiteren Folge der gerade erst beendeten Erwägungen über die bedauerliche Karikatur der Ehe: die Homo-Sexualiät, wie auch über hetero-sexuelle Partnerschaften geweiht. Diese Fragen waren Gegenstand des vorigen Kapitels, und zwar des 2.Kapitels des jetzigen VI.Teiles.

Jetzt möchten wir einen Schritt weiter vornehmen. Es drängt sich die heikle, sehr heißgewordene Problematik auf, die mit dem soeben beendeten Kapitel verwandt ist. Zu gleicher Zeit stellt sie aber eine anfangs nicht allzu klar verspürte, grausige Folge des Inhalts des vorangegangenen Kapitels dar.

Der Titel des hiesigen Kapitels lautet:
In der ‘Gender’-Ideologie:
des allumfassenden Gender-Queer-Mainstreaming”

Die ‘Gender’-Ideologie wälzt sich seit etwa 1990 durch die ganze Westliche Welt durch. Sie umfängt mit ihrer Lehre, oder eher sie erpresst mit Hilfe einer von oben her dreist aufgenötigten Einschüchterung vonseiten der UN (Union der Vereinten Nationen), der WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) und EU (Europäische Union) – ihre Annahme von allen der ihnen weniger oder mehr untertanen Staaten aller Kontinente. „Gender”, samt seinem Final-‘Aufzug’ in Form des „Gender Queer Mainstreaming”, wurde mittlerweise, bzw. wird weiter zu einer immer mehr rücksichtslos aufgenötigten Global-Revolution. Sie knüpft direkt an die Sexualität des Menschen als Mann und Frau an, nur dass sie sich total, wenn nicht entschieden vom Schöpfungswerk Gottes in Liebe und Weitergabe des Lebens abhebt und sich ihm widersetzt.

Die Regierung wird in Polen immer mehr offenbar von einer Mannschaft ausgeübt, die sich beinahe als A-Theisten, wenn nicht sogar als Anti-Theisten betätigen (Bemerkung: dieses Kapitel wurde noch VOR der wesentlichen Änderung der Regierung geschrieben: vor 2015 !). Sie nutzen jede Gelegenheit aus, um sich der Kirche zu widersetzen, aber daselbst der ganzen Polnischen Tradition und Kultur, die sich über mehr als Tausend Jahre am Grundboden des Evangeliums Christi ausgestaltet hat.
– Die „Gender”-Ideologie hat im polnischen Staat einen verhältnismäßig empfänglichen Grund angetroffen. Es geht um die Tatsache, dass es im Ministerium der Bildung (= poln. MEN) unter den dauernd sich abändernden seinen Hauptgestalten immer wieder viele solche gibt, für die irgendeine Erwähnung Gottes und der Religion sofort eine unglaubliche Entrüstung auslöst.

Die aufeinanderfolgenden Minister dieses Amtsbereichs scheinen untereinander im Lauf um die Siegespalme zu wetteifern, was die Aufnötigung dem Volk von Programmen einer totalen Laizisierung angeht. Am leichtesten, um solche Palme zu gewinnen, war es, eine allmähliche, aber systematische Deformierung der Gewissen und des ethischen Rückgrats der jungen Generation durchzuführen.

Parallel dazu lief und läuft weiter eine von oben her eingenötigte, planmäßige Unterdrückung der Liebe zum Vaterland überhaupt. Trotzdem sich die ganze heimatliche und christliche Kultur der Söhne und Töchter „DIESER Erde” alle Jahrhunderte hindurch nach der Parole leitete, die ab immer den Nationalstolz zum Ausdruck brachte, zugleich aber auch die unantastbare Heiligkeit dieser Worte, die beständig als Wegweiser und Gelöbnis jedes engagierten Sohnes und jeder Tochter „DIESER Erde” gehalten wurden:

Gott – Ehre – Vaterland”
(poln.: Bóg-Honor-Ojczyzna)

Kein Wunder, dass die reichlich von dezisiven Zentren der UN, WHO und EU finanzierte, aufgezwungene ‘Gender’-Ideologie, samt ihrer Finalfrucht des „Queer” – für die laufende Generation zum Terrain wird, auf dem die erste Frontlinie des Kampfes um das Überleben – bzw. den Tod des Volksgeistes abläuft. Hier spielt sich eine der grundsätzlichsten Schlachten ab um die Identität des Volks – in bewusster, neuerlich bestätigter Wahl der Treue, oder auch des Weggangs vom Erlöser des Menschen und von Maria, der Mutter des Erlösers.

Als Satz gilt hier die Bestätigung des Wahlspruchs – oder auch die Zurückweisung der bisherigen Bande, die das Vaterland mit unbedingter Treue zur Lehre des Nachfolgers Jesu Christi auszeichnete. Zu dessen Ausdruck wurden die wohl sehr ehrenvollen Worte, die aber zugleich eine stark verpflichtende Verantwortung mit sich tragen:

Polonia semper fidelis:
Polen beständig treu”

Das Ergebnis dieser Schlacht – eines verlorenen oder davongetragenen Sieges, wird über die Identität nicht nur Polens entscheiden, sondern in seiner Spur wohl vieler anderer Völker, mit denen das Vaterland lebendig mit demselben Erbe des Glaubens und der Kultur verbunden ist.
– Hier wird es sich bewahrheiten, ob auch die künftige Generation der Söhne und Töchter dieses Volkes ihre Treue bestätigen werden kann, die in verpflichtenden Worten geschmiedet wurde:

Nur unter diesem Kreuz  


wird Polen – Polen




Rozmiar: 10078 bajtów
(16,2 kB)   Nur unter diesem Zeichen


und der Pole – Pole




Rozmiar: 10078 bajtów

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Wie im Fall der vielen anderen, auf der hiesigen Homepage erörterten Fragen, unternehmen wir auch hinsichtlich der ‘Gender’-Problematik kein gesondertes Untersuchungs-Studium ab der ‘Null’. Wir bedienen uns dagegen voller Dank der schon fertigen, gewissenhaft vorbereiteten Bearbeitungen, indem wir sie nur in ein neues Gesamte zusammenfügen, angepasst an den Stil unserer Homepage.
– Grundsätzliche Informationsquelle, die uns unterhalb zur Darstellung der angetretenen Thematik dienen wird, bleiben die folgenden Werke, abgesehen von zahlreichen Artikeln und Diskussionen über die erörterte Thematik, wie sie systematisch und reich in immer anderen Internet-Seiten gefunden werden können.

Hier die grundlegenden Bearbeitungen, auf den wir unsere Erwägungen stützen. Wir geben auch Abkürzungen an, die wir bei Anführungen gebrauchen werden.

Das hiesige Kapitel ist letztlich in eine ziemlich beträchtliche Präsentation ausgewachsen. Um der Bequemlichkeit halber der P.T. Leser fügen wir ganz oben bei jeder Datei (es sind insgesamt 11 Dateien, die dieses Kapitel bilden: von ‘a’ bis ‘k’) einen Link ein sowohl zu benutzten bibliographischen Abkürzungen, wie auch zu Abkürzungen der öfter angeführten Organisationen. Und zuletzt zum Wörterbuch der charakteristischen Terminologie, die in Dokumenten und im Jargon des ‘Genders’ immer wieder auftaucht:

Benutzte Literatur
DyktG Dyktatura Gender. Praca zbiorowa [poln.: Diktatur des Genders]
(Wydawnictwo: Biały Kruk, Kraków 2014, 168 S.) [Verlag: Biały Kruk]
GCywS Gender – Cywilizacja śmierci, KROS-PRO – Kadra Realizatorów Ogólnopolskiej Strategii Promocji Rodziny [poln.: Gender – Todes-Zivilisation]
(Warszawa 2013: Żywa Biblioteka, Lublin czerwiec 2013)
GKR GENDER Kontrrewolucja, red.: Lisicki-Kuby-Wildstein-Pawłowicz-Terlikowscy-Ziemkiewicz-Horubala-Przybylski-Magierowski-Starowicz-Oko-Szymanski-Legutko
(Wydawnictwo m, Kraków 2014) [poln.: Gender: Kontr-Revolution. Autoren ...]
KG-GlobR KUBY Gabriele, Die globale sexuelle Revolution. Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit
(Wydawnictwo Homo Dei, 2013, 439 str.; przekład z niemieckiego oryginału:
Globale sexuelle Revolution. Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit.
fe-medienverlag GmbH Kisslegg, 4. Auflage 2014. Druck: Pustet, Regensburg)
PM-Gend-N PEETERS Marguerite A., Gender – światowa norma polityczna i kulturowa. Narzędzie rozeznania [poln. Übersetzung]
(Wydawnictwo Sióstr Loretanek, Warszawa 2013, S. 200; vom franz.: Le gender: une norme politique et culturelle mondiale. Outil de discernement; Ausgabeortschaft nicht angegeben)
PM-PolGlob PEETERS Marguerite A., Polityka globalistów przeciwko rodzinie. Trzy przykłady
[pol. Übersetzung vom franz.: Die Politik der Globalisten gegen die Familie. Drei Beispiele. – Originaltitel nicht angegeben]
(Wydawnictwo Sióstr Loretanek, Warszawa 2013, 88 S.)
Abkürzungen der angeführten Organisationen
APA American Psychiatric Association – Amerikanische Psychiatrische Gesellschaft
AStA Allgemeiner Studierenden-Ausschuss
BDKJ Bund der Deutschen Katholischen Jugend
BZgA Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung
CEDAW Convention on the Elimination of Discrimination Against Women
– Komitee zur Liquidation der Frauen-Diskrimination
CRR Center for Reproductive Rights – Zentrum der Reproduktions-Rechte
DIJG Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft
EGMR Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
EKD Evangelische Kirche Deutschland
EU European Union – Europäische Union
FRA Fundamental Rights Agency – Grundrechte-Agentur
GM Gender mainstreaming – Hauptstrom des ‘Gender’
HU Humanistische Union
IGLYO International Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender and Queer Youth and Student Organisation
ILGA International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association
IPPF International Planned Parenthood Federation
– Internationale Föderation der Geplanten Elternschaft
ISP Institut für Sexualpädagogik
LGBTIQ (Bewegung:) Lesbisch-Gay-Bisexuell-Transsexuell-Intesexuell-Queer
LSVD Lesben- und Schwulenverband in Deutschland
MEN Ministerium der Volks-Edukation [in Polen: Ministerium des Bildungswesens]
NGO Non-Governmental Organization = Ehrenamtliche Organisationen
UN – OVN United Nations: Vereinte Nationen = VN;
oder: OVN = Organisation der Vereinten Nationen
UNFPA United Nations Population Fund – Populations-Fonds der Vereinten Nationen
WHO World Health Organization – Welt-Gesundheits-Organisation. Tätig im Rahmen der UN
YFJ – EYF European Youth Forum – Youth Forum Jeunesse: YFJ

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A.   AUFTAUCHENDES PROBLEM
DES ‘GENDERS’ IN POLEN

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1. Vorboten des späteren ‘Genders’

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a. Ungebetene ‘Gäste’

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Die ideologische Strömung ‘Gender’ begann nach Polen in letzten zehn Jahren des abgeschlossenen Jahrhunderts einzudringen. Es geschah – wohl ähnlich wie in so manchem anderen Land, anfangs verstohlen. Nicht offen – durch den ‘Haupteingang’, sondern gleichsam ‘von hinten her’, beziehungsweise durch eine Nebentür. Somit ist ‘Gender’ als Dieb erschienen, der sich wohl bewusst ist, dass er hier nichts zu suchen hat. Es ist in fremdes Eigentum eingeschlichen, hinterlistig in absichtlich irreführender, anziehender Verkleidung als gleichsam jemand Befreundeter, der die Einwohner mit lauter allerbesten Gaben zu bescheren vor hat. Genau so, wie es Jesus im Evangelium zum Ausdruck bringt, wann er von falschen Propheten spricht, die im Schafskleid kommen:

„Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen,
inwendig aber reißende Wölfe sind.
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen ...” (Mt 7,15f.: )

(0,2 kB)  Die Emissären des ‘Genders’ verschwören sich feierlich, dass sie die Rechte der ungerecht behandelten Personen zu verteidigen gekommen sind, indem diese wegen ihres grundlegenden Menschenrechts und ihrer geschlechtlichen Identität ungerecht behandelt werden, zumal es sich um scheinbar deswegen ungerecht behandelte Frauen handelt.

(0,2 kB)  Zu gleicher Zeit versuchten die Vertreter der neuen Ideologie – gemäß der von ihnen beständig folgerichtig angewandten Taktik – ihre eigentlich abgezielten, total destruktiven Absichten möglich lange zu verheimlichen.

(0,2 kB)  Daher schieben die Aktivisten des ‘Genders’ auf den Vorderplatz anfangs nur diese Aspekte ihrer Sendung vor, die vom durchschnittlichen, vertrauensvollen Zuhörer, dem die hinteristigen Ränke der Emissäre der neuen Ideologie auf keinen Fall in Verdacht kommen würden, als völlig gerecht angesehen werden. Darüber, als einmal mehr angewandte, gut erprobte ihre ‘Taktik’, wird man sich bei ruhiger Reflexion über die Geschichte der gerade erörterten – wie wir es sehen werden: ‘Neu-Religion’ des Genders – immer wieder überzeugen können.

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So ist der immer wieder sich bestätigende Stil der Auftrittsform des ‘Genders’ und der mit ihm zusammenhängenden Stoffe – in immer weiteren Milieus und in immer anderen Ländern.

(0,36 kB)  Es ist bemerkenswert, dass im Gegenteil zu gewöhnlich angewandten Wegen, die ‘Gender’-Ideologie als eine Wirklichkeit, die von oben her erscheint und in der Regel mit Kraftaufwand, eingeführt wird. Es geschieht über anfangs nicht bemerkte, allerdings mit riesigem Nachdruck von oben aufgezwungene Veranlassungen vonseiten einiger Agenturen, die sich unabhängig vom zuständigen administrativen Ressort im betreffenden Bereich betätigen.

(0,37 kB)  Die Promotoren der neuen Ideen treten ihre Tätigkeit an, ohne die daran Interessierten darüber zu warnen, ohne irgendwelche Diskussion im Volk und im Milieu darüber zu unternehmen und ohne eine zuvorkommende Befragung, ob die Betreffenden diese Aktivität annehmen und darauf zustimmen möchten. Diese aber weckt in der Regel von Anfang an ernste Bedenken und vielerartigen Zweifel.

(0,37 kB)  Sooft diese Frage in einem Milieu die Stufe eines öffentlichen Problems geworden ist, erfolgt die weitere Werbekampagne der neuen Ideen gewöhnlich im Klima, das falls angetroffenem irgendwelchem Widerstand mit unerwarteter Aggressivität durchtränkt wird.

Die Leute bemerken ganz schnell, dass die verkündeten neuen Ideen einen vorweggenommenen Umsturz der ruhmvollen Merkmale der bisherigen Kultur voraussetzen, und umso mehr der grundlegenden Standards der ethischen Verhaltensweisen, die urewig angenommen und im betreffenden Nationalmilieu unbestritten akzeptiert werden. Worauf selbstverständlich nicht eingewilligt werden kann.

Indessen die Promotoren des ‘Genders’ in all seinen früheren und späteren Abänderungen, zögern in solcher Situation: einer mangelnden Akzeptation ihrer Ideen nicht – nach Propaganda-Kniffen zu greifen, die des Menschen und der Diskutanten unwürdig sind: zum Geschrei, Dreistigkeit, Verlogenheit – dass sich die Balken biegen, wie auch schlechterdings zur Einschüchterung. Letztlich scheuen sie nicht davor, auf drohende Aggression zu übergehen.

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Mädchen mit Kätzchen. Von den Augen und der Haltung dieses Kleinmädchens blickt Unschuld des Kindesalters, das mit keiner Ideologie gestört wird. Wie gut ist es, wenn das Kind erzogen, wachsen und in das Verständnis der Liebe und der Achtung vor Leben eingeführt werden kann im Milieu einer vollen, sich gegenseitig mit Vertrauen und Liebe beschenkenden Familie. Und wenn ... Gott in das KANA dieser, einmal weiteren Familie für die Dauer eingeladen wird !

Symptomatisches Kennzeichen der Auftritte der Promotoren des ‘Genders’ in all seinen Abänderungen ist es, dass die Personen, Staaten und ganze Völker vor ihm als gewordener Tatsache gestellt werden: der plötzlich aufgekommenen Thematik, die auf dem betreffenden Terrain nach den Befürwortern des ‘Genders’ scheinbar schon urewig gut heimisch geworden war, nur dass sie erst jetzt deutlich verbalisiert wird. Sie soll sich vermeintlich auf die von selbst aus verständliche Gestaltung des Lebensstils beziehen – gemäß der ‘Allgemeinen Menschenrechte’, die aber im Geist des ‘Genders’ verstanden werden müssen: im totalen Widerspruch zum bisherigen Begriff der ‘Grundrechte des Menschen’.

So ist gerade die Strategie der ‘Gender’-Offiziere, samt seinen früheren Formeln, wann das Wort selbst ‘Gender’ noch nicht einmal bekannt war, und jedenfalls niemals in seinem heutzutage angewandtem Sinn: als ‘Sex’ gebraucht wurde.

Die Befürworter der ‘Gender’-Bewegung haben mittlerweile nicht wenig Erfahrung gewonnen, was die Methoden angeht, wie es in immer andere Kulturen, Milieus und Länder eingeimpft werden kann. Sie sind sich um den vorauszusehenden Widerstand wohl bewusst, der ihrer Ideologie gegenüber vonseiten der wesentlichen Aspekte der Tradition und Kultur der Nationen aufgestellt werden wird, in denen sie ein weiteres, von ihnen geplantes, Aneignungsterrain für die ‘Gender’-Ideologie aufzubauen suchen.

Sie sind sich auch vortrefflich bewusst, dass der größte vorauszusehende Widerstand von der Tatsache selbst kommen wird, dass das betreffende Volk, bzw. das betreffende Milieu im christlichen Glauben verankert ist, vor allem im Katholizismus selbst. Mit diesem Glauben – es geht dann in der Regel um Glauben mit viele Jahrhunderte zählender Tradition – sind unauswischbar alle Lebensebenen der betreffenden Nation gekennzeichnet: der ganze Ertrag seiner Kultur, samt ihrer vielschichtigen Tradition.

Dank der Glaubensüberlieferung sind die Leute des betreffenden Volks fähig, sich in der Regel ganz schnell klar zu werden, was es wesentlich Neues gibt – zum Erbauen, oder vielleicht ... zur Destruktion – im neuerlichen ‘Anhauch’ einer sich meldenden ‘Neu-Kultur’. Und ähnlich, wenn das Volk des betreffenden Landes gut im Christentum verankert ist, entschlüsselt es fast sofort – in Kraft des ihm in seinem Inneren selbst eingeimpften „Glaubens-Sinnes” – die verheimlichten ideologischen Ausbrütungen des ‘Genders’.

Wir denken hier offenbar auch schon an das ‘Gender’ in seinen früheren Formen. Diese entwickelten sich erst allmählich in Richtung der heute dominierenden ‘Gender’-Formation und des ‘Queer Streaming’. Sie alle begannen sich immer mehr eindeutig kundzugeben als massive, unnachgiebige Attacke auf die tiefsten Grundschichten der betreffenden Kultur und des inneren geistigen Rückgrats des Volks, mit der sich bisher seine Identität und seine geistige Strammheit, samt ihren gegenseitigen sozialen Verhaltensweisen, kennzeichneten.

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b. Die hineinfließende
Prä-‘Gender’-Strömung

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Wie erwähnt, Polen begann von nahe her mit dem ‘Gender’-Klima, dessen Final-Gegen-Frucht die immer mehr entmenschlichenden Abänderungen des ‘Queer Mainstreaming’ wurden, in 90-ger Jahren des abgelaufenen Jahrhunderts in Berührung zu kommen. Es fingen damals an sich immer lauter anmeldende feministische Bewegungen zum Vorschein zu kommen – gewöhnlich in ihren radikalen Abänderungen, und parallel zu ihnen ihre männlichen Entsprechungen in Form der Gay-Bewegungen. Diese Bewegungen begannen damals immer mehr unerschrocken auch in die polnische Gesellschaft einzudringen, zumal diese in Großstädten, wo des Öfteren größere Mengen von Studentenjugendlichen angesammelt waren.

Damals wurde von ‘Gender’ noch nicht gesprochen: dieser Ausdruck war in dieser Zeit noch nicht bekannt. Es ging vor allem um Bewegungen, die die Homosexualität befürworteten – sowohl in ihrer männlichen, wie weiblichen Abänderung: als Gay- und Lesben-Bewegung.

Der Auftritt des ‘Genders’ im polnischen Gebiet gleicht der Tatsache, dass auch nach Polen – mit gewisser Verspätung (: Zeiten des Sturzes der Berliner Mauer !) die Welle des revoltierenden Teils der Studentenjugend eingetroffen ist. Junge Leute forderten – im Grund genommen auf sehr aggressive Art und Weise, dass alle sexuellen Restriktionen abgeschafft werden, zumal diese, die vom christlichen VI. und IX.Gebot Gottes aufgetragen wurden. Parallel dazu wurde die Forderung hörbar, dass die Beschränkung der Eheschließung nur für hetero-sexuelle Partner aufgehoben werden soll.

Wie angedeutet, die öffentliche und immer mutiger organisierte Erscheinung der erwähnten Jugend-Bewegungen fällt in Polen vor allem auf die letzte Dekade des beendeten Jahrhunderts. In immer anderen großstädtischen Agglomerationen, wo sich die Studentenjugend leicht sammeln kann, entstanden allmählich feministische Gruppierungen und gayistische Vereine.
– Ca. 1990 begann sich die Vereinigung „Lambda” : der polnischen Lesben, kennen zu geben. Es war eine nicht zahlreiche, aber sich stürmisch und radikal präsentierende Vereinigung. Es erschienen ihre Abteilungen in immer anderen großen Städten. Selbst die Vereinigung ‘Lambda’ erlebte ihre Geschichte stürmisch, sie löste sich auf, um dann neuerlich wiederholt reaktiviert zu werden.

Das Jahr 2005 verknüpft sich in Polen mit der Entstehung der „Fundation der Gleichheit”. Diese Fundation, vielerweise und reichlich vom Westen unterstützt, begann mit weit beworbenem Medialrausch die verrufenen ‘Umzüge’ zu veranstalten – es geht um sog. „Gleichheits-Paraden”. Mit diesen ‘Paraden’ wollten sexuelle Minderheiten ihren öffentlichen Widerspruch gegen ‘Homophobie’ und ‘Diskrimination anderer sexuellen Identität’ in Polen zum Ausdruck bringen (Anklage der Gesellschaft, dass somit die Menschen-Rechte verletzt werden, indem Sex-Kontakte zwischen Personen desselben Geschlechts verboten werden). Solche Umzüge in Warszawa selbst, veranstaltet gegen jene – von ihnen bezeichnete „Diskrimination der sexuellen Minderheiten”, gab es dann in Jahren 2001-2002-2003.

In Jahren 2004-2005 hat der Präsident von Warszawa, Lech Kaczynski, der künftige Präsident Polens, den „Gleichheits-Umzug” verboten. Trotzdem fand diese ‘Parade’ – weniger oder mehr legal, statt. Es kam zu beiderseitigen Straßenkämpfen. Der Polizei wurde der Vorwurf gestellt, sie würden Sorge nicht um die öffentliche Ordnung tragen, sondern schützten die illegal Demonstrierenden.

Im Bewusstsein um die starke Unterstützung vonseiten der internationalen Zentren hat die „Gleichheits-Fundation” die Absage der Stadtmacht Warszawa für die Organisierung der ‘Gleichheits-Parade’ im 2005 zuerst vor das Konstitutions-Tribunal Polens eingelegt.
– In weiterer Reihe wurde diese Tatsache vor das Tribunal der Menschenrechte in Straßburg eingeliefert. Dort wurde die Absage des Präsidenten Lecha Kaczynski als Verletzung der Menschenrechte verurteilt.
(s.: http://wiadomosci.ngo.pl/strona/280178.html – Tribunal in Straßburg betreffs des Verbotes der Gleichtheits-Parade 2005).
– Dagegen am 3.Mai 2007 wurde dieses Urteil von Straßburg von neuem bestätigt, dieses Mal vom Europäischen Tribunal der Menschenrechte mit dem Sitz in Helsinki. Dieses Tribunal, ähnlich wie die anderen ‘Tribunale’ beherrscht vom Lobby der Homosexualisten, hat allen Ansprüchen der polnischen Abteilung der „Gleichheits-Fundation” ihr Recht zugesagt. Es wurde erklärt, dass die Stadtverwaltung Warszawa mit ihrem Verbot, die ‘Gleichheits-Parade’ zu veranstalten (im Jahr 2005), drei Artikel der Europäischen Konvention der Menschenrechte verletzt hat
(s. den Urteil im PDF-Format: http://www.prawaczlowieka.edu.pl/pliki/54ceb91256e8190e474aa752a6e0650a2df5ba37-p22.pdf – Fundation der Menschenrechte, Helsinki, Programm der Präzedenz-Anliegen, Nr. 5 (5), Informations-Bulletin Mai 2007: Verbot der Gleichheits-Parade 2005, anerkannt als Verletzung der Europäischen Konvent der Menschenrechte).

So sieht das offensichtliche Zeugnis aus, wie das Lobby der Schwulen und Lesben, beraubt aller sittlichen Bremsen, aber auch der Liebe zum Vaterland, über eine fremde Administration in die Autonomie und die vielfältige Verantwortung der höchsten staatlichen Macht für das gemeinsame Wohl des Volks einzugreifen beginnt !

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Dieser Empfangene ... wurde abortiert ...! Allerdings: solches KIND - LEBT selbstverständlich weiter: nur dass Jetztzeit schon in der Ewigkeit, wo Gott jede Träne vom Antlitz des Menschen abwischen wird (Offb 21,4).Der einmal empfangene Mensch lebt in jedem Fall schon für die Ewigkeit. Nur dass es jetzt einzig und allein von diesem betreffenden Menschen selbst abhängig sein wird, WIE sein ewiges Geschick sein wird: ob er sich im HAUS des VATERS finden möchte, oder im ... See von ewigem Feuer (s. z.B. Offb 19,20; 20,10.14). Jedes dieser Kinder, die NICHT geboren wurden, begegnet selbstverständlich einmal seinen Häschern: den Eltern, dem medizinischen Personal der Mörder, allen anderen Verantwortlichen. Da wird es in Gottes Antlitz keine Ausrede geben, jemand handelte auf Befehl seiner Oberen ...!, usw.

Dieses traurige Beispiel allein zeugt merkwürdig von der Taktik, die schon in der Anfangsphase der Entwicklung der Schwulen-Lesben-Bewegung angewandt wurde, nur dass es dieses Mal am Terrain ... unseres Vaterlands vorging. Ausländische Abteilungen, die über reiche finanzielle Vorräte verfügen, nötigen von oben her ihr rücksichtsloses Diktat auf, wobei sie dazu überhaupt keine Sendung haben. Sie usurpieren eine Macht, die ihnen niemand aufgetragen hat, wobei sie außerdem – in diesem Fall die Regierung Polens und ganz Polen überhaupt – mit internationalen Sanktionen einschüchtern.

Parallel zur Abteilung der ‘Gleichheits-Fundation’ in Warszawa begannen in selber Zeit in anderen Städten, zumal in akademischen Milieus, ähnliche lokale Abteilungen zu entstehen und sich zu organisieren. Sie vereinten verwandte Organisationen von Lesben und Schwulen, um so stärkeren Einfluss ausüben zu können (s. dazu z.B.: http://pl.wikipedia.org/wiki/Organizacje_LGBT: „Organisationen LGBT”).

So entstanden also letztlich auch in Polen – bei starker Unterstützung vom Ausland und lähmendem Nachdruck vonseiten internationaler schwulisch-lesbischen Zentren auf den Verwaltungsämtern der großen Universitäts-Städte – erzwungene, sich meistens schreiend kundgebende ‘Gleichheits-Paraden’. Auf selbem Weg entstanden lokale Vereine von Lesben und Schwulen, sollten es auch ganz geringe Kreise so gesinnter Leute sein.

Im Anschluss an das Urteil des Tribunals der Menschenrechte in Straßburg und Helsinki begann man jetzt leichter in immer anderen Städten ‘Gleichheits-Paraden’ zu organisieren, ähnlich wie es in Warszawa vorgegangen ist. Das geschah jetzt meistens ohne größere Hindernisse vonseiten der lokalen Macht – allen Protesten vieler von ihnen zuwider und entgegen den Willen der Einwohner jener Städte. Fast in der Regel kam es dann dabei zu unangenehmen Straßenkämpfen mit den ‘Paradierenden’. Es war die Gegenwirkung des gesunden Verstandes – der übrigen Söhne und Töchter des Volkes, die sich mit der ausländischen Finanzwelt nicht versuchen ließ, noch von eigener moralischer Schwäche.

Die dargestellten Ereignisse, samt den entstandenen lesbisch-schwulischen Organisationen – jetzt auch schon auf dem Terrain unseres Vaterlandes, das doch vorbehaltene Domäne „DIESER Erde” war: Erde Christi und Mariä Erde, haben dem polnischen Volk außer Zweifel keinen Ruhm beigebracht. War es doch und ist es weiter – besonderes Eigentum Gottes und Mariens: diese Erde mit ihrer Tausendjährigen Kultur und Tradition. Umso mehr, dass Polen in sich das Merkmal der Bevorzugung und ruhmvoller Verpflichtungen trägt, die von der jungen Generation nicht als nicht gewesene, noch als nicht verpflichtende anerkannt werden können.

Polen ist dabei Gott einer besonderen Dankbarkeit schuldig für den verwundernden Sohn „DIESER Erde”: Jetztzeit des heiliggesprochenen Heiligen Vaters, des Papstes Johannes Paul II.

Unabhängig davon findet sich dieses Vaterland, das ‘Polen’ heißt, weiter zur Verantwortung für den beständig weiter bindenden, von äußeren Observatoren unserer Geschichte ihr angebotenen ruhmvollen Beinamen:

Polonia semper fidelis
Polen beständig treu”
.

Treu – selbstverständlich zu Christus – zum Kreuz Christi – zu Maria – zur Kirche – zum Evangelium ...!
Treu zu sich selbst: zu „DIESER Erde – Diesem Vaterland !”

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c. Ertrag der „Gleichheits-Paraden”

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Im Anschluss an die immer woanders veranstalteten ‘Gleichheits-Paraden’, und im Lauf der weiteren Jahre immer anderer Umzüge ähnlicher Art, die manchmal sich selbst als z.B. „Fetzen-Parade ...”  bezeichneten, und anderseits im Anschluss an hier und da veranstaltete – auf Hochschulen (!!!) z.B. „Tag des Atheisten”, „Tag des Porno” – grundsätzlich mit Teilnahme von Vertretern der höchsten Regierungsämter und der betreffenden Parlamentär-Partei-Gruppierungen – dürfte auch noch ein Wort hinzugesagt werden über leicht dabei ausbrechende Straßenkämpfe zwischen den kleinen Lesben-Schwulen-Gruppen – und den von ihnen provozierten Einwohnern des betreffenden Milieus, eventuell Gruppen von Personen, die eine Gegen-Vereinigung bildeten.

Früher, bei der ausführlicheren Erörterung der Frage der Homosexualität, die besonders ab der ‘Sex-Revolution 1968’ zum unmittelbaren Präkursor der Jetztzeit funktionierenden ‘Gender’-Ideologie wurde, wurde aufmerksam gemacht, dass die erwähnten Proteste, und umso mehr die vorkommenden ernsten Straßenstreitigkeiten, zu denen es in solchen Umständen ganz leicht zu kommen pflegt, sowohl in der Vergangenheit, wie jetzt weiter, den Organisatoren jener ‘Paraden’ jedes Mal äußerst ‘gelegen’ sind (s. ob.: Manifestationen und Gleichheits-Paraden). Die Schwulen und Lesben rechnen auf diese Art und Weise eigenartige ‘Punkte PLUS’  an. In ihrer Perversität gewinnen sie gelegentlich den Titel ‘Märtyrer’ im Kampf um die für sich ausgedachten Allgemeinen Grundrechte des Menschen (es sind in diesem Fall nur Gegenrechte des Menschen !). Sie erklären sich dann feierlich als Personen, die ‘Verfolgung erleiden’  in Verteidigung ihrer sogenannten ‘Rechte’, die von der Kirche ungerecht verurteilt werden, zumal vonseiten der Katholischen Kirche, samt dem ganzen christlich geformten Volk, das sich ihnen widersetzt und sie als sexuelle Devianten anklagt.

So war es schon in der Vergangenheit – und so geschieht es – wie wir darauf hinweisen – leider bis heute. Wer sollte aber jemandem ‘armen, verfolgten’ nicht etwa Mitleid um der sog. ‘gerechten Sache’ schulden !?

In Anfangsphasen, als auch schon in Polen von Lesben-Schwulen organisierte Veranstaltungen zu erscheinen anfingen, schien das Allgemeine der Gesellschaft sich einigermaßen vorgetäuscht zu haben und der Meinung zu sein, dass diese Paraden, samt den von ihren Organisatoren laut formulierten Forderungen um Veränderungen in der Gesetzgebung betreffs ihres sozialen Status als Schwulen-Lesben – irgendwie als nur vorübergehende Exzesse unbedeutender Gruppen zügelloser Jugendlicher zu halten sind, die jedenfalls bald wieder von allein ganz still und ruhig werden. Es konnte vorkommen, es wäre nur zeitweiliger Unfug von kleinen Gruppen Jugendlicher – meistens Studentengruppen.

Und doch, es gab von Anfang an einen wesentlichen Unterschied zwischen gewöhnlichem Unfug – und den jetzt laut manifestierten Paraden u.dgl. An diesen Umzügen und ‘Gleichheits-Paraden’, wie schon erwähnt, haben fast immer bekannte Personalitäten des politischen Lebens und der höchsten Angestellten in der Regierung des Landes und der Parteien, des Öfteren auch vom Ausland, teilgenommen. So manches Mal marschierten sie gerade an der Spitze dieser Umzüge.

Man konnte leicht vermuten, dass die genannten Politiker Vertreter der politischen Links-Parteien waren, also sich als Atheisten erklärten. Und dass sie daselbst nicht viel mit der Ehre und Liebe zum Vaterlandserbe vertreten.
– Trotzdem hat sich ein bedeutender Teil der Gesellschaft weiter vorgetäuscht, dass der Medialrausch, der mit diesen Ereignissen verbunden war, bald vorübergeht. Dass es jedenfalls eher einmalige Tage eines eigenartigen ‘ethischen Loseganges’ sind, wie sie im Stundentenleben in einigem vergleichbaren Maß auch schon im Mittelalter vorkamen. Dessen Ausdruck sind u.a. die jedes Jahr in akademischen Milieus bis heute organisierten, seit altersher geräuschvoll begangene sog. ‘Juvenalien’.

Allerdings jetzt, um die Millenniums-Umbruchsepoche 2000, ist es nicht so geworden. Die erwähnten Gruppen – weiter im überwiegenden Maß jugendliche Studenten – haben sich innerlich auf systematische Weise zusammengeschlossen. Sie wurden daselbst immer mehr kompakt. Im Hinblick auf ähnliche Organisationen im Westen Europas und in Amerika, wo sie das Musterbild und die Programme für ihre Verhaltensweisen schöpften, und weiter, als sie aufgrund der Errungenschaften ähnlicher Gruppierungen in Ländern des ‘Westens’ mutiger geworden sind, wie auch aufgrund der von ihnen vorgebrachten, immer mehr entschiedenen Forderungen, die meistens entsprechende Einträge in der Rechtslegislation nach sich zogen, begannen sie auch in Polen mit großer Entschlossenheit und mit einhergehenden, laut bekundeten Parolen – immer weiter vorangeschobene Forderungen zu formulieren, und sogar Privilegien für ihren Status als entschiedene Lesben, beziehungsweise Schwulen abzufordern.

Der gesunde Teil der Gesellschaft begann sich bewusst zu werden, dass die erörterten jugendlichen Exzesse dieses Mal keine Vorübergangs-Erscheinungen darstellen, noch als nur ‘Phantasie’-Ausdruck des jugendlichen Alters eingeordnet werden können. Man begann zu begreifen, dass jene Bewegungen sich immer mehr in fixierten neuen Lebensstil eines gewissen Teils der Gesellschaft umgestalteten.

Parallel zu den von Lesben und Schwulen vorgeschobenen Forderungen erschien ein immer stärker werdender Nachdruck auf die ganze Gesellschaft, dass die von ihnen erkämpften Rechte und Privilegien auf die gesamte Gesellschaft ausgeweitet werden sollen, das heißt nicht nur auf Jugendliche, sondern auch Erwachsene. Das wird mit der Notwendigkeit einhergehen müssen, dass nach Weisungen der zurzeit ‘voranschreitenden’ Gesellschaft eine entsprechend überdachte Edukation eingeführt werden muss. Diese muss aber nicht nur Schulkinder und die Studentenjugend umfangen, sondern auch schon Kinder in der Vorschule. Man muss ein für allemal irgendwelche Spuren der sogenannten ‘Homophobie’ und der ‘Rede des Hasses’ angesichts des Lebensstils der ‘Ehe-Paare’ homosexueller Partnerschaften verbannen.

Diese Feststellungen wurden für viele edle Söhne und Töchter des Volkes zum Schock in National-Skala. Der große Teil der Gesellschaft begann sich immer mehr klar bewusst zu werden, dass das polnische Volk im Angesicht einer Neo-Kultur stehen bleibt, die auf immer mehr entschiedene Art und Weise, des Öfteren mit Anwendung von Mitteln eines ungemeinen Nachdrucks und Einschüchterung vom Innenland und vom Ausland – das eine beabsichtigt: eine völlige Umgestaltung des bisherigen kulturellen und nationalen Erbes.
– Anders gesagt hieß es: Das ganze bisherige Erbe muss schlechterdings total zunichte gebracht werden!

Die Schneide der Neo-Kultur, präsentiert von „Gender”-Ideologen und seinen Abstammungen, begann immer offener das Wegwaschen irgendwelcher Zusammenhänge des polnischen Volkes mit dem natürlichen moralischen Gesetz und dem Christentum anzustreben. Ähnlich wie es in übrigen Ländern West-Europas und den USA war, wurde die christliche Religion von der erörterten Ideologie als Feind Nummer ‘eins’ angesehen. Nur mit diesem Unterschied, dass man im Gegensatz zu Ländern des bedeutend abgeschwächten, wenn nicht geradeaus beinahe im agonalen Zustand noch gegenwärtigen Christentums vieler Länder, das religiöse Band des polnischen Volks mit dem Christentum und der Lehre des Apostolischen Stuhls als bedeutend stärker anerkennen musste.

Kein Wunder, dass sich die Schneide des Kampfes der ‘Gender’-Ideologie und ihrer Abzweige in Polen sehr deutlich gegen die Katholische Kirche und ihre Vertreter auszurichten begann. Am Visier der Attacke und einer immerwährenden Bedrängnis wurden vor allem diese gestellt, die die Rolle der Hirten erfüllt haben und sie weiter erfüllen, die also verpflichtet waren, die ihnen anvertraute ‘Schafen’-Herde zu hüten.

Sie waren es auch, die das Volk Gottes in erster Reihe zu warnen begannen – in Kraft der ihnen anvertrauten pastoralen Sendung, hinsichtlich der Bedrohung vonseiten der ab einiger Zeit nach Polen importierten neuen Ideologie. Sie waren es, samt den sich um sie sammelnden besten Töchtern und Söhnen des Volks, die einen entschiedenen Widerstand zu leisten begannen gegen alle Anforderungen, deren immer mehr unbedingten Umsatz ins Leben von Befürwortern des „Genders” abverlangt wurde.

Diese Forderungen richteten sich immer mehr entschieden gegen die Existenz der Ehe und Familie, gegen irgendwelches moralisches Naturgesetz, und zuletzt gegen selbst die Existenz, beziehungsweise die Unterscheidung des Geschlechts als Mann oder Frau. Die ideologischen Anstrebungen des ‘Genders’, zumal in seinem finalen Aufzug als „Queer Mainstreaming”, begannen sich immer mehr als Zerstörungs-Programm und Beseitigung überhaupt der Schöpfung Gottes zu offenbaren. So ist gerade letztlich das Antlitz der „Todes-Kultur”: Tötung des Lebens als Ziel des Existierens des Menschen im Weltall !

In diesem Zusammenhang könnte man die Worte des Heiligen Vaters, des Hl. Johannes Paul II., anführen, die aus seiner Enzyklika „Evangelium Vitae – Freudetragende Botschaft des Lebens”  herkommen:

„... Auf diese Weise macht Gott deutlich, dass Er ‘keine Freude um Untergang der Lebenden hat’ (Weish 1,13).
Nur der Teufel vermag sich darüber zu freuen: durch seinen Neid kam der Tod in die Welt (Weish 2,24).
Er, der ein ‘Mörder von Anfang an’ ist, ist auch der ‘Lügner und Vater der Lüge’  (Joh 8,44):
indem er den Menschen täuscht, führt er ihn zur Sünde und zum Tod, die er als Ziel und Frucht des Lebens zeigt” (EV 53).

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2. Ethische Verpflichtungen
der Nation

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a. Verpflichtungen der Taufe Polens

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Band geknüpft vom Volk „DIESER Erde” mit „Petrus-FELS”

In der Polnischen Gesellschaft begann es immer lauter zu werden betreffs dieser Bewegung, die mit dem ungewöhnlichen englischen Wort ‘Gender’ : bezeichnet wurde, was in der Grammatiksprache immer nur als ‘Geschlecht’, Geschlecht-Sex’  angewandt und verstanden wurde. Es gab nur wenige, die etwas mehr genaueres zum Thema jenes ‘Gender’  Bescheid wussten. Selbst Fachleute, Sendboten dieser Ideologie, drückten sich über dieses Thema ab Anfang an unklar und unpräzise, wenn nicht geradeaus absichtlich irreführend aus. Man konnte verspüren, dass sie etwas wesentliches zu verbergen hatten. Daher schoben sie bei der Werbung allein ihre positiven Aspekte nach vorne, die von niemandem infrage gestellt werden könnten, wobei sie aber vorläufig ihre letztlich beabsichtigten Vorhaben nicht verrieten.

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Milchsuppe... Zweifelsohne nahrhaft, auch wenn sie den Kinder des Öfteren schon überdrüssig geworden ist, wenn sie auf immer dieselbe vorbereitet wird, ohne Abwechslung. Unser TÄGLICHES BROT ... Du Vater im Himmel - GIB uns heute! Sowohl dieses physisches Brot, wie dieses geistige, die Eucharistie ...

An das Bewusstsein der Personen, die in Kraft ihrer Verantwortung für das Wohl der Nation nachdachten, zumal hinsichtlich der aufkommenden Generation, also in erster Reihe der aufwachsenden Generation der Kinder und Jugendlichen, begannen mit immer hellerer Offensichtlichkeit die bedrohlichen Seiten gelangen, wenn nicht geradeaus die vielseitig destruktive Wirklichkeit, die von ‘Genderisten’, wie auch vom Genderismus selbst an sich vorausgesetzt werden (diese Bezeichnung wird von Leszek Sosnowski benutzt; sieh: DyktG., Artikel [poln.]: „Friedrich Engels – Kinderloser Vater der Genderisten”, ebd., 129).

Die Gesellschaft begann sich bewusst zu werden, dass das ‘Gender’ gleichbedeutend zu sein scheint mit einem von oben kommenden, von außerhalb Polens gesteuerten, und von einem zumindest bedeutenden Teil der politischen staatlichen Vertretung in gewissem Maß akzeptierten Programm der beabsichtigten Lostrennung Polens (wenn man schon von anderen Europa- und Weltländern absieht) von bisher es unterhaltenden Wurzeln seiner National-Kultur. Diese ist aber untrennbar mit den sie belebenden Säften der Offenbarung Gottes in Jesus Christus verflochten, wie auch mit der Ihren Göttlichen Sohn immer begleitenden seiner Unbefleckten Mutter Maria.

Diesem ihren Erbe war Polen mehr als Tausend Jahre hindurch unabänderlich treu geblieben, ungeachtet ihrer Sündhaftigkeit und nicht selten weit gehender Unfolgerichtigkeit bei der Verwirklichung für den Alltag des Lebens nach Anforderungen der Gebote Gottes: des Prüfsteins der Liebe zu Gott und zum Nächsten (vgl. Joh 14,21). Zeugnis dieses Bandes war alle Jahrhunderte hindurch die bewusst unterhaltene Treue Polens im Glauben und in moralischer Lehre, die sich des Stempels der Gewissheit mit Bezug auf die Wahrheit der Offenbarung freuen konnte, indem sie über die Lehre des Heiligen Stuhls in der Person des Stellvertreters Christi, des Petrus der aktuellen Zeiten, überliefert blieb.

Wie innigst wurde dieses Glaubensmerkmal Polens in der Zeit hervorgehoben, wann der damalige Kardinal-Metropolit Karol Wojtyła von Kraków, der Bischofs-Hauptstadt des Hl. Stanislaus von Szczepanów – auf die Petrus-Hauptstadt übergetragen wurde! Es erschienen damals in Fülle Flugblätter und Ankleber mit den ruhmvollen, aber umso mehr verpflichtenden Worten: „Polonia semper fidelis – Polen beständig treu”.

Das Volk „DIESER Erde”, wie auch der polnische Staat – luden zu sich mit alt-polnischer Gastfreundlichkeit die zwei Gottes Gäste ein: den Sohn Gottes Jesus Christus – und seine Mutter Maria, als diese an der Grenze des damaligen Polens stehen geblieben waren und ganz behutsam anpochten. Es geschah über Tausend Jahre her. Diese beiden Gottes Gäste standen damals am Tor der damaligen Polanen – und fragten zartfühlend an: ob es Ihnen erlaubt werden wird Annahme bei diesem Volk zu finden? Als Gegengabe für die Einladung und gastfreundliche Annahme wollten sie das Volk „DIESER Erde” von nun an reichlich mit Gaben der vollbrachten Erlösung beschenken.

Der gastfreundliche Empfang dieser Gottes Gäste wurde zum Schlüsselpunkt in der Geschichte des Volks „DIESER Erde”. Es war die Zeit der Heiligen Taufe Polens. Der damalige König – Mieszko I., hat damals samt seinen Untertanen die Heilige Taufe empfangen. Es war das Jahr 966.

Diese Stunde wurde zur Gottes Gnadengabe für Polen. Der Himmlische Vater, der seinen Eingeborenen Sohn in die Welt sandte, dass Er sie erlöst, hat uns in dieser Stunde:

„... der Macht der Finsternis entrissen
und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes.
Durch IHN haben wir die Erlösung
– die Vergebung der Sünden” (Kol 1,13f.).

Diese Stunde wurde zugleich zur ersten „Probe des Glaubens” für das Volk „DIESER Erde”. Sie bestand auf dem Abbruch mit bisherigem Kultus der eitlen Götter, die ihrem Wesen nach NICHT-Leben und NICHT-Liebe waren. Das Volk „DIESER Erde” hat damals eine mutige Wahl getroffen – und hing von nun an an Gott den Dreieinigen, Gott den Wahren, Lebendigen: den Vater und den Sohn, und den Heiligen Geist. Dieser Dreieinige ist kein ‘künstlicher’ Gott, also kein Werkerzeug der Menschenhand, sondern der einzige Gott, der einzig wahre, lebendige, der zugleich den Menschen: Mann und Frau – über sein eigenes Leben geliebt hat.

Die Söhne und Töchter „DIESER Erde” haben ab damals an – sich selber, wie auch „DIESE Erde”, „samt allem was sie ausmacht” – dem vom Himmlischen Vater uns geschenktem seinem Sohn, dem Gott-Menschen Jesus Christus – anvertraut.
– Das erfolgte von Anfang an im Rahmen des Erlösungs-Dienstes, den im Namen selbst Jesu Christi die von Ihm gegründete Kirche erfüllte und ihn weiter erfüllt. Jesus Christus hat sie nämlich auf dem „Felsen” – dem Petrus gebaut. Diesen „FELS-Petrus” setzte Jesus Christus zugleich als die sichtbare Vergegenwärtigung seiner eigenen Person ein.

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b. Probe des Glaubens
– Probe des Charakters:
1079 und Millennium der Taufe

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In ein wenig über 100 Jahre nach dem Empfang der Heiligen Taufe (Taufe Polend: 966) ist das Volk „DIESER Erde” vor einer seriösen Probe stehen geblieben: es musste ein unzweideutiges Zeugnis abgelegt werden betreffs der Qualität des angenommenen Glaubens, wie auch der Verpflichtungen, die samt der Heiligen Taufe akzeptiert wurden. Das Volk „DIESER Erde” hat damals die Prüfung der Treue seines Verharrens aufseiten des Evangeliums Jesu Christi spontan bestanden.

Dieses Mal war es Prüfung nicht so sehr des empfangenen „Glaubens”, den es keineswegs zu leugnen vor hatte, sondern es ging jetzt um Prüfung der Qualität seines „Charakters”. Diese Prüfung wurde zum Zeugnis des treuen Verharrens im einmal empfangenen – und bewahrenen Glauben, sollte man selbst in seiner Verteidigung die Gabe des eigenen Lebens dahinlegen.

So hat das Martyrium, das der Hl. Stanislaus, Bischof von Krakow 1079 erduldet hat, der Heilige Vater Johannes Paul II. bei seiner ersten Pilgerreise in die Heimat erklärt. Sie fiel auf das ‘Jahr des Hl. Stanislaus’ : die 900 Jahre seit dem Martyrium des damaligen Bischofs von Krakow, Stanisław von Szczepanów. Er lag unter den Händen des damaligen Königs, Bolesław Śmiały – am 11. April 1079. Dieser hat ihn ermordet, weil er sich zur Verteidigung der Allgemeinen Menschenrechte und der moralischen Ordnung gestellt hat. Diese aber waren ab der Heiligen Taufe der Polanen in der Seele der Söhne und Töchter des Volkes „DIESER Erde” – ganz von neuem und unabwischbar in Form der Zehn Gebote Gottes eingeprägt.

Johannes Paul II. ergriff damals, 1979, bei seiner Homilie, die er auf den Großen Krakauer Wiesen am Ende seiner ersten Pilgerfahrt in die Heimat gehalten hat (es war am 10.VI.1979), gerade diesen, sehr markanten Ausdruck. Und zwar er verband den Märtyrertod des Hl. Stanislaus, des Bischofs von Krakow – mit dem wesentlichen Inhalt, der den Empfang des Sakramentes der Firmung kennzeichnet. Dieses Merkmal unterscheidet das Sakrament der Firmung vom früher empfangenen Sakrament der Heiligen Taufe.
– Hier ein Fragment seiner Worte:

„... Das Sakrament der Firmung wird ein einziges Mal im Leben empfangen (ähnlich wie die Taufe)
– und das ganze Leben, das sich in der Perspektive dieses Sakramentes aufschließt, nimmt den Charakter einer großen und grundsätzlichen Probe an.

(0,37 kB)  Es ist die Probe des Glaubens – und Probe des Charakters.

(0,36 kB)  Der Heilige Stanislaus wurde auch in der geistigen Geschichte der Polen zum Patron jener großen, grundsätzlichen Probe des Glaubens – und Probe des Charakters. Wir verehren ihn als Patron der christlichen moralischen Friedensordnung, weil doch die moralische Friedensordnung durch die Verhaltensweisen der Menschen geschaffen wird.
Es kommt in ihr eine unzählige Anzahl gerade solcher Proben zur Stimme, deren jede eine Probe des Glaubens – und Probe des Charakters darstellt.

– Von jeder siegreichen Probe hängt letztlich die moralische Friedensordnung ab.
Jede verlorene Probe – zieht Unordnung nach sich.
– Wir wissen auch vortrefflich aufgrund unserer ganzen Geschichte besten Bescheid, dass wir uns absolut, um keinen Preis, jene Unordnung erlauben können. Dafür haben wir schon so viele Male in der Geschichte überaus bitter bezahlen müssen ...”
(Johannes Paul II, Erste Pilgerfahrt in die Heimat: 2.-10.VI.1979, Endhomilie auf den Großen Wiesen, Kraków – 10.VI.1979, Pkt. 3)

Es vergangen weitere Jahrhunderte der Geschichte Polens – dieses Christi und Mariens Polens. In der Hälfte des 17.Jahrhundert musste sich das Volk „DIESER Erde” in ganz blutigen Stunden der Vaterlandsgeschichte mit einer wahren ‘Überschwemmung’ messen: der Schwedischen Armeen und der mit ihr verbündeten Länder Mitteleuropas. Diese Flut übergoss die ‘Semper fidelem Poloniam – Polen beständig treu’. Als Hauptziel, das der fremden Übermacht vorleuchtete, war die Lostrennung des polnischen Volks von ihrem Band zum Apostolischen Stuhl: vom Katholischen Glauben.

In diesen schwierigen geschichtlichen Jahren zögerte der damalige König Polens, Johannes Kasimir nicht, sich selber und das zugrunde gehende Vaterland – Maria, der Mutter Jesu Christi, zu anvertrauen. Er hat Maria gewählt – und es feierlich verkündigt – als Mutter und Königin Polens (Lwów-Lemberg, 1.IV.1656). Den Akt der Hingabe Polens an Maria besiegelte der König damals mit einem feierlichen Versprechen: dass er die soziale Gerechtigkeit verwirklichen, und die Ehre Mariens promovieren wird (etwas erstmaliges in Europa in der damaligen Feudalzeit !).

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c. „Hingabe Polens in Knechtschaft der
Mütterlichen Liebe Mariens” – 1966

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Es kam die Stunde, wann das große Jubiläum der Tausend Jahre der Taufe Polens ins Gedächtnis gebracht werden sollte (Taufe: 966 - und Jahr: 1966). In dieser geschichtlichen Stunde des polnischen Volkes, unter der Regierung des weiter waltenden blutigen Okkupanten und der allherrschenden kommunistischen Ideologie – hat den Inhalt des Gelöbnisses des Königs Johannes Kasimir – im Namen des Volks, der damalige Kardinal-Primas, Diener Gottes Stefan Wyszyński wiederholt. Er wurde mittlerweile vom über 3-jährigem Gefängnis befreit – wegen der Haltung seines eindeutigen „Non possumus – Darauf können wir nicht eingehen”, angesichts der damaligen kommunistischen Macht in Polen.
(N.B.: Gefangennahme des Primas Wyszyński war die Regierungsantwort auf seinen Brief, gesandt an Bolesław Bierut am 8.V.1953 – in Antwort auf das Dekret der Macht vom 9.II.1953. In Antwort der Regierung wurde Primas Wyszyński damals verhaftet; befreit vom Gefängnis in der Zeit von Władysław Gomułka: am 28.X.1956).

Das Millenniums-Gedenken geschah in der geistigen Hauptstadt des Vaterlands – in Częstochowa, im Sanktuar der Gottesmutter von Częstochowa (am 3.V.1966). Kardinal Wyszyński, der die Millenniums-Sendung als geistiger Vater des Vaterlands erfüllte, hat damals „... alle Kinder Gottes des getauften Volkes und alles, was Polen ausmacht – in die Mütterliche Knechtschaft Mariens Liebe – um der Freiheit willen der Kirche in der Welt und in unserem Vaterland” hingegeben (ganzer Text dieses Aktes der Hingabe – s. am Ende dieses Kapitels: „Akt der Millenniums-Hingabe Polens in Knechtschaft Mariens Liebe”).

Dieser Akt hat eine besonders feierliche Besiegelung vonseiten des Petrus-Stuhles erlebt durch den Sohn der Polnischen Erde, Papst Johannes Paul II., den mittlereweile heiliggesprochenen Hl. Johannes Paul II. Es war bei seiner ersten Pilgerfahrt in die Heimat, als er auf der Festungswall des Klosters Jasna Góra in Częstochowa gesprochen hat (Częstochowa, 4.VI.1979 r.).
[Notiz. Der hier Schreibende hat das eine, wie das andere Ereignis persönlich erleben können (d.h. im Jahr: 1966 und 1979) – voll engagiert, indem er damals unter den Mauern der Jasna Góra die ganze Nacht hindurch usw. den Beichtedienst erfüllt hat].

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Zwei schwimmende schwarze Schwäne: er und die sie. Auf dem Rücken des einen sitzt artig ganz bequem, wie im Boot, ihr Kleines. Wie gut ist es auf dem Wasser fahren zu können auf solchem Fahrzeug ... ganz gratis! - Es kommt das Gottes-Geschriebene-Wort in Erinnerung - im Anschluss an die Ereignisse des Auszugs der Hebräer von Ägypten, Mitte des 13.Jh vor Chr.: „Ihr habt gesehen, was Ich den Ägyptern angetan habe, wie Ich euch auf Adlerflügeln getragen und hierher zu Mir gebracht habe ...” (Ex 19,4).

Die schwierige Geschichte des Vaterlands, darunter vor allem das Drama der drei Teilungen Polens, wann der Name selbst ‘Polen’ auf definitive Art und Weise von der Landkarte Europas verschwinden sollte (Teilungen Polens: die Erste – 1772: Russland-Preußen-Österreich. – Die Zweite: 1793: Russland-Preußen. Die Dritte – 1795: Russland-Preußen-Österreich),
einschließlich der langen, 123 Jahre dauernden Gefangenschaft Polens (1795-1918 = 123 Jahre; Jahre, die mit Nationalen Aufständen unterbrochen waren, besonders dem November-Aufstand: 1830-31; und diesem Januar-Aufstand: 1863-64)
zeugen mit Überschuss, dass sooft das Vaterland zu seinem lebendigen Band zu Christus und Maria treu gewesen war, entwickelte es sich erfolgreich. Dagegen sooft die Treue in seiner Zugehörigkeit zu Gott, zur Kirche, zum Kreuz und Maria abnahm – verfiel es in vielartige Verknechtung und Niederlage. In seinem schwierigen geschichtlichen Ringen zählte Polen umso mehr und sammelte sich um die nicht aufhörende Liebe Mariens, die Mutter und Königin Polens und hat mit Dank Ihre wirksame Fürsprache bei Gott erfahren.

Wie sollte man an dieser Stelle nicht die dramatischen Worte des gerade erwähnten Heiligen Vaters anführen, des Hl. Johannes Paul II. – aus seiner festlichen Homilie, die er in Częstochowa von der Höhe der Jasna-Góra-Mauern gehalten hat an jenem gedenkwürdigen Tag, am 4.Juni 1979, als er als Stellvertreter Christi, und zugleich Sohn dieses Volkes, die Millenniums-Hingabe Polens in Mütterliche Knechtschaft der Jasna-Gora-Herrin vom Jahr 1966 bestätigen konnte. Zugleich hat er damals ihren geschichtlichen, Christo-Marianischen und prophetischen Sinn auf eine für alle verständliche Art und Weise erläutern können:

(0,39 kB)  „... Wir standen an diesem heiligen Ort, wir haben gleichsam das wachsame Hirtenohr angelegt, um zu vernehmen, wie das Herz der Kirche und das Herz des Vaterlands im Herzen Mariä schlägt. Die Jasna Góra [= wörtl.: Heller Berg = Clairmont] ist doch nicht nur Ort der Pilgerwanderungen der Polen aus Polen und der ganzen Welt. Jasna Góra ist das Nationale Sanktuar.

(0,38 kB)  Man muss das Ohr an diese heilige Stätte anlegen, um zu verspüren, wie das Herz des Volkes im Herzen der Mutter schlägt. Es schlägt aber, wie wir wissen, mit allen Tönen der Geschichte, mit allem Schall des Lebens.

(0,2 kB)  Wie viele Male schlug es mit Stöhnen der polnischen geschichtlichen Leiden! Aber ebenfalls mit dem Aufschrei von Freude und Sieg!
– Man kann die Geschichte Polens auf verschiedene Arten und Weisen schreiben, besonders der letzten Jahrhunderte, man kann sie nach verschiedenartigem Schlüssel deuten. Möchten wir aber erfahren, wie diese Geschichtsereignisse in Herzen der Polen fließen, muss man hier hinkommen. Man muss das Ohr an diesen Ort anlegen. Man muss das Echo des ganzen Volkes im Herzen seiner Mutter und Königin hören!

(0,2 kB)  Und wenn es mit dem Ton der Unruhe schlägt, wenn in ihm die Sorge und der Ruf um Bekehrung widerhallt, um Stärkung der Gewissen, um Anordnung des Lebens der Familien, der einzelnen Menschen, Milieus – muss dieser Ruf angenommen werden.
– Es erwächst von mütterlicher Liebe, die auf eine ihr eigene Art und Weise die geschichtlichen Vorgänge auf polnischer Erde gestaltet” (Erste Pilgerwanderung Johannes Paul II. in die Heimat, Czestochowa, 4.VI.1979, Pkt. 3).

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Johannes Paul II versäumte nicht, bei dieser Gelegenheit dem ganzen Volk, oder vielleicht sogar der ganzen Welt – den prophetischen Sinn der Worte des Millenniums-Kardinals, Stefan Wyszyński, auf verständliche Art und Weise zu erklären. Dieser hat nämlich im zutiefsten Anvertrauen des Glaubens, beim Millennium Polens (3.V.1966) das Vaterland in die „Knechtschaft der Mütterlichen Liebe Mariä”  hingegeben – deutlich in zwei zusammengekoppelt verflochtenen Zwecken.

Johannes Paul II. erklärte diesen heroischen Akt in folgenden Worten (s. dasselbe noch einmal gegen das Ende des Kapitels: Der Jasna-Gora-Akt: die Erlösung der Welt – und: Johannes Paul II., Abschiedshomilie 10.VI.1979 – und noch: Die Millenniums-Hingabe Polens in Knechtschaft der Liebe Mariens):

„... Ab 1956 begann die Große Novene vor dem Millennium der Taufe Polens. Und siehe, im Jahr des Polnischen Millenniums, am 3. Mai 1966, wird hier, an dieser Stelle, mit dem Mund des Primas von Polen (= Kardinal Stefan Wyszyński) der Jasna-Góra-Akt der Hingabe in Mütterliche Knechtschaft der Gottesmutter – für die Freiheit der Kirche in Polen und in der zeitgemäßen Welt ausgesprochen.

(0,18 kB)  Dieser geschichtliche Akt wird angesichts des hier nicht mit Leib gegenwärtigem, doch mit Geist gegenwärtigem Papst Paul VI. ausgesprochen, als besonderes Zeugnis des lebendigen und mannhaften Glaubens, solchen, wie er erwartet wird und wie ihn unsere Zeiten brauchen.

(0,2 kB)  Es ist Akt der Hingabe in Mütterliche Knechtschaft. Er spricht über die Knechtschaft. Die Bedeutung dieses Wortes: ‘Knechtschaft’ – so schmerzend für uns, Polen, birgt in sich ein ähnliches Paradoxon, wie die Worte des Evangeliums vom eigenen Leben, das man verlieren muss, um es zu gewinnen (vgl. Mt 10,39). Die Freiheit ist große Gottes Gabe. Sie muss gut gebraucht werden.
– Die Liebe bildet die Erfüllung der Freiheit – [NB.: aufgrund vieler Aussagen Johannes Paul II. folgert: die Freiheit ist Gottes instrumentale Gabe, geschenkt dazu, dass ein wesentlich höheres Ziel erreicht werden kann: dass die LIEBE zu existieren beginnen kann; die Liebe setzt nämlich den Raum der Freiheit voraus],
und zu gleicher Zeit gehört es zu ihrem Wesen [= der Liebe] zu jemandem zu zugehören – das heißt NICHT-frei-sein, oder eher: frei sein auf reifgewordene Art und Weise!
– Allerdings dieses ‘NICHT-frei-sein’ in Liebe wird niemals als Knechtschaft empfunden. Es wird nicht als Knechtschaft von der Mutter empfunden, dass sie an das krankgewordene Kind gebunden ist, aber als Affirmation ihrer Freiheit, als ihre Erfüllung. Dann ist sie geradeaus am meisten frei!

(0,2 kB)  Die Hingabe in Knechtschaft weist also auf eine ‘besondere Abhängigkeit’ hin, auf eine heilige Abhängigkeit, und auf ‘unbedingte Zuversicht’. Ohne diese heilige Abhängigkeit, ohne diese heroische Zuversicht, ist das Leben des Menschen ganz verfehlt !

(0,2 kB)  So tut also das Wort ‘Knechtschaft’, das uns immer schmerzt, an diesem einzigen Ortnicht weh. In dieser einzigen Beziehung erfüllt es uns mit Zuversicht, mit Freude, dass wir die Freiheit besitzen. Hier waren wir immer frei!” (Johannes Paul II., Erste Pilgerfahrt in die Heimat, 4.VI.1979, Pkt.3).

Wonach hat Johannes Paul markant noch zusätzlich, prophetisch – hinzugefügt:

(0,13 kB)  „Die Worte dieses Aktes, ausgedrückt mit Sprache der polnischen geschichtlichen Erfahrungen, der polnischen Leiden, aber auch der polnischen Siege, haben auch ihren prophetischen Ausklang gehabt – gerade in jener Stunde der Geschichte der Kirche und der Welt.
... Nach der Beendung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) ... möchte die Kirche zur Begegnung des Menschen der Moderne und der Zukunft hinausgehen, bewusst um seine große Würde, seine prächtige Berufung in Christus ... Die Kirche möchte auf die urewigen und zugleich zeitgemäßen Fragen der menschlichen Herzen und der menschlichen Geschehnisse antworten ...

(0,13 kB)  Am 3. Mai 1966 fügen die Bischöfe Polens zu diesem fundamentalen Werk des Konzils – ihren Jasna-Góra-Akt hinzu: die Hingabe in Mütterliche Knechtschaft der Gottesmutter – für die Freiheit der Kirche in der Welt und in Polen.

(0,13 kB) Er ist (dieser Jasna-Gora-Akt) Ruf des Herzens und des Willens, Ruf des ganzen christlichen Seins der Person und der Gemeinschaft um das volle Recht auf Verkündigung der Erlösungs-Sendung, um die dieser Sendung allseitige Wirksamkeit, um ihre neue Einwurzelung in der ankommenden (und schon gegenwärtigen) Epoche der Geschichte der Welt – durch Maria !

(0,2 kB)  Er stellt zugleich irgendeine durch und durch originelle Ablesung dieser Wahrheit betreffs der Gegenwart der Gottesmutter im Geheimnis Christi und der Kirche dar ... Eine Ablesung im großen Maß, nach der Überlieferung der Heiligen – solcher wie Bernhard von Clairvaux, wie Grignon de Montfort, wie Maximilian Kolbe.

(0,2 kB)  Papst Paul VI. hat die Frucht des Polnischen Millenniums von Jasna Góra angenommen. Davon zeugt seine Bulla, die sich bei dem Bildnis der Schwarzen Madonna befindet, und die heute hier niedergelegt wurde, am Eucharistischen Altar.
Heute möchte das sein unwürdiger Nachfolger von neuem wiederholen, er möchte von neuem diesen Hingabe-Akt annehmen, indem er nach Jasna Góra ankommt am anderen Tag nach dem Festtag der Sendung des Heiligen Geistes, wann in ganz Polen die Feier Mariens als Mutter der Kirche begangen wird ...” (ebd., Johannes Paul II., Erste Pilgerfahrt in die Heimat, 4.VI.1979, Pkt.3-4).

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d. „Polonia semper fidelis
– Polen beständig treu”

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Wir haben diese geschichtliche Erinnerung nach Johannes Paul II. angeführt. Es war die prophetische Hingabe Polens in Mütterliche Knechtschaft der Liebe Mariens.

Man muss diesen Akt richtig verstehen. Polen hat aufgrund dieses Aktes keine neue Bürde auf sich genommen, noch sich zu irgendetwas Neuem verpflichtet.

(0,38 kB)  Sein Inhalt (= des Millenniums-Aktes vom 3.V.1966), ähnlich wie auch dieses vonseiten Johannes Paul II. noch einmal in Częstochowa bestätigten vom 4.VI.1979 – ist das eine: das Volk Polens verpflichtet sich dazu, die allerschlichtesten Zehn Gebote Gottes in das Alltagsleben aufgrund eines neuen Titels einzuführen. Auf diese Art und Weise möchte Polen seine Liebe zu Jesus Christus und zu Maria noch einmal besiegeln.

(0,38 kB)  Jesus Christus hat in der Zeit seines irdischen Lebens eindeutig zu verstehen gegeben, was in Gottes Augen die ‘Liebe zu Gott und den Menschen’ bedeutet:

(0,3 kB)  „Wer Meine Gebote hat und sie hält,
der ist es, der Mich liebt.
Wer Mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden,
und auch Ich werde ihn lieben,
und Mich ihm offenbaren ...

(0,3 kB)  Wenn jemand Mich liebt, wird er an Meinem Wort festhalten,
Mein Vater wird ihn lieben,
und wir werden zu ihm kommen und in ihm wohnen.
Wer Mich nicht liebt, hält Meine Worte nicht.
Und das Wort, das ihr hört, ist nicht von Mir,
sondern vom Vater, der Mich gesandt hat” (Joh 14,21.23).

Man könnte auch noch ähnliche Worte vom Geliebten Jünger Christi, dem Hl. Johannes des Apostels, anführen:

(0,38 kB)  „Wir erkennen, dass wir die Kinder Gottes lieben,
wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen,
Denn die Liebe zu Gott besteht darin,
dass wir seine Gebote halten.
Seine Gebote sind nicht schwer” (1 Joh 5,2f.).

(6.6 kB)

Es besteht kein Zweifel, dass die Herausforderung, die vor Christi und Mariens Polen der unwahrscheinliche internationale Druck, wie auch die vonseiten des anti-theistischen Teils der Personen, die das Vaterland regieren, angenommene Ideologie ‘Gender’ schafft, für Jetztzeit und die nächste Zukunft zur neuerlichen, dramatischen Probe auf die Qualität der Treue zu Christus und Maria vonseiten unseres Vaterlands wird.

– Wir sind uns bewusst, dass es hier nicht nur um Gott geht, dem das Vaterland die Treue nicht ‘zum Wind’ geloben hat,
– sondern auch um das Geschick selbst des Vaterlands.
– Und eigenartig um das Geschick der Kirche ... in ganzer Welt.

Nicht umsonst hat sich Polen in die „Knechtschaft der Mütterlichen Liebe Mariens” dahingegeben – deutlich mit der Absicht, um um diesen Preis die „Freiheit für die Kirche in Polen und in der Welt”  zu erflehen.

Wird sich das Volk Polens auf die Höhe dieser Aufgabe stellen? Wird es fähig genug, um sich von diesem eigenartigen ‘Krebs’ entschieden loszutrennen, der seit ein paar Jahrzehnten beinahe die ganze Welt tödlich angegriffen hat, und Jetztzeit seine todesbringende Metastase nach Polen: diesem Christi, Mariens, treuen zum Kreuz, dem Päpstlichen Polen – zu bilden sucht?

Die nächstfolgende Gegenwart und Zukunft überprüft, ob sich Polen noch weiter der verpflichtenden Eigenschaft rühmen werden kann als:

(30 kB)
„Polonia
semper fidelis”


(6,7 kB)
„Polen
beständig treu”
(23 kB)

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3. Zornig geworden ... weil bloßgelegt

(4.3 kB)

a. Hirtenbrief der Polnischen Bischöfe über ‘Gender’
(29.XII.2013)

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1) Immer intensiver öffentlich erscheinende Thematik des ‘Genders’

Es sind Endtage 2013 angekommen. Bei Versammlungen verschiedener Stufen der Machthaber Polens, und anderseits in der Presse beginnen immer mehrere Aussagen und Informationen über die Tätigkeiten der Befürworter des ‘Genders’ zu erscheinen. Hier und da kann gehört werden, dass mit der faktischen Einprägung der ‘Gender’-Programme schon begonnen wurde, angefangen vom Experimentieren mit ihm an ... Vorschulkindern, in Kindergärten!

Die Vertreter des Bildungswesens bekennen mit triumphaler Stimme die Information, dass Organe der Europäischen Union mit freigebiger Reichlichkeit genereuse Finanzen für Aktivitäten angewiesen haben, die gemäß des internationalen Diktats der ‘Gender’-Zentralen unternommen werden. Was man da alles nicht tut „... um des Brotes willen, o Herr, um des Brotes willen” – und ohne viel zu bedenken, auf sich zu nehmen bereit ist – mit völliger Unbeachtung der eigenen personalen und nationalen Identität, der eigenen Kultur und der bisherigen, viele Jahrhunderte bestehenden Tradition und Treue des Vaterlands: zu Gott, zur Geschichte, zur ganzen Welt !

Und plötzlich ist es zum unverhofften ... Skandal gekommen: zum ‘Skandal’ in staatlicher Skala! Denn in Frage des ‘Genders’  hat die Polnische Bischofskonferenz ihre Stimme aufgegriffen.

Nämlich der ordentliche Hirtenbrief, wie ihn die Bischöfe Polens traditionsmäßig seit sehr vielen Jahren am Sonntag der Heiligen Familie – kurz nach dem Weihnachtsfest über die Ehe und Familie richten, wurde dieses Mal: zum Ende des Jahres 2013 – der Sensibilisierung des Volks und der Warnung vor realen Schritten gewidmet, die das Ministerium der Bildung und des Höheren Schulwesens vorgenommen hat in Form des dem ganzen Edukationssektor aufgezwungenen ‘Gender’-Programms – wie üblich: ohne geringstes Nachfragen oder Konsultation dieser wichtigen Entscheidung mit dem Volk selbst.

Das Lesen des erwähnten Hirtenbriefes von Kanzeln der Kirchen in Polen war in diesem Jahr (2013) für den 29. Dezember vorgesehen. Gerade an diesem Tag wurde in diesem Jahr der Sonntag der Heiligen Familie begangen [Text dieses Hirtenbriefes kann u.a. auch von unserer Homepage heruntergeladen werden, s. in deutscher Übersetzung: Bedrohungen der Familie durch die Gender-Ideologie. Hirtenbrief für den Sonntag der Heiligen Familie, 29.XII.2013 r.]. – Ähnliche Hirtenbriefe erschienen u.a. in der Slovakei, in Portugal. Eine eindeutige Stellungnahme angesichts des ‘Genders’ hat in der Schweiz Bisch. Huonder angenommen. Leider es gibt bisher kein diesbezügliches Echo vonseiten der Bischöfe u.a. in Deutschland und den übrigen Ländern Europas].

Der erwähnte Hirtenbrief ist – wie üblich – in ausgewogener Sprache verfasst. Er strahlt volle Sorge um das Wohl des Volks, die Kultur und den Glauben. Die Bischöfe möchten mit pastoraler Vorsorge vor allem die vom ‘Gender’-Programm bedrohten Kinder und Jugendlichen umfangen. Denn gerade diese sollen das Hauptziel des eingeleiteten ‘Gender’-Experiments bilden.

Die Bischöfe nennen niemanden der Autoren des Programms bei Namen. Sie tun alles, dass niemand beleidigt werden kann, indem sie die Hochachtung vor der personalen Würde jedes Menschen bezeugen, die verantwortlichen Personen nicht ausgenommen, die Verordnungen zur Einführung ins Leben dessen entlassen, was evidentes Übel im moralischen und physischen Sinn darstellt.

Der erörterte Hirtenbrief ist in zwei Versionen erschienen: der vollständigen – und einer abgekürzten. In der vollständigen Version steht u.a. der genau angeführte Ausdruck über die programmgemäße Anleitung der Kinder in Erfahrung der Lust infolge der betriebenen ‘Masturbation’. Gerade diese Einzelheit hat dazu geführt, dass dieses Wort in der abgekürzten Version übergegangen wurde, um bei Heiligen Messen in der Kirche u.a. die dann anwesenden kleinen Kinder nicht in Ärgernis zu bringen.

Es ist offenbar Schade, dass es so geworden ist. Die kürzere Version des Hirtenbriefes war nicht imstande dem Volk Gottes den Ernst und das Wesen der Vielfalt der Bedrohungen in vollem Maß zum Bewusstsein nahe zu bringen, wie sie in ganzer Schärfe mit der ‘Gender’-Ideologie verbunden ist. Geht es doch um die vollständige Information für Eltern und Personal, das im Edukationssektor angestellt ist. Sie sind für die Anleitung der pervers konstruierten Pläne des Ministeriums verantwortlich, die nicht einheimisch sind und nicht dem Wohl des Vaterlands dienen, sondern sich den internationalen Finanz-Zentren ausdienen. Diese aber stehen im Dienst nicht der Kultur des Lebens, sondern des ... Todes!

2) Fragmente des Hirtenbriefes 2013 über ‘Gender’

Wir führen einige Fragmente des genannten Hirtenbriefes der Polnischen Bischöfe für den Sonntag der Heiligen Familie 2013 an.
– Hier zuerst ein Fragment der Einführung dieses Briefes.

Die Bischöfe lenken die Aufmerksamkeit u.a. auf die geplanten Veränderungen des Begriffs überhaupt der „Ehe” und „Familie”. Gemäß des Programms ‘Gender’ soll sowohl die eine, wie die andere Wirklichkeit überhaupt verschwinden. Anstelle der ‘Ehe-Familie’ soll eine potente Zusammenfügung von Männern-mit-Männern, Frauen-mit-Frauen, Männer mit beliebig begegneten Frauen und umgekehrt zustande kommen. Diese Hinsicht wird zwar vonseiten der ‘Genderisten’ arglistig bemäntelt, um nicht einen im Voraus vorauszusehenden starken Widerstand im Volk hervorzuschrauben.
– Die Bischöfe schreiben:

(0,37 kB)  „... So ist es verständlich, dass uns die Versuche einer Veränderung des Begriffs der Ehe und Familie in höchste Unruhe versetzen. Sie werden gegenwärtig vor allem von Anhängern der Gender-Ideologie auferlegt und von Massenmedien lautstark vertreten.
– Angesichts der zunehmenden Angriffe, die gegen verschiedene Bereiche des Lebens in Familie und Gesellschaft gerichtet sind, sehen wir uns gedrängt, einerseits entschieden und eindeutig für die Verteidigung der Ehe und Familie und ihrer grundlegenden Werte zu sprechen und anderseits vor Bedrohungen zu warnen, die aus der Förderung dieser neuen Sicht erwachsen” (Brief, Pkt. 1).

(36 kB)
Herr Ks. Prof. Dariusz Oko - in unmittelbarer Begegnung mit Kardinal von Kraków, Stanisław Dziwisz: Gelegentlich der Exerzitien für Ärzte und dem Thema, das mit dem Kardinal erörtert wurde: Strategie angesichts der Bedrohung vonseiten der Gender-Ideologie. - Kraków, den 16.IV.2014

Die weitere Folge des Hirtenbriefes wird in drei Punkte eingeteilt. Es werden besprochen:

a) Die ‘Gender’-Ideologie an sich.
b) Bereiche, in die diese Ideologie eingeführt wird. – Und zuletzt:
c) Grundsätzliche Hinwese, wie man sich vor den Bedrohungen der Werte wehren kann.

(0,39 kB)  Im ersten Teil des Hirtenbriefes bringen die Bischöfe im Grundriss die wesentlichen Kennzeichen der ‘Gender’-Ideologie nahe. Die Hirten zählen insbesondere seine grundsätzlichen Eigenschaften auf und weisen auf sein destruktives Programm hin. Niemand, der über gesunde Sinne verfügt und sich um seine Verantwortung für das gemeinsame Wohl bewusst ist, würde ein Programm akzeptieren, das die Zerstörung der lebendigen Strukturen des sozialen Lebens eindeutig beabsichtigt, indem es durch die gründliche, geplante Demoralisation der Gesellschaft durchgeführt werden sollte, was dabei als Spitzenerfolg der Neo-Kultur erklärt wird.
– Eine vollständige, folgerichtige Einleitung des ‘Gender’-Programms in Welt-Skala müsste nämlich als Programm einer geplanten Selbstvernichtung des Menschengeschlechts selbst auf Erden bezeichnet werden.

Hier ein Stück der Bischofsworte vom ersten Teil des erörterten Hirtenbriefes:

(0.15 kB)  „... Gender fördert Prinzipien, die im völligen Widerspruch zur Wirklichkeit und zum traditionellen Verständnis der Menschennatur stehen. Es wird behauptet, dem biologischen Geschlecht komme nur eine kulturelle Beschaffenheit zu, und man könne es sich im Lauf der Zeit selbst wählen, wobei die traditionelle Familie ein Überbleibsel und eine gesellschaftliche Belastung darstelle”.

(0.16 kB)  „Nach Gender ist die Homosexualität angeboren, und den Schwulen und Lesben stehe das Recht zu, Verbindungen einzugehen, die die Grundlage eines neuen Familien-Typus bildeten, selbst mit dem Recht auf Adoption und Erziehung der Kinder”.

(0.15 kB)  „Die Befürworter dieser Ideologie argumentieren, dass jedem Menschen sogenannte reproduktive Rechte zuständen, darunter das Recht auf Änderung des Geschlechts, auf In-Vitro, Verhütung und selbst Abtreibung”.

(0.15 kB)  „In der radikalsten Form betrachtet Gender das biologische Geschlecht als Vergewaltigung der Natur betreffs des Menschen. Der Mensch wird nach ihm „in das Geschlecht verwickelt” und muss sich davon befreien. Indem der Mensch das biologische Geschlecht verneine, gewinne er die „wahre, durch nichts gefesselte Freiheit” und könne ein sogenanntes kulturelles Geschlecht wählen, das ausschließlich in äußeren Verhaltensweisen ersichtlich wäre. Dem Menschen stehe außerdem das Recht zu, eine spontane Änderung der in diesem Bereich schon getroffenen Wahl zu treffen im Bereich der zur Verfügung stehenden fünf Geschlechter: schwul, lesbisch, bisexuelle, transsexuelle und heterosexuelle Person” (Brief, Pkt. 1).

An die genannten Einzelheiten muss selbstverständlich in der weiteren Folge unserer Erwägungen angeknüpft werden. Jetzt führen wir noch weitere Fragmente des erörterten Hirtenbriefes der Polnischen Bischöfe zum Festtag der Heiligen Familie 2013 an. Die Hirten des Gottesvolkes weisen auf die entstellten philosophischen Quellen hin, die zum Auftreten der ‘Gender’-Ideologie beigetragen haben:

(0,12 kB)  „... Die Gefahr der Gender-Ideologie ergibt sich im Grunde aus der zutiefst destruktiven Beschaffenheit, die sowohl gegen die Person ausgerichtet ist, wie gegen zwischenmenschliche Beziehungen, also gegen das gesamte soziale Leben.
– Der Mensch, seiner festen geschlechtlichen Identität beraubt, verliert nämlich den Sinn seines Daseins und ist nicht imstande, die vor ihm stehenden Aufgaben in seiner personalen, familiären und gesellschaftlichen Entwicklung, wie auch die Aufgaben mit Bezug auf die Fortpflanzung zu entdecken und sie zu erfüllen” (Brief, Pkt. 1).

(0,39 kB)  Im zweiten Teil des Hirtenbriefes zeigen die Bischöfe die Bereiche, in die das Einschreiten der ‘Gender-Ideologie’ geplant wird. Die Bischöfe erwähnen die internationale „Konvention des Europa-Rates zur Bekämpfung der Gewalt gegen die Frauen”, die die Frauen vor Gewaltmacht scheinbar verteidigt, wobei sie aber zugleich die sog. „nicht stereotypische Geschlechterrollen” einprägt und „tief in das Erziehungssystem eingreift”, um dann „die Pflicht der Erziehung und Promovierung u.a. der Homosexualität und des Transsexualismus aufzubürden”.

Hier das weitere Fragment jenes Hirtenbriefes zum Festtag der Heiligen Familie 2013:

(0.15 kB)  „... Die Gender-Ideologie wird in Polen in verschiedene Ebenen des sozialen Lebens eingeführt.
– In erster Reihe geschieht das durch die Gesetzgebung. Es werden Dokumente geschaffen, die scheinbar dem Schutz, der Sicherheit und dem Wohl der Bürger dienen, sich allerdings durch ausgeprägt destruktive Elemente auszeichnen.
Als Beispiel sei genannt die Konvention des Europarates zur Bekämpfung von Gewalt gegen die Frauen, die – auch wenn sie der wesentlichen Frage der Gewaltanwendung gegen Frauen gewidmet ist – zugleich sogenannte „nicht stereotypische Geschlechterrollen” propagiert und tief in das Erziehungssystem eingreift, indem sie unter anderem die Pflicht zu einer entsprechenden Erziehung und Förderung der Homosexualität und des Transsexualismus auferlegt” (Brief, Pkt. 2).

Hier gehen die Bischöfe zur Anführung der verrufenen Rechtsverordnungen über betreffs der sog. „Rede des Hasses”, das heißt irgendeines kritischen Wortes zum Thema Homosexualität, Homo- oder Lesben-Ehen u.dgl. Hier die Worte der Bischöfe:

(0.16 kB)  „... Im letzten Halbjahr entstand sogar der Entwurf des sogenannten „Gleichheitsgesetzes”, das den Katalog der Diskriminierungsverbote ausweitet u. a. mit Bezug auf „sexuelle Identität und ihre sexuelle Ausdrucksweise”.
– Die Annahme dieses Entwurfs beschränkt folgerichtig die Freiheit des Wortes und die Möglichkeit, die religiösen Auffassungen zu äußern. Sollte jemand in Zukunft wagen, die homosexuelle Propaganda zu beanstanden, wird er auf Straffolgen ausgesetzt.
– Das bedeutet auch die Bedrohung für das Wirken der katholischen Medien und legt eigentlich die Notwendigkeit auf, eine Selbstzensur einzuführen” (Brief, Pkt. 2).

Auf dieses Thema: Diskriminationsverbot und seine Abfolgen in Form der sog. ‘Rede des Hasses’ – müssen wir noch im weiteren Ablauf unserer Erwägungen zurückkehren.

Hier die weiteren Worte der Bischöfe vom zweiten Teil des angeführten Hirtenbriefes zum Festtag der Heiligen Familie. Die Bischöfe knüpfen an die im Frühling dieses Jahres (2013) veröffentlichten Standards der WHO (Welt-Organisation der Gesundheit) hinsichtlich der sog. ‘Sexual-Erziehung’. Sie stellen ein großes Programm dar, das jedes Vorstellungsvermögen übersteigt, einer zutiefsten Demoralisation der Kinder und Jugendlichen in aller Welt. Man kann sich nur wundern, wie eine so seriöse internationale Institution auf so schandvollen Boden ihres Existierens niederstürzen konnte.

Worte der Polnischen Bischöfe:

(0.15 kB)  „... Im April 2013 wurden Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Bezug auf Sexualerziehung veröffentlicht, die zu einer tiefen Verkommenheit von Kindern und Jugendlichen führen.
– Sie fördern unter anderem die Masturbation bei Kindern im Vorschulalter, indem sie auf diese Weise Freude und Lust durch die Berührung sowohl des eigenen Leibes, wie des Leibes der Gleichaltrigen entdecken. Elemente dieser sog. Standards werden derzeit umgesetzt – wir wiederholen: meistens ohne Wissen und Zustimmung der Eltern – z.B. im Projekt ‘Gleichheits-Kindergarten’, das von der Europäischen Union mitfinanziert wird.
– Die Autorinnen des ‘Gleichheits-Kindergartens’ schlagen unter anderen vor, dass sich Knaben im Rahmen des Spiels als Mädchen umkleiden sollen und die Mädchen als Buben, wobei die übrigen Kinder erraten sollen, wer sie sind und erklären, warum sie es so beurteilen. Dieses Projekt enthält mehrere andere ähnlich umstrittene Vorschläge” (Brief, Pkt. 2).

In weiterer Folge wird im Hirtenbrief über die Promovierung solcher Standards jetzt in Schulen gesprochen, wie auch von Gründung von Werkstätten eines Edukationssektors, den Universitätssektor nicht ausgenommen, wo sich die Förderer der Neuen Ideologie ausbilden können. In diesem Zusammenhang machen die Bischöfe aufmerksam auf die destruktive Beschaffenheit des ‘Gender’-Programms als des Faktors, mit dem die Beseitigung der Familie und ihrer Erziehungsrolle beabsichtigt wird.

Die ‘Gender’-Ideologie hebt mit Nachdruck hervor, dass die Erziehung des Kindes ruhig den Schwulen und Lesben anvertraut werden kann. In diesen Programmen werden aber absichtlich die Ergebnisse über negative Aspekte solcher ‘Erziehung’ des Kindes überschwiegen, samt allen „Neigungen zum Selbsttod, Störungen bei empfundener eigener Identität, Depressionen, sexueller Missbrauch und sexueller Behelligung”.
– Die Bischöfe schreiben:

(0.15 kB)  „... An vielen Universitäten Polens entstanden plötzlich Studiengänge über Gender (Gender studies). Es werden dort neue Propagandisten dieser Ideologie ausgebildet, wobei verkündet wird, dass die Familie schon einen Anachronismus darstelle und es keine Bedeutung mehr habe, ob das Kind von Schwulen oder Lesben erzogen werde, weil es in solchen Strukturen ebenso glücklich sei und sich ebenso gut entwickle wie Kinder, die in einer traditionellen Familie erzogen werden” (Brief, Pkt. 2).

In weiterer Folge informieren die Bischöfe über die vollmäßige Benutzung der Medienwelt zur Förderung der ‘Gender’-Ideologie und der Bezähmung der Gesellschaft mit der Existenz z.B. von Homo-Bänden usw.
– Der Hirtenbrief knüpft dann an den Einbezug der Welt der Medizin in die Förderung des ‘Genders’:

(0.16 kB)  „Im Bereich des Gesundheitswesens haben wir mit Aktivitäten zu tun, die das Recht auf Abtreibung, Verhütung, ‘In-Vitro’-Befruchtung, chirurgische oder hormonale Geschlechterumwandlung fördern, und auch eine allmähliche Einführung des ‘Rechts’ auf Euthanasie oder Eugenik, das heißt die Möglichkeit, kranke, schwache, behinderte Personen zu beseitigen, die – nach Ansicht der Gender-Ideologen – ‘nicht vollwertige Individuen’ darstellen.
– Daraus geht hervor, dass der Mensch überhaupt nicht mehr zählt. Dessen verheimlichter Beweggrund sind letztlich ökonomische Vorteile” (Brief, Pkt. 2).

In Konklusion des zweiten Teiles ihres Hirtenbriefes bezeichnen die Bischöfe das ‘Gender’-Programm bei Namen: es ist beabsichtigte Sexualisierung der Kinder, der Jugendlichen und der Gesellschaft, samt allen deren destruktiven Folgen.
– Hier die weiteren Worte des Hirtenbriefes:

(0.15 kB)  „Ganz hinterlistig wird dabei die Tatsache umgegangen, dass das Endziel der Gender-Erziehung im Grund genommen die Sexualisierung der Kinder und Jugend darstellt. Das sexuelle Aufwecken schon ab dem allerjüngsten Alter führt zu Abhängigkeiten in der sexuellen Sphäre und in späteren Lebensphasen zur Versklavung (Abhängigkeit) des Menschen. Die Kultur des ‘Ausnutzens’ der anderen Person, um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, führt zur Erniedrigung des Menschen, der Ehe, der Familie – und folgerichtig des sozialen Lebens.
– Infolge solcher Erziehung, durchgeführt durch jugendliche Sexual-Edukatoren, wird der junge Mensch zum ständigen Kunden von Pharma-, Erotik-, Pornographie-, Pädophilie- und Abtreibungskonzernen.
– Außerdem geht die sexuelle Versklavung des Öfteren mit anderen Abhängigkeiten einher (Alkohol-, Rauschgift- und Spielsucht), wie auch mit Schädigung, die man sich selbst und anderen antut (Pädophilie, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung).
– Eine solche Erziehung stellt nichts anderes dar als die Demontage der Familie” (Brief, Pkt. 2).

Am Ende des zweiten Teiles dieses Hirtenbriefes weisen die Bischöfe auf eine der Quellen hin, die irgendwie zum verhältnismäßig so leichten Eindringen der ‘Gender’-Ideologie in manchen Milieus Polens beigetragen haben. Es gilt vom NICHT-Wissen der Eltern, und selbst der Lehrer über das Thema dessen, was das Wesen der ‘Gender’-Ideologie darstellt.
– Denn diese ist auf keiner Ebene, selbst dieser staatlichen, als demokratisches Erfordernis erschienen, das heißt von unten her – infolge einer ehrlichen zuvorgekommenen Diskussion über dieses Thema, sondern wird von oben her aufgenötigt, ohne Konsultation mit dem Volk und dem Milieu – vonseiten fremder Zentren der finanziellen Machthaber der Welt-Lobby.
– Daher die Feststellung und zugleich Warnung der Bischöfe:

(0.15 kB)  „Die entartete Aktivität der Sexual-Edukatoren, die auf Manipulation stützt, ist möglich, weil die Mehrheit der Eltern, Erzieher und Lehrer über die Tätigkeit dieser Art Gruppen nichts gehört hat, beziehungsweise sie haben die von ihnen verwendeten Unterrichtsmaterialien nicht gesehen” (Brief, Pkt. 2).

(0,39 kB)  Im dritten Teil ihres Hirtenbriefes schieben die Bischöfe Arten und Weisen vor, wie der von Fremdländern Polen aufgenötigte ‘Gender’-Ideologie ein Ende bereitet werden kann. Die Bischöfe erinnern an die vor 30 Jahren vom Apostolischen Stuhl erarbeitete „Charte der Familien-Rechte”, wie auch an notwendig zu unternehmende Betätigungen, um für die Ehe und Familie den ihnen gehörigen Platz wiederherzustellen:

(0.16 kB)  „Es ist notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, um der Ehe und Familie die ihnen rechtmäßige Stellung wiederzugeben und um den Eltern zu ermöglichen, ihr Recht auf Erziehung der Kinder im Einklang mit ihren eigenen Überzeugungen und Werten auszuüben, die es sicherstellen, dass die Kinder sich zu Hause und in der Schule auf integrale Weise entwickeln können und so den Vertretern der Wissenschaft erlauben, frei von ideologischem Druck zuverlässige Untersuchungen durchzuführen und frei zu veröffentlichen” (Brief, Pkt. 3).

Die Kirche kann eine schweigende Haltung angesichts einer eingeführten Ideologie nicht annehmen, die sich dem natürlichen moralischen Gesetz und den Ergebnissen eines gesunden Wissens widersetzt, das von ideologischen Zentren nicht manipuliert wäre, die die Ergebnisse redlich unternommener Untersuchungen verfälschten, beziehungsweise sie nicht zur Stimme zulassen würden. Das betrifft ebenfalls die Verpflichtungen der Laien-Christen, die im politischen Leben engagiert sind:

(0.15 kB)  „(Die Kirche) ... kann also nicht schweigen, wenn Versuche unternommen werden, eine Ideologie einzuführen, die die christliche Anthropologie zerstört und sie mit zutiefst destruktiven Utopien ersetzt, die nicht nur den einzelnen Menschen zugrunde richten, sondern auch die ganze Gesellschaft.
– Die Christen, die in der Politik engagiert sind, können hier auch nicht tatenlos bleiben” (Brief, Pkt. 3).

 (13.7 kB)
Wachender Löwe mit drei kleinen Löwenkindern dabei. Es kommen Worte des Hl. Petrus, des ersten Papstes, zur Erinnerung: „Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher - und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens” ! (1 Petr 5,8).

Zu Ende erinnern die Bischöfe noch einmal, dass „... den Eltern nicht selten nicht direkt darüber gesagt wird, dass diese Ideologie in das betreffende Bildungsort eingeführt wird, wogegen die damit zusammenhängenden Inhalte in scheinbar harmlose und interessante Methoden und Formen ‘bekleidet werden’, z.B. eines nur Spieles” (Brief, Pkt. 3).

Daher der dringende Appell an Institute und verantwortliches Personal des Erziehungssektors, dass sie in diesem Fall keinem von oben kommenden Nachdruck erliegen, der zur Anleitung des ‘Genders’ mit reichlichen finanziellen Beschenkungen verlockt:

(0.15 kB)  „Wir appellieren auch an Institutionen, die für die polnische Bildung verantwortlich sind, dass sie dem Druck nicht erliegen, den die wenigen, aber sehr lauten und über nicht geringe finanzielle Mittel verfügenden Gruppierungen (Lobbys) ausüben, die der modernen Erziehung wegen mit den Kindern und Jugendlichen experimentieren.
– Wir rufen die Bildungsinstitutionen auf, sich in die Förderung einer integralen Sicht des Menschen einzusetzen” (Brief, Pkt. 3).

Der Brief endet mit der Bitte, dass sich die Gläubigen in inbrünstiges Gebet für die Ehen und Familie, die Kinder erziehen, einschalten, und auch um den Mut, Menschen des Glaubens und der Wahrheit zu sein:

(0.16 kB)  „... Wir bitten den Heiligen Geist, dass Er uns allezeit das Licht verleihe, um die Gefahren und Bedrohungen zu verstehen und wahrzunehmen, denen die Familie heute ausgesetzt ist.
– Beten wir auch um den Mut, Menschen des Glaubens und mutige Verteidiger der Wahrheit zu sein.
– Möge uns bei dieser Bemühung die Heilige Familie von Nazareth, in der der Sohn Gottes, Jesus Christus, erzogen wurde, Vorbild zum Nachahmen und geistige Hilfe sein” (Brief, Pkt. 3).

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b. Erzürnte Entrüstung

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Wir haben die wichtigeren Fragmente des Hirtenbriefes der Bischofskonferenz Polens für den Sonntag der Heiligen Familie 2013 angeführt (29.XII.2013). Dieser Brief wird wohl in die Geschichte übergehen. Er zeugt von Verantwortung und Mut der Hirten der Kirche in Polen in dieser kritischen Stunde der Geschichte des Volks, wann sich – die zurzeit vielleicht noch nicht vollständig bewusstgewordenen geistigen und physischen Geschicke dieser Nation entscheiden, die sich freiwillig in die Knechtschaft der Mütterlichen Liebe Mariens dahingab – um um diesen Preis die Freiheit für die Kirche im Vaterland und in aller Welt zu erflehen (s. noch einmal: Die Millenniums-Hingabe in die Knechtschaft der Mütterlichen Liebe Mariens – s. den ganzen folgenden Zusammenhang).

Feindliche Kräfte gegen Gott und den Menschen, die von „Beherrschern dieser Finsternis” (Eph 6,12) gesteuert werden, möchten einmal mehr zum Wegwischen des Namens ‘Polen’ von der Liste der Völker beitragen. Dieses Mal sollte es mittels des Zerschmetterns des moralischen Rückgrats des Volks „DIESER Erde” geschehen. Es ist die von altersher ‘geprüfte’, leicht anzuwendende Methode, die von Diesem angewandt wird, der der BÖSE ist: Satan (s. u.a. die Sünde der Apostasie der Hebräer von Jahwéh unter dem Berg Báal-Pegor, s. u.: Probe auf die Treue-in-Liebe unter Baal-Pegor).

Uns bleibt aber immer auch die Befürchtung, und zugleich die inbrünstig unterhaltene Zuversicht auf die Mütterliche Liebe der Jasno-Górska-Herrin, dass sie sich nicht entmutigen lässt wegen der Undankbarkeit des Volks „DIESER Erde”, sondern bei Gottes Erbarmen und dem Heiligen Geist die Stärke erflehe für die Söhne und Töchter „DIESER Erde”, dass sie mit erneuerter Energie und Unbeugsamkeit des Geistes weiter schreiten in Folge des gerade erst zur Erinnerung gebrachten (s.: Nur unter diesem Kreuz) Wegweisers unserer Ahnen:

„Nur unter diesem Kreuz,
pictureNur unter diesem Zeichen
wird Polen – Polen,
pictureund der Pole – Pole”

Den Bischöfen, den Verfassern dieses Hirtenbriefes, besonders aber dem vieljährigen Arzt und zugleich Missionar-Praktiker, Pater und Missionar in Ruanda – Henryk Hoser (Ks. Dr. Henryk Franciszek Hoser: ab 2008 Erzbischof von Warszawa-Praga), wie auch dem bis zu unlängst Vorsitzenden der Polnischen Bischofskonferenz, Ks. Prof. Erzbischof Józef Michalik, gehört sich ein verpflichtender Dank für diesen Hirtenbrief über das ‘Gender’, wie auch wegen des Mutes, dass eine eindeutige Stimme zu diesem reizbaren Thema erhoben wurde. Die Worte dieses Hirtenbriefes, die aus tiefster Empfindung der Treue zur Sendung in der Kirche und dem Vaterland herkommen, und zugleich aus der Verantwortung für das Volk Gottes, das der Hirtensorge anvertraut worden ist, in diesem Fall besonders für die Kinder und Jugendlichen dieses Volkes – strahlen den Frieden Gottes und das Bewusstsein um die Verantwortung für das vielfältige physische und geistige Wohl der ihnen von Gottes Vorsehung anvertrauten Herde.

Wir bemerken es, dass die Worte der Bischöfe Polens dringend die zu empfindende Verantwortung der Eltern und Familien anrufen. Dieselbe Verantwortung betrifft umso mehr das Personal, das im Erziehungssektor selbst angestellt ist. Ihrem unmittelbaren Erziehungseinfluss ist das Geschick der Kinder und Jugendlichen des Volks „DIESER Erde” anvertraut. Dieses Anvertrauen fließt zu ihnen nicht nur vonseiten der Eltern dieser Kinder, noch vonseiten des Staates, sondern umso mehr vonseiten der Vorsehung Gottes und von Maria, der Mutter-Königin des Volks.

Die von außen importierten, atheistischen Programme zielen ganz offen dahin, bei Kindern und Jugendlichen, und seiner Art bei Personen in schon reifgewordenem Alter – Zweifel hervorzuwecken, was ihre geschlechtliche Identität angeht als Mann oder Frau. Und ferner, um die Kinder und Jugendlichen ihrem natürlichen Erziehungsmilieu in Ehe und Familie zu widersetzen. Als Endziel beabsichtigen diese Programme, dass alle einer zerstörerischen sittlichen Depravation unterzogen werden. Diese aber führt nur noch zu ihrer letztlichen Niederlage – und folglich: zur Niederlage der ganzen Nation.

Das Volk kann aber unmöglich sich zur Weiterführung der einmal angenommenen und jedes Jahr von neuem bestätigten Hingabe Polens in Knechtschaft der Mütterlichen Liebe Mariens nicht verpflichtet finden – deutlich, um um diesen Preis bei Gottes Barmherzigkeit auf diese Art und Weise die Freiheit für die Kirche sowohl im Vaterland, wie in aller Welt zu erflehen (s. noch einmal: Die Millenniumshingabe an Maria in Knechtschaft ihrer Mütterlichen Liebe – sieh den ganzen folgenden Zusammenhang).

Heilige Entrüstung der Laischen Milieus

Es konnte leicht vorausgesehen werden, dass der angeführte Hirtenbrief der Bischöfe Polens über das ‘Gender’-Thema eine heftige Reaktion in anti-theistischen Milieus hervorrufen wird. Zu ihrer Stimme wurden vor allem die führenden Vertreter bestimmter politischer Parteien des polnischen Parlaments. Das Echo ihrer Aussagen wurde eilfertig von Medien aufgegriffen, wobei diese beinahe in 100% – Stimme nicht des Volkes waren, sondern der politischen Optionen der Regierung, in erster Reihe des hier unmittelbar daran interessierten Ressorts des Bildungswesens.

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Ksiadz Prof. Dariusz Oko - von seiner Pilgerreise nach Süd-Amerika. Hier: Verwandlung bei der Heiligen Messe, die er im Gebirge zelebrierte - auf der Höhe ca. 4500 m.ü.d.M. in Anden von Chile. Die KOSMISCHE Messe: Mai 2014. - Von Osten bis zum Westen der Sonne - sei angebetet der Name des Dreieinigen: des Schöpfers, Erlösers. Der alle Menschen erlösen will: wenn diese es nur möchten.

Der Hirtenbrief der polnischen Bischofskonferenz löste eine ungeheime Lawine von Anklagen aus, Verleumdungen und unwürdiger Demütigung sowohl der Bischofskonferenz, wie auch vieler Personalitäten, die der Kirche und dem Volk ergeben waren. Bei sachlicher Diskussion und aufgrund wissenschaftlicher Dokumentation begannen diese die Verlogenheiten der Befürworter der ‘Gender’-Ideologie aufzuzeigen, wie auch die von ihnen verfälschten Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen, die immer wieder ihren geradeaus Grundlagen selbst widersprechen, auf denen die erörterte Ideologie zu stützen scheint.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die ‘Gender’-Promotoren – diese einheimischen, wie umso mehr diese vom Ausland, nicht vorbereitet waren, einem so eindeutigen Widerstand vonseiten der Kirche und seinen mutigen Vertretern unter den Söhnen und Töchtern des Volkes sich stellen zu müssen. Gemäß der Strategie seiner Machthaber, sollte das Programm nach Polen ganz verstohlen eingeführt werden, lautlos und ohne Aufsehen, ohne offizielle Volksdebatte über dieses Thema, ohne zuvorgekommene Konsultation der Eltern, noch umso mehr des in Tausende gehenden Personals der Lehrer-Ressorts. Ähnlich wie in anderen Ländern, sollte das ‘Gender’ als vollendete Tatsache eingeleitet werden infolge von oben her kommender administrativer Verordnungen.

Das Zustandekommen dieser Pläne sollte aufgrund reichlicher, viele Millionen zählender ausländischer Schenkungen erfolgen. Die Donationen sollten von positiven Ergebnissen der eingeleiteten Programme der nationalen Depravation auf einzelnen Stufen der Edukation und Administration abhängig sein.
– Falls eventuellen Widerstandes, z.B. vonseiten einiger Anzahl von Lehrern, sollte diesen deutlich zur Kenntnis gegeben werden, dass sie ihre Haltung nicht nur mit Verlust der reichlichen Dotationen bezahlen werden, sondern auch ... vom Arbeitsplatz gekündigt werden.

Allerdings Polen war niemals leichter Happen zum Verschlingen. Gerade dieser Faktor: des unerwarteten so starken ‘Veto’ in erster Linie vonseiten der Hierarchie der Kirche in Polen – entfesselte eine Furie von Entrüstung und Groll in unmittelbarer Folge des veröffentlichten Hirtenbriefes über das ‘Gender’. An die Befürworter des ‘Genders’  begann es anzukommen – ähnlich wie es in Jahren der Polen aufgebürdeten Ideologie des Marxismus-Leninismus der Fall war, dass die Einführung der ‘Gender’-Ideologie nicht so leicht erfolgt, wie es in manchen anderen Ländern von Europa oder Amerika war.

Diese Länder erweisen so manches Mal eine bedeutend größere Ergebenheit angesichts der Anweisungen, die vonseiten der Ämter sei es der Europäischen Union, oder selbst der Organisation der Vereinten Nationen (UN = UNO) aufgenötigt werden. Übrigens die Vereinten Nationen sind schon weit von ihren ursprünglichen Voraussetzungen abgebogen.

Die UN hat schon selbst, und tut es immer offener, ihre ursprünglich hochangelegte Autorität als internationale Institution abgeschafft. Sie sollten auf der Wache der Grundrechte des Menschen beruhen. Hier ein paar Beispiele aus der letzten Geschichte sowohl der UN, wie ihres hauptsächlichen Verbündeten – den USA. Es geht um Tatsachen vom Umbruch der Jahre 2013-2014:

(0,3 kB)  Der Generalsekretär der UN, Ban Ki-moon – hob hervor, dass „als Priorität der internationalen Politik die reproduktive Gesundheit und die Reproduktions-Rechte”  angesehen werden müssen. Es ist ein Kryptonim, das in diesem Fall das Anrecht bedeutet auf Durchführung der Abtreibung als prioritäres Grundrecht des Menschen (s.: Abtreibung als prioritärer Aktivitätsbereich der UN).

(0,3 kB)  Der Präsident der USA, Barack Obama, hat offiziell eine blasphemische Belobigung der Abortionisten ausgedrückt. Indem er in Washington zu Befürwortern der Abtreibung sprach – Mitgliedern der ihn unterstützenden Gruppe ‘Organizing for Action’, sagte er: „Die Arbeit, die ihr verrichtet, ist Gottes Arbeit” (s.: Abtreibung: Verrichtung eines Gottes Werkes!).

(0,3 kB)  Derselbe Präsident der USA Barack sagte im Anschluss an das in Uganda verabschiedete gegen-homosexuelle Gesetz: Die „Praxis der Homosexualität ist ‘eine der fundamentalen Freiheiten’ des Menschen” (s.: Homosexualität: Ausdruck der fundamentalen Freiheit des Menschen. Sieh im selben Zusammenhang die Worte des Standsekretärs der USA, John Kerry: Das Anti-Schwulen Recht ist gleichsam der Nazi-Antisemitismus. – Worte von Kerry: „Die Gesetzesordnung, die vom Präsidenten von Uganda Yoweri Museveni unterschrieben worden ist, ist schlechterdings ‘bestialisch’. Was in Uganda geschieht, ist schrecklich und stellt uns alle vor einer riesigen Aufgabe, weil die LGBT-Rechte – Rechte des Menschen sind, und die Unterschrift dieser anti-schwulen Gesetzverordnung ist moralisch böse”).

Hindernis No. ‘1’ für eine problemlose Einprägung der ‘Gender’-Ideologie auf dem Gebiet Polens wurde demnach einmal mehr in der Geschichte dieses Volkes ihre starke Einwurzelung in den christlichen Glauben und die kulturelle Tradition des Volkes. Diese war aber bisher zuengst mit der integralen Sicht des Menschen verwachsen (s. HV 7; FC 32), das heißt sie umfängt sein Wohl nicht nur in irdischem Ausmaß, sondern auch den Ruf eines jeden Menschen ausnahmslos zum ewigen Leben.

Die ‘Gender’-Ideologie ignoriert völlig das transzendentale Ausmaß des Menschen. Sie lässt den Gedanken nicht zu, dass das natürliche moralische Gesetz existiert, noch die irdische und ewige Verantwortung der menschlichen Person vor Gott. Schon unbeachtet, dass sie direkt in das Schöpfungswerk des Menschen einschritt, als des in sexueller Sicht unterschiedlich erschaffenen, indem sie auch in diesem Ausmaß die Stelle Gottes einzunehmen versucht, wobei sie Gott zuvor wirksam ins NICHT-Existieren zurückgewiesen hat.

Die Söhne und Töchter „DIESER Erde” haben niemals bezweifelt, dass der einzelne Mensch mit einem gesonderten Erschaffungsakt Gottes zum Leben berufen wird entweder als Mann – oder auch als Frau. Mit anderen Worten die Ansicht, die von Befürwortern des ‘Genders’ aufgezwungen wird, als ob dem Menschen das Recht zustehe, um unter Einfluss kulturell-sozialer Faktoren sich selbst beliebig zu erschaffen als Mann oder Frau, beziehungsweise als geschlechtlich gesehen ‘neutrales’ Wesen, um in einer anderen Stunde die zuvor gewählte sexuelle Identität von neuem anzunehmen, ist für den Sohn und die Tochter dieses Volkes völlig unannehmbar.

Jeder Sohn und jede Tochter dieses Volkes trägt in sich auch das eingeprägte Bewusstsein, dass er in der Stunde seiner Herausrufung vom Nichts zum Leben daselbst zur freiwilligen Annahme berufen wird und zur Umsetzung ins Leben der moralischen Friedensordnung u.a. im Bereich des Geschlechtlichen, wie sie in dieser Stunde ein für allemal und auf unlöschbare Weise in sein Gewissen eingeprägt wird (s. Röm 2,15f; DeV 43; usw.).

(2.3 kB)

c. Beispiel des Angriffs
vom Links-Milieu

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Indem die Stimme im Namen des Volks in erster Reihe die Bischöfe aufgegriffen haben als eingesetzte Hirten der Kirche, gibt es keinen Wunder, dass die ganze Schärfe der Attacke und Rache vonseiten der zornig gewordenen Personen, die sich mit der Sicht der viele Millionen zählenden Dotationen von der EU berauschen ließen, und Jetztzeit wegen den grell bloßgelegten ihren perfiden Absichten: Zerstörung des Menschen, der Nation, der Ehe-Familie – gegen sie gelenkt wurde, oder mehr präzise: gegen die Katholische Kirche.

Anderes aber, dass die Tatsache selbst, dass die berufsmäßigen Depravatoren sofort gerade die Katholische Kirche identifiziert haben als ihren grundsätzlichen ‘Feind’, von ihr eher positiv zeugt. Besteht doch ihre Sendung darin – in Pfaden des Menschen-Sohnes – „sein Leben hinzugeben für seine Freunde” (Joh 15,13). Der Jünger Christi soll bereit sein selbst sein eigenes Leben hinzulegen in Verteidigung des Gottes Gesetzes, der moralischen Friedensordnung, wie sie im Gewissen eines jeden Menschen eingeprägt ist, wie auch der unabdingbaren Würde eines jeden Menschen. Jeder Mensch ist – unabhängig von seinem Wissen und Bewusstsein, was diese Tatsache angeht – lebendiges „Ebenbild Gottes und Seine Ähnlichkeit” (Gen 1,26f.), sollte selbst dieses „Gottes Ebenbild”  infolge der begangenen Sünden, oder selbst Verbrechen ganz und gar entartet sein.

(0,37 kB)  Angriffe auf die Bischofskonferenz Polens begannen noch bevor der erörterte Hirtenbrief für den Sonntag der Heiligen Familie von den Kanzeln gelesen wurde. Der Text dieses Briefes konnte schon eine Woche früher vom Internet heruntergeladen werden: man konnte ihn ruhig lesen und seinen Inhalt aufmerksam ergründen.

Es konnte mit Gewissheit vorausgesehen werden, dass die führende Rolle in Attacken gegen die Kirche das untrügliche Redaktionsteam der „Gazeta Wyborcza” [Wahl-Zeitung] übernimmt.

Da wir – wie schon früher erwähnt („Wir führen keine Untersuchungen von Null an”) – bei den auf unserer Homepage dargestellten Analysen keine Untersuchungen über die betreffende Problematik ‘ab der Null an’ unternehmen, benützen wir voller Dank auch hinsichtlich der Frage ‘Gender’ die Früchte der Untersuchungen, die schon andere Autoren gewissenhaft unternommen haben.

Was die Aussagen der ‘Gazeta Wyborcza’ über das Thema des erwähnten Hirtenbriefes der Bischöfe Polens angeht, benutzen wir ihre Besprechung aufgrund des Übersichtsartikels von Prof. Mieczyslaw Ryba (s.: Brief der Polnischen Bischöfe und die neue ‘Befreiungstheologie’ – poln.). Hier die Zusammenfassung ihrer kritischen Präsentation von Prof. Ryba.

(0,13 kB)  Die Autoren der Angriffe gegen den Episkopat vervielfältigen die Kniffe und Manipulationen, die aus den Zeiten der Verknechtung Polens durch die kommunistische Regierung gut bekannt und ‘überprüft’ sind.

Eine jener ‘Methoden’ hat darauf beruht, dass ein ‘Keil’ getrieben wird zwischen den Papst und den lokalen Episkopat. Es geht um die alte Methode, die vom lateinischen Sprichwort bekannt ist: „Divide et impera = Zersetze in Teile – dann kannst du regieren”. In Anwendung an die Thematik des Briefes des Episkopats, versucht die Gruppe der ‘Gazeta Wyborcza’ den Lesern, die im Gegenstand keinen guten Bescheid wissen, einzureden, dass der zeitweilige Papst Franziskus ‘modern’ und einsichtig ist – im Gegensatz zu ‘konservativen Polnischen Bischöfen, die den Krieg gegen Gender ausgerufen haben’.

(0,13 kB)  Der nächste methodologische Griff beruht auf Diskreditierung des Episkopats. Die ‘Gazeta Wyborcza’ – und nicht nur sie, redet der Gesellschaft ein, dass die Bischöfe mit ihrem Kampf gegen ‘Gender’ die Aufmerksamkeit von Pädophilie abzuwenden suchen, die dagegen in der Kirche – darunter auch unter Geistlichen in Polen, wuchert.

In Antwort auf diesen Vorwurf ziemt es sich sofort von methodologischer Seite hervorzuheben, dass nämlich wesentlich anderes die insbesondere ethische Verhaltensweise eines einzelnen Menschen darstellt, darunter auch eines Geistlichen – es würde um die folgerichtige Anwendung im Leben der Prinzipien an sich, der moralischen Gebote, angehen. Dagegen völlig anderes gilt von der Lehre – in diesem Fall der Lehre hinsichtlich dieser Prinzipien und Gebote.
– Die Kirche hat niemals gelehrt, dass die Gebote Gottes überschritten werden sollen. Ein einzelner Mensch, der das Gebot nicht hält, ist sich allzu gut bewusst, dass die Kirche – und umso mehr Gott – solche Betätigung entschieden verbietet und untersagt. Weder die Kirche, noch Gott ist für die Sünde verantwortlich, die ein einzelner Gläubiger begeht.

Wenn der Episkopat Polens das Wesen der ‘Gender’-Ideologie enthüllt, erfüllt er eindeutig die ihm aufgetragene Aufgabe: das Mandat des Sohnes Gottes, der es deutlich angeordnet hat:

„Darum geht hin und lehrt alle Völker,
und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
und lehrt sie, alles zu befolgen, was Ich euch geboten habe ...” (Mt 28,19f.).

Daselbst sind die Hirten der Kirche verpflichtet, der Gesellschaft das Wesen und das Gesamte der Bedrohungen aufzuzeigen, die unmittelbar mit den Versuchen verbunden sind, die ‘Gender’-Ideologie anzuleiten als Praktiken, die ihrem Wesen nach immoralisch sind (sie z.B.: 1 Kor 6,9f.; Röm 1,22-27; VSp 80; usw.).

(0,2 kB)  Die Diskreditierung der Geistlichen, indem einzelne Fälle u.a. der Pädophilie vorgehalten werden, zielt ab, den Mund der Kirche zuzumachen, als ob sie kein moralisches Recht hätte, irgendetwas über das Thema der Ideologen der Linksseite auszusagen, wenn diese eine ‘sex-lose Gesellschaft’ schaffen möchten.

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Herr Ks. Prof. Dariusz Oko zelebriert die Heilige Messe im Grenzgebiet von Bolivien und Chile - in einer anderen Ecke des Landes. Alles umgeben mit hohem Gebirge. In der Ferne sieht man die am Abhang des nächsten Berges ausgebreitete Stadt und kleinere Siedlungen. - Um den Altar eine Gruppe von Personen versammelt, die dem Opfer der Heiligen Messe beiwohnen. Es ist einmal mehr die KOSMISCHE Messe. Wie nahe ist der HERR zu denen, die Ihn suchen - und Ihn finden!

Die Antwort auf diesen Vorwurf ist im gerade erst dargestellten Unterschied enthalten zwischen der Lehre hinsichtlich der Prinzipien – und Fällen ihrer konkreten Umsetzung oder Nicht-Umsetzung ins Leben.
– Dagegen auf die Frage selbst der ‘Pädophilie’ in der Kirche ziemt es sich noch im Besonderen in weiterer Folge unserer Erwägungen zurückzukommen.

(0,2 kB)  Die Schneide des entfesselten Angriffs auf die Kirche sammelt sich im Fall des erörterten Hirtenbriefes vor allem auf den meist bedeutsamen Personen bei der Bischofskonferenz.

Es geht hauptsächlich um Erzbischof Henryk Hoser, diesen Arzt und Missionar zugleich; und um Erzbischof Józef Michalik, der damals Vorsitzende der Bischofskonferenz Polens war. Indessen gerade diese wissen nur allzu besten Bescheid, was die Problematik des ‘Genders’ – wissenschaftlich gesehen, medizinisch, philosophisch, wie auch was seine vielfältigen bedrohlichen Folgen angeht. Wie viel könnten gerade von ihnen lernen die Journalisten, die des Öfteren hauptsächlich nur gelernte, fertiggemachte Slogans anwenden !

(0,13 kB)  Die parlamentare Vertreterin der polnischen Linksseite – Prof. Magdalena Środa, eine kämpfende Feministin und ‘Genderistin’, scheut nicht auf ganz niedrige Argumente zu greifen. Sie sucht der Kirche geradeaus eine Ignoranz einzureden, was die Problematik des ‘Genders’ angeht. Das ‘Gender’ ist ihrer Ansicht nach Ausdruck des ‘modernen Humanismus’. Hier ihre Worte:

„Indem [die Kirche] Propaganda-Thesen wiederholt, lässt sie nur die Nebelwand über die Frage der Pädophilie herabfallen. Dies ist aber Zeugnis für die riesige Ignorantie der Hierarchen, die für den modernen Humanismus verschlossen bleiben. Dieser Brief [Hirtenbrief über das ‘Gender’] ist gleichbedeutend mit Eintröpfeln von Hass. Es zählt der einstweilige Erfolg, das heißt das Wecken von Befürchtungen” (Tomasz Cylka, Gender – offizieller Feind der Kirche, ‘Gazeta Wyborcza’, 21-22 Dezember 2013, 4).

– Diese Worte knüpfen täuschend an die Epoche des rasenden Kommunismus an, wann die „Propagandisten den Bischöfen fortwährend die Verbreitung des Hasses gegen das neue System eingeredet haben”.
– Allerdings diese Worte sind doch Echo der berüchtigten Paragrafen über die „Rede des Hasses”, gemäß denen jedermann bestraft und in das Gefängnis verurteilt werden soll, der es wagen sollte, irgendeine Kritik betreffs der Prinzipien der ‘Gender’-Ideologie auszusagen, u.a. über Praktiken der Homosexualität, der lesbischen Kontakte, usw.

(0,13 kB)  Herr Prof. Ryba, dessen Artikel wir großenteils benutzen (auch wenn nicht ausschließlich), fügt merkwürdig eine Beobachtung hinzu, mit der er die sich enthüllende intellektuelle Machtlosigkeit der ‘Gender’-Befürworter offenbart:

„Die Revolutionsführer haben wegen der Tatsache des Scharfsinns der Thesen großen Schmerz empfunden, die im Pastoralen Brief des Episkopates enthalten sind. Der Nachweis der marxistischen Wurzeln der Kultur-Revolte, darunter der ‘Gender’-Ideologie, bedeutet doch den Stich in das Herz selbst der sich entwickelnden Revolutions-Propaganda.
– Indem die überwiegende Mehrheit der polnischen Eltern sich der neuen Utopie entschieden widersetzt und alles tut, dass die eigenen Kinder vor der Demoralisation geschützt werden, treffen die Worte der Bischöfe absolut auf empfänglichen Boden im Polnischen Volk”.

(0,13 kB)  Gipfelpunkt der Absurdität, auf die Prof. Magdalena Środa, diese Feministin-Genderistin, kämpfende Atheistin gegriffen hat – wurde der auch von ihr signierte Brief des Frauen-Kongresses, der von ihnen an Papst Franziskus gesendet wurde. In diesem Brief „beklagen die Signatärinnen die Kirche Polens, die die Probleme des modernen Menschen nicht versteht und die auf unrechtmäßige Art und Weise die ‘Gender’-Ideologie angreift, indem sie – ihrer Ansicht nach – eine ‘Aktion des Hasses’ ohne Präzedenz organisiert, die im Widerspruch dazu steht, was der Papst verkündet” (s.: Frauenkongress schreibt einen Brief an den Papst).

Es ziemt sich hier ein Fragment jenes Briefes des Frauen-Kongresses an den Papst anzuführen:

„Wir sind entrüstet und ratlos angesichts des entfesselten Wahnsinns von Hass. Ab ein paar Monaten beanstanden die Hierarchen, die Priester, Katecheten, Katholische Publizisten die sog. ‘Gender-Ideologie’, indem man damit die emanzipatorischen, egalitaren und partizipatorischen Anstrebungen der Frauen versteht, zur vollständigen Hochschätzung ihrer Rechte und ihres gleichen Status samt gleicher Würde’...
– Wir sind außerstande die Haltung einiger Hierarchen der Katholischen Kirche in Polen zu verstehen, die die Idee der Verständigung zurückweisen, der Gleichheit, des Einverständnisses, der Achtung vor der gleichen Würde aller ...”.

Die Autorinnen fragen den Papst, was die Gläubigen und Ungläubigen tun sollen:

„... dass die überaus schöne, mit dem Geist der Evangeliums-Liebe, der Aufgeschlossenheit, Erneuerung und dem Wunsch nach dem Frieden gesättigte Adhortation ‘Evangelii Gaudum’ [Adhortation Papst Franziskus vom 24.XI.2013] zum realen Lebensprojekt der Kirche werde”.

Es müsste zusätzlich erinnert werden, dass die Signatäreinnen jenes Briefes, berufsmäßige Atheistinnen, Feministinnen und Genderistinnen, die weder die Kirche kennen, noch die ihm eigene Sendung, schlechterdings nicht wissen, was sie schreiben.
– Zu gleicher Zeit fassen sie aber den Mut, die Bischöfe zu belehren, was diese lehren sollten. Beziehungsweise mehr präzise: sie fordern eine „Beschränkung bei der Verkündung der Ansichten vonseiten der Leute der Kirche” (s. dazu die Antwort des Papstes an Prof. Środa: „Die Kirche bestätigt ihr großes ‘NEIN’ zu Gender: der Papst antwortet an Sroda und Nowicka”).

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d. Beispiel der Attacken
vom Rechts-Milieu

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Es könnte scheinen, es reichte schon, dass man sich auf Anführung der gerade erst dargestellten linksgestalteten feindlichen Aussagen zum Thema des erörterten Hirtenbriefes für den Sonntag der Heiligen Familien beschränkt.

Indessen auch manche scheinbar Katholischen Milieus begannen im Anschluss an diesen Brief mit lautem Protest gegen den Episkopat aufzutreten. Noch mehr, manche ihre Vertreter empfanden in sich die Sendung, Instruktionen und Belehrungen an die Bischöfe zu formulieren. Auch von ihrem Mund begannen an die Bischöfe – vor allem aber gegen die zwei oben genannten: gegen Erzbischof Henryk Hoser und Erzbischof Józef Michalik, Worte mit dem Vorwurf zu fällen über Ignoranz und Untauglichkeit, einen Dialog zu führen.

(0,36 kB)  Die führende Rolle fiel in diesem Fall dem „Tygodnik Powszechny” [Öffentliche Wochenschrift] zu. Diese Wochenschrift scheint schon seit vielen Jahren die Rolle eines eigenartigen ‘Trojanischen Pferdes’ auf dem lebendigen Organismus der Kirche in Polen zu erfüllen, trotzdem sie im Untertitel immer noch das irreführende Adjektiv trägt: ‘Katholische ...’ (Titel: „Katholische Sozial-Kulturelle Schrift”. Sieh zu dieser Frage die Worte Johannes Paul II.: „Eine besondere Verantwortung obliegt den Bischöfen im Hinblick auf die katholischen Institutionen. Ob es sich um Organe für die Familien- oder Sozialpastoral oder um Einrichtungen handelt, die sich dem Unterricht oder der medizinischen Betreuung und Krankenpflege widmen, die Bischöfe können diese Strukturen errichten und anerkennen und ihnen eine Reihe von Verantwortlichkeiten übertragen; das entbindet sie jedoch niemals von ihren eigenen Verpflichtungen. Sie haben gemeinsam mit dem Heiligen Stuhl die Aufgabe, Schulen, Universitäten, Krankenhäusern sowie anderen medizinischen und sozialen Einrichtungen, die sich auf die Kirche berufen, die Bezeichnung ‘katholisch’ zuzuerkennen oder, in Fällen schwerwiegender Nichtübereinstimmung, abzuerkennen” – VSp 116).

Beispiel einer sehr negativen Annahme des Hirtenbriefes des Episkopates Polens vom 29.XII.2013 ist der Artikel von Zuzanna Radzik. Beim Redaktionsteam des ‘Tygodnik Powszechny’ erfüllt sie die Rolle der ‘Theologin’, die sich vor allem in ihrem Namen mit dem christlich-jüdischen Dialog beschäftigt.

Ihr Artikel über das Thema Hirtenbrief des Episkopats betreffs des ‘Genders’ erschien unter demselben Datum wie der Hirtenbrief selbst: am 29.XII.2013 (Text s.: „Brief der Bischöfe betreffs des Genders: Instruktion zur Bedienung”). Die Autorin zieht den Brief der Bischöfe unter ihre Lupe und analysiert ihn Satz auf Satz. Sie wirft den Bischöfen Ungenauigkeiten vor, Unwissen und Mangel an Unternehmung des Dialogs. Das alles ist ihrer Meinung nach Faktor, der diesen Brief disqualifiziert.

Wie erwähnt, signalisieren wir nur einige der von ihr gestellten Vorwürfe hinsichtlich des Briefes. Die von ihr erörterten Fäden werden noch im Lauf unserer weiteren Erwägungen genauer besprochen. Daher beschränken wir uns hauptsächlich darauf, den von ihr gebrauchten Stil der Zurechtweisungen der Bischöfe zu illustrieren.

(0,2 kB)  Gleich am Anfang, aber dann auch noch in weiterer Folge ihrer Darlegungen hält die P.T. ‘Theologin des Tygodnik Powszechny’ vor, dass die Bischöfe in ihrem Brief die Terminologie ‘Gender’-Ideologie anwenden. An diesen Aspekt werden wir noch selbst in weiterer Folge zurückkommen. Der Meinung nach der Autorin sollen die Bischöfe in diesem Fall die Bezeichnung ‘Gender’-Theorie anwenden, nicht aber ‘Ideologie’.

Wahr gesagt zeigt es sich, dass die Autorin leider selbst nicht versteht, wie der Unterschied ist zwischen einer wissenschaftlichen Theorie und Ideologie – in diesem Fall die ‘Gender’-Ideologie. Höchstens sie schreibt ihren Artikel genau gegen die Bischöfe ... infolge gerade solcher Bestellung vonseiten ihrer Arbeitsgeber, wobei sie sich allzu gut bewusst ist, was sie schreibt und warum sie gerade so schreibt.

– Eine ‘Theorie’ spielt sich in der Welt der reinen theoretischen Beweisführungen und wissenschaftlichen Erforschungen ab. Darauf beruht die Stufe der unternommenen Nachsuchungen zur Beweisführung einer Hypothese, die diese Hypothese oder auch Theorie entweder bestätigte, oder sie auch widerlegte.
– Im Fall des ‘Genders’ geht es keinesfalls um Theorie, die sich auf akademischen Disput beschränkte. Hier geht es um von vornherein angenommene, der Welt aufgenötigte gewisse Ideen, die von einer bestimmten Gruppe erarbeitet wurden. Diese Gruppe strebt entschieden die Ummodelierung der Lebensgesamtheit von Nationen und Milieus nach Standards des ‘Genders’ an – mit deutlich beabsichtigtem Finalzweck: das Leben letztlich nach dem Stil des ‘Queer Mainstreaming’ zu gestalten.
– In dieser Situation geht es keineswegs um akademische Wort-Streitigkeiten, sondern um Aufnötigung der Sichtweise der Welt nach der Imagination der Befürworter der ‘Gender’-Ideologie.

(0,2 kB)  Bewusst um die hohen Zuständigkeiten des besetzten Postens als ‘Theologin des TP’ geht die Autorin wiederholt auf den Ton über, den Episkopat belehren zu müssen und ihm deutliche Weisungen vorzulegen, dass es sich auf die Stufe der ... Grundschule zurückziehe. Hier beispielsweise einer von ihren Appellen, den sie mit Sprache ‘per Du’ aussagt:

„... Anstatt Männer nach Fünfzig zu repräsentieren – mit konservativen Meinungen,
vertritt uns alle!
Du Episkopat, kehre zu uns zurück”!

(0,2 kB)  Die Autorin hält den Bischöfen vor, dass sie in ihrem Pastoralbrief keine Anführungen angeben, die die Quellen zu überprüfen erlaubten, auf denen sie ihre Aussagen aufbauen. Besonders bedauert sie die Tatsache, dass die „... Meinungen [der Bischöfe] betreffs der ‘Gender’-Ideologie (egal was es letztlich bedeutet) und die Erscheinungen, die die Autoren damit verbinden, solchen Apparats entbehren. Es ist großer Schaden” (= es geht um mangelnde Fußnoten).

In diesem Fall könnte man der sich hoch einschätzenden Autorin vorsagen, dass ein Hirtenbrief schlechterdings Brief ist. Solche Briefe sind zum Lesen von der Kanzel bestimmt. Die Gläubigen hören diesen Inhalten zu und assimilieren sie auf diese Weise.
– Die Kirche ist keineswegs Ort im Typus einer ‘Volksversammlung’, wo man nach dem Lesen z.B. des Evangeliums eine laute, öffentliche Diskussion veranstaltete. Die Kirche ist Ort, wo Liturgie gefeiert wird.
– Jedesmaliger Hirtenbrief wird dabei von einer Person redagiert, beziehungsweise er ist gemeinsame Arbeit verantwortlicher Personen, die des Öfteren als Professoren an Universitäten angestellt sind. Es sind Personen, die zumindest in geringem Grad besser ausgebildet sind als vielleicht die P.T. Autorin, die sich selbst die Rolle eines Richters zuschreibt und das ganze Episkopat zum Rapport vor ihr herbeiruft. Rechtschaffenes Wissen zeichnet sich grundsätzlich mit gehöriger Bescheidenheit und Demut aus. Zu gleicher Zeit ist es in keinem Fall Servilität, insofern es sich um Dienst der Wahrheit handelt.

Die Bischöfe schreiben gemäß ihrer Sendung, die ihnen nicht von einem Menschen, sondern von Jesus Christus selbst aufgetragen wurde. Sie schreiben zur Warnung des Gläubigen Volks Gottes im Angesicht der realen, weitreichenden, aufgezwungenen Anleitung der programmierten moralischen Depravation. Diese Depravation wird als Zielzweck von der ‘Gender’-Ideologie vollbewusst beabsichtigt.

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das ‘Gender’ eine programmartig durchgeführte Zerstörung des Glaubens an Gott als den Schöpfer und Erlöser voraus, wie auch ein bewusstes Hinwegsehen der Verantwortung betreffs des praktizierten Schwulenübels, das ab immer laut um Rache des Himmels gerufen hat (s. dazu wenn auch nur den Eingriff Gottes wegen der Sünden gegen die Natur, wie sie universell in Sodom und Gomorrha praktiziert wurden. Indessen das ‘Gender’ kämpft gerade darum verbissen als um eines der ‘Grundrechte des Menschen’ in Weltskala: Gen 18,20f; 19,24f.; und noch: Lev 18,22; 20,13; Röm 1,26f.; 1 Kor 6,9; 1 Tim 1,10).

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Es wird gesagt: du gehst wie eine Schnecke: ganz langsam. Und doch - die langsam gehende Schnecke kommt sowieso zu ihrem Ziel und kommt immer zeitig genug an. Lateinischer Spruch: „Festina lenter – Eile langsam”.

(0,17 kB)  Eine weitere Besprechung der von der Autorin-Theologin hervorgebrachten Inhalte des Hirtenbriefes des Episkopats über die ‘Gender’-Ideologie würde das Ziel unserer Homepage verfehlen.

Wahrlich gesagt ist es dauernd nicht sicher, ob die P.T. Autorin-‘Theologin’ tatsächlich keinen Bescheid weiß, was sie eigentlich schreibt, oder auch sie schreibt ihre streitsüchtige Renzension typisch ‘auf Bestellung’. Ist es doch schwer zu glauben, dass die P.T. Autorin wirklich keinen Bescheid wissen sollte, wie die geschichtlichen Wurzeln des ‘Genders’ sind, das doch u.a. aufgrund der radikalen feministischen Bewegungen aufgewachsen ist, aufgrund des Marxismus-Leninismus und der Theorien von Engels, die u.a. deutlich die Beseitigung der Ehe und Familie beabsichtigt haben. Über all dem wird man sich leicht überzeugen können bei der Übersicht des literarischen Erbgutes der genannten Vorgängern des ‘Genders’.

(0,17 kB)  Die Autorin-Theologin verdächtigt die Bischöfe wegen Mangels an Wissen über das Thema der rechtlichen Errungenschaften, um die die homosexuellen Organisationen in der zweiten Hälfte des XX. Jahrhunderts hartnäckig gekämpft haben (dieser Frage war das vorige Kapitel unserer Homepage gewidmet: VI.Teil, 2.Kap.), und die Jetztzeit die Gestalt der ‘Gender’-Ideologie angenommen haben.

Es geht u.a. um die verrufene „Konvention des Europarates zur Bekämpfung der Gewalt gegen die Frauen”. In weiterer Folge unserer Erwägungen kehren wir auf dieses Thema genauer zurück.

Allerdings der bekannte, beständig von Befürwortern angewandte methodologische Griff des ‘Genders’ (ähnlich wie früher die homosexuellen Organisationen gehandelt haben) beruht darauf, dass bei rechtlichen gesetzgeberischen Formulierungen Euphemismen angewandt werden, so dass sich der Leser, der nicht bis zu Ende besten Bescheid weiß, was die eigentliche Bedeutung der schlau vertarnten Inhalte angeht, deren Gebrauch in der Umgangssprache sonst keinen Vorbehalt weckt, außerstande ist sich auszukennen, was die eigentlich abgezielten Absichten der hier auftauchenden Autoren angeht.

So ist auch die tiefere Bedeutung der immer wieder absichtlich angewandten nicht präzisen Terminologie, die charakteristisch in immer anderem Zusammenhang angewandt wird. Das betrifft u.a. solche Bezeichnungen, wie sie die Gesetzgebung der ‘Gleichheit anwendet. Es wird damit die Diskrimination wegen der ‘Identität und sexuellen Expression’ verboten.

(0,18 kB)  Eine weitere rechtliche Festsetzung dieser Art auf der Ebene der WHO ist das Dokument, wie die „Standards” festgesetzt werden betreffs der ‘Sex-Edukation’ (April 2013).

Auf demselben Prinzip stellt die Autorin die – ihrer Ansicht nach – nicht adäquaten Reaktionen des Episkopats im Anschluss an die in Polen angeleiteten Projekte der ‘Gleichheits-Vorschulen’. Diese Projekte haben schon entschiedenen Widerspruch vonseiten der Eltern hervorgerufen, als an sie die zuerst nicht offengelegten, von oben her aufgenötigten Programme vordrangen, die aber der Edukations-Sektor mit den daran Interessierten niemals früher konsultiert hat.

(0,2 kB)  Die Autorin verteidigt beständig die grundsätzliche Triftigkeit der unternommenen Experimente vonseiten der ‘Gender’-Ideologie. Sie bemüht sich, die dauernd weit ausgebauten Studiensysteme nach Richtlinien des ‘Genderismus’ nicht zu bemerken.

Den Ergebnissen jener laut bewerbten und vom Ausland reichlich dotierten Studien widerspricht immer wieder die ehrliche Wissenschaft, angefangen von den grundlegenden Tatsachen der medizinischen Wissenschaften, übrigens auch der Soziologie.
– Diese Widersprüche scheinen aber an die Ideologen des ‘Genders’  nicht anzukommen – gegen die Wahrheit der Tatsachen. Höchstens in Erwartung des früher oder später vorauszusehenden totalen Zusammenbruchs dieser Konzeption überhaupt.
– Auf manche Aspekte der Vorwürfe, die die P.T. Autorin-Theologin vorbringt, kehren wir noch in weiterer Folge unserer Erwägungen zurück.

(0,17 kB)  In Zusammenfassung des teilweise besprochenen Artikels vom „Tygodnik Powszechny”, die mit dem Adjektiv ‘Katholische Schrift’ geehrt ist, dürften noch einmal die unmittelbar an die Bischöfe gerichteten Bemerkungen-Belehrungen der Autorin-‘Theologin’ angeführt werden. Zwar sollte man erwarten, dass indem hier auf Spalten einer scheinbar katholischen Schrift geschrieben wird, die Autorin ihre Mühe nicht sparen wird, die Tätigkeit der Kirche in Polen zu unterstützen, und sie nicht in Frage zu stellen. Indessen die Autorin endet ihre Kritik mit ungelegenem Appell an die Bischöfe:

„Schade, dass die Konferenz des Episkopats Polens beschlossen hat, das Gespräch auf Irrwege wegzuleiten. Es wäre nämlich von Nutzen, eine zuständige und ruhige soziale Debatte über das Thema Anthropologie zu organisieren, darüber wie sie sich auf die sozialen Rollen, auf Erziehung, Politik, das Recht und die Medizin umzusetzen hat. Die Kirche könnte dabei überlegen, ob das neue Wissen um die Sexualität, um das soziale Leben und die Verhältnisse der Geschlechter, es nicht etwa forderte, dass diese Anthropologie etwas umgebaut werde.
– ... Indem ihr hartnäckig behauptet, dass Frauen keinen Zugang zur Macht haben dürfen, noch zum dienstlichen Priestertum, ... sucht wenigstens in unserem Namen zu sprechen ...
– Spricht mit uns, und redet uns nicht an.
Anstatt Männer nach Fünfzig zu repräsentieren – mit konservativen Meinungen,
vertritt uns alle!
Du Episkopat, kehre zu uns zurück”!

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e. Attacken auf Ks. Prof. Dariusz Oko

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Es wäre schwer nicht auch an die besonders verbissenen Attacken anzuknüpfen auf den reichlich in ganz Polen tätigen Geistlichen, Herrn Prof. ks. Dariusz Oko. Er ist Professor in Theologie und habilitierter Professor der Philosophie des Erkennens an der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Kraków. Parallel zu seiner wissenschaftlichen und didaktischen Tätigkeit, betätigt er sich als Seelsorger der Ärzte der Archidiözese Krakow, indem er übrigens selbst von einer Ärzte-Familie stammt. Er unterhält Kontakt mit Hochschulen und hochangestellten Personen der Welt der Wissenschaft und des sozialen Engagements in weiter Welt.

(0,37 kB)  In Polen selbst wurde Ks. Prof. Dariusz Oko berühmt u.a. aufgrund seiner entschiedenen Auftritte im Bereich der ‘Gender’-Problematik, in der er vortrefflich in Weltskala bewandert ist. Kein Wunder, dass er sich sowohl als Fach-Philosophe, wie Theologe – von Anfang an in die Reihen der Verteidiger u.a. des Hirtenbriefes zum Sonntag der Heiligen Familie 2013 gestellt hat. Hat er doch ganz genau in der ‘Gender’-Ideologie, wie auch in ihrem Endziel-Programm „Queer Mainstreaming” nicht nur ihre Ungereimtheiten vom wissenschaftlichen Blickpunkt aus mit ganzer Schärfe erkennen können, sondern umso mehr ihre unberechenbaren ethisch-moralischen Gefährdungen für Individuen und das ganze Volk.

Der Ks. Professor Oko ließ sich mit seinen Vorträgen über die Thematik der ‘Gender’-Ideologie bald kennen lernen. Man begann ihn mit Vorlesungen darüber in immer andere wissenschaftliche Milieus einzuladen, in immer andere Diözesen, immer weitere Städte in ganz Polen.

Es konnte leicht vermutet werden, dass er deswegen schnell zum ausgesuchten Gegenstand der laischen, atheistischen Presse und ihrer schonungslosen Angriffe werden wird, und umso mehr der Medien, die im Prinzip vom Personal gesteuert wird, das der Kirche gegenüber und ihren Vertretern ganz abgeneigt ist.

Tatsächlich, es entfesselte sich bald eine Medial-Jagd gegen diesen Geistlichen, Herrn Professor ks. Oko. Die ihn angreifenden Personen – hauptsächlich von Links-Kreisen, verstehen es in ihren Mitteln nicht selten nicht wählerisch vorzugehen, um den Gegner ins Lächerliche zu ziehen, ihn zu demütigen, seine scheinbare Unwissenheit aufzuzeigen, seine Rückständigkeit, die man nur bedauern kann, zumal wegen seinen Anschauungen, die mit der ‘Moderne’ nicht zusammenlaufen, was den ethischen Relativismus im individuellen und sozialen Leben angeht.

Wir möchten hier die zustandegekommene Situation aufgrund eines einen oder anderen Beispiels illustrieren.

Wer nach den Kategorien einer engagierten Hingabe an die Sache des Vaterlandes denkt, das sich vielerseitig mit feierlich unternommenen nationalen Versprechungen gebunden findet, über die schon früher gesprochen wurde, und umso mehr wer aufgrund seiner Überzeugung treu zu Gott, zur Kirche, zum Vaterland und dem Volk Gottes auf dieser gesegneten Erde ist und es zu bleiben vor hat, dieser Erde, wo Gottes Vorsehung ihm zu leben und sich zu entfalten hieß, indem er sich eindeutig als wahrer Jünger Christi und Mariä, der Mutter und Königin von Jasna-Gora erklärt – erlebt keinen Zweifel, wie seine Haltung in diesem Kampf aussehen soll, der vonseiten fremder Faktoren entfesselt wurde. Diese streben aber eine neue, umso mehr bedrohliche Zerstörung unseres Volkes an – dieses Mal indem sie es von Gott, Gottes Geboten, der Würde und personaler Verantwortung abzuhauen suchen.

Das ist aber Gegenstand des Kampfes, den u.a. der Herr Prof. Dariusz Oko auf sich genommen hat und sich daselbst beständig auf Gefahren aussetzt.

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(0,13 kB)  Da haben wir vor uns z.B. den Artikel eines Journalisten vom Internet-Portal ONET.PL – Jacek Gądek. Er reportiert die vom Grzegorz Gruchalski, dem Chef des Jugendvereines des SLD [= Kommunistische Linkspartei Polens] – angemeldete Kandidatur des Ks.Prof. Dariusz Oko zum Gegen-Preis der „Fundation Namens Izabela Jaruga-Nowacka” wegen seines Auftritts im Sejm [= poln. Parlament] zum Thema „Gender” (Ansprache des Ks. Prof. Oko im Sejm, 23.I.2014: auf Einladung der Parlamentär-Gruppe zur Gegenwirkung der Atheisation Polens).

Der Auftritt von Ks. Prof. Oko entlöste einen Widerspruchssturm im Milieu des Personals, das der Kirche gegenüber ganz abgeneigt ist, und umso mehr unter den Befürwortern der ‘Gender’-Ideologie. Es lohnt sich wohl von nahe her anzuschauen, wie der bei solcher Gelegenheit gebrauchte Berichtsstil auszusehen pflegt, mit dem solche Ereignisse dargestellt werden. Da bleiben wir gelegentlich Zeugen eines typischen Schockierens des Lesers mit angesammeltem Haufen von Allgemeinheiten und Invektiven, die überhaupt kein sachmäßiges Argument darstellen, die aber beabsichtigen, beim sich nicht auskennenden Leser ein negatives Bild hervorzurufen – in diesem Fall hinsichtlich der präsentierten Person dieses Geistlichen und Wissenschaftlers.

Hier ein paar Proben der in dieser Situation gebrauchten Formulierungen, mit denen der Ruhm der darstellenden Befürworter des ‘Genders’ verewigt wird (sieh: „In Polens Geschichte hat es dieses noch nicht gegeben: Ks. Oko mit Einweisung zum Augenarzt” [NB.: der Name ‘Oko’ heißt polnisch gerade: ‘Auge’]):

Der Artikel beginnt mit der Information: „Der Chef des Jugendvereins SLD Grzegorz Gruchalski meldet die Kandidatur an des Ks. Dr. Hab. Dariusz Oko zum Gegen-Preis: ‘Einweisung zum Augenarzt’ – zuerkannt von der Fundation Namens Izabela Jaruga-Nowacka”:

„So was hat es in der Geschichte von Polen noch nicht gegeben. Es hat offenbar verschiedene Geistlichen gegeben – harte und politisch engagierte. Bisher hat es aber noch nicht solchen Gift gegeben, Hass und Verlogenheit, unterstützt mit wissenschaftlicher Autorität” (= Worte der Wertschätzung dieser Kandidatur vonseiten der Gliederin der erwähnten ‘Fundation’ – Katharina Kadziela).
Der (Herr Ks. Oko) „... hat keine Ahnung, was ‘Gender’ heißt, dennoch er baut eine Hülle auf, als ob es etwas übles und finsteres wäre”.

– „Die verknöcherte und hermetische Katholische Kirche möchte den Leuten diktieren, was für sie gut, und was schlecht ist. Diese Diktatprobe wird verschönert mit aufregenden Angriffen gegen die sexuellen Minderheiten und die feministischen Milieus. Im modernen Polen kann es keinen Platz für solcher Art Diskrimination geben”.

– „Der Herr Prof. Oko hat es verdient, zum Augenarzt hingewiesen zu werden, (denn seine Aussagen) verstoßen gegen die Fundamente der Menschenrechte und Toleranz”.

– „Ich weiß es nicht, was den Herrn Geistlichen Oko leitet. Ich weiß nicht, woher es in diesem Geistlichen, dieser Person die hoch ausgebildet ist, so viel Gift und Bosheit herkommt. Der Ks. Oko lügnet, er speit Hass – das tut er, wobei die Regeln der Religion, deren er Priester ist, es heißen, den Nächsten zu lieben und die Wahrheit zu sagen ...” (die letzten Worte kommen von Vertretern der Fundation).

(0,13 kB)  Und hier ein anderes Beispiel der Rede einer ‘Toleranz’, um die die Befürworter des ‘Genders’ kämpfen, indem sie sich in eigener Meinung als unantastbar halten, inwiefern sie jene ‘Toleranz’ in die Tat umschmieden. Dieses Mal gilt es um die Aussage von Frau Professorin Magdalena Środa: sie ist von Grund aus Feministin und Genderistin (sieh: „Kampf um die Normalität gilt als ‘neuer Anti-Semitismus’ ...”).
– Hier eine Probe ihres Redestils:

„Der Herr Ks. Oko hat unlängst anschauliche Argumente dargestellt, wie und wofür gehasst werden sollen die Homosexualisten, die Transsexualisten, die ‘Genderisten’, denn diese spielen heute die Rolle der ‘neuen Juden’. Man braucht keineswegs Antisemit zu sein, um die ‘anderen’ zu hassen und diesen Hass zum Beweggrund und zur Parole für politische Betätigungen zu machen. Die Nationalisten schicken sich zu Euro-Wahlen und können ihr schwarzes Pferd werden, so wie es früher die LPR waren (auf Stadionen und in Kirchen kann leicht massenhafte Wahlunterstützung gefunden werden). Sie werden noch wiederholt auf die Straßen herausgehen und die Demokratie demolieren”.

Mit anderen Worten, nach Frau Prof. Środa ist „jeder, der sich dem Homolobby widersetzt und keine Lust erweist, die Familie zu zerstören, ‘neuer Anti-Semist’, der den ‘Hass zum Motor seiner politischen Tätigkeiten tut ...
– Man muss nur noch warten, bis man wegen diesem ‘neuerlichen Anti-Semitismus’ auf Gefängnis verurteilt werden wird. Entsprechende Gesetze gibt es schon im Sejm, weswegen es nicht lange zu dauern braucht’ ...”

(0,13 kB)  Eine andere Probe dieser Art schonungsloser Attacke auf Ks. Prof. Dariusz Oko präsentieren unerwartet – brutal formulierte Worte der gut bekannten Journalistin des TV-Programms ‘TVN’, Katharina Kolenda-Zaleska (sieh: „Der Ks. Oko: Nicht erfüllter Politiker” – und noch: „Möge Ks. Oko dem Franziskus zuhören”).

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Junger weißer wolliger Hund - liegt ruhig auf dem Grasfeld. Es wartet wohl auf ein Kind, mit dem es spielen könnte - und fügt bestimmt keinen Schaden zu.

Hier der Bericht von Katharina Kolenda-Zaleska, gedruckt in ‘Gazeta Wyborcza’ (28.01.2014: = Linkes Tagesblatt). Wir führen hier den ganzen Text von der ‘GW’ an:

„Ich kann nicht genug staunen, dass meine Kirche es nicht erlaubt, dass ks. Adam Boniecki öffentlich sprechen darf [NB: Verbot für den Redaktor des TP: wegen seiner Aussagen, die mit der Lehre der Kirche unvereinbar sind], dagegen es wird dem Ks. Dariusz Oko die Genehmigung dafür gegeben. Niemand als er hat der Kirche in der letzten Zeit mehr Schaden gebracht. Wenn ich höre, wie er sich im Sejm tollkühn mit der scheinbaren ‘Gender’-Ideologie auseinandersetzt, habe ich den Eindruck, es redet hier kein Geistlicher, der sich sorgenvoll über den Nächsten hinbeugt, sondern ein nicht erfüllter Politiker, oder ein mit Obsession benommener Nachkomme der Inquisitoren.

Heute nimmt die Kirche in Polen nämlich ein solches fanatisches Gesicht an eines Ks.Oko. Ich bezweifle aufrichtig, dass dieses Gesicht, das zur Moderne so sehr nicht angepasst ist, zu mehr Gläubigen in die Tempel anziehen sollte. Ganz sicher ermutigt es diese nicht, die von Evangeliums-Liebe hören möchten, und nicht von Verurteilung und von wahnsinnigen Theorien.

Vielleicht überwägen es die Oberen des Ks.Oko, ob dieser heißblütige Geistliche nicht etwa eine längere Pause von öffentlichen Auftritten machen sollte, um diese Zeit dem Studium der Dokumente und Worte des neuen Papstes zu widmen.
– Der Kampf einiger Priester mit der – wie sie es nennen – ‘Gender’-Ideologie ist nichts anderes, als Eintrag der männlichen Phobien und Beängstigungen. Als ob sie um das bisherige Königreich fürchteten, als ob sie in der Gleichberechtigung der Frauen eine Bedrohung für die Macht, über die sie verfügen, sehen würden. Auf solche Art und Weise befestigen sie das Stereotyp des Bildnisses der Kirche als einer Institution, die den Frauen abgeneigt ist, die sie am besten in der Rolle von Dienstmädchen sehen möchte, die im Haus, oder im Orden verschlossen wären. Sie mischen den Leuten absichtlich in ihren Köpfen, indem sie die Definitionen der Begriffe verfälschen, und irgendwas verteidigen, was schon seit langem unmöglich verteidigt werden kann.

Das ‘Gender’ gefährdet niemanden, und schon ganz sicher gefährdet es die Kirche nicht. Es bringt in Gefahr nur dann, wenn die Leute der Kirche es lächerlich machen mit ihren unklugen, heißspornigen Aussagen, in denen es alles gibt, außer die Nächstenliebe. Denn in solcher Lage sehen wir anstatt der Kirche, die nahe sein sollte allen Dilemmas des Menschen von heute – eine archaische Kirche, die entfernt ist und straft.

Es bräuchte aber nur der Apostolische Brief Johannes Paul II. ‘Mulieris dignitatem’ zur Erinnerung gebracht werden, in dem der Papst entschieden die Deutung zurückweist, als ob nach der Bibel, die Frau dem Mann unterworfen sein sollte. Der biblische Text stellt genügende Grundlagen für die Feststellung der grundlegenden Gleichheit von Mann und Frau das, was ihr Menschsein angeht. Sie beiden sind von Anfang an Personen – im Unterschied zur sie umgebenden Welt der Lebewesen. Die Frau ist das ‘zweite Ich im gemeinsamen Menschsein’ – so hat der Papst geschrieben.

Was soll man sagen? Die Praxis, auch diese der Kirche, wofür sich der polnische Papst übrigens entschuldigte – war verschieden, dagegen Eigenschaft der Stereotype ist es, dass sie sehr schwer bekämpft werden können. Leute aber im Stil Ks.Oko machen alles, dass sie fixiert bleiben – selbst gegen die päpstliche Lehre. Ich kann es in keinem Fall fassen, wieso das ‘Gender’ der Atheisation dienen sollte, wenn doch der Papst von der Gleichheit von Frau und Mann spricht. Es ist aber schwer überhaupt mit anderen Theorien des Geistlichen sich auseinanderzusetzen – über die Promovierung von Ausgelassenheit, Prostitution, Totalitarismus. Diese eignen sich zu keiner Debatte.

Mögen also die Bischöfe den Ks. Oko um Stillschweigen bitten und um mehr aufmerksames Zuhören Papstes Franziskus appellieren. Am Samstag hob Papst Franziskus beim Zusammentreffen mit Italierinnen die Notwendigkeit hervor, die Rolle der Frauen in der Kirche zu verifizieren – auch wegen der kulturellen und sozialen Umwandlungen.
– ‘Ich habe den Wunsch geäußert, dass sich der Raum ausweitet für eine mehr entschiedene und deutliche Gegenwart der Frauen in der Kirche’ – hat Franziskus gesagt.
– Ist es etwa nicht ‘Gender’ in reiner Gestalt – selbstverständlich mit der Bedingung, dass wir die Definition nicht fälschen” (Der ganz Text:
http://wyborcza.pl/1,75968,15346587,Niech_ks__Oko_poslucha_Franciszka.html#ixzz1o96MW6r7)
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f. Angesichts der Attacken gegen
die Person Herrn Ks. Prof. Oko

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(0,39 kB)  Es dürfte endlich auch die Haltung selbst des Ks. Prof. Dariusza Oko im Angesicht so vieler Attacken, Demütigungen, Anklagungen, Einreden von Unwahrheit erwähnt werden. Unmöglich, dass so viel, von immer anderer Seite zukommende massive Beleidigungen – den Menschen nicht schmerzen sollten. Umso mehr, dass die typischen Griffe, die von Befürwortern des ‘Genders’ angewandt werden, darauf beruhen, dass unter den gebrauchten Wortschatz absichtlich ganz anderer Inhalt unterschoben wird als dieser, den der gewöhnliche Zuhörer mit dem betreffenden Wort verknüpft.

Solche Taktik wendet leider auch die gut bekannte Journalistin der ‘TVN’-Programme – Katarzyna Kolenda-Zaleska an.
– Um den Herrn Ks.Prof. Oko zu unterdrücken, führt sie in gewisser Weile ein Fragment des Apostolischen Schreibens Mulieris Dignitatem von Johannes Paul II. an (MuD 6). Leider, sie unterschiebt unter die vom Heiligen Vater benutzte Bezeichnung „Gleichheit” – einen nicht päpstlichen Inhalt, noch solchen, wie er von der Heiligen Schrift dargestellt wird, sondern den modifizierten Inhalt vonseiten der Ideologie der Genderisten. ‘Gender’ strebt die Abschaffung der Bedeutung des Geschlechts an, um mittels der ‘gleichen Behandlung’ den Homosexualismus in seiner sowohl lesbischen, wie männlichen: schwulischen Verhaltensweisen zu rechtfertigen und promovieren.

Die Bewertung der Heiligen Schrift – und daselbst des Papstes, ist eindeutig: die ‘Gleichheit der Geschlechter’ wird niemals die Praxis von Entartungen betreffen. Diese bleiben für immer Sünden, die nach „Rache vom Himmel”  rufen.

Der Geistliche, Ks. Prof. Dariusz, hat des Öfteren die Stimme in eigener Verteidigung erhoben, indem er den Sinn seiner Aussagen erklärte. Einer unter den besonders charakteristischen dieser Art seiner Auftritte ist im „Przewodnik Katolicki” [= Katholischer Führer] vom 16.II.2014 eingetragen. Es ist ein Interview, das mit ihm Łukasz Kazmierczak durchgeführt hat. Dieses Interview kreist um den Auftritt des Ks. Prof. Oko im Sejm (23.II.2014) auf Einladung des Parlamentären Teams zur Gegenwirkung gegen die Atheisation Polens. Der Autor fasst seinen Auftritt in diesem Interview zusammen, indem er die Stellungnahme angesichts der Lawine von Attacken gegen den Inhalt der gehaltenen Vorlesung, wie auch gegen seine Person selbst darstellt (s.: „Ich werde für die Wahrheit angegriffen”: Przewodnik Katolicki, nr 7, 16.II.2014, S. 27.).
– Wir erwähnen hier ein paar Fäden der Attacken, auf die die Person des Ks. Prof. Dariusz Oko ausgesetzt ist.

(0,2 kB)  Der Herr Ks. Prof. Oko erwähnt am Anfang seines Auftritts im Sejm den gerade erst damals vom Europäischen Parlament verabschiedeten „Rapport Lunacek” (4.II.2014 r.). Es ist eine Resolution betreffs der Homophobie und Diskrimination wegen der sexuellen Orientation und sexuellen Identität.

Herr ks. Professor Oko hebt hervor, dass Brüssel kein Recht zusteht, den Mitglieds-Staaten ethisch-moralische Entscheidungen aufzunötigen. Dennoch die angenommene Resolution wird zweifellos zum politischen Instrument des Nachdrucks auf Einführung der Gender-Revolution.

(0,18 kB)  Der Herr Professor knüpft dann auf den Auftritt der polnischen ‘Gleichheits-Ministerin’ Kozłowska-Rajewicz an (16.II.2014). Frau Minister sucht zu überzeugen, das „Gender wäre einzig und allein ein Kampf gegen die Diskrimination des Geschlechts” (s.: Verlautbarung betreffs der unwahren Deutungen des Begriffs Gender (20.XII.2013) – mit Unterschrift: Agnieszka Kozłowska-Rajewicz, Bevollmächtigte der Regierung betreffs der Gleichheits-Behandlung).

Indessen schon der Titel selbst jener ‘Verlautbarung’ ist evidente Verlügung vonseiten ... des Ministeriums. Denn Frau Minister akzeptiert deutlich und promoviert das destruktive Programm Gender Mainstreaming, womit die Homosexualität im Rahmen der Queer Theorie, samt der Sexualisation, das heißt einer brutalen Sex-Depravation der Kinder und Jugendlichen” angeleitet wird.

(0,18 kB)  In weiterer Folge stellt der Ks. Professor fest, dass sein Auftritt im Sejm – ‘blitzartig laut gemacht’, zwar vielen positiven Stimmen begegnete, dennoch bei einer ‘entschiedenen Minderheit – negativ empfangen wurde’. Der Herr Professor deutet im Anschluss an diesen Aspekt seines Auftritts folgendes an:

„Besonders charakteristisch ist die Tatsache, dass wenn auch die Vorlesung über zwei einhalb Stunden dauerte, viele Journalisten sammelten sich nur und ausschließlich um diese ein paar Minuten, als ich über sexuelle Themen gesprochen habe (es war notwendig, um die Kinder und die Gesellschaft vor Sex-Depravatoren zu verteidigen). Die anderen Sache waren für sie offensichtlich unwesentlich, oder auch ... zu schwierig. Ob gerade nicht etwa das von Obsession zeugt”?

(0,17 kB)  Die weitere Bemerkung von Ks. Professor lautet folgender:

„Ich habe zum Beispiel aufmerksam gemacht, dass die Leute, die das Gender promovieren, des Öfteren dieselben Personen darstellen, die in öffentlicher Sphäre wegen ihres Hasses gegen die Kirche, und vor allem gegen die Geistlichen bekannt sind. Und auch das wurde somit bestätigt.
– Ich wurde nämlich in verschiedenen Medien sofort mit schlimmsten Schimpfworten und Invektiven überhäuft. Diese Leute demütigen meine Würde, sie greifen mich persönlich an, sie behandeln mich als irgendeinen Halb-Menschen, den man beliebig kränken und beleidigen kann. Sie übergehen dagegen völlig meine Argumente. Gebrauchen sie die Sprache allein nur von Beschimpfungen, sind sie demnach nicht imstande andere Gründe und Beweisgründe anzuführen”.

(0,18 kB)  In dieser Situation führt Ks. Prof. Oko eine Auswahl von Epitheta an, mit denen sie sich ihn zu ‘beschenken’ würdigten:

„... ‘Der erste Inquisitor Polens’ – dies ist eines der mildesten Epitheta …
– Es gab aber auch solche: ‘Grobian’, ‘Einfaltspinsel’, ‘Blödsinniger’, ‘Deviant’, ‘Psychisch Kranker’ und dergleichen.
– Wie viel Hass und Verachtung muss man in sich haben, um imstande zu sein auf solche Art und Weise zu schreiben und vom anderen Menschen zu reden? Diese sprechen so viel von Toleranz, von Achtung gegen sich selbst, allerdings, wie man das sieht, sie haben diese nicht einmal für einen Groschen den anderen gegenüber. Sie können ganz straflos beleidigen und Hektoliter Spülwasser auf die Geistlichen ausgießen.
– Sagt aber jemand wenn auch nur einen kritischen Satz hinsichtlich der Gays oder Genderisten, wird er sofort verurteilt und man sucht ihn außerhalb des Randes der öffentlichen Debatte wegzuwerfen.
Dies sind Verhaltensweisen ähnlich wie bei Menschen mit totalitärem Anlauf. Daher sage ich es laut, dass das alles direkt eine Gender-Diktatur beabsichtigt”.

(0,2 kB)  Der Herr Ks. Prof. Dariusz Oko fasst letztlich alles folgender zusammen:

„Auf paradoxale Art und Weise, diese Explosion von Hass und Verachtung, die sich infolge meines Auftritts im Sejm ausgelöst hat, bestätigt nur, wer so manches Mal diese Leute sind, die die Gender-Ideologie befürworten. Es ist der urewige Kampf zwischen Glauben und Nicht-Glauben, Wahrheit und Unwahrheit.
Die Pharisäer haben nach Christus ebenso Spionen ausgesendet, dass sie Ihn ‘im Gespräch fangen’ ...”

(0,18 kB)  Als Konklusion stellt Ks. Prof. Dariusz Oko fest:

„Schreckbild? Also ‘versuche nicht zu kritisieren, sonst endest du wie Ksiadz Oko’?
– Ja, gewiss: es ist eine Form der Einschüchterung anderer Kritiker des ‘Genders’ und überhaupt der ganzen Gesellschaft. Dieser ganze Feldzug von Hass wird so bereitet, dass die anderen Angst bekommen.
– Dennoch die Leute müssen sich umso mehr widersetzen – gemäß der Parole, dass die ‘Kraft der bösen Leute – aufgrund der Passivität der guten Leute hervorwächst.’.
– Das ist geradeaus die Verpflichtung, zumal wenn man die tragischen Erfahrungen der Totalitarismen des XX. Jahrhunderts im Gedächtnis bewahrt”.

(9.5)

RE-Lektüre der Übersetzung: VI.Teil, Kapitel 3a.
Stadniki, 24.XI.2014.
Tarnów, 7.V.2022.


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IN DER GENDER-IDEOLOGIE: DES ALLUMFASSENDEN GENDER-QUEER-MAINSTREAMING.
„... Sondern erlöse uns von Diesem, der der BÖSE ist” (Mt 6,13)


Einführung in das Klima dieses Kapitels
Wir führen keine Untersuchungen von der Null an
Grundliteratur. Abkürzungen
Benutzte Literatur. Abkürzungen. Abkürzungen der Organisationen. Tabelle

A. AUFTAUCHENDES PROBLEM DES ‘GENDER’ IN POLEN

1. Vorboten des späteren ‘Genders’
a. Ungebetene ‘Gäste’
b. Die hineinfließende Prä-‘Gender’-Strömung
c. Ertrag der „Gleichheits-Paraden”
2. Ethische Verpflichtungen der Nation
a. Verpflichtungen der Taufe Polens
Band geknüpft vom Volk „DIESER Erde” mit „Petrus- FELS”
b. Probe des Glaubens – Probe des Charakters:1079 und Millennium der Taufe
Von der Homilie Johannes Paul II.: Probe des Glaubens-des Charakters. Tabelle
c. „Hingabe Polens in Knechtschaft der Mütterlichen
Liebe Mariens” – 1966

Millennische Hingabe in Knechtschaft der Mutterlichen Liebe Mariä
Knechtschaft der Mütterlichen Liebe – für die Freiheit der Kirche
d. „Polonia semper fidelis – Polen beständig treu”
3. Zornig geworden ... weil bloßgelegt
a. Hirtenbrief der Polnischen Bischöfe über ‘Gender’(29.XII.2013)
1) Immer intensiver öffentlich erscheinende Thematik des ‘Genders’
2) Fragmente des Hirtenbriefes 2013 über ‘Gender’
b. Erzürnte Entrüstung
Nur unter diesem Zeichen ... – Tabelle
Heilige Entrüstung der Laischen Milieus
c. Beispiel des Angriffs vom Links-Milieu
d. Beispiel der Attacken vom Rechts-Milieu
e. Attacken auf Ks. Prof. Dariusza Oko
f. Angesichts der Attacken gegen die Person Herrn Ks. Prof. Oko


Bilder-Fotos

Abb.1. Nur unter diesem Kreuz – ist Pole – Pole. Grafik
Abb.2. Mädchen mit Kätzchen
Abb.3. Kindlein na Abtreibung – zwischen Fingern
Abb.4. Kleinkinder bei der Milchsuppe
Abb.5. Zwei schwarze Schwäne mit ihrem Kleinen
Abb.6. Polen immer treu ...
Abb.7. Herr P. Prof. Dariusz Oko mit dem Kardinal Dziwisz
Abb.8. Löwe mit 3 Löwchen dabei
Abb.9. Ks.Prof. Dariusz Oko: Heilige Messe am Vulkan. Verwandlung
Abb.10. Ks.Prof. Dariusz Oko: Andere Messe in Umgebung von Begleitungsgruppe
Abb.11. Mit Schnecke in der Hand
Abb.12. Kleiner weißer Hund wartet auf Kinder zum Spiel