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VERMERK: Abkürzungen zur angeführten Literatur s. Literatur

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Rozmiar: 6891 bajtów


Erster Teil

„... DASS DU, O HERR, AUCH DARAN
GEDACHT HAST ... ”!?
*       *       *
Liebe und Frieden mit Hilfe der
„Billings-Methode”


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Erklärung

Wort zur Einführung

Eheliches Problem

Bei einem erheblichen Teil von Ehepaaren meldet sich allmählich die Frage, wie zwischen den aufeinander folgenden Empfängnissen berechtigte Pausen eingeschaltet werden können. Es kommt vor, dass die gelebte eheliche und elterliche Verantwortung die Einstellung auf weitere Elternschaft überhaupt aufzuheben heißt (s. dazu: HV 10.16; EV 97). So verhält sich übrigens selbst der Schöpfer zu Ehepaaren-Eltern: Er nötigt nicht, sondern wartet, dass sie die Einladung zur Mit-Erschaffung neuer menschlicher Personen zusammen mit seiner „liebenden Allmacht des Schöpfers” (DeV 33) freiwillig (HV 1) annehmen.

Dass die Menschen fähig werden, diesem Ruf gerecht zu werden, hat der Schöpfer in die Geschlechtlichkeit den biologischen Fruchtbarkeits-Rhythmus eingebaut. Er ist ein nicht aufhörender Ruf Gottes an die menschliche Freiheit. Die Gatten sind Zeugen einer ständigen gleichsam Flut und Ebbe von Symptomanzeichen, die über ihre Empfängnismöglichkeit bzw. -Unmöglichkeit am betreffenden Tag präzise berichten.
– Diese Symptome sind keine Erfindung der Medizinwissenschaft, sondern Gabe Gottes Güte. Die Anpassung der Erweise ehelicher Intimität an die von ihnen herkommende Information – abhängig davon, ob die Empfängnis zurzeit beabsichtigt wird oder nicht, setzt von Ehegatten voraus, dass sie „ihrer Selbst herrschen”, also dass sie sich nach dem Vorrang des „Geistes über das Fleisch” richten und eine tatsächliche Arbeit an ihrem Selbst unternehmen – als Folge der sich gegenseitig gelobenen Liebe.

Wahre Liebe und Selbstsucht

Erkenntniszeichen einer echten Liebe war und bleibt ab immer die ihr eigene zentri-fugale Dynamik (Ausrichtung: von mir: zum Wohl des Geliebten), d.h. ein dauerndes ‘für’-Sein: sein für diesen Anderen: „Ich will Gabe sein zu deinem Wohl, bis zu diesem Letztlichen hin einschließlich. Ich sehe es immerwährend im Licht der Liebe Gottes, die sich u.a. in der Gabe der Gebote Gottes kundgibt”.
– Im Gegenteil dazu, das von weitem erkennbare Merkmal der sexuellen Ichbezogenheit verrät sich an der sie markierenden zentri-petalen Dynamik (Ausrichtung die die Befriedigung des eigenen ‘Ich’ abzielt). Es ist jedes Mal typische Gegen-Liebe: „Tut nichts zur Sache, was du erlebst! Befriedigt muss Ich sein! Denn: Wozu ... habe ich dich!?” Hier kann von Liebe zur Person des anderen nicht geredet werden. Es herrscht hier Aneignung – gegen die Wahrheit betreffs des Menschen: der Person, vor allem im Bereich seines Leibes und Geschlechts. Der andere Ehegatte wird instrumentell, als Werkzeug betrachtet. Dank ihm erwirkt der sich Betätigende (dieser Kräftigere) die Selbst-Befriedigung. Preis dieser Selbstzufriedenheit ist die niedergetretene Würde: dieses anderen in der Ehe, und offenkundig auch die eigene Würde.

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Erklärung

Sollte die Ehe auf solche Art und Weise erlebt werden, drängt sich von vornherein die grundlegende Feststellung auf: bei solchem Sachverhalt geht es nicht darum, in der Ehe Mann, bzw. Frau zu sein. Die Absicht der unternommenen Betätigungen strebt das eine an: diesen anderen zu HABEN – als Sache, mit deren Hilfe man reizenden Spaß treiben kann, um sich daran auszuleben – mit Aufmerksamkeit eingeengt auf Sexus-als-Sexus. Es geht darum, die Erfahrung der Selbstbefriedigung wahrzunehmen, egal ob sie aufgenötigt, oder als Selbstbefriedigung zu zweit erlebt werden soll.
– Hier kann von Liebe nicht gesprochen werden: dass also die Person selbst erblickt wird – die eigene, und diese des anderen. Hier gibt es keine Beziehung zu diesem Anderen um der Liebe zu ihm als Person willen – zu solcher Vervollkommnung seiner Selbst und ihrer, die letzten Endes zum „Haus des Vaters” (Joh 14,2f.) führen würde.

Indessen Gott hat die Ehe – und ausschließlich die Ehe – mit der Möglichkeit beschenkt, die Vereinigung zweier Personen zu unternehmen. Es soll Vereinigung sein, die manchmal auch in Geschlechtsorganen erfüllt wird – allerdings mit dem Nachdruck auf Vereinigung dieser beiden Personen, und nicht als Erlebnis zweier Sexus.

Die erwähnte, vielleicht unter sophistischen Worten verlogene – tief verborgene eigentliche Absicht kommt nicht unbedingt hauptsächlich bei Männern zutage. Sie kann zur anspornenden Triebfeder auch bei so mancher Frau werden.

Sinn der Intimität

Es dürfte bemerkt werden, dass Sinn der Intimität in der Ehe nicht auf Treiben eines Sexus-um-des-Sexus willen besteht, sondern dass in geeigneter Zeit die eheliche Vereinigung dieser beiden unternommen werden kann. Es geht um zwei Wirklichkeiten, die sich gegenseitig ausschließen.
– Der Zweck, der zwei Leuten vorleuchtet, die sich auf ‘Sex’ einstellen (allerlei Petting, unterbrochene Kopulation, mit Anwendung irgendwelcher Verhütungsmittel) besteht nicht auf Eins-in-Liebe-Gabe-Werden, sondern geradeaus auf ‘Sex-Erfahren’. Die Person (diese eigene, und die des anderen) versinkt in weiterem Hintergrund – im Vergleich zum allumfassenden ‘Sex’.

Im Gegenteil, suchen diese beiden danach, einen tatsächlichen Akt ihrer Vereinigung zu erleben, sammelt sich Ehemann und Ehefrau auf ihren Personen und ihrem Wohl – bis zu diesem letztlichen einschließlich. Die wahrhafte eheliche Vereinigung schließt von allein jede Betätigung aus, die sich der Vereinigung widersetzte. Sie setzt Lauterkeit der Absicht und Frieden im Herzen voraus. Sie geht mit dem Erleben einer Fülle und der innerer Beruhigung einher. Zeichen solcher Fülle ist eine beiderseitige, voller gegenseitigem Dank unbetrübte Freude infolge der Tatsache allein, ein so zuengstes Eins-in-Liebe geworden sein zu dürfen. Solches Erlebnis soll seinem Wesen nach möglichst lange anhalten. Es geht mit wahrgenommenem Segen Gottes einher – als einer der besonderen Arten und Weisen des in dieser Zeit gelebten Sakraments: des Weges ihrer beiden, nicht selten auch schon samt der entstehenden ihrer Familie – nach dem „Haus des Vaters”.

Sollten aber die Begebenheiten des ehelichen Lebens und der Familie heißen, dass sich diese beiden zurzeit auf Wecken neuen Lebens nicht gerade einstellen, verstehen es die Gatten gerade diesen Erweis: ihrer beiderseitigen Vereinigung, um diese Zeit ohne Erbitterung zu verlegen. Sie freuen sich dann an beiderseitigem Angeschmiegensein, ohne genitale Intimitäten zu aktivieren. Hängt doch diese jedesmalig mit elterlicher Potentialität zusammen, auf die sich diese beiden zurzeit nicht einlassen können.
– Um die Erweise der gegenseitigen Intimität, in die ihre elterliche Potentialität lebendigst eingebaut ist, für solche Zeiten konfliktlos anpassen imstande zu sein, steht dann den Eheleuten die von Gottes Vorsehung ihnen angebotene Gabe des biologischen Fruchtbarkeitsrhythmus zur Verfügung.

Den ‘Fruchtbarkeits-Rhytmus’ in der Tat kennen zu lernen

Das verantwortliche Nutzen des Fruchtbarkeitsrhythmus, zumal angesichts der Notwendigkeit, dass die Empfängnis verlegt werden soll, setzt voraus, dass er tatsächlich erlernt wird. Es genügt nicht, sich nur nach ‘Vermutungen’, noch gerüchteweise vernommenen Kenntnissen zu richten, die vielleicht mit laut demonstrierten Erklärungen unterbaut pflegen: „Ich kenne mich an all dem schon längst aus! Wir haben dank der ‘Methode’ ein weiteres ... Kind bekommen ...” !

Indessen ein bedeutender Teil von Frauen zeigt, ehrlich gesagt, keine Lust daran, sich die Mühe zu geben, um eine natürliche Methode wirklich kennen zu lernen (genauere Erklärung des Eigenschaftswortes: ‘natürliche’ [Methode] s.: Natürliche Methode’; und: Die ‘natürlichen’ Methoden – samt dem darauffolgenden Zusammenhang). Sie würden den Fruchtbarkeitsrhythmus wohl annehmen, wenn sich die damit verbundene Verantwortung ‘von allein’ löste. Sie erfinden immer weitere, scheinbar unumstößliche Ausreden, um nur nicht wirklich sich selber kennen lernen zu müssen. Solche Haltung ist zweifelsohne Zeugnis einer Nicht-Annahme der Weiblichkeit als Chance, eine um ihr Selbst bewusste Ehefrau zu sein. Es zeugt von innerer Trägheit angesichts des Vorwurfs vonseiten des Mannes: „Meine Frau weiß niemals Bescheid, woran sie steht. Eigentlich sie hat keine Lust, ein diesbezügliches Wissen zu erlangen ...!” So stellt sich die Haltung ihrer Anti-Liebe heraus, samt ihrer charakteristischen zentri-petalen Ausrichtung: Handeln nach jeweiliger Laune und selbstsüchtigem ‘Ich’. Die Frau nimmt die Mühe auf sich nicht, ihren Mann im Bereich der ehelichen Intimität mit überzeugter Gewissheit zu beschenken. Diese aber hat Gott in die Hände der Frau, nicht des Mannes, niedergelegt.

Anderseits viele Männer erklären mit dröhnender Stimme, um ‘diese Sachen’ nicht interessiert zu sein. Es geht ihnen um Zugang ... zum Geschlecht, sooft die Lust dazu erscheint. Eventuell sind solche Männer-Ehegatten um eine ‘wirksame’ Technik interessiert, die es erlaubte, eine ‘androhende’ Schwangerschaft ‘wirksam’ abzuschalten. Die Frau (= Ehegattin) bedeutet für sie ‘legal’ erworbene (lebendige) ‘Sache und Besitztum’, bestimmt zur sexuellen Selbstbefriedigung; einzeln, oder letztlich zu zweit (Selbstbefriedigung-Onanie wirkt attraktiver dank dem Leib jemandes anderen ...)..

Die Haltung solcher Männer-Ehegatten zeugt also, der Reihe nach, von zentri-petaler Ausrichtung (= Egoismus). Sie ist Erweis ihrer Gegen-Liebe zur Ehefrau. Solche Männer-Ehegatten sind keineswegs am Wohl ihrer Ehefrau ‘interessiert’ ... Die Liebe drückt sich bei reiner ‘Kopulation’ als „Null-Wert”, oder genauer: als mächtiges ‘Tief-unter-Null’. Liebe gibt es bei maximal ausgeschleudertem ‘Sex’ keine Spur. Hier dominiert vollauf sexuelles Ausleben über immer andere Masturbationsarten.

Die Verhaltensweise dieser Art pflegt sich unter ausgeklügelten Formen einer raffinierten Erpressung-Nötigung kund zu geben, die aber mit Hilfe einer Verlogenheitssprache als heißer Liebe-Erweis getarnt ist.

Preis der Empfängnis-Planung

Die tatsächliche Verschiebung der Empfängnis mit Hilfe des Fruchtbarkeitsrhythmus setzt ständigen ehelichen Dialog voraus. Sachgemäß bedeutet das, dass Kenntnisse einerseits auf präzisen Gegebenheiten beruhen, und anderseits dass die Entscheidung besteht, sich nach ihnen tatsächlich richten zu wollen.

Die Familien-Planung wird mit Anwendung von Verhütungsmitteln nicht gelöst. Jede „Verhütung” führt unausweichlich zu diesem einen: sie zerstört sowohl die Liebe, wie das Leben. Schon unabhängig davon, dass die zurzeit mächtig ausgebaute Industrie der ‘Schwangerschafts-Verhütung’ nur Abortivmittel produziert (das betrifft auch das ... Präservativ; s. dazu genauer: 2.Teil, 3.Kap. – sein Endteil). Andere ‘Schutz’-Mittel erweisen sich als ‘un-wirksam’. Das ‘Sex’-Treiben (nicht aber Unternehmung der Personen-Vereinigung) in Ehe und außerhalb der Ehe trieft des Öfteren badet ganz in Blut von Kindern, die im Rahmen der brutalen Suche nach Sex-Erlebnis um jeden Preis – empfangen, und kurz danach zu Tode gebracht werden.

All das zieht unausweichlich das Gericht herab. Dieses kommt unabhängig davon, ob jemand Gott und die eigene personale Rechenschaft vor Gott anerkennt, oder nicht.

Die ‘Billings’-Methode und die Würde der Person

Zur Lösung der auftauchenden Not einer verantwortungsvollen Empfängnis-Verteilung im Zeitraum der Ehe, kann die unterhalb dargestellte Bearbeitung der „Ovulations-Methode (nach Prof.) Billings” (OMB; oder: BOM) beitragen. Wir lassen uns nicht stören, dass die Bezeichnung selbst: ‘Methode’ – nicht allzu anmutig wirkt. Wir nehmen sie einfach an, solange es kein besseres Dingwort gibt, das den zu übertragenden Inhalt sympathischer auszudrücken imstande wäre.

Wir möchten diesen Eheleuten entgegenkommen, die die Not nach einer Empfängnisregelung vielleicht schmerzhaft erleben. Sie möchten zugleich die Würde des Aktes ihrer intimen Vereinigung, wie sie der Ehe zum Geschenk gegeben wurde, auf keinen Fall verletzen. Diese Ehepaare streben danach, sowohl die Struktur des ehelichen Aktes zu ehren, d.h. die in dieser Zeit sich ereignende, wahrhafte Vereinigung ihrer beiden als Personen, wie auch die in darin eingebaute Dynamik, die die werdende Vereinigung jedesmalig sperrangelweit für elterliche Potentialität aufschließt.

Die gelegentlich interessierten Eheleute können in dieser Lage eine der ‘natürlichen’ Methoden der Empfängnis-Planung benutzen. Wie erwähnt, das Eigenschaftswort ‘natürlich’ knüpft im erörterten Kontext nicht so sehr an biologische Regelmäßigkeiten an, sondern an das Attribut des menschlichen Geistes. Eine ‘natürliche’ Methode im Bereich der Empfängnisplanung stellt solche Lösung dar, die der Natur des Menschen als Person entspricht. Die ‘Person’ des Menschen bedeutet unabdingbare Ausstattung des Menschen mit: Verstand, freiem Willen und der Befähigung, Verantwortung auf sich nehmen zu können.

Außerdem ist jede Menschenperson ab ihrer Empfängnis zum ewigen Leben berufen. Wenn auch gerade diese Hinsicht: das Berufenwerden zur Übernatur und folgerichtig: zum ewigen Leben – nicht zum Wesen des ‘Person-Seins’ gehört, stellt sie doch in der gegenwärtigen Schöpfungsordnung eine unabtrittbare und unveräußerliche Komponente jeder Menschen-Person dar.

Zusammengesetzt macht das alles die ‘Natur des Menschen’ aus: ihre Würde und ihr unveräußerliches Berufenwerden.

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Erstes Kapitel

DIE ‘BILLINGS-METHODE’ ZU BEGREIFEN
UND SIE BENUTZEN
ZU MÖGEN
*       *       *
Abriss der
‘Billings-Ovulations-Methode’

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A.   EINLEITENDE BEMERKUNGEN ZUR
‘BILLINGS-METHODE’

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1. Auswahl unter Natürlichen Methoden

Welche von drei Gruppen der Natürlichen Methoden

1  Vor Eheleuten, die den biologischen Fruchtbarkeits-Rhythmus, wie er in das Mensch-Sein eingebaut ist, benutzen möchten, bleibt die Auswahl einer unter drei Gruppen ‘natürlicher’ Methoden stehen: einer Methode entweder der Bestimmung, oder wesentlich besser: der Identifizierung im Laufenden – Zeiten der Empfängnis-Möglichkeit oder -Unmöglichkeit (Abriss der Geschichte der Natürlichen Methoden – s. weiter: Aus der Geschichte der Natürlichen Methoden):

(0.15 kB) Die Kalender-Methode. Diese ist zwar ‘natürliche’, aber nicht biologische, sondern nur statistisch-mathematische Methode. Für heute ganz überholt.

(0.16 kB) (Sympto)-Temperatur-Methode. Es bestehen mehrere, immer andere Abänderungen der ‘Temperatur’-Methoden. Sie suchen die Information anzubieten, indem sie von Abmessungen der Grund-Temperatur des Körpers im Ablauf des Frauenzyklus ausgehen.
– Neuere Modifikationen der ‘Temperatur’-Methoden greifen bei der Deutung der Temperaturkurve außerdem nach dem Symptom der Schleimaussonderung.
– Allerdings es gibt viele unterschiedliche ‘Methoden’, die sich auf das erwähnte Schleimsymptom berufen, das an Fruchtbarkeitstagen auswärts erscheint. Die genannten Methoden widersprechen sich teilweise gegenseitig.

Alle Abänderungen der ‘Temperatur’-Methoden stellen letztlich nur nach-ovulatorische Methoden dar. Sie berichten weniger oder mehr genau, dass der Eisprung im zurzeit sich entwickelndem Zyklus wahrscheinlich schon vorbei ist. Indem diese Information erst retrospektiv erreicht wird, kann es leicht zum grundsätzlichen Fehler kommen.

Die wissenschaftliche und geschichtliche Ehrlichkeit heißt ergänzend hinzuzufügen, dass alle Abänderungen der ‘Temperatur’-Methoden schon lange her das Apogäum ihrer Entwicklung erreicht haben, die also nicht mehr weiter vervollkommnet werden kann. Die schwachen Seiten der Temperatur-Methoden sind irreversibel (genauer dazu s. weiter: Die Temperatur-Methode).

(0.15 kB) Die Ovulations-Methode [nach Prof.] Billings (OMB; oder: BOM). Es ist die zurzeit führende Methode in Weltskala. Sie ist nicht nur ‘natürliche’, sondern strikt ‘biologische’ Methode – und die erste in der Medizingeschichte strikt ‘spezifische’ Methode. Sie zeigt nämlich das zwar nur eine, einzige Symptom an, das aber entscheidend ist. Von ihm hängt nämlich die Durchdränglichkeit der Samenfäden ab – und daselbst die Empfängnismöglichkeit.
– Unterhalb besprechen wir allein die Billings-Methode.

Im Anschluss an die ‘Billings-Methode’, die wir hier genauer darstellen vor haben, soll sofort hinzugefügt werden, dass es diesbezüglich unwahrscheinlich viel Desinformation in Weltskala gibt. Viele unfreundlich zu ihr eingestellten Promoter anderer Methoden tun alles mögliche, um sie auf maximale Art und Weise zu entstellen und sie der ihr eigenen Identität zu berauben. Die umlaufenden Informationen über die ‘Billings-Methode’ stellen des Öfteren von Grund aus ein Manipulationswerk dar.

Man muss sich auch gleich bewusst werden, dass es „viele Methoden gibt, die an das ‘Schleim’-Symptom anknüpfen. Allerdings es gibt nur eine Billings-Methode” (s.u.: Wissenschaftliche Verifikation der Ovulations-Methode – samt dem Zusammenhang). Das verantwortliche Personal für den Bereich der organisierten Beratung kann sich dessen öfters nicht einmal bewusst sein, indem es unwillkürlich vielleicht schon von vornherein gründlich entstellte Informationen weiter fixiert.


Beide Billings

Prof. Dr. John J. und Dr. Evelyn L. Billings
am Tag ihres 50. Ehe-Jubiläums, 2003

Erklärung

‘Katholische’ Methode?

Es gehöhrt sich gleich am Anfang dazuzusagen, dass keine der ein paar zur Auswahl stehenden ‘natürlichen’ Methoden in irgendwelchem Sinn ‘Eigentum’ der Kirche darstellt. Umso mehr ist keine von ihnen eine eigenartige ‘katholische’ Art und Weise der Schwangerschafts-Verhütung, noch umso mehr eine ‘katholische Kontrazeption’ (genauer s.u.: Die ‘natürlichen’ Methoden ... – die ganze weitere Folge). Die ‘Methoden’ stellen nur eine unterschiedliche Präsentation des biologischen Fruchtbarkeits-Rhythmus dar, Gottes Gabe für die ganze Menschen-Familie. Dieser bleibt Gottes Schöpfungswerk unabhängig vom Bekenntnis und der Weltanschauung der daran Interessierten.

Anlernen der BOM

Am bekömmlichsten kann die Methode beim Anhören eines zuständigen, nicht entstellten Vortrags angeeignet werden. Die Beschreibung dient zur Sicherstellung des erreichten Wissens.
– Allerdings die ‘Methode’ bietet allein eine biolgische Information an. Keine ‘Methode’ nimmt jemanden seine Wahlfreiheit weg. Die erreichte Information stellt einen vor der Notwendigkeit, eine bestimmte Haltung anzunehmen. Das aber bedeutet, dass jetzt die unausbleibliche ethische Verantwortung eingeschaltet wird.

Zum Wesen aller Verantwortung gehört die Freiheit der Wahl. Hier steckt die Quelle der vermeintlichen ‘Versager’ sowohl der ‘natürlichen’ Methoden, wie umso mehr der Methoden, die auf ‘Verhütung’ bestelld sind.

Der hier schreibende Autor

Der Verfasser der hiesigen Bearbeitung, ein Ordenspriester, stand in Zusammenarbeit mit dem Autor der ‘Billings-Methode’: Herrn Prof. John J. Billings und seiner Gattin, Frau Dr. Evelyn L. Billings seit 1972-1973 bis zum Tod ihrer beiden. Nachdem Prof. John Billings gestorben ist [+ 2007], und nachher auch seine Gattin, Frau Dr. Evelyn [+ 2013], stand er in diesem Bereich weiter in Zusammenarbeit mit der vom Herrn Professor gegründeten und von ihm autorisierten internationalen Organisation, deren Aufgabe es ist, die echte Übermittlung des Wissens und der praktischen Belehrung über die ‘Methode’ zu überwachen, sie vor nicht endenden Versuchen in Weltskala ihrer entstellenden Modifikation zu hüten und ihre weitere wissenschaftliche und klinische Entwicklung zu sichern. Dies ist die WOOMB = World Organization of the Ovulation Method Billings” [‘Welt-Organisation der Billings-Ovulations-Methode’].

Lange Jahre hindurch strömte über den hier schreibenden Autor (auf zuvor nicht geplante noch beabsichtigte Weise) die ganze wissenschaftliche und praktische Dokumentation der „BOM” (= Billings-Ovulations-Method) in mehrere Länder Mittel-, Nord- und Osteuropas – einschließlich mit damit zusammenhängenden Fragen und autorisierten Antworten. Nach dem Tod des Autors der ‘Methode’, Prof. John Billingsa, wurde jede Einzelheit der unterhalb dargestellten Bearbeitung Frucht detaillierter Konsultationen und Vereinbarungen mit der erwähnten internationalen Organisation WOOMB, ähnlich wie es früher geschah mit Prof. Billings selbst zu seiner Lebenszeit. Bleibende dessen Spur stellt die reichliche, sehr detaillierte Archiv-Korrespondenz des Professors Billings und der WOOMB mit dem hier schreibenden Autor (P. PL).

Im vorliegenden Abriss, der in ständiger, detaillierter Vereinbarung des Textes mit der ‘Welt-Organisation der Ovulations-Methode-Billings’ („WOOMB”) geschrieben wurde, drückt sich die dem hier schreibenden Autor (P. PL) vom Prof. John Billings anvertraute Sorge (Januar 1974) um ihre unverfälschte Übermittlung und Belehrung „... für Polen und die Nachbarländer”. So lautete die Bitte von Herrn Prof. Billings, mit der er sich an den hier sich betätigenden Autor an Anfängen selbst jener Kontakte wandte (sieh das betreffende Fragment in der unterhalb gezeigten Anwerkung).



Vermerk. Fragment des Briefes von Prof. John Billings an P. PL, vom 29.Januar 1974
„... Sie verstehen, Herr Pater, es benötigt eine scharfe Aufmerksamkeit, dass die Orthodoxie der Belehrung beobachtet wird. Sehr viel Kummer mit der Kalender-Methode kam wegen einer ungenauen Belehrung zutage. Wir möchten nicht denselben Fehler begehen.
– Daher möchte ich Sie, Herr Pater, um Hilfe bitten in treuer Bewachung des Textes und bitte, dass Sie ermächtigt werden, die Genehmigung zu erteilen für die Übersetzung, beziehungsweise sie zurückweisen – für euer Land und die Nachbarländer ...”
Hier der letzte Satz im ursprünglichen Wortlaut:
„... I would therefore ask your assistance in safeguarding the text and request, that you retain the authority to permit or refuse translations in your own and adjacent countries ...”
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Der hier schreibende möchte die Verehrten Leser bitten, dass sie sich nicht auf der Frage, noch der Antwort angesichts der Tatsache sammeln: wie ist der Grund, dass hier darüber gerade dieser ‘Er’, Priester und Ordensmann, schreibt.

Möge sich die Aufmerksamkeit des Lesers dieser Worte – lauteren Herzens darauf sammeln, wie der vermittelte Inhalt zum besten Wohl benutzt werden kann: zu diesem eigenen Wohl, wie auch vieler anderer, denen man mit hier dargestelltem Wissen zu Hilfe kommen könnte. Selbstverständlich zu ‘Gutem’ begriffen in seinem Gottes Verständnis (und erst so auch diesem menschlichen).
– In zweiter Reihe kommt eine umso tiefere, dabei freudevoll verpflichtende Frage auf: wie könnte dem Schöpfer ein Dank für die Gabe des Fruchtbarkeitsrhythmus erwiesen werden, der dank der ‘Billings-Methode’ so leicht und präzise lesbar geworden ist.

Damit hängt aber zuengst die menschliche und nach Gott gestaltete Haltung und der Gebrauch angesichts des hier dargestellten wenigen nützlichen Wissens zusammen. Das Ziel der ‘Methode’ besteht auf keinem Fall auf Beschränkung der Empfängnisanzahl und Förderung einer kargen Elternschaft. Gemäß der Erklärung, die Mann und Frau öffentlich an der Schwelle ihres ehelichen Gelöbnisses ablegen, verpflichten sie sich zu ständigem Hinhören auf die Erwartungen Gottes bezüglich ihrer potentiellen Elternschaft. Beide trennen sich zu dieser Stunde deutlich von der angenommenen Haltung einer ehelichen Selbstsucht, die allein auf bequeme Einrichtung zu zweit hinschauen würde – ohne sich mit Elternschaft belästigen zu brauchen.

Und zwar Mann und Frau bejahen in der Stunde, wenn sie die Ehe eingehen, den vollen Inhalt der grundsätzlichen Frage, mit der sich im Namen Gottes der bei der Trauung assistierende Geistliche an sie wendet: „Wollt ihr mit LIEBE annehmen und KATHOLISCH erziehen die Nachkommenschaft, mit der euch Gott bescheren wird?” (s. das u.a.: BF 8; und die Liturgie der Eheschließung. Sie wird wohl fast in jedem Gebetsbuch abgedruckt).

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2. Detaillierter Anblick der Billings-Methode

Von wissenschaftlich-praktischer Perspektive her

2   Die Billings-Methode (MOB) ist die erste Methode in der Medizingeschichte, die auf dem Laufenden (d.h.: nicht erst retrospektiv, wie es im Fall der Temperaturmethoden geschieht) bezüglich der zurzeit anhaltenden Empfängnis-Möglichkeit oder -Unmöglichkeit informiert. Sie ist Frucht mit Finesse durchgeführter wissenschaftlicher und praktischer Untersuchungen, die anfangs allein von Prof. Dr. John J.Billings in Melbourne, Australien, unternommen wurden. Kurz darauf begann aber Prof. Billings den Bereich seiner Untersuchungen immer stärker auszuarbeiten. Es geschah dank der Mitarbeit immer anderer Spezialisten, die ihre Universitäts-Kliniken gern bereitgestellt haben, um die auftauchenden, ein paar schlichten Weisungen der entstandenen neuen Methode, auf deren Grund der laufende Status einer Empfängnis-Mögllichkeit, bzw. Unmöglichkeit zum Gebrauch der Ehepaare erkannt werden konnte, auf maximal erreichbare Art und Weise verifizieren zu können.

Herr Prof. Billings hat nämlich von Anfang an alle Mühe unternommen, um die Schlüsse, die auf dem Weg wissenschaftlicher Untersuchungen erreicht wurden, samt der öfter vieljährigen Monitorierung der Hormone-Konzentration bei sich dafür bereitstellenden Frauen (im 2009: schon über 1 Million Monitorierungen) – mit der schlichten, spontanen Observation der Frauen und praktischen Anwendung der Weisungen vonseiten der sich dazu meldenden Ehepaare zusammenzustellen.

Professor Billings hat auch ab Anfang an keine Mühe gescheut, um die einfachen Schlüsse zunutze der Ehepaare in allen möglichen geographischen, kulturellen und sozialen Milieus zu überprüfen. War es doch Vorbedingung, um unbestrittbare Schlüsse ziehen zu dürfen, auf deren Grund man sich verantwortlich nach den Weisungen der neuen, entstandenen ‘Methode’ richten könnte.

Einziges Symptom – Startsymptom

Zum Ausgangspunkt der neuen ‘Methode’, die als Hilfe für Eheleute gedacht war, wurde die Verarbeitung des von der Frau in ihrer äußeren Observation spontan beobachteten Ereignisses, dass an einen Zyklentagen eine Schleimaussonderung erscheint, die aber an anderen Tagen verschwindet. Diese Sekretion verändert sich an Tagen der Empfängnismöglichkeit und – und, wie es sich sogleich gezeigt hat: sie wird erst an diesen Tagen für Samenfäden durchdränglich.

Die erwähnte Schleimaussonderung entsteht im oberen Teil der Gebärmutter-Zervix (infolge der dann steigernden Niveaus der Eierstocks-Östrogene). Von dort aus fließt sie durch die Scheide herab und lässt sich als Empfindung einer Feuchtigkeit-Schlüpfrigkeit an der Vulva erkennen. Das geschieht offenbar in der Lage, wenn die Frau aufrecht steht.

In dieser Sekretion überleben die Samenfäden ein paar Tage lang (ausnahmsweise bis zu 5 Tagen). Diese Aussonderung bildet für die Spermien das Ernährungsmilieu. Die Samenfäden wandern dann entlang dieser Sekretsströmchen schnell vorwärts – in Richtung der Eierstöcke.

Name der Methode

Die neu entstandene ‘Methode’ wurde „Ovulations-Methode Billings” genannt (OMB), oder kurz: „Billings-Methode”. Es ist ein vorbehaltener Name vonseiten der ‘Welt-Gesundheits-Organisation’ (WHO), der höchsten Zelle im Bereich der Gesundheit bei der ‘Organisation der Vereinten Nationen’ (UNO).
– In ursprünglicher, englischer Sprache heißt die ‘Methode’: ‘Ovulation Method Billings’ (OMB), bzw. gleich korrekt: ‘Billings Ovulation Method’ (BOM).

Funktion einer ‘Methode’

Die ‘Billings’-Methode informiert über den zeitweise anhaltenden Fruchtbarkeits-Status ebenso gleich: in Zeiten der Gesundheit und Störungen der Zyklizität, in der Lage der Bruststillung und im Alter der Prämenopause. Sie setzt die Regelmäßigkeit der Zyklen nicht voraus, noch eine gynäkologische Gesundheit. Sie befreit von Abmessung der Temperatur und Rechnen der Tage. Sie dient sowohl zur Empfängnis-Planung, wie zur Verlegung der Empfängnis.

Die Regeln-Weisungen der ‘Methode’ bleiben unveränderlich dieselben, unabhängig von der Lebensphase der Frau und ihrer gynäkologischen Gesundheit. Gegen die erscheinenden gegenteiligen Meinungen vonseiten der Promotoren anderer natürlicher Methoden, die sie letztlich genauer nicht kennen gelernt haben.

Quellenstoffe – LOGO der Methode

Die hier dargestellte Bearbeitung beruht auf wissenschaftlicher grundlegender Literatur und Handbüchern der ‘Methode’. Diese entwickelte sich ab ca. 1960 bis heutzutage (2016) unter der Leitung der beiden Ehegatten: Prof. John J. Billings und seiner Frau, Dr. Evelyn L. Billings. Nach dem Tod ihres Mannes (+ 2007) ruhte die ganze Beaufsichtigung der weiteren Entwicklung der ‘Methode’, ihre Präzisierungen und praktische Anleitung in ihre Anwendung in Händen von Frau Dr. Evelyn L. Billings. Als dann auch sie gestorben ist (geb. 1918 r.; + 2013 r. im Alter 95 Jahren), kam die Aufgabe der Überwachung der Authentie der BOM und ihrer weiteren Geschicke auf die oben erwähnte Organisation ‘WOOMB’ über.

Und zwar besorgt um die nicht verunstaltete Übermittlung der entstandenen ‘Methode’ schuf Prof. John Billings in Anfängen ihres immer mehr sich dynamisch ausweitenden Vormarsches in Weltskala ein internationales Zentrum, das ihre authentische Übermittlung und Deutung ihrer Regeln-Weisungen sicherte. So ist die „WOOMB = Welt-Organisation der Billings-Ovulations-Methode” entstanden (‘World Organization of the Ovulation Method Billings’ – Januar 1977).

Die ‘WOOMB’ ist seitdem die ausschließliche Stufe, die über die Übereinstimmung irgendeiner Schrift betreffs der ‘Billings-Methode’ zu erklären bevollmächtigt ist – im Vergleich und Zusammenstellung mit ihren echten Quellen, wie sie von den beiden Billings erarbeitet worden sind.

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c Erklärung

Besorgt um die nicht verunstaltete Übermittlung der entstandenen ‘Methode’, war Prof. John Billings am Anfang ihrer immer mehr dynamischen Ausbreitung in Weltskala um die Gründung eines internationalen Zentrums bedacht, das ihre authentische Übermittlung und die Deutung ihrer Regeln-Weisungen sicherte. So ist die „WOOMB” entstanden: die „Welt-Organisation der Ovulations-Methode Billings” (‘World Organization of the Ovulation Method Billings’ – Januar 1977).

Die ‘Welt-Organisation der BOM’ (WOOMB) ist auch das ausschließliche Organ, das den Quellenstoffen das offizielle ‘LOGO’ der Methode zuständig zuerkennen darf.

In der zurzeit angenommenen Praxis – auf Intervention von Frau Dr. Evelyn Billings, wird die Signatur des ‘LOGO der Methode’ in Worten: „Text approved by WOOMB” („Text bestätigt vonseiten der WOOMB”) ausschließlich auf Werke eingeschränkt, die unmittelbar entweder von Dr. Evelyn Billings, oder auf ihre Anordnung herkommen. Nach ihrem Tod entscheidet über das LOGO der Methode das Kollegium der verantwortlichen Direktoren der ‘WOOMB’.

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Gutheißung des Inhalts der vorliegenden Bearbeitung vonseiten der ‘WOOMB’

Das hier beginnende erste Kapitel des ersten Teiles der hiesigen Homepage stellt eine ein wenig ausgeweitete Ausgabe des bündigen Textes dar, der schon längere Zeit druckfertig zugänglich ist: „Einführung in die Billings-Methode”. Dieser Text hat die Bestätigung vonseiten der ‘WOOMB’ erfahren. Der Gutheißung selbst gebührt der Wert des offiziellen Dokuments, das mit dem ‘LOGO’ der Methode gleichgestellt werden kann, wie es 1995 dem hier schreibenden Autor noch vom Prof. John J.Billings selbst zur ersten Ausgabe der erwähnten Broschüre verleiht worden war (Melbourne, 22.II.1995).

Im Text des gerade beginnenden Kapitels werden die Rand-Nummern des genannten Textes, der von der WOOMB gebilligt worden ist, beibehalten. Dieser Text, druckfertig, kann von unserer Internet-Seite in drei Sprachen heruntergeladen werden. Dieser Text kann folgender gefunden werden: – PORTAL-Seite, unten: Inhaltsverzeichnis, 4.Kolonne – unter Nummern ‘9’. Hier der genaue Link:

a) Polnische Version (s.: Milosc piekna, Milosc trudna);
b) Deutsche Ausgabe (s.: Diese schöne, Diese schwierige Liebe);
c) Englische Ausgabe (s.: This Beautiful, This Difficult Love).

Hier der Wortlaut der erwähnten internationalen Gutheißung (in Übersetzung):

WOOMB

World Organization Ovulation Method Billings
Welt-Organisation der Ovulations-Methode-Billings

4. März 2009

Das Lehr-Komitee der WOOMB (Welt-Organisation der Ovulations-Methode-Billings™) hat die vorliegende Broschüre gründlich überprüft und äußert die Überzeugung, dass die Regeln und die Methodologie der Ovulations-Methode-Billings™ in ihr korrekt dargestellt werden, indem sie so die authentische Belehrung der beiden Ärzte: John und Evelyn Billings, widerspiegelt.

Unterzeichnet:
Kerry Bourke – Joan Clements – Marian Corkill – Marie Marshell
Direktoren

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Im englischen Originaltext:

Melbourne, 4th March, 2009.
The Education Committee of WOOMB International™ has checked this book and is confident, that the Rules and Methodology of the Billings Ovulation Method™ are accurate and reflect the authentic teachings of Drs John and Evelyn Billings.
Undersigned:
Kerry Bourke – Joan Clements – Marian Corkill – Marie Marshell:
Directors


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Die zurzeit verpflichtende aktualisierte Literatur

Es ist verständlich, dass die Präzisierung der Regeln-Weisungen der ‘Methode’ Frage des ‘Zeitablaufes’ ist. Dieser Vorgang verlief im Werdegang der ein paar Jahrzehnte langen ihrer Entwicklung des vergangenen Jahrhunderts ab.
– Die sehr früh aufgekommenen ‘Regeln-Weisungen’ halten an sich ab Anfang an bis heutzutage unveränderlich weiter dieselben an. Es hat sich dagegen geändert und im Verlauf der Jahre eine immer größere Präzision erwartet die Art und Weise der Übermittlung und Einleitung in die ‘Methode’. Es ist Frucht der Weisheit und erworbenen Erfahrung beim Führen Tausender Ehepaare in allen möglichen Varianten des Ehe- und Familienlebens – mit Berücksichtigung des geographischen, klimatischen, kulturellen und sozialen Milieus.

Daher braucht man sich nicht wundern, dass die aus Melbourne erscheinenden Einleitungsstoffe mehrere wichtige Aktualisierungen erfahren haben. Das bedeutet, dass man zurzeit nicht auf scheinbar ein wenig freier dargestellten Lehrstoffen der früher erschienenen Handbücher sogar der ‘WOOMB’ selbst beruhen kann. Denn mittlerweile haben sie genauere Präzisierungen mit späteren Veröffentlichungen derselben ‘WOOMB’ erfahren. Das betrifft offenbar auch die Übersetzungen der ursprünglichen Stoffe (englisch) in National-Sprachen (darunter z.B. auch in die polnische, deutsche Sprache, usw.).

Hier die Auflistung der zurzeit verpflichtenden Handbücher und Lehrstoffe vonseiten der ‘WOOMB’ (März 2009-2016):

1) „Teaching the Billings Ovulation Method”,
„Part 1. The Correlation of Physiological Events of the Female Reproductive Cycle with Observations Made at the Vulva”.
Dr E.L.Billings AM, MB, BS. DCH (Lond.)
The Ovulation Method Research and Reference Centre of Australia, Third Edition, February 2001
(„Lehranleitung der Ovulations-Methode Billings, 1.Teil, Wechselbeziehung zwischen physiologischen Ereignissen des weiblichen Reproduktionszyklus und der äußeren Observation an der Vulva”, Dr E.L.Billings, Australiens Untersuchungs- und Informations-Zentrum der Ovulations-Methode, 3. Aufl., Februar 2001)

2) „Teaching the Billings Ovulation Method”,
„Part 2. Variations of the Cycle and Reproductive Health”
Evelyn L.Billings AM, MBBS, DCH (Lond.) and John J.Billings AM, KCSG, MD, FRACP, FRCP (Lond.)
Ovulation Method Research and Reference Centre of Australia, Melbourne 1997
(„Lehranleitung der Ovulations-Methode Billings, 2.Teil, Abänderungen des Zyklus und die Reproduktions-Gesundheit”, Evelyn L.Billings – John J.Billings, Australiens Untersuchungs- und Informations-Zentrum der Ovulations-Methode, Melbourne 1997)
(samt dem wichtigen Nachdruck anstelle ebd., S. 22: „Replacement P.22: Teaching the Billings Method Part 2”, unter dem Titel: „Anstelle der S. 22: 11. Rapidly Changing Pattern of Discharge – Schnell sich veränderndes Modell der Aussonderung”).

3) „The Billings Method. Using the body’s natural signal of fertility to achieve or avoid pregnancy”,
Dr Evelyn Billings and Dr Ann Westmore,
New Edition 2003, reprinted 2004, 2006: WOOMB, Penguin Books Australia Ltd.
(„Die Billings-Methode. Benutzung der natürlichen Körpersignale der Fruchtbarkeit zur Erreichung bzw. Verlegung der Schwangerschaft”, Dr Evelyn Billings-Dr Ann Westmore, Neu-Edition 2003, Nachdruck von 2004 i 2006).

4) Es besteht außerdem die offizielle Internet-Seite der ‘Welt-Organisation der Ovulations-Methode Billings’:
(0.058 kB)www.thebillingsovulationmethod.org

Diese Homepage wurde schon mehrmals vervollkommnet. Ihre zeitweilige URL-Adresse lautet zurzeit (2015-2016 r.):
(0.058 kB)http://billings.life/en/

5) Unter nützlichen Hilfsstoffen vom Zentrum der ‘WOOMB’ sollte auch das Komplett von 7 CD-Paket berücksichtigt werden. Es sind audio-visuelle Aufspielungen der Vorträge über die ‘Methode’ (englisch) – im Rahmen des: „Billings Ovulation Method. Professional Development Series” („Serien der Hilfsmittel für die professionelle Entwicklung des Wissens um die BOM”). Hier die Titel der einzelnen Platten:

a. „A natural method of fertility regulation. A narrated PowerPoint presentation”, OMRRCA 2004 („Natürliche Methode der Empfängnis-Regelung. Narrative Präsentation mit dem Programm: PowerPoint”).
b. „What we know to be true” („Wir wissen, wie die Wahrheit ist”) (Education Committee, WOOMB International, 2007).
c. „The Incredible Cervix” („Die Unwahrscheinliche Zervix”) (Education Committee, WOOMB International, 2007).
d. „Understanding and Identifying the BIP” („Verständnis und Identifizierung des Grund-Modells der Unfruchtbarkeit: GMU”) (Education Committee, WOOMB International, 2007).
e. „The Rules: A Practical Application” („Regeln-Weisungen: Praktische Anwendung der Regeln”) (Education Committee, WOOMB International, 2007).
f. „Third Early Day Rule: A Hormonal Rationale” („Die Dritte Regel für Vor-Ovulatorische Tage: Der hormonale Anzeiger”) (Education Committee, WOOMB International, 2007).
g. „Correctly Identifying Peak Day” („Korrekte Identifizierung des Gipfel-Tages”) (Education Committee, WOOMB International, 2007).

Polnische Ausgaben der BOM

In polnischer Übersetzung sind in der vergangenen Zeit die folgenden Titel erschienen:

1) „Atlas Metody Owulacji Billingsa. Obraz sluzu w czasie plodnosci i niep3odnosci”
Evelyn L. Billings – John J. Billings – Maurice Catarinich, Pallottinum, Poznan, 1998
Übersetz.: Dr Ewy Malolepszej z 5 wyd. „Billings Atlas of the Ovulation Method”, OMRRCA, 1989

2) „Nauczanie Metody Owulacji Billingsa. Zwiazek miedzy zjawiskami fizjologicznymi w przebiegu cyklu miesiaczkowego a obserwacjami samej kobiety”
Przeklad: Dr n.med. Ewa Malolepsza, Pallottinum 1998
Es ist Übersetzung des: „Teaching the Billings Ovulation Method. The Correlation of Physiological Events of the Female Reproductive Cycle with Observations Made at the Vulva”, OMRRCA, 2nd Ed. 1995

3) „Metoda Billingsa. Sterowanie plodnoscia bez pomocy srodków farmakologicznych i mechanicznych”
Evelyn Billings – Ann Westmore
Wyd. Instytut Wydawniczy PAX, Warszawa 1986
(Es ist Übersetzung des: „The Billings Method, Controlling fertility without drugs or devices”, Dr Evelyn Billings – Ann Westmore, WOOMB 1980).

BEMERKUNG:
Jede der aufgezählten 3 polnischen Titeln über die ‘Billings-Methode’ muss zurzeit als schon nicht voll zeitgemäß angesehen werden, da mittlerweile weitere Präzisierungen der Methode erschienen sind. Schon ungeachtet der Tatsache, dass es in ihnen mehrere Ungenauigkeiten gibt, was die angewandte Terminologie und Übersetzung selbst dieser 3 polnischen Editionen betrifft.

Deutsche Quellen zur ‘Billings-Methode’

Der hier schreibende Pater (Polen, Krakow) weiß keinen genaueren Bescheid über das Geschick der „Billings-Ovulations-Methode” in Deutschland. Man kann allerdings einiges hinsichtlich dieses Themas über die Such-Maschine ‘google.de’ (http://www.google.de) herausfinden.

Dort gibt es ganz viele Verweise zum Thema: ‘Billings-Methode’. Allerdings – es muss sofort ehrlich gestanden werden: fast alle Verweise müssen als gründliche Entstellung der authentischen „Billings-Ovulations-Methode” bewertet werden. Angefangen von ihrer Benennung als ‘Verhütungs-Methode’ u.dgl. So muss sie in Deutschland von Grund aus als nicht bekannte Methode erachtet werden, zumindest was ihre echte Darstellung angeht. Die in ‘google’ enthaltenen negativen Bewertungen der ‘Billings-Methode’ laufen in die Leere: sie gelten von ihren Entstellungen, nicht aber von der echten „Billings-Ovulations-Methode”, wie sie entstanden und wissenschaftlich auf unrüttelbare Art und Weise unterbaut worden ist.
– Anderseits man kann ziemlich leicht die prinzipiellen Gründe solchen Zustandes und aller entstellten Information über die ‘BOM’ verstehen, worauf hier aber nicht eingegangen werden möchte. Das alles ist dem Autor der vorliegenden Homepage eher sehr gut bekannt: es geht nicht um Wissenschaftliches, sondern vorwiegend ganz menschliche Beweggründe. Die echte Information über die Billings-Methode wird dauernd ... blockiert.

Möge wenigstens die hier angebotene Bearbeitung, wie sie in dieser unserer Homepage enthalten ist, die echte, unverfälschte Belehrung über diese große Gottes Gabe gerade für unsere schwierigen Zeiten irgendwie nahe bringen. Mögen die Verehrten Leser ruhig überzeugt bleiben: jedes hier gebrauchte Wort, jede Formel wurde in überaus zahlreichen Konsultationen mit dem Zentrum der WOOMB vereinbart.

Die Billings-Methode, die hier mit Gutheißung der WOOMB (‘Welt-Organisation der Billings-Ovulations-Methode’) dargestellt wird, wird in unserer Homepage auf zwei verschiedene Arten und Weisen angeboten:

a) Im Lauf des gerade beginnenden Kapitels, das die Billings-Methode eher gründlich kennen lernen lässt.

b) Außerdem wird dieses ganze Kapitel im ‘PDF’-Format zugänglich gemacht: man kann es leicht herunterladen.
Sieh dazu: PORTAL-Seite, ganz unten – die Tabelle: ‘Kolonne 4’ – unter Nummer ‘9’. Es genügt diese Stelle anzuklicken, und der Download-Vorgang beginnt sogleich – zur Auswahl in: polnisch-deutsch-englisch.

Eventuell hier der unmittelbare Link zur PDF-Ausgabe der gerade genannten Broschüre, s.:

für die deutsche Sprachversion:   http://lp33.de/pdf/bom-de.pdf
für die polnische Sprachversion:   http://lp33.de/pdf/mob-pl.pdf
für die englische Sprachversion:   http://lp33.de/pdf/omb-en.pdf

Persönliche Quelle

Es gehört sich auch die ganz besondere, persönliche Quelle zu erwähnen, die dem hier schreibenden Autor zur Verfügung stand, angefangen von seinen ersten Kontakten mit Prof. Billings (ab 1972-73). Es gilt für die reichliche Korrespondenz mit dem Autor der ‘Methode’ bezüglich seines Werkes und der Begründung aller Details der wissenschaftlich-klinischen Dokumentation der von ihm unternommenen Untersuchungen. Dank dem konnte der Gründer selbst der ‘Methode’, Prof. John Billings, samt seiner Gattin, Frau Dr. Evelyn Billings, immer wieder mit großer Geduld wesentliche Erklärungen bieten – in Antwort auf die ihm eingereichten, zahlreichen Zweifel und Anfragen, zumal in ersten Jahren dieses Briefaustausches. Es geschah in irgendeinem Sinn im Namen von Europa. So wurde die Entstehung nicht nur der hier eingeschlossenen, zurzeit völlig von neuem geschriebenen Broschüre möglich: „Milosc Piekna – Milosc Trudna...(„Diese Schöne, Diese Schwierige Liebe ...” in der Jetztzeit erschienenen Ausgabe lautet der Titel: „Einführung in die Billings-Methode”), sondern auch anderer wichtiger Schriften des hier schreibenden Priesters.

Das Gesamte der hier benutzten Literatur

Die Gesamtheit der auf unserer Homepage benutzten Literatur im Bereich sowohl der Medizin, wie der Aussagen und Verlautbarungen des Lehramtes der Kirche, und auch die Anschrift der „WOOMB”, wird auf jeder weiteren Seite der hiesigen Homepage immer oben angegeben. In ihrer vollen Gestalt s. diese Literaturangebe unterhalb: Quellendokumente und Grundliteratur – Abkürzungen

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3. Fruchtbarkeit in der Natur
Fruchtbarkeit beim Menschen

Trockenzeit und Regenzeit in Natur – und beim Menschen

3  Das Kennenlernen der einleitenden Prinzipien lässt jetzt an die Besprechung der ‘Billings-Ovulations-Methode’ selbst herantreten. Es drängt sich zuallererst ein Vergleich auf, wenn die Biologie der Erscheinung neuen Lebens in Natur – und beim Menschen nebeneinander gestellt werden sollte.

Dass nämlich der vom Bauer ausgesäte Same aufkeimen kann, muss zuerst Wasser-Feuchtigkeit erscheinen. Bei Dürre kann auf dem Feld nichts aufkommen.
– Das stellt daselbst eine nicht geahnte Analogie zur Biologie und Physiologie der Lebensweitergabe beim Menschen dar. Die Empfängnis eines neuen Menschenwesens wird erst möglich, wenn bei der Frau nach ‘trockenen’ Tagen nach ihrer Regelblutung – ein charakteristisches feucht-nass in äußeren Geschlechtsorganen erscheint. Das reimt sich mit der Auflockerung des Ackers zusammen, der sich auf solche Art und Weise f¿r die Annahme der Saat und ihres Gedeihens in Form der aufwachsenden Pflanze vorbereitet.

Diese Feststellung zeugt eigenartig von der Tatsache, dass ein und derselbe – Schöpfer sowohl der Natur, wie des Menschen ist. Die ‘Billings-Methode’ wurde wissenschaftliche Verarbeitung zum Nutzen der Eheleute der Erscheinung, die in das Menschwesen der Frau ab Anfang an des Daseins des Menschen in der Welt eingebaut ist. Diese Erscheinung unterliegt keinem Evolutionismus.

Das lässt verstehen, warum die ‘Billings-Methode’ so leicht verstanden und von allein gelernt werden kann. Sie knüpft nämlich an Erscheinungen an, deren jede fruchtbare Frau von Tag zu Tag Zeuge ist. Diese Erscheinungen kommen unabhängig vom Willen und Wissen der Frau zutage bezüglich der Elternschaft und den physiologischen Voraussetzungen, die mit Zeiten der möglich, bzw. unmöglich werdenden Empfängnis verbunden sind.

Jeder Erwachsene ist sich auch bewusst, dass wiewohl die erwähnte Erscheinung: trocken – beziehungsweise wechselweise: feucht und Schleimaussonderung in äußeren Geschlechtsorganen allein bei der Frau zutage kommt, wird sie zur Information, die zwei Leuten als Ehepaar dient. Erst die zusammengefügte Teilnahme von Mann und Frau stellt sich am Grundboden Neuen Menschlebens. Über die Chance der möglich oder unmöglich werdenden Empfängnis entscheidet aber das bei der Frau am bestimmten Tag ihres Zyklus erscheinende Symptom: entweder ist es ‘trocken’, oder es ist eben ‘feucht-Schleim’.

‘Kreis-Diagramm’ der Billings-Ovulations-Methode

Unterhalb wird das Schema der „Billings-Ovulations-Methode” in Form einer Kreis-Graphik des Frauenzyklus dargestellt. Dieser ‘Kreis’ ist zum eigenartigen Synonym der „Billings-Methode” geworden. So können die grundsätzlichen Voraussetzungen der hier erörterten ‘Methode’ auf anschauliche Weise dargestellt werden.

(R1-8). Kreis der Billings-Methode 16 kB)

Bemerkung-Erklärung zum
‘Kreis’ der Methode


Keine Schleim-‘Probe’ spricht über die bestehende Zeit der Fruchtbarkeit bzw. Unfruchtbarkeit.
Über die ‘Fruchtbarkeit’ des Schleimes entscheiden nicht Merkmale der Aussonderung, sondern die sich schon, bzw. noch nicht ereignende Veränderung-in-Qualität ihrer Empfindung-von-der-Vulva (z.B. in ‘nicht-mehr-trocken’; nicht mehr dieselbe Aussonderung).

Der letzte Tag des empfundenen ‘schlüpfrig’ nach Entwicklung des Schleimsymptoms, ist GIPFEL des Schleimsymptoms.

Der Eisprung erfolgt am Tag des GIPFELS, oder am Tag ‘1’ nach ihm (am Tag ‘2’: ganz selten). Der Tag ‘3’ wird für die Lebendigkeit der Eizelle ‘reichlich’ dazugerechnet.
Außerdem: erst am Ende des 3. Tages nach dem GIPFEL geht die Formung des sich gestaltenden Schleimpfropfens zu Ende. Er verstopft von nun an von neuem den Eingang in die Zervix.

Die Empfängnismöglichkeit hält demnach ab der ersten Veränderung im 1., bzw. 2.GMU an bis zum Ende des 3. Tages nach dem GIPFEL des Schleimsymptoms einschließlich.


Verzierung (6 kB)

Das zentrale Ereignis im Zyklus: der Eisprung (Ovulation)

Zentrales Ereignis im Ablauf des Zyklus ist der Eisprung (lat.: ovulatio). Alle übrigen Ereignisse hängen entweder mit Vorbereitungen zur Ovulation, oder dessen Folgen zusammen.

(29kB)
Erklärung

(0,36 kB)  Tage, die dem Eisprung vorangehen, stellen den vor-ovulatorischen Zyklusteil dar.

Die Länge dieser Phase kann sehr unterschiedlich sein.
Selbst die Länge des vor-ovulatorischen Zyklusteiles bestimmt die ‘Unregelmäßigkeit’ des Zyklus nicht.
Sie stellt auch keine Schwierigkeit für die ‘Billings-Methode’ dar – im Gegenteil zu übrigen bisherigen natürlichen Methoden.

(0,35 kB)  Die Länge des nach-ovulatorischen Teiles ist stabil: sie beträgt ca. 2 Wochen (11-16 Tage).

Ist im Anschluss an den Eisprung keine Empfängnis eingetreten, endet der Zyklus immer mit dem Eintritt der zyklischen Blutung, d.h. der Periode im eigentlichen Sinn dieses Wortes (Synonymausdrücke: Regel, Regelblutung, Menses, Menstruation, Periode). Das geschieht in etwa 2 Wochen nach dem Tag des GIPFELS des Schleimsymptoms (s. § 18).

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B.  VOR-OVULATORISCHER ZYKLUSTEIL

(6 kB)

1. Periode – Tage des ‘Grund-Modells-der-Unfruchtbarkeit’ (GMU)

Definition der Regelblutung

4  Periode: (0.2 kB) (rote Farbe; bzw: 3 Punkte in Form eines Dreiecks) – ist nur diese Blutung, die in etwa 2 Wochen nach dem (verifizierten) Gipfel des Schleimsymptoms einsetzt (§ 18.22).

Der Eintritt der Periode endet den Zyklus und beginnt zugleich den nächsten, neuen Zyklus – und seine Aufschreibung.
Es kommt vor, dass der Eisprung des neuen Zyklus mit der zu Ende laufenden Menstruation einhergeht (§ 13.23). Der Zyklus ist dann kurz.

Tage des ‘Grund-Modells-der-Unfruchtbarkeit’ (GMU)

5  An vor-ovulatorischen Zyklusabschnitt hindurch hält das ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ an (GMU; engl. BIP = Basic Infertile Pattern: BIP). Es ist Anzeichen der biologischen Unmöglichkeit, in diesem Zyklusteil empfangen zu können.

In sehr kurzen Zyklen können Tage des ‘GMU’ schlechterdings ‘ausfallen’, das heißt sie können überhaupt nicht zutage treten.
Tage der Empfängnis-Möglichkeit laufen dann parallel zur noch anhaltenden Regelblutung.

(0,38 kB) ‘Das Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ (vor-ovulatorische Zeit) kann in 3 Varianten vorkommen. Das hängt einigermaßen mit der Zykluslänge der betreffenden Frau zusammen.
Und zwar das ‘GMU’ kann zutagekommen als:

(0.1 kB)  Trockene Tage (1. GMU)
(0.1 kB)  Tage mit vorläufig gleichförmig demselben Ausfluss (2. GMU)
(0.1 kB)  Wechselweise im selben Zyklus Serien mit trockenen Tagen – und Tagen mit vorläufig nicht ändernder Aussonderung (GEMISCHTES Modell).

(0,37 kB)  Jede der genannten Abwandlungen-Modelle des ‘GMU’ zeugt davon, dass die Eierstöcke in dieser Zeit (noch) im Ruhestand bleiben. Demzufolge bleiben die Werte des Östradiols der Eierstöcke in dieser Zeitphase auf niedrigem Niveau. Folglich, die Zervix der Gebärmutter erzeugt in dieser Zeit keine Schleimaussonderung.

Samenfäden, die an Tagen des ‘GMU’ in die Scheide gelangen, gehen restlos binnen 1-2 Stunden unter (in ihrem säurigen Milieu, angegriffen von großen Mengen der Verteidigungszellen des sog. ‘G’-Schleimes). Daher die Gewissheit (biologische), dass die Empfängnis an Tagen des ‘GMU’ unmöglich erfolgen kann.

Unabhängig davon ist der Eingang in die Zervix in dieser Zeit mit dickem Schleimpfropf verstopft. Ihm zufolge können die Spermien unmöglich weiter wandern.

Länge des Zyklus und Typus des ‘GMU’

(0,38 kB)  In durchschnittlich langen Zyklen, d.h. unterhalb von 35 Tagen, erscheint nur eine dieser zwei Varianten des ‘Grund-Modells-der-Unfruchtbarkeit’ im selben Zyklus. In solchem Fall soll die Ausgestaltung des ‘Gemischten Modells’ nicht in Bedacht genommen werden.
Die Frau identifiziert in dieser Zeit ihr ‘GMU’ also in Form:

(0.6 kB)(0,3 kB) entweder ‘trockener’ Tage,
(0.6 kB)(0,3 kB) oder Tage mit erscheinendem irgendwelchem, vorläufig unveränderlich demselben-demselben Ausfluss.

Tage dieser zwei Varianten des ‘GMU’ werden hier als das erste, beziehungsweise zweite ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ (1., oder: 2. GMU) genannt.

(0,37 kB)  In langen Zyklen, deren Länge über 35 Tage dauert (lange aufgehobene Ovulation, z.B. in der Zeit des Bruststillens, in Wechseljahren), kann sich das ‘Gemischte’ Modell ausgestalten: wechselweise auftretender ‘trockener’ Tage, und Tage mit irgendwelcher sich ‘vorläufig nicht ändernder Aussonderung’.

Selbst dieses ‘Gemischte’ Modell kann bei derselben Frau noch in zwei unbedeutend sich untereinander unterscheidenden Varianten vorkommen (genauer s.u. § 24).

Identifizierung des eigenen ‘GMU’

Die Frau lernt das bei ihr zutage kommende ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ (GMU) kennen, wenn sie bemerkt, dass an der Vulva in dieser Zeit von Tag zu Tag unveränderlich dasselbe-dasselbe-dasselbe Symptom anhält: sowohl in Empfindung, wie in visueller Observation.

Es kommt vor, dass das Symptom an der Vulva so sparsam erscheint, dass es die Frau mit dem Auge nicht bemerkt. Dennoch sie nimmt sein Zugegensein deutlich als Empfindung wahr.

(0,18 kB)  Maßgebend ist die Beobachtung der dargestellten Symptome ausschließlich von Außen. Es geht um Empfindungen an äußeren Geschlechtsorganen (genauer s.u., § 10; oder direkt: Haltung – Wahrnehmungen und visuelle Observation, mit ganzem Zusammenhang). Die medizinische Terminologie bezeichnet sie mit dem Namen ‘Vulva’-Scham (lat.: ‘vulva’).

ANMERKUNG. Schon hier müsste eindeutig hervorgehoben werden: Die Beobachtungen der Frau betreffen ausschließlich das, was sie in äußerer Empfindung wahrnimmt. Das heißt, dass die Ovulations-Methode folgendes ausschließt:
– Ausgeschlossen ist jedes Betasten-Berühren des ‘Symptoms’.
– Die Billings-Mtethode schließt völlig irgendeine Abnahme des Ausflusses auf ein hygienisches Tüchlein aus.
– Umso mehr schließt die BOM irgendwelche ‘Untersuchung-Prüfung’ des Ausflusses im Inneren der Scheide aus.
Die Frau muss bei der Untersuchung ihrer Wahrnehmungen-von-Auswärts selbstverständlich in stehender Position bleiben.

Jede Nicht-Anpassung an diese ‘Ausschließungen’ wäre gleichbedeutend mit der Entscheidung, dass die betreffende Person die echte, authentische „Billings-Methode” zurückweist. Mit all dessen Folgen.

Ähnlich auch, falls irgendjemand eine Vorlesung scheinbar über die ‘BOM’ vorführen möchte, doch er würde das erwähnte Fordernis anders deuten, würde er sich daselbst entschieden von der ‘BOM’ selbst abheben. Er wäre damit verpflichtet, den Zuhörern zu erklären, dass er nicht mehr die „Billings-Methode” darzustellen vor hat, sondern sein eigene ‘Methode’.
– Er müsste daselbst ein unwahrscheinlich ausgebautes wissenschaftliches Instrument in Gang bringen, müsste wissenschaftliche Untersuchungen über diese ‘seine’ Methode unternehmen, er müsste sie mit Hilfe eines ganzen wissenschaftlichen Geräts begründen – samt aller Hormonal-Monitorierung usw., um so die Ergebnisse seiner eigenen Untersuchungen bei der „WHO” anzumelden (Welt-Organisation der Gesundheit) als seine eigene Methode, die mit der „Billings-Methode” nichts zu tun hat.

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Schlüssel zu angewandten Symbolen-Zeichen

Schlüssel
Erklärung

Verzierung (6 kB)

Diagramm der Billings-Methode für Tropen-Länder

Tropenländer
Erklärung

(30 kB)

RE-Lektüre: I.Teil, Kapit. 1a.
Stadniki, 6.XI.2013.
Stadniki, 17.X.2015 u. 27.I.2016.
23.IX.2016.

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Erster Teil. „ ... DASS DU, O HERR, AUCH DARAN GEDACHT HAST ... ”!?
Liebe und Frieden mit Hilfe der „Billings-Methode”


Wort zur Einführung
Eheliches Problem
Wahre Liebe und Selbstsucht
Sinn der Intimität
Den ‘Fruchtbarkeits-Rhytmus’ in der Tat kennen zu lernen
Preis der Empfängnis-Planung
Die ‘Billings’-Methode und die Würde der Person

Erstes Kapitel. DIE ‘BILLINGS-METHODE’ ZU BEGREIFEN UND SIE BENUTZEN ZU MÖGEN
A. EINLEITENDE BEMERKUNGEN ZUR ‘BILLINGS-METHODE’

1. Auswahl unter Natürlichen Methoden
Welche von drei Gruppen der Natürlichen Methoden
Nr. 1. Wahl der BOM – Desinformation
‘Katholische’ Methode?
Anlernen der BOM
Der hier schreibende Autor

2. Detaillierter Anblick der Billings-Methode
Von wissenschaftlich-praktischer Perspektive her
Nr. 2. Die BOM von wissenschaftlich-praktischer Perspektive
Einziges Symptom – Startsymptom
Name der Methode
Funktion einer ‘Methode’
Quellenstoffe – LOGO der Methode
Gutheißung der vorliegenden Bearbeitung vonseiten der ’WOOMB’
Tabelle. Gutheißung der Broschüre: ‘Einführung in die Billings-Methode’
Die zurzeit verpflichtende aktualisierte Literatur
Polnische Ausgaben der BOM
Deutsche Quellen zur ‘Billings-Methode’
Persönliche Quelle
Das Gesamte der hier benutzten Literatur

3. Fruchtbarkeit in Natur – Fruchtbarkeit beim Menschen
Trockenzeit und Regenzeit in der Natur – und beim Menschen
Nr. 3. Biologische Regelmäßigkeiten in Natur und beim Menschen
‘Kreis-Diagramm’ der Billings-Ovulations-Methode
Das zentrale Ereignis im Zyklus: der Eisprung (Ovulation)

B. VOR-OVULATORISCHER ZYKLUSTEIL

1. Periode – Tage des ‘Grund-Modells-der-Unfruchtbarkeit’
Definition der Regelblutung
Nr. 4. Definition der Regelblutung
Tage des ‘Grund-Modells-der-Unfruchtbarkeit’ (GMU)
Nr. 5. 3 Typen des Grund-Modells-der-Unfruchtbarkeit
Länge des Zyklus und Typus des ‘GMU’
Identifizierung des eigenen ‘GMU’


Bilder-Fotos

Ryc.1. Süßer kleiner Faulenzer
Ryc.2. Ganze Familie auf der Rikscha
Ryc.3. Prof. Dr John J. und Dr Evelyn L. Billings am Tag des 50. Jahrestages ihrer Ehe, 2003
Ryc.4. Phlippinen: Missionsfeld der Herz-Jesu-Priester aus Polen
Ryc.5. Kreis der Billings-Methode samt Erklärung
Ryc.6. Schlüssel zu angewandten Symbolen-Zeichen
Ryc.7. Diagramm der Billings-Methode für Tropen-Länder