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VERMERK: Abkürzungen zur angeführten Literatur s. Literatur


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B.   IDENTITÄT DER EHE UND FAMILIE IM ZUSAMMENSTOSS
MIT DER HOMOSEXUALITÄT

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1. Ethische Geschichte der Ehe-Institution

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a. Noch einmal im Ausgangspunkt der Ehe

Menschen haben ab Ur-Anfang Ehen geschlossen. Im Angesicht der ersten Frau (Gen 2,23) und den ihr eigenen „Genius der Frau” (MuD 30f.), der aus Gottes Gabe auf besondere Art und Weise die Sensibilität für den Menschen „... eben weil er Mensch ist, unter allen Umständen sicherstellt” (MuD 30), entring sich vom Mund, oder eher vom Herzen des ersten Menschen: adám – im Garten Eden (Gen 2,8.1015; 3,24) ein Aufschrei der Bewunderung, Freude und des Bezaubertseins. Diese Bezauberung ist Ausdruck, dass Adam sie als jemanden ganz nahestehenden und geliebten anerkannt hat. Sie ist bei ihrer vielfältiger Sonderbarkeit vollkommen komplementär im Rahmen der Dualität desselben Menschseins und der Dualität des Geschlechts ihrer beiden.

Daher ruft dieser erste ‘Mensch’, der im selben Augenblick dank ihrer sich selbst als Mann erkennt (ML 98f.: personbildende Funktion des Geschlechts), gleichsam mit dem „Gesetz der Ekstasis” (LuV 86) und dem „Geheimnis der Ausstrahlung der Liebe” (ML 132) hingerissen: „Diese endlich ist Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch” (Gen 2,23). Diese zweien, getragen von gegenseitiger Liebe, aber auch ihrer gefällten Entscheidung, die auf „Verantwortung für die Liebe und die Gemeinschaft” ausgerichtet war (FC 11), werden in Kraft des öffentlich ausgesprochenen Willens der gegenseitigen Wahl – zur ehelichen Einheit:

„Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen.
Und sie werden [von neuem] zu EINEM [lebendigen] Fleisch werden” (Gen 2,24).

Diese Zweien, hier: das erste Ehepaar, hegen keinen Zweifel bezüglich der Tatsache, dass sie ihr „zwei-zu-Einem-Fleisch” (Gen 2,24) so leben werden, dass sich ihr Eins-Sein spontan in eine sich allmählich ausweitende Familie umgestaltet.

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Erklärung

Aus dem biblischen Bericht ergeben sich unabänderlich immer dieselben – man könnte sagen – konstitutiven [= ohne sie gibt es die betreffende Sache, das Wesen der Sache nicht] Elemente der Ehe.
– Zum selben Schluss kommt übrigens und bestätigt ihn völlig auch die rechtschaffene, gesunde Vernunft. Denn die „Gnade baut doch aufgrund der Natur” – so lautet die altertümliche Feststellung, die sich jedes Mal in der faktischen Wirklichkeit bestätigt:

(0,15 kB)  Die Ehe kann einzig und allein zwischen Mann und Frau bestehen.

(0,16 kB)  Diese zweien müssen eine Entscheidung auf die Kommunion der Liebe und des Lebens fällen, nachdem sie sich gegenseitig zuvor frei gewählt haben.

(0,15 kB)  Vertreter der Gesellschaft anerkennen öffentlich, dass diese zweien ab dieser Stunde eine vollberechtigte Ehe bilden.

(0,16 kB)  Untrennbare Eigenschaft der begonnenen Kommunion ist ihre Beständigkeit: die Unwiderruflichkeit des geäußerten ehelichen Konsensus und die Unauflösbarkeit der eingetretenen „Gabe der Person für die Person” (BF 11).

(0,15 kB)  Die Ganzheitlichkeit der gegenseitigen Hingabe setzt ihrem Wesen nach das Offenbleiben für die Elternschaft voraus.

Jede ehrliche personalistische Anthropologie bejaht solche, und nicht andere Sicht der Ehe. Nur solche Ehe ist des Menschen würdig: sie ist schlechterdings Ehe im eigentlichen Sinn dieses Wortes.
– Zu gleicher Zeit entspricht nur die so begriffene Ehe der Sicht Gottes auf diese Gabe, die Gott jeden weiteren Zweien schenkt, angefangen von diesen zweien vom Paradies – bis zum Ende der Zeiten. Gott schenkt ihnen daselbst die Teilnahme an dem, Wer Er selbst ist: Liebe-Leben. In selber Stunde gründet Er sie als die eigenartige Vergegenwärtigung seiner Gottes Einheit-in-Liebe angesichts des Weltalls.

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b. Ethische Niederlagen des Menschen in seiner Geschlechts-Dualität

Auf unserer WEB-Site hat es schon viele Gelegenheiten gegeben, dass wir uns um die Wirklichkeit der Sünde bewusst werden, angefangen von dieser vom Paradies. Die Liebe der Menschen zueinander, und umso mehr zu Gott, der zur niemals aufhörenden Hingabe seiner Selbst für Mann und Frau geworden ist, indem Er sie „um ihrer Selbst willen geliebt”  hat (vgl. GS 24), konnte unmöglich nicht der Feuerprobe auf ihre ‘Qualität’ unterzogen werden.
– Samt der Sünde, die jedesmalig Wahl der Nicht-Liebe und des Nicht-Lebens bedeutet, konnten den Menschen unmöglich keine immer anderen Niederlagen auf allen Ebenen seines Menschseins treffen. Mit dem Begehen der Sünde wollte sich doch der Mensch von dem ‘befreien’, was ontologisch gesehen unmöglich ist: dass er ab der Stunde seiner Empfängnis auf das Niveau des „Ebenbildes und Ähnlichkeit Gottes” erhoben wurde. Indem sich der Mensch von Gott, seinem Ur-Muster, entfernt, vollbringt er die Auto-Destruktion. Er sucht mit der Sünde mit Kraftaufwand das zu ändern, Wer er ist: seine menschliche Natur, d.h. sein Selbst als unveräußerliches Ebenbild-Gottes-Sein.

Johannes Paul II. sagt in seiner Enzyklika Evangelium Vitae – Frohe Botschaft vom Leben:

„Übrigens die Tatsache wundert nicht, dass wenn der Bezug zu Gott einmal ausgeschlossen wird, erliegt der Sinn aller Dinge einer tiefen Entstellung und die Natur selbst, indem sie ‘mater’, also Mutter zu sein aufhört – auf ‘Material’ herabgeführt wird, das frei manipuliert werden kann” (EV 22).

Die vergewaltigte ‘Natur’ lehnt sich dann gegen den Menschen auf, indem sie dem gegen sie auftretenden ihrem Autor: dem Menschen – Niederlage auf Niederlage bereitet. Der Psalmist bemerkt mit Recht:

„Die den Götzen dienen,
haben viel zu leiden ...” (Ps 16 [15],4; s. auch: Ps 107 [106],17; 32 [31],10).

Von den Ur-Eltern hat sich die Menschheit auf dem ganzen Erdball verbreitet. Nachher ist sie neuerlich von Noach und den wenigen seinen Nächsten, die von der Sintflut heil davongekommen waren, aufgewachsen. Die Geschichte der Menschenfamilie ist Geschichte der Aufstiege, aber auch unvorstellbarer Tiefen des schnöde behandelten menschlichen Geistes und Leibes.
– Die Sünde hat sich auf die ganze Welt ergossen. In baldiger Kürze begann sie immer andere Bereiche des Menschenlebens zu umgreifen – in Ähnlichkeit der ‘Metastasen’  bei Neugebilden.

Eine der solchen grundlegenden ‘Metastasen’ hat die Ehe schmerzhaft getroffen, und daselbst die Familie samt dem ganzen Bereich des geschlechtlichen Ausmaßes von Mann und Frau.
– Johannes Paul II. hat sich einmal, bei seiner IV.Pilgerfahrt in die Heimat (1-9.VI.1991), über die besondere Anfälligkeit der Ehe und Familie auf Verwundungen geäußert. Er hat es in charakteristische Worte gefasst. Diese Pilgerfahrt widmete der Papst damals Erwägungen über die einzelnen Gebote Gottes. Als er in Masłów bei Kielce war, sprach er über das IV.Gebot. Er knüpfte damals auf die Ehe und Familie an. Hier ein Bruchstück aus seiner damaligen Homilie:

„... Wir wissen aufgrund der heimatlichen Erfahrung, besonders aus der Erfahrung der vorangegangenen Zeitphase, dass dieses ursprüngliche Böse, das in der Seele jedes Menschen schlummert, und das seinen Grundlagen nach mit der Zurückweisung der Väterlichkeit Gottes zusammenhängt, sich besonders oft, besonders leicht an der Verletzung der moralischen Friedensordnung der Ehe und Familie kennen lässt. Dies sind die gleichsam besonders bedrohten Gebiete – sie sind besonders gefährdet. Besonders leicht ist es in diesen Gebieten, wo so vieles von der Liebe abhängt – von wahrer Liebe, dass der Mensch der Selbstsucht erliegt und die anderen – die nächsten (!) zu Opfern seines Egoismus macht ...” (Johannes Paul II., IV. Pilgerfahrt in die Heimat: 1991, Kielce-Masłów, 3.VI., Pkt.6).

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Erklärung

Niemand leugnet, dass besonders auf Verwundungen und tiefe Niederlagen das Gebiet der Geschlechtlichkeit anfällig ist. Besonders in diesem Bereich lässt sich der Mensch: Mann und Frau, leicht von empfundener seiner ‘Freiheit’ – „von der Wahrheit” (VSp 64), und selbst „gegen sie” (VSp 96) treiben, aber daselbst lässt er sich leicht von ihrer Anwendung gegen das Liebe-Vorhaben Gottes hinreißen. Der Mensch ist sich ganz wohl dessen bewusst, dass er damit schlecht auskommt, und doch er hört nicht auf, immer wieder dieselben Experimente anzustellen.

Parallel dazu muss festgestellt werden: Wie sehr hat es der Mensch auf keinen Fall ‘gern’, dass ihm sei es Gott, sei es die Kirche in Gottes Namen, überhaupt irgendetwas über die Geschlechtlichkeit, über die Ehe und die Sünde sagt, und wenn die Kirche die Sündigenden zur Bekehrung und zum Wiedergutmachen eines vielleicht unaussprechbaren Übels aufruft, wenn jemand z.B. ganze Jahre hindurch dem Mitgatten unberechenbaren Schaden zugefügt hat, und dabei die Kinder, und vielleicht viele andere Ehepaare und Familien aufs schlimmste Übel aussetzte!

(0,16 kB)  Nimmt man die Ehe und Familie in der Hinsicht der Sünden in Bedacht, die im Bereich der Geschlechtlichkeit begangen werden, muss man sich den über die ganze Menschengeschichte sich ziehenden Sündenstreifen gegen das VI. und IX.Gebot zum Bewusstsein bringen: Sünden des Ehebruches, der Erpressungen in Ehe und Familie, des Zerfalls der Ehe. Es kommt immer wieder zu Sünden gegen das V.Gebot: Tötung des Mitgatten, und so manches Mal vor allem von Frauen und Mädchen auf sexuellen Hintergrund. Und wer zählt die unberechenbaren Millionen und wohl Milliarden der getöteten Nicht geborenen Kinder – durch Schwangerschaftsabbruch, der auf immer andere Arten und Weisen vollbracht wird, und ab ein paar Jahrzehnten der Tötung der kaum Empfangenen mit allgemein in ganzer Welt angewandten Abortivmitteln !

(0,15 kB)  Unabhängig von der Ehe und Familie, schließt sich das grenzenlose Feld von Sünden auf, Entartungen und Verbrechen, die im Bereich der Geschlechtlichkeit in Situationen des Nicht-Gebundenseins mit Bänden der Ehe und Familie begangen werden. Es dürften solche individuellen und gemeinsamen Sünden genannt werden wie: Erpressungen auf sexuellem Hintergrund, wilde sexuelle Ausschweifungen, nicht selten über erfundene, immer mehr raffinierte Entartungen, wie sie in der Tierwelt nicht vorkommen. Das muss vervielfältig werden mit öffentlichen Häusern, Frauen- und Kinderhandel, um an ihrem geschlechtlichen Ausmaß Geld zu gewinnen – samt der Tötung der zuvor bis zum letztlichen sexuell abgenutzten Sex-Opfern.

(0,14 kB)  Das Maß dieser Sünden wird mit Entartungen ‘gegen die Natur des Menschen’ zur Fülle gebracht: Sünden der Homosexualität und lesbischen Kontakten. Mit diesen Sünden sind Zeitperioden des niedrigsten möglichen moralischen Verfalls der Menschheit gekennzeichnet. Solche Lage wurde in der Deutung des Gottes-Geschriebenen-Wortes zur grundsätzlichen Veranlassung der Sintflut (s. Gen 6,1-7), und nachher des Untergangs von Sodom und Gomorra (Gen 13,13; 18,20f; 19,4-11.24f.). Mehrere Male werden Sünden der Homosexualität vom Hl. Paulus erwähnt (Röm 1,27; 1 Kor 6,9; 1 Tm 1,10).

Die Zeit der letzten Jahrzehnte des 20. Jh. und des schon gut begonnenen neuen Jahrtausends in Europa und Amerika sind neuerlich mit homosexuellen Entartungen in allen möglichen Abartungen zutiefst gekennzeichnet. Es geht um besonders abscheuliche Sünden – nicht nur unter dem Gesichtspunkt des Humanismus, sondern sie rufen selbst bei den gefallenen Engeln Abscheu hervor: die Engel-Satane sind doch rein geistige Wesen. Um des Hasses zu Gott willen, aber auch zum Menschen als Gottes Ebenbildes, versuchen sie zuerst den Menschen zu aller Art möglichem Übel, indem sie „die ganze bewohnte Erde verführen” (Offb 12,9). Wonach aber, voller Verachtung zu ihm – dem gestürzten Gottes Ebenbild, erleben sie ihre Sättigung wegen der erreichten Demütigung zugleich des Schöpfers, wie auch dieses unter seinen Geschöpfen, das Gott bevorzugt hat, indem Er es „um ihrer Selbst ... gewollt hat” (GS 24; s. gleich unt. die Anmerkung: Satan und die Homosexualität).

Die menschlichen Realien beweisen in Fülle, dass Sünden gegen die Keuschheit (im Sinn: gegen das VI. und IX.Gebot) sehr leicht mit Sünden gegen das Leben (V.Gebot Gottes) einhergehen. Wie tragisch treffend steht das VI.Gebot: „Du sollst nicht die Ehe brechen” – in unmittelbarer Nähe mit dem V.Gebot: „Du sollst nicht töten” (Ex 20,13f.; Dtn 5,17f.; Mt 19,18)! Man kann wegen der schwer zu begreifenden Geduld des Dreieinigen nur in Gedanken sinken. Gott ruft sein lebendiges Ebenbild mit unerschöpflicher Hoffnung zur Bekehrung, trotzdem die Menschenfamilie die Stimme Gottes in der Regel nicht hören will. Eine zeitweilige Verbesserung erscheint am meisten erst infolge von Unglück und Kataklysmen. So lautet auch der Spruch: „Wenn Bange, lauf zu Gott ...”. Fast die ganze Geschichte des Menschen ist vom Gottes Wort gekennzeichnet, das durch den Propheten Hosea, dem Propheten der ‘verwundeten Gottes Liebe’ übermittelt worden ist (Mitte des 8. Jh. vor Chr.):

„Ihr Kinder Israels, vernehmt das Wort des Jahwéh!
Klage erhebt Jahwéh gegen des Landes Bewohner,
denn keine Treue, keine Frömmigkeit, keine Gotteserkenntnis gibt es mehr im Land.
Meineid und Lüge, Mord, Diebstahl und Ehebruch sind im Schwang
und Blut reiht sich an Blut” [wörtl. hebr.: Blut berührt Blut] (Hos 4,2).
(Die Sünden werden hier beinahe in der Reihe der Geboten Gottes aufgezählt, ähnlich wie auch in: Jer 7,9)
.

Niemand kann leugnen, dass es in der Menschengeschichte Perioden gibt, da die Sünden-Entartungen entschieden alles Maß überschreiten. Dieses Maß wird immer mit Sünden gegen das VI. und V.Gebot angefüllt: mit Abscheulichkeiten, die im Bereich des ‘Sexus’ begangen werden, womit fast immer Verbrechen der Tötung der Wehrlosen – Unschuldigen einhergeht. Dann fallen Gott gleichsam die Hände und in den „Tiefen Gottes, gleichsam im Herzen selbst der unumgreifbaren Dreifaltigkeit” (DeV 39), ertönt ein Stöhnen des Schöpfers-Erlösers, wie es zu Zeiten des Abraham und Sodom-Gomorra war (vielleicht ca. 20.Jh. vor Chr.):

„Die Klage über Sodom und Gomorra ist gar groß geworden,
und ihre Sünde sehr schwer.
Darum will ich hinabgehen und zusehen, ob sie so gehandelt haben,
wie die Klage, die zu Mir gedrungen ist, von ihnen meldet oder nicht. Ich will es wissen ...” (Gen 18,20f. – Vgl. auch: Jes 59,2f.7.12; usw.).

Aus früherer Zeit, der Lebenszeit Noachs, berichtet das Gottes-Geschriebene-Wort ein ähnliches, ungemein schwer zu begreifendes eigenartiges ‘Bekenntnis’ des Schöpfers angesichts der total gefallenen Menschenfamilie jener Zeiten – vor der Entscheidung Gottes auf die ... Sintflut:

„Als Jahwéh sah, dass die Gesetzwidrigkeit der Menschen auf Erden groß war und alles Dichten und Trachten ihres Herzens immerfort nur auf das Böse ging, reute es Jahwéh, dass Er die Menschen auf Erden erschaffen hatte, und Er war tief betrübt. So beschloss denn der Jahwéh:
– ‘Die Menschen, die Ich erschaffen habe will Ich von der Erde vertilgen, die Menschen samt dem Vieh ...
Denn es reut Mich, dass Ich sie geschaffen habe’.
– Nur Noach fand Gnade in den Augen des Gottes ...” (Gen 6,5-8; s. dazu: Johannes Paul II.: DeV 39).


ANMERKUNG. Satan und Homosexualität.
– Man könnte hier ein Fragment des Buches anführen: Hl. Katharina von Siena, Gespräch von Gottes Vorsehung, übers. E. Sommer-von Seckendorff, Einsiedeln 1985.
– Die Heilige führt die Aussage Gottes an, in der Gott den Abscheu erklärt, den die Satane angesichts der Sünden der Homosexualität wahrnehmen, die die Leute zuerst auch zu dieser Sünde verleiten, wenn aber die Leute erliegen, wenden sie sich von ihnen mit höchstem Abscheu ab. Die Heilige hat den Mut nicht, diese Sünde bei Namen anzuzeigen. Es ist aber nicht schwer zu erahnen, dass es gerade um Sünden der Homosexualität geht. Hier die Worte Gottes:
– „... Die Früchte dieses Baumes [Der Gabe Gottes: des Baumes der Liebe durch das Leben der Gnade der Heiligen Taufe, sie aber wurden Bäume des Todes, weil sie tot sind ... infolge der Hoffärtigkeit ...], die den Tod bringen, sind so unterschiedlich, wie die Sünden selbst. Die einen dienen als Nahrung den Tieren; sie werden von Menschen begangen, die sich mit Leib und Geist wie Schweine im Schmutz der körperlichen Lust wälzen.
– O elende Seele, wo ist denn deine Würde? Du wurdest erschaffen als Schwester der Engel, jetzt wurdest tu hässliches Tier. So groß ist das Elend dieser Sünder, dass nicht nur Ich, der Ich lautere Reinheit bin, sie nicht erdulden kann, sondern selbst die Teufel, deren sie Freunde und Diener geworden sind, auf die so großen begangenen Laszivitäten nicht schauen können.
– Keine Sünde ist so abscheulich und löscht nicht mehr das Licht des Intellektes des Menschen. Die Philosophen selbst – nicht mit Hilfe des Lichtes der Gnade, die sie nicht gehabt haben, sondern mit dem Licht, das ihnen die Natur gab, haben erkannt, dass diese Sünde den Verstand verdunkelt, daher haben sie die Reinheit und Abstinenz befolgt, dass sie sich besser dem Studium hingeben könnten ...” (poln. Ausg.: S. 85f.).


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2. Homosexualität im Ansturm

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a. Enthüllung der Frage

Angefangen von den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, also in wenigen Jahren nachdem die Ideologie der Extermination ganzer Völker überwunden worden ist, wurde Europa der ‘freien’ Länder des Westens, und ferner die Länder der Vereinten Staaten Nord-Amerikas, Schauplatz einer nicht nur immer mehr erstaunenden Entwicklung der Technik, sondern auch der erscheinenden neuen Ideologien im Bereich des Sozialen, Politischen und Ethischen. Zweifellos hat dazu ein bisher nicht begegneter Austausch von Kulturen und Vermischung der Bevölkerung aller Kontinente beigetragen. Untrennbar damit verbunden war die Einimpfung in den genannten Ländern in bedeutend höheren Grad als es bisher geschah der einheimischen Kulturen und der den neuen Ankömmlinge eigenen Sicht der Wirklichkeit, die des Öfteren von den auf dem Europäischen Kontinent angenommenen Standarden weit abwichen.

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Erklärung

In nicht schwer vorauszusehender Reaktion auf die bis kurz vorher herrschenden Systeme des sozial-politischen Zwangs, und selbst des staatlichen Terrorismus, fingen zuerst nur schüchtern, allerdings auf empfänglichen Boden fallende Parolen einer Befreiung von bisher in Europa und Amerika anerkannten ethischen Normen an zu erscheinen, die aufgrund des theoretisch nicht beanstandendem Dekalog der Offenbarung des Alten und Neuen Testamentes aufgewachsen sind.

Die Zehn Gebote Gottes haben bisher und tun es weiter – dringend Normen angeboten, die völlig der Würde der Person von Mann und Frau und den zwischenmenschlichen Beziehungen auf persönlicher, familiärer, nationaler und internationaler Ebene entsprochen haben. Keines der Zehn Gebote Gottes hat je einmal anempfohlen, irgendjemandem einen Schaden zuzufügen. Im Gegenteil, die Gebote Gottes haben immer die grundlegenden Rechte geschützt: sowohl mit Bezug auf Gott (das I.-III.Gebot), wie auch auf den Menschen, des lebendigen Ebenbildes Gottes (IV.-X.Gebot).
– Der Dekalog hat allerdings deutlich bei der Jagd nach ‘Freiheit’ gestört – im Sinn einer ins Leben umgesetzten Befriedigung der Gelüste, die sich jeder Kontrolle entschlüpften und die das wahrhafte Gut nicht berücksichtigten: weder dieses eigene, noch das der Nächsten, und deutlich sich den Bedingungen widersetzten, die Gott zur Erreichung des ewigen – Lebens aufstellt.

Die Gestaltung eines neuen Bildes der Sittlichkeit kam großenteils vonseiten der in verschiedenen Ländern sich weckenden Bewegungen der Jugendlichen und Studenten hervor. Das gilt vor allem für Jugendlichen der Länder von West-Europa (besonders Deutschland und Frankreich) und der USA.
– In den 50er Jahren erschien in den USA die Bewegung der Hippies. Es ging um Jugendlichen, die danach strebten, von allen Autoritäten loszuwerden und die sich zugleich der Jagd nach Konsumption und Kraftaufwand widersetzten. In ihrem geistigen Unreifsein und der negativ begriffenen Haltung des Protests gegen die Gesellschaft und alle Normen – mit zusammengehender faktischer Unfähigkeit zur Unternehmung von Verantwortung für das eigene Geschick und dieses der Gesellschaft, haben die genannten Gruppen nach beunruhigend sich verbreitenden Rauschmitteln gegriffen.

Diese Jugend zog sich auch von aller irgendwelcher Teilnahme am Sozialleben zurück. Sie haben ihren Widerspruch mit wunderlichem Aussehen und mit Lebensweise einer totalen Sex-Gelassenheit manifestiert. Gegen das Ende der 60er Jahre und die 70er Jahre hindurch ist es den Hippies gelungen, ihre Bewegung in Massenkultur zu umgestalten. Im Laufe der weiteren Jahre hat diese Bewegung eine immer andere Bekleidung angenommen, ohne aber die grundlegenden Ideen-Voraussetzungen geändert zu haben.


ANMERKUNG: Sex-Revolution 1968
– In der hiesigen Übersicht wurde u.a. die internationale Enzyklopädie in ihrer deutschen Version benutzt. Sieh: ‘Wikipedia’. Stichpunkte: Hippie, Bewegung der 68 Jahre, Studentenbewegung 68, Sexuelle Revolution, Sexuelle Freiheit/Freud, Kommerzialisierung, Sexwelle der 60er Jahre, Lesben- und Schwulenbewegung, Geschichte, Kritik, usw.

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b. Sex-Revolution der 60er Jahre und ihre Ausweitung

Wir haben nicht vor, in die stürmische Geschichte der hier kaum nur erwähnten jener Bewegungen einzudringen. Es waren jedenfalls Bewegungen üblich der Jugendlichen. Zu ihrem charakteristischen Merkmal wurde die aufdringliche Abforderung der gesellschaftlichen Akzeptation für ihre sittliche Neo-Kultur.
– Wir beschränken uns auf allgemeine Erwähnungen, inwiefern das mit der grundsätzlichen Thematik des hiesigen Kapitels zusammenhängt, das den konstitutiven Komponenten der Ehe gewidmet ist. Selbst die Ehe wurde aber vom Erlöser des Menschen auf das Niveau eines der Sakramente der von Ihm gegründeten Kirche erhoben.

Und zwar seit ein paar letzten Jahrzehnten blieb die Welt der ‘Reichen Länder’ Mittel- und West-Europas und der USA angesichts zunehmender, in der Regel mit ungemein großer Dreistigkeit und Aggressivität auftretender Bewegungen stehen, die einerseits die Homosexualität in ihrer männlichen und weiblichen Abänderung vertreteten, und anderseits sich mehrender faktischer Freier heterosexueller Partnerschaften. Diese Bewegungen zwingen der Gesellschaft eine Definition der Ehe auf, die ihrem bisherigen Begriff total widerspricht. Zugleich wird von den genannten Bewegungen aufdringlich ihr Lebensstatus als vonseiten der Gesellschaft rechtlich anerkannt abgefordert.

Aus diesem Grund kann auf unserer WEB-Site an diese Bewegungen unmöglich nicht angeknüpft werden. Die Situation verlangt nach wiederholter Überlegung der grundsätzlichen Voraussetzungen, die das Wesen selbst der Ehe bestimmen. Das ist aber geradeaus das eigentliche Thema des hiesigen Kapitels.
– Dieses Nachdenken trägt wohl zum tieferen Begreifen des Vorhabens Gottes Liebe bei, wie auch, um dem Schöpfer und Erlöser einen Dank für das Geheimnis der Liebe und des Lebens zum Ausdruck zu bringen, zu dem Gott beruft, sooft Er zwei Personen zum Eingehen des Ehebundes einlädt. Denn die erwähnten Bewegungen streben von metaphysischer Perspektive der Wirklichkeit aus gesehen, auf nicht verhehlte Art und Weise dahin, das Vorhaben Gottes wirksam zu vereiteln. Daselbst enthüllen die Promoteure dieser Bewegungen ihr eigentliches Antlitz, wie auch das Gesicht des Bösen, dem sie letztlich dienen, wenn die Dinge von letztlicher Perspektive aus bewertet sein sollten.

Wie erwähnt, in der Hälfte der 60er Jahre ist es zur deutlichen Kumulation der Jugendlichen und Studenten-Bewegungen gekommen. Es sollte Ausdruck des Protests gegen die bisherige Kultur und die herrschenden sozial-politischen Verhältnisse werden. Die Bewegungen haben besonders die USA beherrscht, dagegen in Europa Frankreich (Paris), und in geringerem Bereich Deutschland.

Zum Umbruchsjahr wurden die Jahre 1968 und 1969. In dieser Zeit durchdrang die Länder von West-Europa und der USA eine beunruhigende Welle des Aufstands der Studentenjugend. Junge Leute haben zwar scharf formulierte soziale und politische Proteste herumgetragen. Letztlich aber begnügten sie sich u.a. mit gesellschaftlicher Annahme der von ihnen ausgerufenen sexuellen Freiheit und ihres faktischen Status. Das geschah parallel zu den damals stark zunehmenden Bewegungen zum Vorteil der Homosexualität und lesbischer Bände.

Die dargestellten Ansprüche der Jugendbewegungen sind Grundboden für die Bezeichnung ‘Sexuelle Revolution 1968’ geworden. Diese Revolution hängt irgendwie mit der Tätigkeit des damals nicht mehr lebenden, umstrittenen Arztes: Psychoanalitikers Wilhelm Reich (1897-1957) zusammen. Unter seinen mehreren Büchern müsste u.a. sein Werk erwähnt werden: „Die Sexualität im Kulturkampf” (1936), das er nachher englisch herausgegeben hat „The Sexual Revolution” (1945).

Seiner Meinung nach soll der ständig gedämpfte, vitale sexuelle Trieb freigelassen werden. Dessen positive Folge wird die Umgestaltung der Gesellschaft zur friedsamen Koexistenz werden. Eine Erfindung von Dr. Reich ist die Theorie und die von ihm praktizierte ‘Orgon’-Therapie [vitale Kraft], die sich in besonderen Muskelakkumulatoren sammelt. Reich löste diesen ‘Orgon’ aus, indem er die danach wünschenden in der Regel schmerzhaften, tiefen Massagen unterzogen hat. Trotzdem die offizielle Psychiatrie, und sogar Zivilbehörden sich wiederholt von ihm und seinen Werken distanziert haben, indem man ihn nötigte sie selbst physisch zu vernichten, wurden die von ihm ausgesäten Ideen lebendig und haben unwidersprüchlichen Einfluss auf die sexuelle Revolution 1968 und der nächsten Jahrzehnte ausgeübt.

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c. Organisierte Homosexualität in Welt und in Polen

An sich entstand die lesbische und homosexuelle Bewegung in New York, am 28.VI.1969, wobei sie aber auf früheren Ereignissen stützte: diesen der 50er und 60er Jahre. Die Teilnehmer der damaligen Demonstrationen strebten die Änderung der sozialen Einstellung zur Homosexualität an über eine offizielle Anerkennung ihrer gegenseitigen Sex-Orientierung. Zu diesem Zweck hat die Bewegung eine neue Terminologie durchgesetzt, die nicht so sehr mit negativem Ballast belästigt wäre: ‘gay’ und ‘lesbian’ – die männlichen Gays und die weiblichen Lesben.

In Deutschland entstand in den Anfängen der 70er Jahre eine analoge Bewegung unter der Benennung: ‘Schwulenbewegung’ (Bewegung der Homosexuellen: der Gays). Diese Bewegungen suchten von Anfang an die Erkämpfung für sich der öffentlichen Anerkennung, zumal ihre Teilnehmer ihre gegenseitige Sex-Orientierung ganz offen bekannt haben. Kurz nachher (am 1.V.1970) ist es in New York zur deutlichen Aussonderung der Abteilung der Frauen-Lesben gekommen. Sie nahmen die Selbstbezeichnung an: ‘Radicallesbians’ (Radikale Lesben). Auf dem Gebiet Deutschlands hat die Rolle der Zündung ein Film am Film-Festival 1971 gespielt: „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt”.

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Erklärung

Es ist typisches Beispiel, wie das Aufklärungs-Adagium von Descartes in die Tat umgesetzt wurde: ‘Cogito – ergo sum: Ich denke – also ich bin’. Mein ‘Ich’ erschafft die Wirklichkeit! Es zählt nur das, worüber mein Denken zu entscheiden gnädig ist. Ich erzeuge die ‘Wahrheit’. Ich entscheide über das Gut und Böse. Gott ist mir überhaupt nicht nötig !

Johannes Paul II. schreibt in seinem letzten Buch ‘Gedächtnis und Identität’ :

„In der vor-cartesianischen Zeit, war die Philosophie, also das cogito (ich denke) oder eher cognosco (ich erkenne), dem esse (sein) zugeordnet, das etwas ursprünglicheres war. Dagegen für Cartesius war das esse (sein) etwas sekundäres, wogegen er als das ursprüngliche das cogito (ich denke) anerkannte. ...
– Früher wurde alles durch das Prisma des Daseins (esse – sein) gedeutet und alles erklärte sich durch dieses Prisma. Gott als selbst-bestehendes Existieren (Ens subsistens) galt als unentwegte Stütze für jedes ens non subsistens, ens participatum (Sein das nicht selbst-bestehend ist, Sein das Anteil am Dasein hat), d.h. für alle erschaffenen Wesen, also auch für den Menschen.
Cogito, ergo sum (ich denke, daher bin ich) hat den Abbruch mit jener Denk-Tradition gebracht. Zu ursprünglichem wurde jetzt das ens cogitans (Dasein das denkt). Ab Cartesius an wird die Philosophie Lehre des reinen Denkens: das alles, was das Sein ist (esse) – sowohl die erschaffene Welt, wie auch der Schöpfer – bleibt im Feld des cogito (ich denke) als des Inhalts des menschlichen Bewusstseins. Die Philosophie benimmt sich der Wesen insofern, wie sie Inhalt des Bewusstseins sind, nicht aber insofern sie außerhalb von ihm existieren” (Johannes Paul II., Gedächtnis und Identität, Verlag ZNAK, Kraków 2005,16f; übersetzt vom poln.).

Und noch in weiterer Folge dieser Erwägung des Heiligen Vaters:

„In der Logik cogito, ergo sum (ich denke, also ich bin) konnte Gott allein als Inhalt des menschlichen Bewusstseins bleiben, dagegen Gott konnte nicht als Derjenige bleiben, der bis zum Letzten das menschliche sum (ich bin) erklärt. Gott konnte also nicht als Esse subsistens, ‘selbst-bestehendes Existieren’, als Schöpfer bleiben, als Dieser, der mit Dasein beschenkt, wie auch als Dieser, der mit Sich beschenkt im Geheimnis der Fleischwerdung, der Erlösung und Gnade ... Es ist nur die ‘Idee von Gott’ geblieben, als Thema zur beliebigen Gestaltung durch den menschlichen Gedanken’ ...
– Der Mensch ist allein geblieben: selbst als Erzeuger der eigenen Geschichte und der eigenen Zivilisation; selbst als dieser, der darüber bestimmt, was das Gute ist, und was das Böse, als dieser, der existieren soll und sich betätigen soll etsi Deus non daretur – gleichsam als ob es Gott nicht geben würde” (ebd. 18f.).

Seit der Projektion des oben genannten Films: „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt”, sind wie Pilze nach Regen in immer anderen Zentren, besonders diesen Jugendlichen, männliche und weibliche Abteilungen der Homosexuellen entstanden.
– Die erste ‘Parade der Homosexuellen’ in Deutschland wurde in Münster 1972 organisiert. Im nächsten Jahr hat sich von der Bewegung die radikale feministische Fraktion abgesondert. In der zweiten Hälfte der 80er Jahre ist es zu einer seriösen Krise in der ganzen Bewegung gekommen – wegen des Todes vieler seiner Aktivisten infolge der AIDS-Krankheit. Im Jahr 1989 wurde selbst der ‘Tod der Bewegung’ erklärt. Allerdings in den 90er Jahren nahm die Bewegung von neuem zu, nur dass man sich von bis neulich deklarierter aktiver Teilnahme an politischen Emanzipationsgruppierungen zurückgezogen hat.

In Polen begann die Homosexualität sich öffentlich zuerst über organisierte Zusammentreffen darzustellen, angefangen von diesem, das an der Warschauer Universität organisiert wurde (am 13.XI.2003) mit Teilnahme politischer Vertreter der SLD [Sojusz Lewicy Demokartycznej: kommunistische Linkspartei] und Feministischer Bewegungen (Der Volkspartei der Demokratischen Linksgruppe; Frau Minister Izabela Jaruga-Nowacka, Senator Prof. Maria Szyszkowska, Dr. Magdalena Środa und andere). Ähnliche Zusammentreffen wurden ab damals in immer anderen großen Studentenmilieus organisiert (s. genauer:  Kampanie gegen die Homophobie).
– Bald danach begann es mit heftigem Kampf: die Anführer der Homosexualität suchten auf Behörden der Großstädte, angefangen von Warszawa zu erzwingen, dass öffentliche Paraden von Gays und Lesben durch die Hauptstraßen dieser Städte veranstaltet werden. Als Hauptparole galt: ‘Tage der Gleichheit’, oder ‘Parade der Gleichheit’ (11.VI.2005).
– Solche Aktionen freuen sich jedesmal an starker Unterstützung vonseiten Vereinigungen von Gays und Lesben in anderern Ländern, die ungemein starken politischen Nachdruck auf betreffende Behörden der Städte, und selbst die Regierung ausüben, mit deutlichen Androhungen seriöser politischer Folgen auf Ebene der Zentralbehörden der Europäischen Union, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden sollten.

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d. Dokumente des Apostolischen Stuhls hinsichtlich
der Homosexualität

Es gehört sich hier dazuzusagen, dass der Apostolische Heilige Stuhl unmöglich die Problematik der Homosexualität mit Stillschweigen übergehen konnte. An diese Frage knüpfen mehrere Päpstliche Dokumente an, wie auch mehrere Dokumente besonders einiger Kongregationen im Vatikan, d.h. der hohen Ämter im Vatikan, die in enger Zusammenarbeit mit dem Papst stehen. Es sollten hier vor allem die folgenden insbesonderen und diesbezüglichen Äußerungen des Apostolischen Stuhles erwähnt werden:

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1. Kongregation für die Glaubenslehre, Erklärung der Kongregation für die Glaubenslehre zu einigen Fragen der Sexualethik –- Persona humana: [29.XII.1975]:

(Vatikan-Seite: engl. Vers.): Declaration on certain questions concerning Sexual Ethics Persona Humana).
(Vatikan-Seite, franz. Vers.): Déclaration Persona Humana sur certaines Questions d’Éthique Sexuelle).
(poln. Vers.): Deklaracja o niektórych zagadnieniach etyki seksualnej: Persona humana).

2. Kongregation für das Katholische Bildungswesen, Orientierung zur Erziehung in der Menschlichen Liebe [1.XI.1983]:

(Vatikan-Seite: deutsche Vers.): Orientierung zur Erziehung in der Menschlichen Liebe. Hinweise zur geschlechtlichen Erziehung).
Sieh dieses Dokument auf der Portal-Seite unserer Homepage, im Versteck: Johannes Paul II, Auswahl der Dokumente.
(Vatikan-Seite: engl. Vers.): Educational Guidance in Human Love. Outlines for sex education).
(poln. Vers.): Wytyczne wychowawcze w odniesieniu do ludzkiej milosci).

3. Kongregation für die Glaubenslehre, Schreiben bezüglich der Seelsorge homosexueller Personen – Homosexualitatis problema [1.X.1986]:

(Vatikan-Seite: engl. Vers.): Letter to the Bishops of the Catholic Church on the Pastoral Care of Homosexual Persons).
(Vatikan-Seite, franz. Vers.): Lettre aux Éveques de l’Église Catholique sur la Pastoral a l’Égard des Personne Homosexuelles).
(poln. Vers.): List do Biskupów Kosciola Katolickiego o Duszpasterstwie wzgledem osób homoseksualnych).

4. Kongregation für die Glaubenslehre, Instruktion über die Achtung vor dem Beginnenden Menschlichen Leben und die Würde der Fortpflanzung. Antworten auf einige aktuelle Fragen: Donum Vitae [22.II.1987]:

(Vatikan-Seite: deutsche Vers.): Instruktion über die Achtung vor dem Beginnenden Menschlichen Leben und die Würde der Fortpflanzung. Antworten auf einige aktuelle Fragen: Donum Vitae ).
(Vatikan-Seite: engl. Vers.): Instruction on Respect for Human Life in its origin and on the Dignity of Procreation replies to certain questions of the day: Donum Vitae ).
(poln. Vers.): Instrukcja o Szacunku dla Rodzacego sie Zycia Ludzkiego i o Godnosci Jego Przekazywania. Odpowiedzi na niektóre aktualne zagadnienia: Donum Vitae).

5. Päpstlicher Rat für die Familie, Menschliche Sexualität: Wahrheit und Bedeutung. Orientierungshilfen für die Erziehung in der Familie: Sexualitas Humana [8.XII.1995]:

(Vatikan-Seite: deutsche Vers.): Menschliche Sexualität: Wahrheit und Bedeutung. Orientierungshilfen für die Erziehung in der Familie Sexualitas Humana).
(Vatikan-Seite: engl. Vers.): The Truth and Meaning of Human Sexuality. Guidelines for Education within the Family Sexualitas Humana).
(poln. Vers.): Ludzka Plciowosc: Prawda i Znaczenie. Wskazania dla wychowania w Rodzinie Sexualitas Humana).

6. Päpstlicher Rat für die Familie, Erklärung des Päpstlichen Rates für die Familie bezüglich der Resolution des Europäischen Parlaments am 16. März 2000, welche alle Arten von Lebenspartnerschaften, einschließlich homosexueller, der Familie gleichstellt [17.III.2000]:

(Vatikan-SeiteE: engl. Vers.): Declaration of the Pontifical Council for the Family regarding the Resolution of the European Parliament dated March 16, 2000, making de facto unions, including same sex unions, equal to the family).
(Vatikan-Seite, franz. Vers.): Déclaration du Conseil Pontifical pour la famille a propos de la Résolution du Parlement Européen du 16 mars 2000, mettant les ‘couples de fait’, liaisons homosexuelles inclues, sur pied d'égalité avec la famille).

7. Päpstlicher Rat für die Familie, Ehe, Familie und ‘Faktische Lebensgemeinschaften’ [21.XI.2000]:

(Vatikan-Seite: deutsche Vers.): Ehe, Familie und ‘Faktische Lebensgemeinschaften’).
(Vatikan-Seite: engl. Vers.): Family, Marriage and ‘de facto’ Unions).
(Vatikan-Seite, franz. Vers.): Famille, Mariage et ‘Unions de fait’).

8. Kongregation für die Glaubenslehre, Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen Homosexuellen Personen [3.VI.2003]:

(Vatikan-Seite: deutsche Vers.): Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen Homosexuellen Personen).
(Vatikan-Seite: engl. Vers.): Considerations regarding proposals to give legal Recognition to Unions between Homosexual Persons).
(poln. Vers.): Uwagi dotyczace projektów legalizacji prawnej zwiazków miedzy osobami homoseksualnymi).

9. Päpstlicher Rat für die Familie, Die Familie und das Leben in Europa [14.VI.2003]:

(Vatikan-Seite: deutsche Vers.): Die Familie und das Leben in Europa).
(Vatikan-Seite: engl. Vers.): The Family and Life in Europe).

10. Päpstlicher Rat für die Familie, Betrachtung von Kard. Alfonso López Trujillo: Klonen: das Verschwinden der Elternschaft und die Negierung der Familie [8.VIII.2003]:

(Vatikan-Seite: engl. Vers.): Cloning: the disappearance of direct parenthood and denial of the family ).
(Vatikan-Seite: ital. Vers.): Clonazione: scomparsa della genitorialita e negazione della famiglia ).

11. Päpstlicher Rat für die Familie, Betrachtung von Kard. Alfonso López Trujillo: Die Werte der Familie und die sogenannte sichere Sexualität [1.XII.2003]:

(Vatikan-Seite: engl. Vers.): Family Values versus safe sex).
(Vatikan-Seite, franz. Vers.): Les Valeurs Familiales versus la Sexualité sans risques [‘Sexe sur’]).

12) Kongregation für die Glaubenslehre, Schreiben an die Bischöfe der Katholischen Kirche über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt, [31.VII.2004]:

(Vatikan-Seite: deutsche Vers.): Schreiben an die Bischöfe der Katholischen Kirche über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt).
(Vatikan-Seite: engl. Vers.): Letter to the Bishops of the Catholic Church on the collaboration of men and women in the Church and in the World).
(Vatikan-Seite: poln. Vers.): List do Biskupów Kosciola Katolickiego o wspóldzialaniu mezczyzny i kobiety w Kosciele i swiecie).

13) Kongregation für das Katholische Bildungswesen (für die Seminare und Studieneinrichtungen), Instruktion über Kriterien zur Berufungserklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen im Hinblick auf ihre Zulassung für das Priesteramt und zu den heiligen Weihen [4.XI.2005]:

(Vatikan-Seite: deutsche Vers.): Instruktion über Kriterien zur Berufungsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen im Hinblick auf ihre Zulassung für das Priesteramt und zu den heiligen Weihen).
(Vatikan-Seite: engl. Vers.): Instruction Concerning the Criteria for the Discernment of Vocations with regard to Persons with Homosexual Tendencies in view of their Admission to the Seminary and to Holy Orders).
(poln. Vers.): Instrukcja dotyczaca kryteriów rozeznawania powolania w stosunku do osób z tendencjami homoseksualnymi w kontekscie przyjmowania ich do seminariów i dopuszczania do swiecen).

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3. Verlogenheiten am Grundboden der Erfolge der Homosexualität

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a. ‘Genetische’ Bedingtheit der Homosexualität

Individuellen Personen mit Problemen bei Erkennung ihrer geschlechtlichen Identität und Annahme der entsprechenden sexuellen Orientierung steht das Recht zu, dass sie eine ehrliche Information in Fragen bekommen, die sowohl ihren aktuellen Status, wie ihre weitere Lebensperspektiven lebendig angehen. Es beginnt schlimm mit dem Menschen zu werden, dem die Hoffnung genommen wurde, aus schwieriger Situation, in die er geraten ist, herauszufinden. Das gilt auf ganz besondere Art und Weise von denjenigen, bei denen Störungen beim Erleben ihrer eigenen Identität und sexueller Orientierung vorkommen. Solche Störungen sind grundsätzlich jedesmalig sekundäre Folge gestörter Kontakte mit der nächsten Umgebung: in Familie und im Milieu.

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Erklärung

Personen mit vorübergehenden, oder selbst mehr fixierten Neigungen (= Versuchungen) zur Monosexualität, oder selbst – die homosexuelle Praktiken verrichtet haben, kamen auf der Arena der Menschengeschichte in allen Zeiten zum Vorschein. Es gab aber Perioden, in denen die Erscheinungsform der Homosexualität stark zunahm, um nachher beinahe völlig wieder zu verglühen. Solches geschah großenteils als sekundäre Erscheinungsform einer zeitweile führenden Kultur, zumal in der Periode ihrer erfolgenden Degradation. Sie kam auch im Prinzip in großen Menschenansammlungen vor (wie z.B. in alt-kananäischen Städten Sodom und Gomorra; in der Epoche der sich neigenden Kultur der Hellas und Rom; so geschah es auch auf der Insel Lesbos in nord-östlichem Griechenland, die vorwiegend von Frauen bewohnt war).

Ähnliche Beobachtungen drängen sich auch im Zusammenhang der Geschichte der letzten ein paar Zehnten Jahre auf, zumal in Ländern des materiellen Wohlstandes Europas und Amerikas, aber auch anderer Kontinente, bis zu Australien und Neuseeland einschließlich. In diesen Ländern erscheinen zunehmende Symptome einer Kulturdekadenz. Ein großer Teil der Gesellschaft dieser Länder lebt einen laizistischen Konsumtionsstil. Bemerkenswertes ‘Novum’ der letzten Jahrzehnte der erwähnten Länder ist die beinahe gleichzeitige Erscheinungsform der Homosexualität in ihrer männlichen und weiblichen Abänderung als öffentlicher Erscheinung, die entschieden nationale und internationale Organisationsformen angenommen hat.

Das nötigte die soziologischen, psychologischen und medizinischen Zentren dazu, sich der entstandenen Situation gesondert anzunehmen. Einerseits sollte die Erscheinung der Homosexualität wissenschaftlichen Untersuchungen unterzogen werden. Anderseits entstand die Notwendigkeit, schöpferische Bemühungen zu unternehmen, um den grundsätzlich ab ihrer Kindzeit an innerlich sehr verwundeten individuellen Leuten, die sich im Kreis der besprochenen personhaften Störungen gefunden haben, zu Hilfe zu kommen.

Es gehört sich gleich am Anfang einige grundsätzliche Unterscheidungen vorzunehmen. Es geht einerseits um einen jeden individuellen Mensch mit mono-sexuellen Neigungen (meistens: samt entsprechenden Praktiken), und anderseits um organisierte Gruppen und Bunde von Gays und Lesben.

Ein einzelner Mensch, der im besprochenen Bereich Schwierigkeiten erlebt, bedarf einer herzlichen, ergebenen Hilfe.
– Anders muss man sich aber angesichts der Bewegungen der Homosexualisten als solcher beziehen. Es verwundert und erschreckt ihr aggressiver Charakter, mit der die Bewegungen sich organisierender Gays und Lesben gekennzeichnet sind. Ihre Organisatoren treten mit klar bestimmten Forderungen auf. Sie fordern die soziale und rechtliche Anerkennung der Partnerschaften homosexueller Personen, wie auch ihre Gleichstellung mit dem Status der Ehepaare – samt allen Vorteilen, die heterosexuellen Ehepaaren zustehen, einschließlich mit dem Anrecht zur Adoption.
– Zum ständigen Repertoire ihrer üblich sehr schreienden Argumentation, mit der sowohl einzelne Vertreter der Gays und Lesben fechten, wie auch Veranstalter ihrer Zusammentreffen und öffentlicher Auftretungen in der Art von ‘Parade der Gleichheit’, gehört das Gefecht mit sophistisch angewandtem Argument bezüglich der ‘Diskriminierung’ und ‘Intoleranz’. Dasselbe betrifft die von Aktivisten der Bewegung vorgetragenen Argumenten mit Bezug auf die ‘ihnen gehörigen’ rechtlichen Regulierungen.

Die Art und Weise des Gefechts mit eindrucksvollen, sophistisch vorgetragenen Argumenten an sich drängt die seriöse Frage auf: Was – oder mehr präzise: Wer steht hinter dem allen? Die vorgerückten Forderungen weisen bei ihrer ruhigerer Erörterung im Prinzip eine irrationale Veranlagung. Je mehr sie aber an Logik mangeln, desto mehr aufdringend, mit Lärm und deutlich mit angewandten Androhungen, und selbst internationalen Sanktionen werden sie demonstrativ veranschaulicht und aufgenötigt.

Sei es auch nur aus diesem Grund, kann man unmöglich nicht mit steigender Aufmerksamkeit über die gerade erst formulierte Frage nachdenken: Wer steht letztlich hinter dem allen? Wer löst diese Bewegungen aus? Wie sind die tieferen Beweggründe, die diesen Jemanden das zu tun heißen, und zu wessen Interesse er letztlich betätigt ist? Es ist zweifelsohne soziale und politische Frage. Dennoch ihre tieferen Gründe überragen die sichtbare Wirklichkeit. Sie enthüllen unzweideutig ihre metaphysischen und theologischen Wurzeln.

Man kann über die von der Gays-Lesben-Bewegung hervorgeschobene grundsätzliche Behauptung nicht einfach hinweggehen, dass die bei ihnen zutage kommende Orientierung auf sexuelle Liebe zu Personen desselben Geschlechtes, keine Frage einer Erkrankung ist, noch Folge irgendwelcher Abnormalität, sondern Ergebnis der bei ihnen bestehenden solcher menschlicher ‘Natur’. Angesichts dieser Frage wurden von zahlreichen Spezialisten wissenschaftliche Untersuchungen unternommen mit deutlich beabsichtigtem Ziel, ein eventuell bestehendes ‘Gen’, bzw. ein paar Gene im genetischen Kode des Menschen zu entdecken, dessen bestimmte Teile für die abweichende sexuelle Orientierung des betreffenden Menschen verantwortlich wäre.

Allerdings trotz nicht ermüdenden Untersuchungen in diesem Bereich konnte bisher keine verbindliche Bestätigung dieser Behauptung entdeckt werden. Übrigens selbst die Autoren dieser Behauptungen bestätigen sie nicht. Es sollten hier besonders weit vorgeschobene wissenschaftliche Untersuchungen erwähnt werden von:
– D. Hamer (Sammelwerk, in: A Linkage Between DNA Markers on the X Chromosome and Male Sexual Orientation, Science 261[1993] 321-327), und:
– S. LeVay (A Difference in Hypothalamic Structure Between Heterosexual and Homosexual Men, Science 258 [1991] 1034-1037).

Andere Wissenschaftler stellen die erwähnten Theorien entschieden in Frage. Sie fassen sie in der Feststellung zusammen: „Die kritische Analyse erweist, dass es keine biologischen Daten gibt [an den Grundlagen der Homosexualität], die diese Theorie zu stützen imstande wäre” (W. Byne, B. Parsons, Human sexual orientation: The biologic theories reappraisal. Archives of General Psychiatry, 50 [1993] 229-239. – Übersichtliche bündige Besprechung s. u.a.: Richard Cohen, M.A., Ein anderes Coming Out. Homosexualität und Lebensgeschichte, Orientierung für Betroffene, Angehörige und Berater, Brunnen-Verlag, Gießen, 2. Aufl. 2001; s. auch. (poln.): Encyklopedia Zjawisk XXI w. Okiem – Stichwort: Homoseksualizm, Przyczyny, Gen homoseksualizmu).
– Treffend äußerte sich über die ‘genetische’ Hypothese an der Grundlage der Homosexualität der Professor der Warszawa-Universität, Spezialist in Molekulär-Biologie, Maciej Panczykowski:

„Die Suche für alles nach einem ‘GEN’ – ist Sünde der Genetiker. Das Heraussfinden in jeder Eigenschaft der Anpassungsfähigkeit – ist Sünde der Evolutionisten. Jede genetisch einkodierte Eigenschaft, einigermaßen allgemein, ist zugleich anpassungsfähig, oder in weniger Fällen – neutral.
– Nicht jede anpassungsfähige Eigenschaft hat ihr ‘Gen’. Z.B. die Vergroberungsform auf Händen infolge schwerer Arbeit. Es ist Beispiel einer anpassungsfähigen Modifikation.
– Es kann auch nicht-anpassungsfähige Modifikationen geben. Zum Beispiel: die Homosexualität, Selbsttötung im jungen Alter oder Überempfindlichkeit zum gegenseitigen Geschlecht. Diese Modifikationen sind Folge des anormalen Einflusses des Milieus auf normale Genotypen” (Maciej Panczykowski, seine WEB-Site: Nauki Przyrodnicze: Fizyka-Biologia-Chemia [Naturwissenschaften: Physik-Biologie-Chemie] – Kapitel: Biologia teoretyczna i biochemia, art.14: Modyfikacja hormonalna, p. Homoseksualizm modyfikacja?) [Kap.: Theoretische Biologie und Biochemie, Par.14: Hormonale Modifikationen, Pkt. Homosexualität eine Modifikation?].

Dies sind ausgewogene Äußerungen ehrlicher Wissenschaftler, die sich dem Druck vonseiten der Aktivisten der Gays-Lesben-Bewegungen nicht unterwerfen lassen.

An die angeführten Äußerungen, aus denen die Triftigkeitslosigkeit der Behauptung hervorgeht, als ob das Symptom der monosexuell eingestellter Orientierung der betreffenden Person mit ihrem auf solche Art und Weise modifizierten genetischen Kode bedingt werden sollte, dürfte die Schlussfolgerung hinzugefügt werden der reichlich dokumentierten ‘Erklärung des Katholischen Ärzte-Vereins der USA’ vom 2003 Jahr. Dies ist ein besonders wertvolles Dokument, denn einerseits gründet es auf weit angelegten Untersuchungen vom Umbruch der Jahrtausende, und anderseits zeigt es konkrete therapeutische Weisungen und Wege einer Hoffnung für diejenigen, die mit den besprochenen Schwierigkeiten betroffen sind (s. poln.Vers.: Homoseksualizm i nadzieja. Oswiadczenie Katolickiego Stowarzyszenia Lekarzy USA – Engl.Vers.: Homosexuality and Hope. Statement of the Catholic Medical Association USA). Hier ein Bruchstück dieser ‘Erklärung’:

„Mehrere Forscher versuchten eine biologische Ursache der sexuellen Anziehung zu Personen desselben Geschlechts zu finden. Die Massen-Medien förderten die Suggestion, das ‘homosexuelle GEN’ sollte schon entdeckt geworden sein (C.Burr, Suppose there is a gay gene ... What then?: Why conservatives should embrace the gay gene, in: The Weekly Standard, Dec. 16 [1996] 3).
Allerdings mehreren Versuchungen zuwider, keines der weitaus reklamierten Ergebnisse (Hamer und andere 1993; LeVay: 1991; s. ob.: Hamer, LeVay)
wurde wissenschaftlich bestätigt (J.Gadd, New study fails to find so-called ‘gay gene’. Toronto Globe and Mail, June 2 [1998]).
Mehrere Autoren haben diese Untersuchungen einer insbesonderen Rezension untergeben und sind zur Feststellung gekommen, dass sie nicht nur kein Beweis der Existenz einer genetischen Grundlage der geschlechtlichen Neigung zu Personen desselben Geschlechts bringen, sondern dass die Autoren dieser Mitteilungen es selbst nicht bestätigen (Byne i Parsons, wie ob., s. Byne-Parsons; außerdem s.: Crewdson, Goldberg, Horgan, McGuire, Porter, Rice u.andere, Untersuchungen von Jahren 1995-1999. Dokumentation und Verweise s.: Oswiadczenie Kat. Stow. Lek. USA – Fußnoten 7-10).

Wäre die Sex-Neigung zu Personen desselben Geschlechts genetisch determiniert, müsste man erwarten, dass identische Zwillinge ähnliche sexuelle Präferenzen erfahren müssten. Indessen es gibt eine lange Reihe von Rapporten betreffs identischer Zwillinge, bei denen keine identischen sexuellen Präferenzen zutage kommen (s. J.Bailey und R.Pillard, A genetic study of male sexual orientation. Archives of General Psychiatry, 48 [1991] 1089-1096, ebd., S. 1089; dasselbe: Eckert. und andere, [1986]; Friedman u.andere [1976]; Green [1974]; Heston und Shield [1968]; McConaghy [1980]; Rainer u.andere [1960]; Zuger [1976]).
– Die Geschichte der bestimmten Fälle weisen des Öfteren auf die Rolle hin der Milieus-Faktoren, die die Entwicklung unterschiedlicher sexueller Interessiertheit bei identischen Zwillingen beeinflusst haben. Damit wird die Meinung gestützt, dass die sexuelle Neigung zu Personen desselben Geschlechts Resultante miteinander wirkender mehrerer verschiedener Faktoren des Milieus ist (N.Parker, Homosexuality in twins: A report on three discordant pairs, in: British Journal of Psychiatry 110 [1964] 489-492, ebd. s. S. 490).

Trotzdem gibt es immer wieder Versuche, die öffentliche Meinung zu überzeugen, dass die sexuelle Neigung zu Personen desselben Geschlechts auf genetischem Boden entsteht (J.Marmor, Homosexuality and Sexual Orientation Disturbances, in: Freedman, A., Kaplan, H., Sadock, B. Comprehensive Text-book of Psychiatry: II, 2nd Ed., Baltimore MD: Wiliams and Wilkins, 1975, 1519).
– Solche Versuche können politisch motiviert sein, weil diese Menschen, die daran glauben werden, dass sexuelle Präferenzen genetisch determiniert sind und sie unmöglich geändert werden können, eher dazu neigen werden, auf geforderte Veränderungen in der Gesetzgebung und beim Religionsunterricht positiv zu reagieren (K.Ernulf, S.Innala, F.Whitam, Biological explanation, psychological explanation, and tolerance of homosexual: A cross-national analysis of beliefs and attitudes, in: Psychological Reports. 65 [1989] 1003-1010; und noch: J.Piskur, D.Degelman, Effect of reading a summary of research about biological bases of homosexual orientation on attitudes toward homosexuals, in: Psychological Reports, 71 [1992] 1219-225, ebd, S. 1223).
– Noch andere haben versucht, die genetische Grundlage der homosexuellen Grundlage zu diesem Zweck zu beweisen, dass sie Gerichtsverfahren aufgrund gerade dieser ‘Unveränderlichkeit’ einleiten können ...”.
(R.Green, The immutability of (homo)sexual orientation: Behavioral science implications for a constitutional analysis, in: Journal of Psychiatry and Law, 16 [1988] 4, 537-575, ebd. S..537).

Die Aussagen der angeführten Autoren heißen den Schluss hervorzubringen, dass wissenschaftliche Untersuchungen die Existenz eines ‘Gens’ nicht bestätigen, das für die homo- bzw. heterosexuellen Neigungen bei einer betreffenden Person verantwortlich sein sollte. Klarer ausgedrückt, die Untersuchungen haben eine völlige Niederlage des Mythos beigebracht betreffs der Existenz eines biologischen Determinismus, der die Orientierung jemandes unabänderlich in Richtung des einen oder anderen Geschlechts verurteilte. Die Wahrheit wird bündig in der Feststellung zum Ausdruck gebracht: „Niemand wird als Homosexualist geboren’ (R. Cohen, Coming Out Straigt. Understanding and Healing Homosexuality, Winchester-Virginia 2000; poln. Version: Richard Cohen, M.A., „Wyjsc na prosta. Rozumienie i uzdrawianie homoseksualizmu”, WAM – Kraków 2002], bes. 47-54).

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Erklärung

Dagegen im Gegenteil, die insbesonderen Analysen des reichlich dokumentierten Untersuchungsmaterials enthüllen die politische Motivation, die dahinter der – zumal in Massenmedien, hartnäckig unterhaltenen, der Wahrheit widersprechenden Behauptungen betreffs der genetischen Bedingtheiten der Störungen in der sexuellen Orientierung verborgen ist.
– Weiter zeitgemäß bleibt die altertümliche Feststellung: Die Wahrheit benötigt keine Werbung: sie ‘verteidigt’ sich selbst. Von vornherein aber verdächtigt ist die laut schreiende Werbung und die mit Kraft aufgedrängte Meinung.

Der Zweck sei es nur der systematisch organisierten, auf staatlichen Behörden mit Anwendung politischer Bedrohungen erzwungenen ‘Paraden-Marsche der Gleichheit’ in Groß-Stadt-Milieus immer anderer weiterer Länder, ist einleuchtend. Es geht um die Erpressung um jeden Preis einer Veränderung in staatlicher und internationaler Gesetzgebung zum Wohl, oder eher zum bevorrechteten Trachten der Personen, die das Sex-Gefallen betreffs Personen desselben Geschlechts aufweisen.

Den Aktivisten der Bewegung ist es sehr günstig, wenn ihre Neigungen als unabwendbarer genetischer Determinismus angesehen wird. In solchem Fall sollten alle Versuche bezwecks irgendwelcher ‘Therapie’ und des Herausziehens einer homosexuellen Person von ihrer bisherigen Orientierung von vornherein als zwecklos betrachtet werden, selbst aber die von homosexuellen Partnerschaften unternommenen Praktiken müssten als völlig mit gerade solcher ‘Natur’ der betreffenden Personen übereinstimmend erachtet werden. Die ‘genetische’ Bedingtheit dieses Zustandes würde alle sexuellen Betätigungen der betreffenden Personen rechtfertigen. Sie würden daselbst nicht nur von aller Straf-Verantwortung entbunden werden, sondern sie müssten die Sanktionierung ihres rechtlichen Status geradeaus abfordern, samt allen Privilegien, die mit solcher ‘genetischen Natur’ zusammenhängen würden.

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b. Homosexualität weggestrichen von der Liste psychischer
Krankheiten

1) Erfolg des Jahres 1973

Eine andere, als wahrlich Umbruchs-Errungenschaft anzusehende – der sich auf nationaler und internationaler Ebene organisierenden Bewegung solcher, die sich als sexuell auf Personen desselben Geschlechts orientiert behaupteten, wurde das Wegstreichen der ‘Homosexualität’ vom Verzeichnis der psychischen Krankheiten, die die Amerikanische Psychiatrie-Gesellschaft im 1973 vorgenommen hat. Einer der unmittelbar für diese Entscheidung verantwortlichen war Dr. Robert Spitzer, wissenschaftlicher Arbeiter der Psychiatrie an der Universität Columbia.

Kurz darauf ist es klar geworden, dass diese Entscheidung den wissenschaftlich überprüften, zahlreichen Fällen einer wirksamen Heilung der homosexuellen ‘Patienten’ zuwider erfolgt ist. Solche Fälle wurden sowohl von hervorragenden Ärzten und Therapeuten bestätigt, die diesbezüglich eine systematischen, überprüfbare Dokumentation geführt haben, wie auch gab es solche Personen, denen es gelungen ist, von der Last der bisherigen homosexuellen Verhaltensweisen von allein loszuwerden. Davon zeugen zahlreiche autobiographische Berichte solcher Personen, die von früher erlebten Störungen und des Öfteren vieljährigen Praktiken in diesem Bereich geheilt wurden. Diese Personen führen zurzeit ein keusches Leben, oder auch sie haben normale Ehen geschlossen und freuen sich an einer glücklichen Familie.

Die bis heute (2015) festgehaltene Entscheidung der Amerikanischen Psychiatrie-Gesellschaft vom 1973 hat sich als Frucht ungemein starken Drucks erwiesen, die vonseiten der daran interessierten Verteidiger der Homosexualität unternommen worden sind. Positive Ergebnisse bei der Herausholung von Gays und Lesben aus Störungen beim Erleben ihrer sexuellen Orientierung waren ihnen aus politischen Gründen sehr ungelegen. Daher wollten sie aller Offensichtlichkeit der Tatsachen zuwider, besser die von Grund aus falsche Behauptung unterhalten, u.zw. die Homosexualität könne unmöglich geheilt werden, weil sie ‘genetisch’ bedingt ist, demzufolge niemand hier irgendwas zu ändern imstande ist.

Über das Klima, in dem jene Entscheidung vom 1973 geboren wurde, wie auch über den Druck, der auf immer weitere Gesetzgebungs-Gremien ausgeübt wurde, dürfte das folgende Fragment angeführt werden. Es kommt von der Bearbeitung von Dr. Tadeusz Jakubowski (s. Katecheta, Heft 10 [2001], in: http://www.katecheta.pl; angeführt in: Fragen der Geschlechtlichkeit. Homosexualität – Teil I, II. Worum Organisationen der Homosexualisten kämpfen?). Hier das erwähnte Fragment:

„In Jahren 1970-73 haben die Homosexualisten einen Sturm auf die Amerikanische Psychiatrie-Gesellschaft (APA) unternommen. Er ging mit Behelligungen und später Androhungen, Anfällen und Invektiven einher ...
– Bisher (so ist es auch weiter) hat die entschiedene Mehrheit der Psychiater, Psychologen und Erzieher aufgrund der Voraussetzung gehandelt, dass ‘... die Homosexualität Störung ist, die in Form von Mangel an Adaptation gegen die heterosexuellen Normen der Beziehungen zum Ausdruck kommt, wie sie in der modernen Zivilisation angenommen werden’. Dagegen 1972 haben die homosexuellen Aktivisten der Terminologischen Kommission der APA die formelle Forderung vorgetragen, entsprechende Fragmente vom Handbuch zu streichen und ihre Klassifikation folgender zu wechseln: ‘Störungen der sexuellen Orientierung’. Diese sollte ‘ausschließlich unzufriedene Personen umfangen wegen ihrer Orientierung, bzw. solche, die sie ändern möchten’. Diese Benennung sollte sich von Homosexualität unterscheiden, ‘... denn an sich muss sie keine psychische Störung darstellen’.
(vgl. M. Rosenberg, Wie der Homosexuelle erfunden wurde. In: Homosexualität ..., Verbinum, Warszawa 2000).

Der Vorschlag, dass über die ‘Pathologie’ in der Homosexualität die Unzufriedenheit entscheiden sollte, hat die Allgemeinheit der Psychiater in Verwunderung versetzt. Ausbleiben einer empfundenen Unzufriedenheit geht doch mit ganz seriösen psychischen Krankheiten einher (manische Psychose, Paranoia bzw. Schizophrenie). So ist es auch bei Alkoholikern und Rauschgiftsüchtigen.
– Die APA hat unter Einfluss des politischen Klimas gehandelt, und noch mehr der Manipulation und Einschüchterung des aktiv tätigen Nationalen Fronts der Homosexuellen, und so die Idee unternommen, die Homosexualität von der Liste psychischer Erkrankungen zu streichen.
Selbstverständlich hat das die Meinungsverschiedenheiten unter den Psychiatern nicht beseitigt. Den Rest hat der tendenziös bearbeitete zweite Rapport des Kinsey-Instituts erfüllt mit Bezug auf die Homosexualität, der 1978 erschienen ist. Er drängte das Klima einer nachsichtigen, und selbst belobigenden gesellschaftlichen Verhaltensweise den Homosexuellen gegenüber auf. Das hat offenbar unter vielen hervorragenden Spezialisten vieler Gebiete Proteststimmen, Warnungen und Befürchtungen geweckt.

Im Jahr 1981 hat die Parlamentar-Versammlung des Europa-Rates die Resolution verabschiedet, die an die Welt-Organisation der Gesundheit (WHO) gerichtet worden war, dass sie die Homosexualität von der Internationalen Klassifikation der Krankheiten abschafft (ICD). Die Welt-Organisation der Gesundheit hat sich im Jahr 1987 unter Druck, und nicht ohne Schwierigkeiten, zu dieser Forderung geneigt, aber erst in sechs Jahren später – vielen Protesten wissenschaftlicher Milieus zuwider, die Erklärung verabschiedet, dass „sexuelle Orientierung nicht als Störung angeschaut werden kann” (Lexikon der Psychiatrie, Warszawa 1993).
Diese Erklärung, die die formelle Akzeptation der sexuellen Abänderlichkeit, d.h. der Homosexualität bestimmt, ist zugleich sehr beirrend und schädlich. Sie unterwühlt die Zweckmäßigkeit und den Sinn der Mühe vieler Personen, die von Homsexualität loswerden möchten.
– ... Die Entscheidung der WHO ist keine Frucht wissenschaftlicher Untersuchungen und enthält keine überzeugenden Begründungen. Sie ist dagegen Folge der Pression und des Konformismus mit sozialem und politischem Hintergrund. Davon zeugen die Schwierigkeiten, unter denen diese Entscheidung zustande gekommen ist und die Zeitspanne von 12 Jahren seit der Resolution bis zur Veröffentlichung dieser Erklärung.”.

In 30 Jahren nach der erwähnten Erklärung der Psychiater-Gesellschaft der USA von 1973, hat einer der hier besonders Verantwortlichen, und zwar Dr. Robert Spitzer, seine frühere diesbezügliche Meinung bedeutend modifiziert. Bei dieser Gelegenheit sind genauere Umstände bekannt geworden, unter denen es dazu gekommen ist. Hier genauer über die Tatsachen, unter denen die Wegstreichung der Homosexualität vom Verzeichnis der psychischen Krankheiten erfolgt ist:

„... Diese Entscheidung war nicht mit Tatsachen, noch wissenschaftlichen Untersuchungen begründet, sondern war Folge beständiger Drangsalierung und politischer Pression, die die Bewegungen der Gay-Rechte ausgeübt haben. ‘Anstatt nüchtern die Daten zu erwägen, sahen sich die Psychiater gewaltig in politische Kontroversion eingejagt. Der Amerikanische Psychiater-Verein wurde zum Opfer des Rummels des stürmischen Jahres, als die ausbrechenden Konflikte mit Politisierung jeder Hinsicht des Amerikanischen Soziallebens bedroht waren ...
– Ergebnis war kein Schluss, der auf der Annäherung einer wissenschaftlichen Wahrheit beruhen würde, wie es der Verstand zu tun heißt, sondern ein Tun, das die damalige Ideologie abgefordert hat. Das Wegstreichen der Homosexualität von der Liste psychischer Störungen wurde zum Meilenstein. Es wurde in der ganzen Welt laut verkündet und zur Förderung der Normalität der Homosexualität ausgenutzt. Die öffentliche Meinung hat nicht erfahren und weiß es weiter nicht, dass viele Psychiater die Homosexualität weiter als abnormalen Zustand halten, die aber geändert werden kann ...
– Homosexuelle Personen sammeln ihre Aufmerksamkeit auf der Bezeichnung ihrer Identität als ‘Gays’, ‘Lesben’ bzw. als ‘Bi-Sexuelle’. Sie halten es als ihre Existenz-Form, dagegen sie lassen nicht zu, dass sich jemand auf ihren Verhaltensweisen sammelt (sexueller Verkehr von zwei Männern oder zwei Frauen). So wird die Diskussion vom Feld der Sittlichkeit, Ethik und Psychologie auf die Arena der Politik übertragen, der Rechte des Menschen und gesellschaftlicher Ungerechtigkeit. Indem sich die Aktivisten der homosexuellen Bewegungen auf diese Verlegung konzentrieren, folgen sie eifrig dem Kampf um die Rechte des Menschen für Afro-Amerikaner, bzw. um die Bewegung zur Befreiung der Frauen.
– Dennoch der Mensch wird mit schwarzer Haut geboren, er kommt in die Welt als Frau. Dagegen niemand wird als Homosexueller geboren. Die Homosexualität ist Verhaltensweise”.
(R.Cohen, Wyjsc na prosta, WAM – Kraków 2002, 311f. – Deutsche Ausgabe: Richard Cohen, M.A., Ein anderes Coming Out. Homosexualität und Lebensgeschichte, Orientierung für Betroffene, Angehörige und Berater, Brunnen-Verlag, Gießen, 2. Aufl. 2001. – S. auch außerdem: Bewegung der Rechte der Gays, Liste der Betätigungs-Strategie).

Der Beschluss betreffs der Wegstreichung der Homosexualität von der Krankheitsliste, gleichbedeutend mit dem Spruch, dass sie eine ‘normale’ Erscheinungsform darstellt, hat den Weg sperrangelweit aufgetan zum Erlangen des rechtlichen Status für Personen und Vereine von Gays und Lesben.
– Falls die Meinung betreffs der Heilbarkeit von gestörter sexueller Orientierung angenommen worden wäre, bedeutete das, dass die Homosexualität als zeitweiliger Krankheitszustand angesehen werden soll, von dem man bei gutem Willen herausfinden kann, gleich wie bei anderen Störungen der psychischen Gesundheit. Es ist klar, solcher Standpunkt bedeutete einen Strich über die Chancen aller Bemühungen um einen rechtlichen Status für solche Personen, und umso mehr, dass ein Band zweier homosexueller Personen als ‘Ehe’ angesehen werden dürfte, schon ungeachtet die Möglichkeit, dass ‘Paare’ von ‘Gays-Ehen’ oder ‘Lesben-Ehen’ – das Anrecht auf Adoption erlangen dürften.

Es zeigt sich also, dass zum Grundboden des Entscheids des Amerikanischen Psychiater-Vereines beim Wegstreichen der Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten, eine entschiedene Verlogenheit geworden ist. Sie beruht auf Verleugnung der unleugbaren Augenschaulichkeit von Tatsachen. Diese Verlogenheit wurde nicht mit wissenschaftlichen Tatsachen begründet, sondern allein mit politischen Argumenten aufgedrängt.
– Herr Dr. R. Barnhouse, einer der hervorragenden Vertreter der Ärzte mit vielen vortrefflich dokumentierten Heilungsfällen vom Elend der Neigungen und Praktiken der Homosexualität, stellt in einer seiner Schriften fest:

„Die Entstellung der Wirklichkeit, die in Verneinungen von Apologeten der Homosexualität enthalten ist, als ob dieser Zustand unheilbar wäre, ist so stark, dass die Gedanken aufkommen, womit das motiviert ist ...”.
(R.Barnhouse, Homosexuality: A Symbolic Confusion, NY, Seabury Press 1977,109).

Derselbe Autor stellt fest:

„Diese Tatsachen und Statistiken betreffs der Heilbarkeit sind gut bekannt und können leicht verifiziert werden. Es gibt dabei viele Personen, die die Homosexualität als Last aus moralischen bzw. sozialen Gründen erfahren haben, und die diesen Zustand ohne Hilfe einer Psychotherapie verlassen konnten. Ein bedeutender Teil von ihnen konnte eine befriedigende Änderung ihrer Orientierung zur Heterosexualität finden.
– Ganz unabhängig von Untersuchungen, die von denjenigen veröffentlicht wurden, die als Spezialisten in der Heilung von sexuellen Störungen betätigt sind, muss festgestellt werden, dass viele Psychiater und Psychologen, die mit mehr allgemeiner Praxis zu tun haben (auch ich zähle zu solcher Gruppe), haben hier beste Erfolge davongetragen, indem sie homosexuellen Patienten geholfen haben, eine völlige und dauerhafte Änderung zur Heterosexualität zu finden” (s. ob., zit.: R. Barnhouse, Homosexuality ..., S.109; angeführt nach: Erklärung des Vereines Katholischer Ärzte der USA – Pkt. I. Bewertung-Therapie, Fußnote 69).

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RE-Lektüre: VI.Teil, 2.Kapitel, Datei ‘b’.
Stadniki, 28.XII.2014.
Tarnów, 5.IV.2017.


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B. IDENTITÄT DER EHE UND FAMILIE IM ZUSAMMENSTOSS MIT DER HOMOSEXUALITÄT

1. Ethische Geschichte der Ehe-Institution
a. Noch einmal im Ausgangspunkt der Ehe
b. Ethische Niederlagen des Menschen in seiner Geschlechts-Dualität
Anmerkung. Satan und Homosexualität

2. Homosexualität im Ansturm
a. Das Zutagekommen der Frage
Anmerkung: Sex-Revolution 1968
b. Sex-Revolution der 60er Jahre und ihre Ausweitung
c. Homosexualität in der Welt und in Polen
d. Dokumente des Aposotolischen Stuhls hinsichtlich der Homosexualität

3. Verlogenheiten am Grundboden der Erfolge der Homosexualität
a. ‘Genetische’ Bedingtheit der Homosexualität
D.Hamer, A Linkage ...
W.Byne, A human Sexual orientation ...
Erklärung des Katholischen Ärzte-Vereins der USA
b. Homosexualität weggestrichen von der Liste psychischer Krankheiten
1) Erfolg des Jahres 1973
Dr R. Spitzer
Richard Cohen, Ein anderes Coming Out. Homosexualität und Lebensgeschichte,
Orientierung für Betroffene, Angehörige und Berater


Bilder-Fotos

Ryc.1. Inbrünstiges Gebet der Gläubigen um das Leben Johannes Paul II. vor dem leeren Päpstlichen Thron (a)
Ryc.2. Inbrünstiges Gebet der Gläubigen um das Leben Johannes Paul II. vor dem leeren Päpstlichen Thron (b)
Ryc.3. Barrieren nicht mehr nötig: Die Schweizer-Guardisten bewachen den Päpstlichen Thron (c)
Ryc.4. Das Mädchen Sara Bartoli
Ryc.5. Dieser Junge legt den Eid ab: Gott und den Menschen gegebenes WORT
Ryc.6. Pochód przyozdobionych KROW w uroczystość KROWY, Tyrol