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VERMERK: Abkürzungen zur angeführten Literatur s. Literatur

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3. DRITTE Anweisung-Regel für Tage des ‘GMU’

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Dritte Anweisung für Tage des ‘GMU’

16  Die DRITTE Anweisung-Regel für den Fall der zurzeit nicht beabsichtigten Empfängnis betrifft die Lage, wenn im bisher anhaltenden ‘GMU’ schon irgendeine Veränderung stattgefunden hat, allerdings das Symptom ist nochmals zum vorigen Zustand zurückgekehrt. Es geht also um die Situation am engen Grenzgebiet zwischen der Empfängnismöglichkeit – und ihrer neuerlichen Abschiebung. Kein Wunder, dass der Sinn der Verantwortung dann eine gestiegene Aufmerksamkeit voraussetzt.

Hier die Prinzipien, wie es in solchen Gegebenheiten vorzugehen gilt:

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Objaśnienie

(0,3 kB)  Wenn sich im bisher zutage kommenden ‘GMU’ irgendwelche Veränderung-Abweichung ereignet: entweder in Empfindung-von-der-Vulva, oder in seinem Aussehen im Verhältnis zum bisherigen GMU; oder gleichfalls anderseits:

(0,2 kB)  Sollte eine Blutung-Flecken am Tage des anhaltenden GMU erscheinen,

(0,2 kB)  sollen in dieser Zeit alle Annäherungen aufgehoben werden.

Begründung:

1. Die Veränderung-Abweichung vom GMU zeugt davon, dass Östrogene im Eierstock angestiegen sind. Sie haben die Krypten der Zervix zur Sekretion des Schleimes stimuliert. Dieser Schleim ist für Samenfäden durchdringlich und ermöglicht die Empfängnis (dieser Schleim ist dann molekular verändert, alkal in Reagenz; er schützt die Samenfäden und ernährt sie).
– In solchem Schleim überleben die Samefäden bis zu 3 Tagen, manchmal selbst 5 Tage (§ 8).

2. Eine Veränderung (= Abweichung im Verhältnis zum bisherigen GMU) bedeutet: es ereignet sich irgendwelche ‘Andersheit’, bzw. Abweichung im Vergleich zum bisher anhaltenden ‘GMU’: entweder in Empfindung-von-der-Vulva, oder im Aussehen des bisher erscheinenden Symptoms.

(0,37 kB)  Veränderung im Verhältnis zum bisher zutage kommenden ‘GMU’ wird demnach:

(0,3 kB)  Im Fall des 1.GMU: die Empfindung ‘NICHT mehr trocken’ (sollte sich auch dem Auge keine bemerkbare ‘Veränderung’ aufgeschoben haben);

(0,3 kB)  Im Fall des 2.GMU (wenn bisher irgendwelche unabänderlich dieselbe Aussonderung zutage kam) – bildet die Veränderung eine unterschiedliche Qualität der Empfindungsweise des Symptoms (d.h. wenn eine Empfindung hinzukommt, die es bisher nicht gegeben hat), beziehungsweise wenn das Aussehen der bisher erscheinenden Aussonderung einer Veränderung unterliegt.

(0,3 kB)  Umso mehr muss als ‘Veränderung’-Abweichung im Verhältnis zum bisherigen ‘GMU’ das Zutagekommen von Blutung oder Flecken gehalten werden. Jede Flecken zeugen von hoch angestiegener Empfängnismöglichkeit in dieser Zeit.

(0,15 kB)  Erscheint irgendwelche ‘Veränderung’ im bisher anhaltenden ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’, signalisiert das im Prinzip, dass daselbst das entschiedene Wachstum des Schleimsymptoms begonnen hat, dessen Finale der Eisprung werden wird.


Es kommt aber vor, dass die Entwicklung des Symptoms stehen bleibt, oder es kommt selbst eine völlige Rückkehr der vorigen Lage des bisherigen ‘GMU’.
In dieser Situation wird die nächste Weisung verständlich, dieses Mal also die dritte Anweisung-Regel der ‘Billings-Methode’:

(0,36 kB)  Wenn sich das ‘veränderte’ Symptom weiter entwickelt und es gestaltet sich der Gipfel des Schleimsymptoms aus (§ 18), gilt es die vierte Anweisung anzuwenden: die Regel des Gipfels (§ 19).

(0,35 kB)  Sollte sich dagegen der Gipfel des Schleimsymptoms vorläufig nicht ausgestaltet haben, und kehrt das Symptom zur vorigen Lage zurück, soll man mit der neuerlichen Wiederaufnahme der Vereinigung 3 volle Tage der Rückkehr des bisherigen GMU abwarten.

Erklärung. Diese 3 vollen Tage der Rückkehr des bisherigen ‘GMU’ sind aus zwei Gründen nötig:

a. Die Östrogene müssen sich auf ihr früheres niedriges Niveau zurückbilden.

b. Dies lässt dann die Gewissheit erreichen, dass die Rückkehr des bisherigen ‘GMU’ tatsächlich erfolgt ist.


In diesem Licht ist die Weisheit der dritten Anweisung-Regel der BOM für vor-ovulatorische Zyklentage verständlich:

„WARTE AB und beobachte, was weiter wird;   +  1-2-3”
(0,58 kB)
(0,2 kB)  Die Vereinigung kann in dieser Lage wieder aufgenommen werden – erst:
(0,2 kB)  am Abend des 4. Tages ab der Rückkehr des bisherigen ‘GMU’



Dritte Anweisung und die intermenstruelle Blutung

Derselbe Vorbehalt betrifft die Lage, wenn irgendwelche intermenstruelle Blutung, oder Flecken erscheinen: (0,2 kB), bzw.: (0,15 kB) . Solche Lage ist immer Anzeichen der hoch gestiegenen Empfängnismöglichkeit. Man soll dann die gerade erst besprochene Anweisung genau beobachten:
Warte ab und beobachte, was weiter wird;  + 1-2-3”.

(0,13 kB)  Alle hier angegebenen Bemerkungen setzen den Willen zur Beobachtung voraus, wie auch ein wenig ‘Herz’. Die Anpassung der ehelichen Beziehungen an Prinzipien, die mit dem ‘GMU’ zusammenhängen, beanspruchen ein wenig Selbstverleugnung, aber umso mehr ... Nächstenliebe.
– Als Lohn für das Abwarten in Geduld und Erweise ehelicher Zärte ohne genitale Liebkosungen – gewinnen die Gatten die Gewissheit, dass die Schwangerschaft in der Lage, wenn eine neuerliche Empfängnis nicht angeraten ist, nicht eintritt.

Man könnte auch noch einmal an die erwähnten Hilfsbilder der ‘BOM’ für die vor-ovulatorische Lage anknüpfen. Sie stellen die physiologischen Bedingungen dar, die die Gewissheit bezüglich der schon begonnenen Empfängnismöglichkeit widerspiegeln. Hier gibt es keinen Platz für irgendwelche ‘Ideologie’. Hier steht man am harten Boden der biologischen Tatsächlichkeit. Mit diesem Unterschied, dass die ‘Biologie’, bzw. die ‘Physiologie’ in diesem Fall nicht die blinde Natur betrifft (noch die Tierwelt), sondern den Menschen: die Person.

Am wörtlichen Klang und wörtlicher Einleitung in die dargestellten Anweisungen bzw. Regeln zerschellt die Authentie der Anleitung in die Billings-Methode und das Verständnis der ‘Methode’ selbst.

(0,56 kB)  So ziemt es sich besonders die zwei ersten hier dargestellten Abbildungen noch einmal aufmerksam anzuschauen:

(Abb.1) Unmöglich erfolgende Empfängnis in der vor-ovulatorischen Zeit
(Abb.2) Zeitpunkt der ersten Veränderung

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Abb.3. Störungen

Abkürzungen, s.:  Nützliche Abkürzungen

Erklärungen zu Abb. 3. – Zyklen 6-10 (schau nochmals aufmerksam an:  Abb. 3 )

Zyklen 6-10 (Atl., Abb. 37/1-5). 30 Jahre alte Frau, 6 Kinder. Will absolut von keiner Schwangerschaft mehr hören. Infolge der angewandten Pille verfiel sie in tiefe Depression, wurde für ihren Mann unantastbar.
Um die BOM zu lernen, entscheiden sich die Gatten zuerst auf zeitweilige Abstinenz. Öftere Besuche im Beratungszentrum der BOM. Allgemeine gesundheitliche Verbesserung.
Im 7. Zyklus: nicht allzu bestimmter Gipfel. Wegen Mangel an Erfahrung wenden sie weiter die Empfehlungen-Regeln an sowohl für das 2. GMU (hier: trocken-weiß), wie auch für das 1. GMU (trocken).
Neuerlicher Verkehr erscheint ab Zyklen 8-9: vorläufig nach dem Gipfel.
Im 10. Zyklus kommt eine Blutung zutage nach scheinbar beendeter Periode. Daher entscheiden sich die Gatten von neuem auf Abwarten der Tage 1-2-3 danach. Jetzt erscheint aber ovulatorischer Schleim – und weitere Kennzeichen der Fruchtbarkeitstage, usw.

Solange dauernde Schwankungen der Symptome herrschen, ist es angeraten, besser abzuwarten!

Diese Gatten haben bald die Gewissheit gewonnen und sich eingeübt, ihre Symptome und die Methode zu verstehen. Die Aussicht auf eine Empfängnis hat aufgehört, Schrecken zu bilden. Sie beiden fangen an nachzudenken, ob sie sich nicht doch auf ein weiteres Kind entscheiden ...


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E.   OVULATORISCHER
UND NACH-OVULATORISCHER TEIL

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1. Die Empfängnismöglichkeit

Tage der Fruchtbarkeit

17  Jede Veränderung im Verhältnis zum bisherigen ‘GMU’: ob des 1., oder des 2. ‘GMU’ bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt an die Empfängnis-Möglicheit besteht: (0.1 kB) (weiße Farbe: leerer Kreis).

Sollte also bei der Frau das 1. GMU anhalten (unabänderlich ‘trocken’), bedeutet irgendwelche Abweichung von jenem ‘trocken’, dass daselbst die Fruchtbarkeitstage begonnen haben.

Wie erwähnt (§ 16; s.ob.: Dritte Anweisung) – die Veränderung kann bei manchen Frauen auf einer allein anderen Empfindungs-Weise beruhen, ohne dass ein visuell bemerkbarer Schleim erscheint.
– Jede Abweichung vom bisherigen ‘GMU’ zeugt davon, dass der Schleimpfropf im Zervixeingang schon verschoben wurde.
– Daselbst ist die Zervix von nun an für Samenfäden offen.

(0,2 kB)  Dieses Detail ist wichtig u.a. angesichts der beständigen Desinformation vonseiten vieler Promoter der Temperatur-Methoden. Nach so manchen von ihnen zeugt das Auftreten des ‘klebrigen’ Schleimes nach Tagen mit dem Symptom ‘trocken’ – anscheinend von ‘Unfruchtbarkeit’ in solcher Zeit.

In Wirklichkeit aber zeugt dann diese Lage von schon hochangestiegener Empfängnismöglichkeit (§ 16; s.ob.: Trügerisches ‘klebrig’ ...).

Flüssiger Schleim der Fruchtbarkeitstage

Oben wurde schon ein paarmal erwähnt, dass das erste Signal und Anzeichen der Empfängnismöglichkeit auf Flüssigkeit des Schleimes beruht. Seine Strömchen fließen dann von oberen Krypten des Zervixkanals herab (dort entsteht Schleim der Fruchtbarkeitstage infolge des Östradiols; seine Konzentration im Blutstrom steigert in dieser Zeit bedeutend: § 10; und: Ausschließlich äußere Observation). Dank seiner Flüssigkeit fließt er von der Zervix in die Scheide herab wie Wassertropfen am Glas und gelangt fast sofort nach außen. Infolgedessen erscheint auswärts die Empfindung ‘feucht’, sollte auch die Aussonderung selbst so sparsam sein, dass sie mit dem Auge unbemerkbar sein sollte (z.B. ihre Schicht kann nur 0,1 mm dick sein: der Schleim wäre visuell unbemerkbar, und doch wäre sein Zugegensein in Empfindung wahrnehmbar).

(0,2 kB)  Deswegen zeugt das Zutagekommen der Empfindung ‘feucht’ vom schon bestehenden Anfang der Fruchtbarkeitsphase. In der Tiefe der Scheide und der Gebärmutterzervix sind dann Schleimfädchen zugegen (sie sind alkal; ihre biophysische Struktur ist ganz besonders), die:

die Samenfäden schützen,
ihre Wanderung ermöglichen, und
den Befruchtungsvorgang sichern.

Entwicklung Schleimes der Fruchtbarkeitstage

Die Frau bemerkt die folgenden Tage nach jener ‘ersten Veränderung’ im Verhältnis zum bisherigen ‘GMU’ hindurch – gewöhnlich eine Entwicklung des Schleimsymptoms.

Sein bisheriges Merkmal: der Klebrigkeit, bildet sich immer mehr zurück.
– Indem dieser Schleim flüssig ist, fließt er mit Leichtigkeit durch die Scheide durch, und bringt auswärts die Empfindung ‘feucht-nass’ wahr.
– Die Vulva wird immer mehr schlüpfrig.

(0,2 kB)  Sollte bei einer betreffenden Frau das Symptom als dauernd anwesende Feuchtigkeit zutage kommen, erkennt sie trotzdem gewöhnlich ohne Schwierigkeit die unterschiedliche Feuchtigkeit, wie sie mit dem schlüpfrigen Schleim einhergeht.

Der Schleim kann jetzt durchscheinend sein, aber pflegt manchmal auch undurchscheinend-trübe zu sein. Weiter soll nichts angetastet, noch Schleim auf ein Tüchlein abgenommen werden.
– Manchmal hängt er wie Fädchen herab und bildet sich in Schlaufchen, die dann aber von allein schwinden.

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2. GIPFEL des Schleimsymptoms

Tag des Gipfels des Schleimsymptoms

18   In seiner höchsten Entwicklungsphase nimmt der Schleim im Prinzip immer deutlicher das Merkmal einer Schlüpfrigkeit an. Dieses Merkmal wird von der Frau selbst leicht bemerkt.
– Dieses Merkmal hat eine unbestrittene wissenschaftliche Dokumentation erwartet. Herr Prof. Billings hat den höchsten Zeitpunkt der Entwicklung des Schleimsymptoms mit dem Namen: Tag des Gipfels des Schleimsymptoms bezeichnet. Die schlichte Observation der Frau läuft hier wunderbar mit höchsten Werten ganz raffinierter wissenschaftlicher Untersuchungen zusammen.

Die Frau soll mit Eigenschaften des erörterten Tages sehr gut bewandert sein: dem Gipfel-Tag des Schleimsymptoms. Das Erlangen der diesbezüglichen Gewissheit ist Voraussetzung für die schöpferische Anwendung der ‘BOM’.

Merkmale des GIPFEL-Tages des Schleimsymptoms

(0,35 kB) Tag des GIPFELS des Symptoms – ist der
letzte Tag der empfundenen Schlüpfrigkeit
(Empfindung gleichsam einer Einölung; oder: Fisches-vom-Wasser).
Er beendet die vorangegangene Entwicklung des Schleimsymptoms

Details der Merkmale des GIPFEL-Tages:

(0,3 kB)  Der Schleim kann an diesem Tag schon undurchscheinend, sparsam sein, beinahe unsichtbar, dennoch es hält weiter die Empfindung schlüpfrig an.

(0,3 kB)  Am größten ist die Reichlichkeit des Schleimes des Öfteren etwa 1-2 Tage vor dem Gipfel.

(0,3 kB)  Manchmal erscheint kurz vor dem Gipfel ein unterfärbter Schleim auf (rot, rosa, bräunlich).

(0,3 kB)  Es ist die Blutung, bzw. Flecken, die dem Eisprung vorangeht: Ovulationsblutung.

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3. Zusätzliche Begleit-Symptome

Anschwellung-Lockerung

Viele Frauen bemerken bei aufmerksamer Observation einige zusätzlichen Symptome, die mit dem Gipfel-Tag des Schleimsymptoms einherzugehen pflegen, wenn sie auch nicht bei allen Frauen zum Vorschein kommen. Es ist gut sie zu beachten. Es betrifft besonders jene Frauen, bei denen das Symptom-von-außen sehr sparsam zu sein pflegt, visuell beinahe nicht bemerkbar.

Unter diesen zusätzlichen Begleitsymptomen können sich als besonders nützlich zwei nächstfolgende erweisen:

(0,36 kB)  Viele Frauen bemerken um den Gipfel-Tag des Schleimsymptoms eine sich gestaltende Lockerung der Vulva. Sie äußert sich mit zwei charakteristischen Merkmalen:

(0,2 kB)  Die Frau bemerkt eine Anschwellung der Lippe an der Seite des gerade erfolgenden Eisprunges.

(0,13 kB)  Dieses Symptom geht mit deutlicher Empfindsamkeit der Vulva zusammen.

Das Symptom des Lymphknotens

(0,37 kB)  Viele andere Frau haben gelernt, das bei ihnen an Tagen des erfolgenden Eisprunges (um den Gipfel-Tag des Schleimsymptoms) zutage kommende Symptom des ‘Lymphknotens’ wahrzunehmen.
– Um dieses Symptom zu erfassen und gehörig zu werten, soll an vor-ovulatorischen Tagen die folgende tägliche Untersuchung unternommen werden:

(0,2 kB)  Beide Hände werden am Unterleib nach unten hin gelegt.

(0,2 kB)  Der Mittelfinger der Hand soll am Puls der Schenkelader ruhen.

(0,2 kB)  Der Zeigefinger befindet sich dann auf dem Lymphknoten.

(0,2 kB)  Die Frau nimmt ihn gleichsam als ein Erbschen wahr, das vor dem Eisprung allmählich zunimmt und beim Drücken sensibel wird.

Bei der Unternehmung dieser ‘Übung’ kann man die Abbildung zu Hilfe ziehen. Sie wurde von Handbüchern der ‘Billings-Methode’ abgezogen. Bitte hier klicken:
Abb.4. Symptom des Lymphknotens.

Identifikation des Gipfels des Schleimsymptoms

Die Frau erkennt den Gipfel des Schleimsymptoms erst am nächstfolgenden Tag. Und zwar am ersten Tag nach dem Gipfel des Schleimsymptoms schwindet völlig:

die Empfindung ‘feucht’ ; und umso mehr:
die Empfindung ‘schlüpfrig’-eingeölt.

Der erste Tag nach dem Gipfel-Tag des Schleimsymptoms kennzeichnet sich dadurch, dass an diesem Tag gewöhnlich folgendes erfolgt:

eine abrupte, dramatische Veränderung der Empfindung-von-der-Vulva:
Die Vulva ist entweder: ab sofort trocken; oder auch:
es erscheint irgendwelche Aussonderung (z.B. klebrig, trübe).
Diese Aussonderung pflegt unterschiedlich bei verschiedenen Frauen zu sein.

So ist es schon bis zum Zyklusende: wechselweise trocken, am anderen Tag erscheint irgendeine Aussonderung.


Hier noch einmal die Bezeichnung des Tages des Gipfels des Schleimsymptoms – mit Anwendung ein wenig anderer Worte. Vielleicht trägt es zu besserem Verständnis bei und hilft bei seiner Benutzung – zu Gutem der daran Interessierten:


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Stillen

Abkürzungen s.:  Nützliche Abkürzungen

Abb. 4a. – Abnehmende Stillungen
A Baby 4 Wochen alt, ausschließlich brustgestillt, 5-6x täglich.
B Stabile Nahrung eingeführt.
C Wenigere Stillungen: von 3 auf 2x pro Tag herabgemindert.
D Nur eine Bruststillung pro Tag.
E Baby von der Brust entwöhnt.

Der erste Gipfel hat sich am 14. Tag der 3. Kolonne ausgebildet. Da die Gatten noch keine Erfahrung mit der Methode gewonnen haben, wenden sie weiter Empfehlungen-Regeln für vor-ovulatorische Tage an und möchten den Gipfel mit dem Einsetzen der Periode überprüfen.
– Das Einsetzen der 1. Periode zieht die ziemlich typische Änderung im bisherigen GMU nach sich: vom 2.GMU – in das 1. GMU.

Erklärungen zu Abb. 4. – Zyklen 11-14
(schau nochmals aufmerksam an:  Abb. 4 )

Zyklen 11-14 (Atl., Abb. 41/1-4). Es sind Notizen ab dem 1. Monat nach der Geburt, mit ausschließlicher Bruststillung. Die Nachgeburtslochien haben sich schon zurückgebildet. Es erscheint wechselweise sowohl das 1., wie 2.GMU (trocken; dann unveränderlicher Schleim, hier: kb,u = klebrig; unklar-trübe). Erst nach voller Entwöhnung (Zyklus 11/3) bildet sich Schleim der Fruchtbarkeit ( s, f; g ) und der Gipfel heraus.
Man sieht, wie unmaßgebend der Mittelschmerz sein kann: vor der 1. Periode meldet er sich 2 Tage vor dem Gipfel (11.Zyklus), dagegen im 12.Zyklus – 6 Tage vor dem Gipfel.
Beachte die Veränderung im GMU nach der 1. Periode!
Der erste Gipfel hat sich im Zyklus 11/3 ausgebildet. Die Gatten kennen die Methode noch nicht allzu gut, daher wenden sie weiter Empfehlungen für vor-ovulatorische Tage an – in Erwartung dass der Gipfel-Tag mit dem Einsetzen der Periode bestätigt wird (s. den Anfang des Zyklus 12).


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4. VIERTE Anweisung-Regel der ‘BOM’

Vierte Anweisung der ‘BOM’

19  Die ersten drei Tage nach dem Gipfel des Schleimsymptoms hält die Empfängnismöglichkeit noch voll weiter an. Daher sollen falls nicht beabsichtigter Empfängnis an diesen 3 Tagen weiter keine genitale Kontakte unternommen werden.

(0,15 kB)  Im Zykluseintrag sollen die ersten 3 Tage, die auf den Gipfel-Tag des Schleimsymptoms folgen, mit der Ziffer: 1-2-3 notiert werden.

Zu solcher Formulierung der nächsten, vierten Anweisung-Regel haben schon in der frühesten Zeit der entstehenden ‘BOM’ Erfahrungen der mitarbeitenden Ehepaare geführt. Diese Beobachtung hat in Kürze eine reichliche wissenschaftliche Begründung erfahren.

Hier die in Worte gefasste vierte Anweisung-Regel der ‘BOM’ für den Fall einer zurzeit nicht beabsichtigten Empfängnis:

(0,38 kB)  Für den Fall einer nicht beabsichtigten Empfängnis sollen weiter keine Genitalkontakte die ersten 3 volle Tage nach dem Gipfel hindurch unternommen werden.

(0,18 kB)  Diese 3 Tage sollen mit der Ziffer: 1-2-3 eingetragen werden.

(0,2 kB)  Die Gewissheit betreffs der anhaltenden nach-ovulatorischen Unfruchtbarkeit beginnt ab dem Anfang an des 4.Tages nach dem Gipfel.

Ovulation – Eisprung

20  Der Eisprung erfolgt üblich am Gipfel-Tag, oder am Tag ‘1’ nach dem Gipfel.
– Sehr selten fällt er mit Verzögerung – erst auf den Tag ‘2’ nach dem Gipfel.
Die Lebendigkeit der Eizelle wird ‘zuwachsweise’ auf 24 Stunden berechnet.
– Damit wird die Begründung der 3 Warte-Tage nach dem Gipfel erklärt.

Wenn es auch auswärts trocken ist, befinden sich in der Zervix an diesen 3 ersten Tagen nach dem Gipfel – noch weiter Kanälchen Schleimes der Fruchtbarkeitstage, durch die die Samenfäden frei weiter wandern können.
– An diesen 3 Tagen nach dem Gipfel bildet sich auch allmählich weiter der Schleimpfropf, der den Zervixeingang verstopfen wird.
– Der Vorgang der Gestaltung dieses Pfropfens (der schon kurz vor dem Eisprung beginnt) wird erst am Ende des 3. Tages nach dem Gipfel beendet.

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Wechseljahre.

Abkürzungen s.:  Nützliche Abkürzungen

Erklärungen zu ABB. 5. – Zyklen 15-17
(schau nochmals aufmerksam an:  Abb. 5 )

Zyklen 15-17 (Atl., Abb. 46/1-3). Hier die Mutter einer kinderreichen Familie. Sie wendet die BOM seit mehreren Jahren an, seitdem ihre Zyklen unregelmäßig geworden sind. Ihre Zyklen wurden gleichzeitig hormonal monitoriert.
In Zyklen 16-17 erscheint zusammen mit Blutung auch schon Schleim, daher warten die Gatten 3 weitere Tage ab: 1-2-3.
In Zyklen 15-16 bildet sich ein leicht erkennbarer Gipfel aus.
Es folgt der lange 17. Zyklus (4 Kolonnen): mit zwei Umbruchsblutungen (Kol. 2-3). Die Gatten üben viel Abstinenz wegen den ständigen Schwankungen der Symptome und Blutungen-Flecken. Man sieht dauernd hohe Östrogenewerte, niedriges Progesteron und keinen Gipfel, auch wenn an Tagen gestiegener Östrogene die Empfindung schlüpfrig erschien.
In diesen vielen Wochen ist es zu keinem Eisprung gekommen. Die Gatten wenden in dieser Zeit dauernd Empfehlungen für vor-ovulatorische Tage an.
Allmählich fallen die Östrogenewerte herab, was günstigere Bedingungen für das Erleben ehelicher Intimität schafft.

ÖSTROGENE
( in µg/24 h )
PRÄGNANDIOLUM
( in mg/24 h )
  Östr. Prägn.   Östr. Prägn.
Aa: 32.0 0.2 Ll: 39.4 0.4
Bb: 64.8 0.2 Mm: 31.6 0.2
Cc: 36.5 1.8 N: 15.8
Dd: 37.6 0.6 Oo: 21.3 0.1
Ee: 26.9 0.2 Pp: 42.6 0.4
Ff: 42.3 0.3 Qq: 68.7 0.5
Gg: 48.6 1.4 Tt: 13.4 0.3
Hh: 20.3 0.4 Uu: 15.3 0.3
Ii: 17.0 0.4 Vv: 14.8 0.6
Jj: 22.2 0.3 Ww: 12.3 0.3
Kk: 25.9 0.2

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5. NACH-ovulatorische Unfruchtbarkeit

Abschnitt der NACH-ovulatorischen Unfruchtbarkeit

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Erklärung

21  Im Fall der nicht beabsichtigten Empfängnis kann die Unternehmung der Vereinigung vom Anfang an des 4. Tages nach dem Gipfel bis zum Zyklusende erneuert aufgenommen werden, ohne Einschränkungen vonseiten der ‘Methode’.

(0,15 kB)  Ab dem Anfang an des 4. Tages nach dem Gipfel lebt die Eizelle nicht mehr.

(0,15 kB)  Eine zweite Ovulation im selben Zyklus (nach dem Tag des früheren Eisprunges) ist biologisch unmöglich.

(0,15 kB)  Der Eingang in die Gebärmutterzervix ist von neuem mit dickem Schleimpfropf verstopft. Ihm zufolge finden die Samenfäden keine Möglichkeit, in die Zervix hineinzudringen.

Es ist normal, dass vor dem Eintritt der Periode Feuchtigkeit erscheint.

GIPFEL-Tag des Schleimsymptoms und die PERIODE-Blutung

22  Wenn um den Tag des Gipfels des Schleimsymptoms keine Empfängnis erfolgt ist,
(0,37 kB)  setzt in circa 2 Wochen nach dem Gipfel-Tag des Schleimsymptoms immer die zyklische Blutung ein, das heißt die Periode im eigentlichen Sinn dieses Wortes (sie setzt im Durchschnitt 11-16 Tage nach dem Gipfel-Tag ein).

Die einsetzende Periode wird für die Frau zum Prüfstein, dass sie den Gipfel-Tag des Schleimsymptoms korrekt erkannt hat.
– Zu gleicher Zeit erreicht die Frau die Gewissheit, dass diese Blutung die Periode im eigentlichen Sinn dieses Wortes darstellt, es ist also die zyklische Blutung.

(0,2 kB)  Sollte nach Abfluss von 16 Tagen nach dem Gipfel des Schleimsymptoms keine Blutung einsetzen, bedeutete es, dass eine Empfängnis stattgefunden hat: die Frau ist schwanger geworden.

(0,2 kB)  Umgekehrt, sollte die Blutung weniger als 11 Tage nach dem Gipfel-Tag des Schleimsymptoms eintreten, bedeutete es, dass sich dieser Zyklus als unfruchtbar erwiesen hat, sollte es selbst zur Empfängnis gekommen sein. Die Zygote würde zu wenig Zeit gehabt haben, um sich in der Schleimhaut der Gebärmutter einzunisten.

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Zusammenfassung der Anweisungen-Regeln

ZUSAMMENFASSUNG
der EMPFEHLUNGEN-Regeln der BOM
für den vor-ovulatorischen Teil

Es ist nicht nötig, die wissenschaftlichen Unterlagen zu kennen, um die maßgebenden Anweisungen der BOM mit Dank benützen zu können. Im Grunde genommen genügt es, die Aufmerksamkeit auf den folgenden zwei Zeitpunkten im Zyklusablauf zu sammeln:

  • BEGINN der Empfängnismöglichkeit ist:
    (0,15 kB) im Fall des 1.GMU: nicht mehr trocken.
    (0,15 kB) im Fall des 2.GMU: der Zeitpunkt der ersten Veränderung in Empfindung-Aussehen im Verhältnis zum bisher zutage kommenden ‘GMU’.

    Ab diesem Zeitpunkt an gilt es einen völligen STOPP mit Annäherungen zu unternehmen, falls vorläufig keine Empfängnis erfolgen soll.

    Ab jetzt kommt es weniger darauf an, wie die Einzelheiten des weiteren Entwicklungsvorganges der Fruchtbarkeitssymptome ablaufen.


  • Der zweite wichtige Zeitpunkt betrifft das Ende der Empfängnismöglichkeit. Voraussetzung zum Kennenlernen dieses Zeitpunktes ist die Identifizierung des Gipfels des Schleimsymptoms, d.h. des letzten Tages mit schlüpfrig nach zuvor beobachteter Entwicklung des Schleimsymptoms.

    Wonach gilt es noch 3 volle Tage dazuzuzählen.
    Die unmöglich zu werdende Empfängnis ist ab dem Anfang des 4.Tages nach dem Gipfel des Schleimsymptoms stabilisiert.

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F.   ANWENDUNG DER ‘BOM’
IN   BESONDEREN   SITUATIONEN

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Es wurde ein paarmal erwähnt, dass die ‘Anweisungen-Regeln der BOM’ immer gleich angewandt werden, d.h. unabhängig vom Alter der Frau, ihrer gynäkologischen Gesundheit, Ereignissen des Ehe- und Famillien-Lebens, wie auch der Lage nach Geburt, Jahre der Prämenopause der Frau usw. Dennoch ist es angeraten, an einige besondere Situationen des Lebens der Frau in Ehe und Familie kurz anzuknüpfen, indem sie ihrerseits eine gestiegene Aufmerksamkeit voraussetzen, wenn es heißt, die Billings-Methode zur Empfängnisplanung zu benutzen.

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1. Kurzer – langer Zyklus – Stress-Situationen

Kurzer Zyklus

23  Im kurzen Zyklus kann der Eisprung parallel zur zu Ende laufenden Periodenblutung erfolgen. Daher die Anweisung, am Tage reichlicher Blutung keinen Verkehr zu unternehmen (§ 4.13).

Blut gerinnt und wird klebrig, was die eigentliche Erkenntnis erschwert.
– Zweifel sollen sich bei länger anhaltenden und reichlichen Blutung erheben.
– Bei Zweifel (ob sich samt der Blutung nicht etwa auch Schleim der Fruchtbarkeitstage entwickelt) soll man nach seinem Aufhören noch drei Tage abwarten: 1-2-3, sollte es auch auswärts trocken sein (§ 16).

(0,15 kB) Tage mit allein Flecken und zugleich empfundenem ‘trocken’ gegen das Ende der Periode – sind Tage der Unfruchtbarkeit.

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Nicht geplante Schwangerschaften

Abkürzungen s.:  Nützliche Abkürzungen

Erklärungen zu Abb. 6. – Zyklen 18-20 (schau nochmals aufmerksam an:  Abb. 6).

Zyklus 18 (Atl., Abb. 48). Hier eine Empfängnis von ehelicher Vereinigung am 3. Tag nach dem Gipfel.
Der Verkehr am 21.Tag (Kol. 1) fiel auf den 3.Tag nach dem Gipfel. Demzufolge ist die Empfängnis eingetreten. Es ist ein sehr seltener Fall, allerdings solche Empfängnis kommt doch vor.
Bis zum Anfang der Blutungen gab es nur 9 Tage, es waren also zu wenige Tage. Allerdings: es war keine Periode, sondern die Einnistungs-Blutung (sie geht mit der Implantation der Zygote einher). Die Blutung selbst ‘sah aus’ wie eine gewöhnliche Menstruation. Nachher bildete sich aber kein Fruchtbarkeitsschleim aus, es hat sich vor allem kein ‘f, s’ ausgestaltet (= feucht, schlüpfrig).
Die Gatten mussten gestehen, dass sie die Empfehlungen-Regeln für Tage nach dem Gipfel (3 volle Tage) nicht bis zum Letzten eingehalten haben. Geboren wurde ein völlig reifer Knabe in der Zeit, die der Empfängnis vom 21.Zyklustag entsprach.

Zyklus 19 (aus Polen). Aus der Anfangszeit der BOM in Polen, als man die Methode noch nicht allzu gut verstanden hat. Bei der Frau besteht das 2.GMU. Am 7.Tag beobachtete die Frau: schuppig-krustig. Am 8.Tag hat sich allerdings die erste Veränderung im bisherigen GMU ereignet, und zwar das Symptom änderte sich in: klebrig, gelb. Die Gatten haben das vermerkt, aber nicht berücksichtigt. Folge davon war: die Empfängnis.
Oder auch die Gatten waren nicht völlig aufrichtig bei der Aufschreibung ihrer Notizen und es gab einen Kontakt auch noch um den Gipfel-Tag (was als sehr wahrscheinlich anzunehmen ist). Es kam ein völlig reifes Knabenkind in die Welt.

Zyklus 20 (aus Polen). Hier Bekenntnisworte dieser Frau und Mutter zugleich: „Ich wurde schwanger, als unser Verkehr nicht bis zum Ende vollzogen wurde... – Es wird also richtig gewarnt, dass man so schwanger werden kann”.
Es liegt hier also eine Schwangerschaft infolge des unterbrochenen Verkehrs vor. Die Empfängnis ist hier einmal mehr nur Bestätigung der völligen Triftigkeit der Information, die die BOM bietet. Und zwar:

  • Jeder geschlechtliche Kontakt an einem Fruchtbarkeits-Tag ist immer Zeugnis einer bewusst unternommenen Wahl: der Entscheidung auf Schwanger-Werden, allen angewandten elterlich-widrigen Handlungen zuwider.

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Langer Zyklus

24  In langen Zyklen, d.h. über 35 Tage und in Zeiten einer langen Aufhebung des Eisprunges, kann im vor-ovulatorischen Teil im selben Zyklus das Gemischte Modell auftreten (§ 9).

a. Und zwar zuerst können ‘trockene’ Tage erscheinen (1.GMU),
b. nachher Tage mit vorläufig sich nicht verändernder Aussonderung (2.GMU), die mit trockenen Tagen verflochten sind, bis sich (endlich) das Schleimsymptom entwickelt, das entschieden zum Eisprung und Gipfel führt.

(0,36 kB)  Um in dieser Lage (des langen Zyklus, des ‘Gemischten’ Modells) die dann zutage kommende Aussonderung als das 2.GMU im selben Zyklus zu anerkennen, bedarf es der Beobachtung 2 Wochen hindurch. Das erlaubt diese Aussonderung als die sich vorläufig tatsächlich nicht verändernde zu identifizieren (niedrige Werte der Östrogene in Eierstöcken).

Die alsdann erscheinende, sparsame, undurchscheinbare Aussonderung kommt von Zellen der Scheidenwände her: sie sterben ab und werden abgeschält.

(0,35 kB)  Im Fall einer sehr lange dauernden Aufhebung des Eisprunges (Bruststillen; nach Absetzung der Pille; Prämenopause) kommt es ab und zu zu einer leichten Steigerung der Östrogene und deren Antwort seitens der Scheide (nicht der Zervix).

(0,13 kB)  Die Frau kann alsdann eine unbedeutende Veränderung bemerken im Vergleich zu Merkmalen jener Aussonderung, die sie zuvor als ihr 2.GMU erkannt hat. Mit dem Vorbehalt, dass die zurzeit unbedeutend veränderte Aussonderung in ihrer Entwicklung stehen bleibt und sich nicht weiter entwickelt.

(0,13 kB) Wenn diese neue Aussonderung 2 Wochen hindurch dieselbe-die-gleiche bleibt, kann sie als andere, neue Version jenes zusammengebundenen 2.GMU angesehen werden.

(0,2 kB) Beispielsweise: in der ersten Version des 2.GMU könnte das Symptom-von-der-Vulva sein: ‘feucht-schmierig’. Dagegen in der zweiten Version könnte es sein: ‘klebrig-trübe’; o.dgl.

(0,37 kB)  Es kann dann auch eine ‘Umbruchs-Blutung’ erscheinen (= ständig anwesende geringe Östrogene ziehen das Wachstum der Schleimhaut der Gebärmutter nach sich, und demzufolge die Blutung bzw. Flecken).

Flecken, bzw. Blutung sind immer Signal einer hoch angestiegenen Empfängnismöglichkeit.

(0,37 kB)  Sollten sich diese Symptome zurückbilden und es kehrte von neuem die frühere Lage zutage: des 1. oder 2.GMU, muss die Anweisung angewandt werden:

Warte AB und beobachte, was weiter wird;  + Tage 1-2-3”,
also die Vereinigung dürfte am Abend des 4.Tages ab der Rückkehr des GMU wieder aufgenommen werden (§ 16).
– Das setzt genaue Einträge voraus. Denn schon die erste Veränderung im Verhältnis zum bisherigen GMU kann die Empfängnismöglichkeit bedeuten.

(0,36 kB)  Bei jeder Störung der Symptome (starke ‘Symptom-Schwankungen’) ist es entschieden besser der Anweisung zu folgen:

Warte ab und beobachte, was weiter wird; + Tage 1-2-3” (§ 6.9.16), falls das frühere GMU zurückkehrt.

Die Schwankungen in Empfindungen-von-der-Vulva sind Folge der Schwankungen in Hormone-Konzentrationen. Die Methode ist daran nicht ‘schuld’. Keine andere natürliche ‘Methode’ ist dann imstande irgendeine verbindliche Information anzubieten.

(0,37 kB)  Gipfel des Symptoms ist erst der letzte Tag mit schlüpfrig – nach zuvor erkannter Entwicklung des Schleimsymptoms.

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Stresse-Erlebnisse

25  Bei dem Menschen gibt es keine ‘provozierte’ Ovulation, z.B. infolge irgendwelchen Erlebnisses oder Stresses, darunter auch infolge des erlebten Geschlechtsverkehrs.

(0,39 kB)  Stresse und Erlebnisse legen den Eisprung nicht vor, sondern können ihn auf später verschieben.

Nachdem sich der Schleim – selbst dieser schon der Fruchtbarkeitstage – infolge des Stresses zurückgebildet hat (infolge des erfolgten starken Erlebnisses oder Stresses): in ‘trocken’, bzw. die Aussonderung der Unfruchtbarkeitstage, kann in dieser Situation in einiger Zeit darauf, wenn die Stresslage vorbei ist, von neuem Schleim der Fruchtbarkeitstage zutage treten – dieses Mal nicht selten schon nur für kurz und spärlich.
– Allerdings es kann auch anders geschehen, dass nämlich nach einer zeitweiligen Einstellung (infolge des Stresses) der Vorgänge, die zum Eisprung führen sollten, nachher doch wiederholt Schleim erscheint, der dieses Mal gerade reichlich ist und länger anhält.

Zum Zeichen des Eisprunges wird der Tag des Gipfels des Schleimsymptoms (‘schlüpfrig’; Vulva aufgelockert, sensibel).

(0,38 kB)  Niemals gibt es im Zyklus zwei TAGE mit Eisprung !


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RE-Lektüre: I.Teil, Kapit. 1c.
Stadniki, 7.XI.2013.
Tarnów, 23.IX.2016.


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3. Dritte Anweisung-Regel für Tage des ‘GMU’
Dritte Anweisung für Tage des ‘GMU’
Nr.16. Dritte Anweisung-Regel
Tabelle. Dritte Regel für Tage des GMU
Dritte Anweisung und die intermenstruelle Blutung
B1-13. Abb.3. Störungen nach der Hormonal-Pille. Zyklen 6-10
Erklärungen zu Abb. 3. – Zyklen 6-10

E. OVULATORISCHER UND NACH-OVULATORISCHER TEIL
1. Die Empfängnismöglichkeit
Tage der Fruchtbarkeit
Nr.17. Tage der Empfängnismöglichkeit
Flüssiger Schleim der Fruchtbarkeitstage
Entwicklung Schleimes der Fruchtbarkeitstage

2. GIPFEL des Schleimsymptoms
Nr.18. Tag des GIPFELS des Schleimsymptoms
Merkmale des GIPFEL-Tages des Schleimsymptoms
Tabelle. Tag des GIPFELS des Schleimsymptoms

3. Zusätzliche Begleit-Symptome
Anschwellung-Lockerung
Das Symptom des Lymphknotens
Identifikation des GIPFELS des Schleimsymptoms
Tabelle. Tag des GIPFELS des Schleimsymptoms
B1-14. - Abb.4. In der Zeit der Bruststillung. Zyklen 11-14
Abb. 4a. – Abnehmende Stillungen
Erklärungen zu Abb. 4. – Zyklen 11-14

4. Vierte Anweisung-Regel der ‘BOM’
Vierte Anweisung der ‘BOM’
Nr.19. Vierte Anweisung-Regel
Tabelle. Vierte Anweisung-Regel der ‘BOM’
Ovulation – Eisprung
Nr.20. Ovulation – Eisprung
(R1-15) Abb.5. In Wechseljahren. Zyklen 15-17
Erklärungen zu Abb. 5. – Zyklen 15-17
Tabelle. Östrogene und Prägnandiolum

5. NACH-ovulatorische Unfruchtbarkeit
Abschnitt der NACH-ovulatorischen Unfruchtbarkeit
Nr.21. NACH-ovulatorische Unfruchtbarkeit
GIPFEL-Tag des Schleimsymptoms und die PERIODEN-Blutung
Nr.22. GIPFEL und die Regelblutung
Zusammenfassung der Weisungen-Regeln
Tabelle. Zusammenfassung der Anweisungen-Regeln

F. ANWENDUNG DER ‘BOM’ IN BESONDEREN SITUATIONEN
1. Kurzer – langer Zyklus – Stress-Situationen
Kurzer Zyklus
Nr.23. Kurzer Zyklus
(R1-16) Ryc.6. Nicht allzu geplante Schwangerschaften. Zyklen 18-20 (A)
Erklärungen zu Abb. 6. – Zyklen 18-20
Langer Zyklus
Nr.24. Langer Zyklus
Stresse-Erlebnisse
Nr.25. Stresse-Erlebnisse


Bilder-Fotos

Abb.1. Kleinkind geborgen in Armen der Mutter
Abb.2. Störungen nach der Hormonal-Pille. Zyklen 6-10
Abb.3. In der Zeit der Bruststillung. Zyklen 11-14
Abb.4. Beispiel aus Wechseljahren. Zykl. 15-17
Abb.5. Kind spielt mit großem Hund
Abb.6. Nicht allzu geplante Schwangerschaften. Zyklen 18-20