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Erklärung

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5. EBESONDERS
EMPFOHLENE GEBETE

Gleich am Anfang setzen wir zwei kleine Gebete, die unterhalb genauer erklärt werden: des SICH-ANVERTRAUENS – und VERGEBUNG. Wir ermutigen von Herzen, dass sie in den täglichen, mehrmals am Tag wiederholten Gebetsschatz einverleibt werden:


Barmherziger Jesus, ich vertraue (wir vertrauen) auf Dich !
Ich vertraue mich (wir vertrauen uns) Dir an:
im Leben,
im Sterben,
und nach dem Tod !
Maria, nimm mich an (nimm uns an) mit Deinem Sohn,
und dem Heiligen Josef !”



Jesus und Maria – ich verzeihe von Herzen
(besonders diesem, dieser, ... diesem ... und ...),
allen, die mir irgendein Übel zugefügt haben !
Ich will darauf nicht zurückkehren:
weder in Gedanken,
noch im Wort,
es sei denn im Verzeihen !”

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Es ist wohl erwünscht, dass die Homepage „Bereitschaft über Email, falls zerrissenen Gewissens” eine Handvoll fertigstehender Gebete zum unmittelbaren Gebrauch enthält. Es pflegt manchmal so zu sein, dass das Kind Gottes mittlerweile weit von Gott weggegangen ist, weit vom Glauben. Es hat zu beten aufgehört, nimmt keinen Anteil an der Liturgie ... Wenn Jesus Christus, der Erlöser-vom-Kreuz von neuem ans Herz anpocht, dieses Mal vielleicht ganz deutlich – immer zusammen mit seiner Unbefleckten Mutter Maria, wird das Kind Gottes, das sein Herz allmählich von neuem für Gott aufschließt, wahrscheinlich sehr dankbar sein, wenn selbst ganz grundlegende Gebete, die vom Gedächtnis mittlerweile vielleicht ganz verloren gegangen sind, von neuem zur Erinnerung gebracht werden.
– Zuerst stellen wir LINKS zum Gebetsschatz der Haupt-Homepage des Autors zur Verfügung.

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Gebete usw.
von der Haupt-Homepage
des Autors

PORTAL (= lp33.de), unten: Inhaltsverzeichnis, Abschnitt ‘A’, IV.Teil, 7.Kap.

Wir benutzen die Angebote der Haupt-Homepage des hier schreibenden Autors. Dort kann eine große Gebets-Ansammlung gefunden werden, wie z.B. die wichtigsten Litaneien, das Rosenkranzgebet, die Koronka zu Gottes Barmherzigkeit usw. Hier die wichtigsten Links zu diesem Gebets-Schatz:

IV.Teil:
Sieh: 7.Kapitel:
ebenda § A: „Grundlegende Gebete”
ebenda, § B: „Morgen- und Abendgebet”
ebenda, § C: „Tribunal der Barmherzigkeit – Die Heilige Beichte”
ebenda, § D: „Eucharistie – Die Heilige Kommunion”
ebenda, § E: „Gebete zu den Personen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit”
ebenda, § F: „Rosenkranz zur Allerheiligsten Jungfrau Maria”
ebenda, § G: „Ausgewählte Akte des Anvertrauens an Maria”
ebenda, § H: „Ausgewählte Gebete an Maria”
ebenda, § I: „Gebete zu Heiligen Engeln”
ebenda, § J: „Ausgewählte Gebet zu Heiligen”
ebenda, § K: „Gebete zur Vertiefung des inneren Lebens”
ebenda, § L: „Gebete in verschiedenen Anliegen”
ebenda, § M: „Ausgewählte Stoßgebete”
ebenda, § N: „Grundlegende Litaneien”
ebenda, § O: „Grundlegende Formulierungen des GLAUBENS” (= Kleiner Katechismus)
.


Hier noch andere Stellen der Haupt-Homepage des Autors – mit Gebeten:

1) Die Koronka zur Barmherzigkeit Gottes, klebe den Link ein:
http://lp33.de/seite-lp33/p5_8a.htm#cor = „Koronka zur Barmherzigkeit Gottes”.

2) Rosenkranz zur Allerheiligsten Jungfrau Maria bei der Pompejischen Novene, klebe den Link ein:
http://lp33.de/seite-lp33/ind24c.htm = „Pompeische Novene. Die Gottesmutter Maria in Pompeji”.

3) Um Berufungen zum Priestertum und das Ordensleben, klebe den Link ein:
http://lp33.de/seite-lp33/p3_2e.htm#oro = „Sende, o Herr, Arbeit in deine Ernte ...”.

4) Um ein gutes Mädchen, einen guten Jungen, klebe den Link ein:
http://lp33.de/seite-lp33/p3_1b.htm#appen = „Gebets-Anhang: Gebete der Brautpaare”.

5) Tägliches Sich-Anvertrauen an Gottes Barmherzigkeit – Gebet der Verzeihung, klebe den Link ein:
http://lp33.de/seite-lp33/ind24b.htm und sieh auch gleich noch unterhalb.

6) Novene zur Gottesmutter der Knoten-Lösungen, klebe den Link ein:
http://lp33.de/seite-lp33/ind24a.htm

7) Pompejische Novene, klebe den Link ein:
http://lp33.de/seite-lp33/ind24c.htm>


SMARTPHONE: Installation des: „GEBETE ... Pallottinum ...” (nur polnisch !)

Verfügst Du über ein SMARTPHONE (oder z.B. ein Tablett, u.dgl.), benutze die Gelegenheit und installiere gratis, for free das sehr bekömmliche, nützliche Programm (leider nur in polnischer Version): finde die Ikone ‘EINKAUFLADEN’, trage im obigen Feld der Nachsuche das Wort: Pismo swiete Pallottinum (= Heilige Schrift, Pallottinum). Es erscheinen zwei Optionen-Ikonen: die eine ist for free, die andere muss bezahlt werden. Es genügt vollkommen die free-Version. Wenn du das Programm installierst und öffnest, findest du dort eine bunte Auswahl allerlei möglicher Gebete, und außerdem: die ganze Heilige Schrift (das Alte und Neue Testament in der Pallottinum-Ausgabe: Bibel des Millenniums), die täglichen Mess-Lesungen und das Brevier-Gebet (dieses ist teilweise bezahlungspflichtig).

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Tägliches
Anvertrauen an Gottes Barmherzigkeit

Kind Gottes, schließ dich auf mit deinem ganzen Selbst auf das kleine, in 3 Sätzen verfasste Gebetchen, des „Täglichen Anvertrauens auf die Barmherzigkeit”. Dieses Gebet findest du auf der Haupt-Homepage des Autors, in grafischer Ausgabe – sieh: PORTAL (= lp33.de), unten: B-21-a-b-c.
– Möge dieses Gebetchen zur eigenartigen ‘Fahrkarte-in-den-Himmel’ werden: schon jetzt, und umso mehr an der Schwelle der Ewigkeit. Es dürfte am besten im Plural gebetet werden, so dass auch die Nächsten mit einbezogen wären.

Der Inhalt dieses Gebetchens ist zugleich eigenartiger Exorzismus. Es gilt nämlich um das Anvertrauen auf Gott. Jede Sünde gleicht unumwendbar dem Rückzug des bisherigen Anvertrauens auf Gott, und sein Übertragen auf ... Diesen, der der BÖSE ist: Satan (DeV 37):

Barmherziger Jesus, ich vertraue (wir vertrauen) auf Dich!
Ich vertraue mich (wir vertrauen uns) Dir an:
im Leben,
im Sterben,
und nach dem Tod !
Maria, nimm mich an (nimm uns an) mit Deinem Sohn,
und dem Heiligen Josef !”

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Tägliches Gebet
der Vergebung-Verzeihung

Unterhalb kopieren wir von der Haupt-Homepage des Autors die Erklärung zum Thema, was das bedeutet: ‘Verzeihung-Vergebung’  im Christi Sinn dieses Wortes.

Das Verzeihen pflegt schwieriges Wort zu sein. Dennoch: solange Du in deinem Herzen das ‘Verzeihen’ jedem der Beschädigenden – in solcher Bedeutung dieses Wortes, wie es Gott der Barmherzigkeit und Versöhnung selbst begreift, nicht erarbeitest, täusche dir nicht vor, dass es dir erlaubt wäre, um irgendwelche Gnade Gottes für dich selbst zu bitten. Die angenommene Haltung eines NICHT-Vergebens wird zur völligen Blockade für den Zugang zum Erreichen irgendwelcher Gabe Gottes für sich selbst.

Hier jetzt ein kurzes Gebet der Vergebung-Verzeihung, das aus zwei Sätzen besteht. Möge es für Dich zum dauernd geöffneten Tor werden, das Dir erlaubt, immer weitere unermessliche Gnaden von Gott zu empfangen:


  „Jesus und Maria – ich verzeihe von Herzen
(besonders diesem, dieser, ... diesem ... und ...) und allen,
die mir irgendein Übel zugefügt haben !
  Ich will darauf nicht zurückkehren:
weder in Gedanken,
noch im Wort,
es sei denn im Verzeihen !”

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Gottes Sicht der Vergebung:
Betrachtung

Um besser verstehen zu können, was das bedeutet: den Beschädigenden zu verzeihen und wie es die von sich zugefügten Schäden zu genugtun gilt, kopieren wir hier beinahe ohne Veränderung zwei Fragmente von unserer Haupt-Homepage:

a) Das Fragment betreffs der Genugtuung der zugefügten Ungerechtigkeiten
(sieh: PORTAL ( lp33.de ), unten: B-3) (Artikel: „Beichte der Eheleute-Partnerschaften von Sünden die beim Erleben der Intimität begangen wurden”);

b) und ein anderes Fragment, der der tätigen Vergebung der Ungerechtigkeiten gewidmet ist, die jemand anderer, ein Beschädiger, uns zugefügt hat. Es befindet sich in unmittelbarer Folge nach dem ‘Gebet der Vergebung’
(sieh: PORTAL ( lp33.de ), unten: B-21a; und noch dasselbe, sieh: V.Teil, 8.Kapitel, 3.Datei = ‘c’: ganz unten).

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Genugtuung der zugefügten Schäden: Fünfte Bedingung für die gültige Beichte

Gott verlangt, dass zuerst der dem Nächsten zugefügte Schaden beglichen wird. Erst dann darf Gott um Vergebung gebeten werden. Das gilt nicht nur vom zugefügten materiellen Schaden, der wieder gut gemacht werden muss (z.B. Diebstahl: die Zurückerstattung des ungerecht angeeigneten), sondern umso mehr vom moralisch-geistigen Schaden, zumal es um systematisch zerstörte und niedergetretene Liebe und den Frieden in Ehe und Familie gehen sollte, um Demütigung des Nächsten, Unterwühlung seines guten Namens u.dgl.

Sollte es keine andere Art und Weise geben, wie der zugefügte Schaden ersetzt werden kann, bleibt immer noch schlechterdings die ... Bitte, der Nächste möge den ihm zugefügten Schaden um des Namens Gottes willen ... vergeben. Zugleich muss es ein aufrichtiges Gebet in Anliegen des Beschädigten Nächsten geben, zusammen mit der Entscheidung betreffs der Veränderung der bisherigen Verhaltensweise ihm gegenüber.

Sollte es die Bitte um Verzeihung des Beschädigten nicht gegeben haben und sollte der Beichtende in sich den Willen nicht herausarbeiten, das zugefügte Unrecht und die Beleidigungen tatsächlich wieder gut zu machen – samt der Entscheidung, dass dieses Übel nicht mehr begangen wird, wäre es zwecklos zur heiligen Beichte herantreten zu versuchen. Die Vergebung der Sünde ist jedes Mal ungemein seriöses Anliegen. Die Vergebung selbst einer geringsten ‘lässlichen’ Sünde erfolgt jedes Mal um den Preis des schauderhaften Leidens des Sohnes Gottes Jesus Christus: seines Erlösungsblutes.

Im Fall einer Todsünde ist das Gewissen des Pönitenten mit ewiger Schuld und der – der betreffenden Person gehörigen ewigen Strafe belastet. Die eine, wie die andere Wirklichkeit soll in Kraft des Erlösungsblutes des Sohnes Gottes Jesus Christus: dieses Gekreuzigten und Auferstandenen – vergeben-getilgt werden. Der Erlöser vergibt das eine, wie das andere ungemein leicht und sofort, allerdings niemals ‘um jeden Preis’. Das Beichtkind muss die erwähnten Voraussetzungen erfüllen.

Falls der Pönitent eine aufständische Haltung gegen die erwähnten Bedingungen einer guten und gültigen Beichte zutage bringen würde (es geht um die 5 Bedingungen für eine gute heilige Beichte), nötigte er den Beichtvater ihm die Lossprechung zu verweigern. Es sind Bedingungen, die nicht von der ‘Kirche’ gegründet wurden, sondern sie kommen vom Gesetz Gottes her.

Falls das Beichtkind in seinem Willen vor hätte, dass er sich von den Umständen, die zur Sünde führen, nicht trennt, sondern sie weiter unterhält, bedeutete es, dass er die Lossprechung als Segen für weiteres Begehen der Sünde erpressen möchte. So was ist offenbar unmöglich. Es bedeutete, dass das Blut der Erlösung zum Spott und in Satans Hände ausgeliefert werden sollte.

Sollte der Beichtvater die Lossprechung in solcher Lage dennoch erteilen (z.B. aus ‘Mitleid’ wegen der schwierigen ehelichen Lage o.dgl.), würde vor allem er selbst als Priester-Beichtvater ein Sakrileg begehen. Die Absolution würde dabei an den Pönitenten in solcher Lage sowieso nicht gelangen (Blockade für die heiligmachende Gnade aufseiten des Pönitenten, der auf die Bedingungen Gottes für die Lossprechung nicht einwilligte). Höchstens der Beichtvater wüsste nicht, dass der Beichtende keinen Vorsatz vornimmt, mit der Sünde abzubrechen. In solcher Lage würden das Sakrileg und die ungültige Beichte allein den Pönitenten belasten, nicht aber den Priester, den Beichtvater.

Sollte der Pönitent ein Unrecht von jemandem erleidet haben und wäre er selbst grausig behandelt worden, soll er doch in seinem Herzen das zugefügte Übel verzeihen, indem er Gott selbst die Vergeltung für das sich zugefügte Übel überlässt. Das bedeutet keinesfalls, dass das Unrecht gutgeheißen werden soll, noch dass man vortäuschte, die erfahrene Missetat tue nicht weh. Die Gerechtigkeit darf abgefordert werden – nötigenfalls auch gerichtlich, allerdings immer auf dem Weg des Evangeliums.

Das heißt also, dass man bei sich keinen Reflex eines Hasses dem Beschädigenden gegenüber zulassen darf. Man soll dagegen für ihn beten, dass auch an ihn die Barmherzigkeit Gottes und Gnade der Erlösung gelangt. Dies ist die unbedingte Voraussetzung des Evangeliums Christi und Voraussetzung für die Vergebung und Barmherzigkeit Gottes für sich selbst:

Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes,
mit dem ihr für den Tag der Erlösung besiegelt seid.
Fern von euch sei jede Art von Bitterkeit, Zorn,
Wut, Geschrei, Lästerung und alle Bosheit.
Seid vielmehr gütig zueinander und barmherzig.
Vergebt einander, wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat.”
(Eph 4,30ff.).

Euch, die ihr zuhört, sage Ich: Liebt euere Feinde,
tut Gutes denen, die euch hassen,
Segnet die, die euch verfluchen,
und betet für die, die euch verleumden ...”
(Lk 6,27).

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Vergebung den Beschädigern der sich zugefügten Schäden und Ungerechtigkeiten

Voraussetzung zum Erlangen irgendwelcher Gnade Gottes, und umso mehr der Vergebung für die begangenen eigenen Sünden (vielleicht selbst wiederholt herabgezogener ewiger Schuld – und folglich: ewiger Strafe), ist die aufrichtige Verzeihung jedem Beschädiger – selbst der schlimmsten sich zugefügten Schäden, des schmerzvollsten Verrates, der unterschnittenen Lebenskarriere, der zerstörten Gesundheit und verkürzten eigenen Lebens.

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Erklärung

Die Verzeihung im Herzen bedeutet niemals, dass das Übel akzeptiert wird, noch dass man sich ‘vortäuscht’, dass der zugefügte Schaden – keinen Schaden darstellt, dass das zugefügte Übel nicht weh tut, dass der Gepeinigte – alles zugefügte Unrecht mit Kraftaufwand gegen sich selbst zu vergessen sucht, dass er aufzuspielen sucht, dass alle Ungerechtigkeit – keine Ungerechtigkeit gewesen war, u.dgl. Verzeihung bedeutet dagegen das folgende: nach berechtigter Gerechtigkeit auf dem Weg und im Geist des Evangeliums zu suchen und sie immer nur auf solche Art und Weise beanspruchen und abfordern.

Anders gesagt: im Herzen darf kein Schatten irgendwelchen Hasses dem Ungerechten gegenüber genährt werden. Jede Reflexe von Hass und Wunsch eines Unglücks müssen sofort ausgeschlossen werden. Im Herzen soll dagegen dauerndes aufrichtiges Gebet um das ERLÖSUNGS-Gut Oberhand gewinnen – in Anliegen der Missetäter und eines jeden Feindes, samt dem fortwährend entwickelten Durchringen zum aufrichtigen, tatsächlichen Wohlwollen selbst dem schlimmsten Feind gegenüber – des wahren GUTEN, das heißt des letztlichen Guten, noch anders gesagt: der Vergebung Gottes und Gnade der Erlösung. Jeder mein Feind ist doch mit genau demselben Blut des Sohnes Gottes Jesus Christus erlöst worden wie ich, der sich der Barmherzigkeit Gottes und seiner von Gott erfahrenen Vergebung freuen kann.

Der Heilige Vater Johannes Paul II. hat im letzten Dokument seines Pontifikats, dem Apostolischen Schreiben zum Eucharistischen Jahr (2004-2005): „Mane Nobiscum, Domine – Bleibe mit uns, Herr”, solches sein markantes Apostolisches Wort niedergeschrieben:

„Wer auf Art des Gekreuzigten Christus die ‘Danksagung zu erweisen lernt’,
kann Märtyrer werden, nie aber wird er Verfolger” (MaD 26; gemäß des Zusammenhanges gedenkt hier Johannes Paul II. u.a. der Fälle, die es in der Geschichte manchmal gegeben hat, dass jemand um des Namens Christi willen gegen Nicht Gläubige mit Waffe gekämpft hat, das heißt jemanden mit Schwert, mit Gewaltanwendung zu bekehren beabsichtigen ...; u.dgl.).

Das Verzeihen in Gottes Bedeutung pflegt bisweilen äußerst schwierig zu sein. Dennoch es ist immer möglich. Auch wenn es gilt um die Fähigkeit selbst, dem Nächsten aufrichtig verzeihen imstande zu sein, zu Jesus Christus dauernd zu beten. Er zeigt mit seinem Leben als der Erste, was das bedeutet, den ‘Missetätern zu verzeihen’. Das betrifft besonders solche erfahrene Ungerechtigkeiten und Übel, die um Rache zum Himmel rufen
– Jesus Christus, der Sohn Gottes, zugleich aber auch Menschen-Sohn, hat noch von der Höhe her des Kreuzes seinen Übeltätern verziehen. Noch mehr – Er entschuldigte seine menschlichen Brüder und Schwestern: seine Henker – angesichts seines Vaters. Genauer gesagt: Jesus liebt seine Feinde (u.a. den Judas), d.h. Er bietet jedem der Sünder die ewige Erlösung an, indem Er zu ihrer Gewinnung den Preis seines eigenen Erlösungs-Leidens auf die Schale gelegt hat.

Die Sache der ‘Rache’ u.dgl. wegen der erfahrenen Schäden und Ungerechtigkeiten soll jedes Mal Gott überlassen werden. Sollte es einmal dazu kommen, dass die menschliche Gerechtigkeit auf dem Gerichtsweg gesucht werden müsste (das widerspricht auf keinen Fall dem Inhalt der ‘Vergebung’ in Christi Begriff dieses Wortes), soll es jedes Mal ohne irgendwelchen Schatten von Hass im Herzen geschehen – bei gleichzeitigem Wunsch im Herzen, jedem der Feinde und Übeltäter ... die Gnade der Eröffnung für die Erlösung herabzuflehen, und dass sie dereinst samt jedem von uns in das Haus des Vaters finden (vgl. Lk 23,34; Röm 12,21; usw.).

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Erwarten wir Gottes Erbarmen und Barmherzigkeit für uns selbst wegen unseren eigenen, persönlichen Sünden, müssen wir uns falls erfahrener Ungerechtigkeit nach dem Hinweis Jesu Christi handeln, und das ins alltägliche Leben umschmieden, was Er zu tun geheißen hat. Es geht hier also um das Gebot nicht der ‘Kirche’, sondern Gottes selbst:

„Euch, die ihr zuhört, sage Ich: Liebt euere Feinde!
Tut Gutes denen, die euch hassen. Segnet die, die euch verfluchen.
Und betet für die, die euch verleumden
...

– ... Vielmehr liebt euere Feinde!
Tut Gutes und leiht, ohne etwas zurückzuerwarten.
Dann wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein.
Denn Er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.
Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist” (Lk 6,27f.35f.; Mt 5,44-48).

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Allerdings das bedeutet daselbst sofort auch umgekehrt: Sollte jemand in seinem Herzen und seiner Tat seinem Feind im dargestellten Geist Christi, selbst diesen äußerst tiefschneidenden Verrat und alles entsetzlichste erfahrene Übel nicht verziehen haben, und würde er mit Herzen voller verzeihenden Wohlwollens dem Feind gegenüber, zu seinem Erlösungs-Gut nicht immer wieder Akte einer tatsächlichen Verzeihung wecken, noch für ihn beten, müsste er es zur Kenntnis nehmen, dass er auf keinen Fall damit rechnen kann, dass Gott imstande sein wird, jetzt ihm selbst irgendwelche seine Sünden zu vergeben.

Gott wäre in solcher Lage: des Nicht-Verzeihens im Herzen seinem Feind gegenüber – genötigt, die zu Ihm, Gott, erhobene Bitte beim Beten des „Vater unser” in seiner zweiten Hälfte – als Gegen-Bitte zu erhören:

„Vater unser, ... und vergib uns unsere Schuld,
WIE auch wir unsern Schuldnern vergeben haben” (Mt 6,12).
(so lautet der Originaltext im griechischen. Es gilt also nicht darum: „wie auch wir vergeben”, sondern: „wie ... wir den Schuldnern schon vergeben haben ...”)
.

Wenn also diese Worte von jemandem gebetet werden, der zugleich vor hat, seinem Feind die von ihm zugefügten ‘Schulden’ nicht zu verzeihen, nehmen daselbst gerade diese Worte genau solchen Sinn an, wie ihn ihnen jener Mensch geben würde, der die Verzeihung seinem Feind verweigert. In der Verbissenheit seines Herzens würde er in solchem Fall wünschen, dass Gott seine eigenen Schulden genau so betrachtet, wie er in dieser Stunde die Schulden seines Feindes trachtet, dem er jedenfalls weder im Herzen, noch mit der Tat verzeihen will.
– Jedes Nicht-Verzeihen dem Feind gleicht einer Blockade, die den Zugang der Gnaden Gottes und Gottes Barmherzigkeit für sich selbst vereitelt.

Dauernd zeitgemäß ist das Wort Jesu Christi von seiner Bergpredigt:

Selig die Barmherzigen;
denn sie werden Barmherzigkeit erlangen”
(Mt 5,7).

Die Haltung der Nicht-Verzeihung widersetzt sich total der Zugehörigkeit zu Jüngern Jesu Christi. Jemand, der seinem Feind nicht verzeihen kann, nötigt Gott, dass Er – der Reihe nach – die ihm selbst gehörigen Strafen für seine begangenen Sündenschulden ... – auf keinen Fall ... verzeiht.

Es mögen hier die Worte des Hl. Paulus, des Völkerapostels, angeführt werden:

„... Legt an als Auserwählte Gottes ... herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde und Geduld!
Ertragt und verzeiht einander, wenn einer gegen den anderen eine Beschwerde hat.
Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr” (Kol 3,12f.).

Und:

„Seid vielmehr gütig zueinander und barmherzig.
Vergebt einander, wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat” (Eph 4,32).

Und auch noch:

„Lass dich nicht vom BÖSEN überwinden (= diesem, der der Böse ist: Satan),
sondern überwinde das BÖSE (= diesen, der der Böse ist: Satan)
– durch das GUTE (= mit umso größerer Liebe)(Röm 12,21).

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Und noch einmal die Worte des Gebetes des Herrn, also des ‘Vater unser’. Und zwar Jesus fügt an den Inhalt dieses Gebetes eine wichtige Erklärung hinzu, die gerade das Verzeihen betrifft – sowohl dieses vonseiten des Himmlischen Vaters, wie dieses vonseiten derjenigen, die den Mut haben, mit Worten des ‘Vater unser’  zu beten. Hier dieser Gebets-Text im Wortlaut des Evangeliums Matthäus:

So sollt ihr beten:

Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde dein Namen.
dein Reich komme,
dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben. (sieh Bemerkung 1 gleich unterhalb)
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen (sieh dazu Bemerkung 2 gleich unterhalb).

Wenn ihr nämlich den Menschen ihre Verfehlungen vergebt,
wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben.
Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt,
dann wird euer Vater auch euere Verfehlungen nicht vergeben (Mt 6,8-15).


Philologische Bemerkungen zu Endworten des Gebetes des Herrn::
1) BEMERKUNG zu Worten: „... wie auch wir unseren Schuldnern vergeben-vergeben-haben”. Sieh im griechischen Text, in dem das Gebet des Herrn in Evangelien bewahrt ist: hos kai hyméis aphékaimen tois opheiléitas hemón = aphékamen, von: aphíemi = das Perfectum: wir haben es vergeben, also: zurzeit des verrichteten Gebets ist die Vergebung der Sünden-Schulden der Schuldnern schon Tatsache geworden.
2) BEMERKUNG zum Wort: „... sondern erlöse uns von dem BÖSEN” = gr. apó tou ponerou. Das hier gebrauchte Wort ‘BÖSEN’ ist nicht Adjektiv, sondern Substantiv-Dingwort. Es betrifft die Person Dieses, der der BÖSE ist: Satan. Ähnlich drückt sich Jesus im Hohepriesterlichen Gebet: „Vater ... dass du sie vor dem BÖSEN bewahrst” = apó tou ponerou (Joh 17.15). Der Kontext erlaubt es nicht, dass das Wort ‘vor dem BÖSEN bewahrst’ als Adjektiv verstanden wird, sondern die Person dessen betrifft, der der BÖSE ist.
Sieh auch: Lk 22,32: „Simon, Simon, der Satan hat verlangt euch im Sieb zu schütteln wie Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht wankt”. – Bei anderen Gegebenheiten drückt sich Jesus über Satan aus als dem „Fürst-Beherrscher dieser Welt”, z.B.: Joh 14,30; 16,11; usw.).

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Dass es ein wenig leichter wird, angesichts der vielleicht schon lange anhaltenden, erfahrenen Schäden und Ungerechtigkeiten, und folglich vielleicht jahrelang unternommenen Bemühungen, um im eigenen Herzen zur aufrichtig verzeihenden Liebe zu den Übeltätern ‘durchzubrechen’ – kann das oben angebotene, private ‘Gebetchen des Verzeihens’ benutzt werden. (sieh ob.: Gebet der Vergebung-Verzeihung).


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Die KORONKA
zur Barmherzigkeit Gottes

Der Besprechung der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes ist auf unserer Haupt-Homepage der PORTAL (= lp33.de), unten: Inhaltsverzeichnis, Abschnitt ‘A’, V.Teil, 7.Kapitel gewidmet. Dagegen ebenda, PORTAL (= lp33.de), unten: Inhaltsverzeichnis, Abschnitt ‘A’, V.Teil, 8.Kapitel enthält in 3 Dateien thematisch geordnete ausgewählte Fragmente des Geistigen Tagebuches der Hl. Faustyna.
– Wir kopieren hier den Text allein der Koronka zur Barmherzigkeit Gottes:


cor-plat (17 kB)


  Koronka :  
     Kleiner Rosenkranz     
    zur Barmherzigkeit Gottes     


Die Koronka wird am gewöhnlichen Marien-Rosenkranz gebetet: als 5 Gesätze, mit Betrachtung der Geheimnisse der Erlösung und bewusst erlebter Zuversicht auf Gottes Barmherzigkeit. Je vollwertiger das Anvertrauen auf Gottes Barmherzigkeit, desto mehr erhält die Seele (TgF 474ff.)


Blume (3 kB)

Am Anfang :
Vater unser ...  Gegrüßet seiest Du Maria ...  Ich glaube an Gott ...

Auf den ‘Vater-unser-Perlen’ :
Ewiger Vater, * ich opfere Dir auf * den Leib und das Blut * die Seele und die Gottheit * Deines über alles geliebten Sohnes, * unseres Herrn Jesus Christus, * zur Entsühnung für unsere Sünden * und die der ganzen Welt   (1-mal)

Auf den ‘Gegrüßet-seist-Du-Maria-Perlen’ :
Um Seines schmerzhaften Leidens willen, * habe Erbarmen mit uns und der ganzen Welt   (10-mal)

Zum Schluss, nach dem 5. Gesätz :
Heiliger Gott, * Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher * erbarme Dich unser * und der ganzen Welt   (3-mal)

Kwiatek (3 kB)

VERMERK: Lerne diesen ‘Rosenkranz’ und bete ihn öfter, oder eher: täglich. Nicht anstelle des Marien-Rosenkranzes, sondern parallel zu ihm. Möge dieses Gebet zu Deiner Freude und Stärkung werden, und für andere – zu einem ihnen hingeworfenen Rettungsring!


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DER ROSENKRANZ ZU MARIA

Hier die Teile der Geheimnisse des heiligen Rosenkranzes
und die mit ihnen verbundenen Geheimnisse zur Betrachtung:


Anfang des Rosenkranzes
KreuzIch glaube an Gott ...
1 größere Perle1x Vater unser
3 kleine Perlen3x Gegrüßet seits Du, Maria
Danach1x Ehre sei dem Vater ...


Freudenreicher Teil
Montag, Samstag
1 große Perle1x Vater unser
10 kleine Perlen10x Gegrüßet seist Du, Maria
nach dem Gesätz1x Ehre sei dem Vater ...
undFatima-Gebet
Freudenreiche Geheimnisse
(0.6 kB)Verkündigung an die Jungfrau
(0.6 kB)Heimsuchung Mariä bei Elisabeth
(0.6 kB)Geburt Jesu in Bethlehem
(0.6 kB)Aufopferung Jesu im Tempel
(0.6 kB)Wiederfindung Jesu im Tempel


Schmerzreicher Teil
Dienstag, Freitag
1 große Perle1x Vater unser
10 kleine Perlen10x Gegrüßet seist Du, Maria
Ende des Gesätzes1x Ehre sei dem Vater ...
undFatima- Gebet
Schmerzreicher Teil
(0.6 kB)Jesu Agonie im Ölgarten
(0.6 kB)Geißelung Jesu
(0.6 kB)Krönung Jesu mit Dornen
(0.6 kB)Jesus trägt das Kreuz auf Kalvaria
(0.6 kB)Kreuzigung und Tod Jesu am Kreuz:
(0.6 kB)Gipfel Gottes Barmherzigkeit


Glorreicher Teil
Mittwoch, Sonntag
1 große Perle1x Vater unser
10 kleine Perlen10x Gegrüßet seist Du, Maria
Ende des Gesätzes1x Ehre sei dem Vater ...
undFatimga-Gebet
Glorreiche Geheimnisse
(0.6 kB)Auferstehung Jesu von den Toten
(0.6 kB)Himmelfahrt Jesu
(0.6 kB)Sendung des Heiligen Geistes
(0.6 kB)Himmelaufnahme der Jungfrau Maria
(0.6 kB)Krönung Mariens zur Königin von Himmel und Erde


Lichtreicher Teil
Donnerstag
1 große Perle1x Vater unser
10 kleine Perlen10x Gegrüßet seist Du, Maria
Ende des Gesätzes1x Ehre sei dem Vater ...
undFatima-Gebet
Lichtreiche Geheimnisse
(0.6 kB)Taufe Jesu im Jordan
(0.6 kB)Jesus offenbart seine Gottheit in Kana
(0.6 kB)Verkündigung des Reiches Gottes und Bekehrung
(0.6 kB)Verklärung Jesu auf Tabor
(0.6 kB)Einsetzung der Eucharistie


Das Fatima-Gebet
nach jedem Gesätz

„O mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden,
bewahre uns vor dem Feuer der Hölle,
und führe alle Seelen in den Himmel,
besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit
am meisten bedürfen”!

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VERSPRECHUNGEN
DER HEILIGEN TAUFE
Erneuerung

Sollte sich jemand mittlerweile Praktiken des Okkultismus abgegeben haben, dem Spiritismus, Geistesbeschwörung, der Wahrsagerei, Praktiken mit Kartenlegerei, ist mit Satan einen Pakt eingegangen, bzw. war nahe dieser Tatsache, hat sich jemand Einflüssen der Ost-Religionen und ihren Anschauungen unterzogen, oder anderseits ist er von Gott weit weggegangen, hat er sich der Gender-Ideologie abgegeben, hat er weniger oder mehr formal Gott abgeschwört – u.a. indem er auf bestimmte Parteien abgestimmt hat, die eines der Gebote Gottes bekämpfen, hat er an bestimmten Manifestationen teilgenommen, die gegen eines der Gebote Gottes ausgerichtet waren, u.a. bei Manifestationen der Gays, oder anderseits der Pro-Abortionisten usw. – und möchte er Jetztzeit von der Gnade Gottes berührt von neuem zu Gott zurückkehren,
– sollte er unabhängig von der Verpflichtung zur vielleicht offiziellen, veröffentlichen Abrufung des verübten Übels (z.B. indem er in Praktiken der Homosexualität, des Genders einleitete; offiziell gegen Gott vortrat, gegen die Kirche, Abstimmung gegen die Gebote Gottes u.dgl.) seine Verbundenheit zu Christus und die Kirche erneuern, indem er die Versprechungen der Heiligen Taufe von neuem, dieses Mal vollbewusst und vorsätzlich, auf sich nehmen würde.

Der Akt der Erneuerung der Tauf-Versprechungen sollte gut erwogen und im Gebetsklima verrichtet werden. Es wäre sehr angewiesen, dass die Einzelheiten dieses Ereignisses z.B. mit dem Beichtvater vereinbart wären. Es gehörte sich diesem Ereignis im Maß der Möglichkeiten eine feierliche Form widmen, z.B. zuerst eine Vorbereitungs-Novene feiern, die mit der feierlichen Erneuerung dieser Versprechungen gekrönt wäre – ob in Gegenwart eines Geistlichen, oder auch – sollte es anders nicht werden können, im eigenen privaten Bereich, oder besser: in Verbundenheit mit der ganzen Familie.

Als nur und lediglich eine solcher Möglichkeiten dürfte die folgende Ordnung vorgeschlagen werden. Sie ist auf ein eigenartges ‘Minimum’ berechnet:

– Neun Tage hindurch jeden Tag z.B. die Koronka zur Barmherzigkeit Gottes beten – am besten mit ganzer Familie.
– Zumindest ein Gesätz des Marianischen Rosenkranzes.
– Irgendein Gebet an die Muttergottes hinzufügen, z.B.: „O meine Gebieterin”, „Unter Deinem Schutz und Schirm”, „Gedenke, gütige Jungfrau Maria”, o.dgl
– Hinzugefügt sein sollte unbedingt das Gebet zum Erzengel Michael, den Himmlischen Fürst (Gebet-Exorzismus)
– Es wäre erwünscht täglich wenigstens eine kurze Meditation zu verrichten, oder wenigstens gebetsmäßig irgendeine Betrachtung zu lesen (Vorschlag: z.B. von unserer Homepage: VII.Teil, 1.Kapitel; oder Fragmente vom V.Teil, 1.-6.Kapitel; o.dgl.)
– Am Ende dieser neuen Vorbereitungstage, nachdem die gut abgelegte, integrale Heilige Beichte verrichtet und die Heilige Kommunion empfangen wurde – sollte gebetsmäßig der Text der Tauf-Versprechungen gelesen werden. Er sollte mit vollem Engagement gelesen werden, mit aufrichtiger, bewusst und beabsichtigt bekanntem Glauben und freiwilligem Anhangen an Jesus Christus – am bekömmlichsten über die Vermittlung Mariens, die uns von der Höhe des Kreuzes vom Sterbenden Sohn Gottes und Sohn Mariens – zur Mutter in übernatürlicher Ordnung geschenkt wurde.

Unterhalb kopieren wir Fragmente vom stark ausgearbeitetem Rituale der Heiligen Taufe für ERWACHSENE.
Wir verwenden grundsätzlich die Studienausgabe: „Die Feier der Eingliederung Erwachsener in die Kirche – nach dem neuen Rituale Romanum. Studienausgabe, Benziger Einsiedeln-Köln, Herder Freiburg-Wien, Herder 1975.
– Da es uns hier aber vor allem um die ERNEUERUNG der Tauf-Versprechungen geht, haben wir die Frage-Form an unmittelbares ‘Du, Ihr, Euch’ u.dgl. angepasst
.
– Sollte die Erneuerung der erörterten Versprechungen ohne Anwesenheit eines Priesters stattfinden, möchtest Du die Versprechungen also ganz privat erneuern, wirst Du schon guten Bescheid wissen, wie Du die Form der Anfragen-Antworten im Plural bzw. Singular an die betreffenden Umstände anpasst. Mit unvermeidlichen ähnlichen Fragen wendet sich an Dich letztlich der Gott-Mensch selbst, Jesus Christus, der Erlöser-vom-Kreuz.

Die gebetsmäßig erwogene Einverleibung dieses Textes, d.h. dieser ganzen Liturgiefeier, wird zugleich beste Gelegenheit, um das in der Kindzeit empfangene Sakrament der heiligen Taufe vollbewusst wiederholt zu erleben, und folgerichtig umso mehr bewusst zu diesem Erlöser des Menschen anzuhangen, ohne den es keinen Zugang zum „Haus des Vaters” gibt.

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Dialog zur Eröffnung
Zelebrant:Ich bitte die Kandidaten sich der Gemeinschaft vorzustellen.
Wie ist dein Name?
Kandidat:Mein Name ist: ... N.
Zelebrant:Was erbittest Du von der Kirche Gottes?
Kandidat:Den Glauben.
Zelebrant:Was gewährt Dir der Glauben?
Kandidat:Das ewige Leben.
Bekenntnis zur Bereitschaft
Gott erleuchtet jeden Menschen, der in die Welt kommt. Er führt den Menschen von der geschaffenen sichtbaren Welt zu der unsichtbaren, damit er seinen Schöpfer erkennt und ihm dankt.
– Ihr seid dem Licht Gottes gefolgt. Jetzt öffnet sich Euch der Weg der Frohen Botschaft (= des Evangeliums). Er soll künftig Euren Lebensweg bestimmen. Auf ihm werdet Ihr den lebendigen Gott finden, der zu uns Menschen gesprochen hat. Christus wird Euren Weg erhellen, dass Ihr Gottes Weisheit erkennt und ihr vertraut. Legt Euer Leben Tag für Tag in seine Hand, damit Ihr von ganzem Herzen an ihn glauben lernt.
– Diesen Weg des Glaubens möchte Christus Euch in Liebe führen, damit Ihr in Gott das Ziel Eures Lebens findet.
Zelebrant:So frage ich jeden von Euch:
Bist Du bereit, diesen Weg heute
unter seiner Führung zu beginnen?
Kandidat:Ich bin bereit.
Der Zelebrant wendet sich an die Bürgen
und die übrigen Gläubigen
Zelebrant:Liebe Bürgen, Ihr habt uns diese Kandidaten vorgestellt, und Ihr, Brüder und Schwestern, bringt durch Eure Anwesenheit freudige Anteilnahme zum Ausdruck.
– Seid Ihr bereit zu helfen, dass unsere Kandidaten Christus finden und ihm folgen?
Alle:Wir sind bereit.
Exorzismus und Abschwörung
von heidnischen Kulten

Der Zelebrant haucht jedem Kandidaten sanft ins Gesicht,
oder streckt die rechte Hand über die Kandidaten
und spricht dabei:
Zelebrant:Mit dem Hauch deines Mundes, Herr, vertreibe die bösen Geister: Befiehl ihnen zu weichen, denn dein Reich hat sich genaht.
Liebe Kandidaten, Gottes Ruf und Gnade hat Euch zu dem Entschluss geführt, nur ihn allein und seinen Christus zu verehren und anzubeten. Ihr wollt nur Gott und seinem Christus dienen. Deshalb ist nun die Stunde gekommen, dass Ihr öffentlich den Mächten abschwört, die nicht Gott sind, und jenen Kulten, durch die Gott nicht verehrt werden kann.
– Daher sei es fern von Euch, dass Ihr Gott und seinen Christus verlassen und fremden Mächten dient.
Kandidaten:Das sei fern von uns.
Zelebrant:Es sei fern von Euch, N.N. zu verehren.
Kandidaten:Das sei fern von uns.
Der Zelebrant wendet sich zu den Bürgen
und zu allen Gläubigen und fragt sie
mit etwa folgenden Worten:
Zelebrant:Ihr, liebe Bürgen, die Ihr uns diese Kandidaten vorgestellt habt, und Ihr, Liebe Gemeinde, habt die Abschwörung gehört.
– Bezeugt Ihr, dass diese Kandidaten den Herrn Jesus Christus gewählt haben und ihm allein dienen wollen?
Alle:Wir sind bereit.
Zelebrant:Seid Ihr bereit zu helfen, dass unsere Kandidaten
Christus finden und ihm folgen?
Alle:Wir sind bereit.
Der Zelebrant spricht mit gefalteten Händen:
Wir danken dir gütiger Vater, dass du diese Kandidaten zu uns geführt hast. Auf vielfältige Weise hast du sie angeregt und bist ihnen zuvorgekommen, so dass das Verlangen nach dir in ihnen immer stärker wird. Auf deinen Ruf haben sie heute vor uns allen geantwortet.
– Dafür loben und preisen wird dich, Herr.
Alle:Wir loben und preisen dich, Herr.
Bezeichnung mit dem Kreuzzeichen
auf die Stirn und die Sinne
Liebe Kandidaten! Tretet nun mit Euren Bürgen heran, um das Zeichen Eures neuen Standes zu empfangen.
Die Kandidaten treten einzeln mit ihren Bürgen
vor den Zelebranten.
Dieser zeichnet mit dem Daumen ein Kreuz auf die Stirn
und die anderen Sinne
N., empfange das Kreuz auf die Stirn. Christus selbst beschützt Dich mit dem Zeichen seines Sieges, damit Du ihn noch besser erkennen und ihm in Treue folgst.

– Empfange das Zeichen des Kreuzes auf die Ohren, damit Du das Wort des Herrn bereitwillig hörst.

– Empfange das Zeichen des Kreuzes auf die Augen, damit Du die Herrlichkeit Gottes erkennst.

– Empfange das Zeichen des Kreuzes auf den Mund, damit Du auf das Wort Gottes Antwort gibst.

– Empfange das Zeichen des Kreuzes auf die Brust, damit Christus durch den Glauben in Deinem Herzen wohnt.

– Empfange das Zeichen des Kreuzes auf die Schultern, damit Du die Herrschaft Christi gern tragst.

Kreuzzeichen über alle Bewerber :

Ich bezeichne Euch alle – im Namen des Vaters und des Sohnes † und des Heiligen Geistes, damit Ihr das Leben findet in Ewigkeit.
Bewerber :Amen.
Gebet des Zelebranten
Lasset uns beten.
!empt (0 kB)Herr, erhöre gütig unsere Bitten. Bewahre unsere Bewerber (N. und N.) durch die Kraft des Kreuzes Christi, mit dem wir sie bezeichnet haben. Schenke ihnen Ausdauer, im Glauben zu wachsen und deine Gebote treu zu erfüllen, damit sie in der Taufe die Herrlichkeit der Kinder Gottes erlangen.
Durch Christus, unseren Herrn.
Alle:Amen.
Namengebung
Zelebrant:N., in Zukunft heißt Du auch N.
Kandidat:Amen.
Gebet des Exorzismus
Lasset uns beten.
!empt (0 kB)Allmächtiger Gott, du bist deinem Wort treu. Durch deinen Sohn hast du den Heiligen Geist allen versprochen, die darum bitten. Diese Bewerber wollen dich suchen und finden.
Befreie sie von allen Einflüssen des Bösen. Wende Irrtum und Sünde von ihnen ab, damit dein Heiliger Geist sie ergreifen kann. Christus hat in deiner Kraft das Böse in der Welt überwunden. So lass uns nicht vergeblich bitten, sondern erfülle unser vertrauendes Beten in deiner Macht, die kein Hindernis kennt.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.
Alle:Amen.
Gebetseinladung
Liebe Brüder und Schwestern! Wir bitten um die Barmherzigkeit Gottes für N. und N. Sie wollen getauft werden. Gott selbst hat sie berufen und zu dieser Stunde geführt. Er verleihe ihnen Licht und Kraft, damit sie Christus mutig folgen und den Glauben der Kirche bekennen. Er schenke ihnen neues Leben aus dem Wasser und dem Heiligen Geist, den wir auf dieses Wasser herabrufen.
.
Litanei:
Anrufung um Fürsprache der Heiligen

!empt (0 kB)Herr, erbarme dich.
!empt (0 kB)Herr, erbarme dich.
!empt (0 kB)Christus, erbarme dich.
!empt (0 kB)Christus, erbarme dich.
!empt (0 kB)Herr, erbarme dich.
!empt (0 kB)Herr, erbarme dich.
!empt (0 kB)Heilige Maria, Mutter Gottes, Bitte für uns.
!empt (0 kB)Heiliger Michael,
!empt (0 kB)Ihr heiligen Engel Gottes, Bittet für uns.
!empt (0 kB)Heiliger Johannes der Täufer, Bitte für uns.
!empt (0 kB)Heiliger Josef,
!empt (0 kB)Heilige Apostel Petrus und Paulus, Bittet für uns.
!empt (0 kB)Heiliger Andreas, Bitte für uns.
!empt (0 kB)Heiliger Johannes,
!empt (0 kB)Heilige Maria Magdalena,
!empt (0 kB)Heiliger Stephanus,
!empt (0 kB)Heiliger Ignatius von Antiochien,
!empt (0 kB)Heiliger Laurentius,
!empt (0 kB)Heilige Perpetua und Felizitas, Bittet für uns.
!empt (0 kB)Heilige Agnes, Bitte für uns.
!empt (0 kB)Heiliger Gregor,
!empt (0 kB)Heiliger Augustinus,
!empt (0 kB)Heiliger Athanasius,
!empt (0 kB)Heiliger Basilius,
!empt (0 kB)Heiliger Martin,
!empt (0 kB)Heiliger Benedikt,
!empt (0 kB)Heilige Franziskus und Dominikus, Bittet für uns.
!empt (0 kB)Heiliger Franz Xaver, Bitte für uns.
!empt (0 kB)Heiliger Pfarrer von Ars,
!empt (0 kB)Heilige Katharina von Siena,
!empt (0 kB)Heilige Theresia von Avila,
!empt (0 kB)Alle Heiligen Gottes, Bittet für uns.
!empt (0 kB)Jesus, sei uns gnädig, Herr, befreie uns.
!empt (0 kB)Von allem Bösen,
!empt (0 kB)Von aller Sünde,
!empt (0 kB)Von der ewigen Verdammnis,
!empt (0 kB)Durch deine Menschwerdung
!empt (0 kB)und dein heiliges Leben, Herr, befreie uns.
!empt (0 kB)Durch dein Sterben und dein Auferstehen,
!empt (0 kB)Durch die Sendung des Heiligen Geistes,
!empt (0 kB)Wir armen Sünder, Wir bitten dich, erhöre uns.
!empt (0 kB)Schenke diesen Erwählten im Wasser der Taufe
!empt (0 kB)das neue Leben,
!empt (0 kB)Wir bitten dich, erhöre uns.
!empt (0 kB)Jesus, Sohn des lebendigen Gottes,
!empt (0 kB)Wir bitten dich, erhöre uns.
!empt (0 kB)Christus, höre uns.
!empt (0 kB)Christus, höre uns.
!empt (0 kB)Christus, erhöre uns.
!empt (0 kB)Christus, erhöre uns.

Lobpreis und Anrufung Gottes
über das Wasser
Allmächtiger, ewiger Gott, deine unsichtbare Macht bewirkt das Heil der Menschen durch sichtbare Zeichen. Auf vielfältige Weise hast du das Wasser dazu erwählt, dass es hinweise auf das Geheimnis der Taufe.
Schon im Anfang der Schöpfung schwebte dein Geist über dem Wasser und schenkte ihm die Kraft, zu retten und zu heiligen. Selbst die Sintflut war ein Zeichen der Taufe, denn das Wasser brachte der Sünde den Untergang und heiligem Leben einen neuen Anfang.
!empt (0 kB)Als die Kinder Abrahams, aus Pharaos Knechtschaft befreit, trockenen Fußes das Rote Meer durchschritten, da waren sie ein Bild deiner Gläubigen, die durch das Wasser der Taufe aus der Knechtschaft des Bösen befreit sind.
Allmächtiger, ewiger Gott, dein geliebter Sohn wurde von Johannes im Jordan getauft und von dir gesalbt mit Heiligem Geist. Als er am Kreuz hing, flossen aus seiner Seite Blut und Wasser. Nach seiner Auferstehung befahl er den Jüngern: „Geht hin und lehrt alle Völker und tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes”.
!empt (0 kB)Allmächtiger, ewiger Gott, schau gnädig auf deine Kirche und öffne ihr den Brunnen der Taufe. Dieses Wasser empfange die Gnade deines eingeborenen Sohnes vom Heiligen Geist, damit der Mensch, der auf dein Bild hin geschaffen ist, durch das Sakrament der Taufe gereinigt wird von der alten Schuld und aus Wasser und Heiligem Geist aufersteht zum neuen Leben deiner Kinder.

Der Zelebrant berührt das Wasser mit der rechten Hand
und spricht:

!empt (0 kB)Durch deinen geliebten Sohn steige herab in dieses Wasser die Kraft des Heiligen Geistes, damit alle, die durch die Taufe mit Christus begraben sind in seinen Tod, durch die Taufe mit Christus auferstehen zum ewigen Leben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Alle:Amen.
Absage des Bösen
Zelebrant:Ich frage jeden von euch:
Widersagst Du der Sünde,
um in der Freiheit der Kinder Gottes leben zu können?
Täufling:Ich widersage.
Zelebrant:Widersagst Du den Verlockungen des Bösen,
damit es nicht Macht über Dich gewinnt?
Täufling:Ich widersage.
Zelebrant:Widersagst Du dem Satan,
dem Urheber der Sünde?
Täufling:Ich widersage.
Glaubensbekenntnis
Zelebrant:Wie ist der Name des Kandidaten zur Taufe?
Zelebrant:N., glaubst Du an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde?
Täufling:Ich glaube.
Zelebrant:Glaubst Du an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,
der geboren ist von der Jungfrau Maria,
der gelitten hat und begraben wurde,
von den Toten auferstand
und zur Rechten des Vaters sitzt?
Täufling:Ich glaube.
Zelebrant:Glaubst Du an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
die Gemeinschaft der Heiligen,
die Vergebung der Sünden,
die Auferstehung der Toten
und das ewige Leben?
Täufling:Ich glaube.
Heilige Taufe

Celebrant:

N., ICH TAUFE DICH
– IM NAMEN DES VATERS
– UND DES SOHNES
– UND DES HEILIGEN GEISTES

(es folgt das 3malige Eintauchen,
bzw. Übergießen mit Wasser vom Taufbecken)


Salbung mit Chrisam
Der allmächtige Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, hat Dir aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt und Dich von aller Schuld befreit.
Du wirst nun mit dem heiligen Chrisam gesalbt, denn Du bist Glied des Volkes Gottes und gehörst für immer Christus an, der gesalbt ist zum Priester, König und Propheten in Ewigkeit.
Alle:Amen.
Überreichung des Weißen Kleides
N. i N., das weiße Kleid soll Euch ein Zeichen dafür sein, dass Ihr in der Taufe neu geschaffen worden seid und – wie die Schrift sagt – Christus angezogen habt.
Bewahrt diese Würde für das ewige Leben.
Getaufte:Amen.
Übergabe der brennenden Kerze
Ich bitte die Paten und Patinnen,
den Neugetauften das Licht zu übergeben.
Die Paten und Patinnen entzünden die Taufkerze
an der Osterkerze
und übergeben sie dem Neugetauften.
Dann spricht der Zelebrant:
Ihr seid Licht in Christus geworden.
Ihr sollt als Kinder des Lichtes leben,
sich im Glauben bewähren
und dem Herrn und allen Heiligen entgegengehen,
wenn er kommt in Herrlichkeit.
Getaufte:Amen.


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Jahrestag der Taufversprechungen

Gebet am Jahrestag der heiligen Taufe
(„Gesegnet ...”: Gebetbuch für Jugendliche,
Biblos Tarnów 2002, 235: poln.
)

Gott, Du Eine in Dreifaltigkeit, ich bedanke mich Dir, dass Du mich schon in meiner Kindzeit mit der Gnade der heiligen Taufe beschert hast. Du hast mich von der Macht der Finsternis herausgerissen und mich in das Reich Deines Geliebten Sohnes übertragen. Du hast mir die heiligmachende Gnade verleiht und mich als Dein Kind angenommen. Heute, am Jahrestag dieses in meinem Leben bedeutendsten Ereignisses, will ich meinen Bund mit Dir erneuern.
(0 kB)Ich glaube an alles, was mir die Katholische Kirche zum Glauben vorbringt.
(0 kB)Ich widersage dem Satan samt all seinen Werken, und gebe mich von neuem meinem Erlöser, Jesus Christus hin, damit ich seinen Willen getreu erfülle.
(0 kB)Ich nehme mir fest vor Deine Gebote und die Deiner Kirche zu halten. Gewähre mir, o Herr, dass ich für den Alltag daran denke, dass ich durch die Taufe in Dein Mystisches Leib eingeimpft wurde und so die Gnade, zum königlichen Priestertum geweiht zu werden erlangt habe, um mit allen Taten geistige Opfer hervorzubringen und auf ganzer Erde Zeugnis für Christus geben zu dürfen.
(0 kB)Verleihe mir, Gott, dass ich Dir getreu diene und jeden Tag im Gut voranschreite. Durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.


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Erhabene Königin des Himmels und Herrin der Engel

Erhabene Königin

Erhabene Königin des Himmels und Herrin der Engel, du hast von Gott die Macht und den Auftrag, das Haupt des Satans zu zertreten.
emptDeshalb bitten wir dich demütig, sende uns die himmlischen Legionen zu Hilfe, damit sie unter deiner Führung die Dämonen verfolgen, sie überall bekämpfen, ihre vermessenen Angriffe abwehren und sie selber in den Abgrund zurückschleudern.
emptWer ist wie Gott? Ihr heiligen Engel und Erzengel, verteidigt und schützt uns!
emptGute, milde Mutter, du bleibst ewig unsere Liebe und unsere Hoffnung. Mutter Gottes, sende uns die heiligen Engel, damit sie uns verteidigen und den bösen Feind von uns fern halten. Amen.

Diktiert von der Gottesmutter an P. Cestac
http://www.gebete.ch/beten-und-gebet/maria-gebete/index.html

Hingabe an Maria in Knechtschaft ihrer Mütterlichen Liebe

Tägliche   Hingabe   in   Knechtschaft
der Mütterlichen Liebe Mariens

Kard. Stefan Wyszyński

„Mutter Gottes, Du Unbefleckte Maria!

Dir weihe ich meinen Leib und meine Seele, alle meine Gebete und Tätigkeiten, meine Freuden und meine Leiden, alles was ich bin und was ich habe.

Willigen Herzens übereigne ich mich Dir in Knechtschaft der Liebe.

Ich überlasse Dir die völlige Freiheit, dass Du Dich meiner bedienst zur Erlösung der Menschen und Hilfe für die Heilige Kirche, deren Du Mutter bist.

Ich will von nun an alles verrichten mit Dir, durch Dich und für Dich. Ich weiß, dass ich mit eigenen Kräften nichts erreiche. Aber Du kannst alles, was den Willen Deines Sohnes darstellt und trägst immer den Sieg davon.

Gib also, Du Hilfe der Gläubigen, dass meine Familie, Gemeinde und das ganze Vaterland tatsächliches Reich Deines Sohnes und Dein Reich werde. Amen.

Unter Deinen Schutz und Schirm

empt Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin. Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren, o Du Glorwürdige und Gebenedeite Jungfrau.
emptUnsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin. Versöhne uns mit Deinem Sohne, empfiehl uns Deinem Sohne, stelle uns vor Deinem Sohne. Amen.

Gebet zu Maria vom Hl. Bernhard

emptGedenke, o gütigste Jungfrau Maria, es ist noch nie gehört worden, dass jemand, der zu Dir seine Zuflucht nahm, Deine Hilfe anrief und um Deine Fürbitte flehte, jemals sei verlassen worden.
emptVon diesem Vertrauen beseelt, eile ich zu Dir, o Jungfrau der Jungfrauen, o Mutter zu Dir komme ich, vor Dir stehe ich seufzend als Sünder. Verschmähe nicht meine Worte, Du Mutter des Wortes, sondern höre sie gnädig an, und erhöre mich. Amen.
(Hl. Bernhard v. Clairveaux).

Zum Erzengel Michael

emptHeiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf; sei unsere Schutzwehr gegen die Bosheit und Nachstellungen des Teufels. Gott gebiete ihm mit Macht, so bitten wir flehentlich.
(0 kB)Und du, Fürst der Himmlischen Heerscharen, stoße den Satan und die anderen bösen Geister, die in der Welt umherschweifen, um die Seelen zu verderben, mit der Kraft Gottes in den höllischen Abgrund hinab. Amen.

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WEIHWASSER ZU HAUSE

Zu Hause, in der Wohnung – soll immer auch leicht zugängliches Weihwasser aufbewahrt werden. Wer andächtig das Kreuzzeichen zerknirschten Herzens mit Weihwasser verrichtet, gewinnt einen teilweisen Ablass. Das Weihwasser sollte vor allem im Fall mangelnder Übereinstimmung in Ehe und Familie gebraucht werden, wenn Saten Zwiespalt einzuführen sucht, oder zur Scheidung der Ehegatten-Eltern versucht, die Kinder allmählich von Gott weggehen, in die Kirche nicht mehr gehen, noch pflegen das sakramentale Leben aus ...

In so manchen Fällen kann Weihwasser schlechterdings als Arznei-Chemie angewandt werden, wenn schon keine Medikamente helfen noch erreichbar sind. Wie oft hat z.B. der Sel. P.Johannes Beyzym seinen aussätzigen Schützlingen auf Madagaskar mit kleinem Löffel ein wenig Weihwasser dargereicht, wenn schon keine Medizin erreichbar war ... !

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KREUZ oder MEDAILLE
des Hl. BENEDIKTUS des Abtes.
Exorzismus

Wir ermutigen alle, dass sie um das Kreuz, oder zumindest die Medaille des Hl.Benediktus für sich sorgen. Es ist erwünscht, solches Kreuz bzw. solche Medaille bei sich immer zu tragen. Der Hl. Benediktus ist Gründer des Benediktiner-Ordens. Berühmt ist das Kloster der PP. Benediktiner in Monte Cassino, Italien. Es hängt mit dem Leben des Hl. Benediktus zusammen, der dort als Abt tätig war (480-547).

Hier das Bild der Medaille des Hl. Benediktus. Man sieht auf beiden ihren Seiten lateinische Inschriften, nur dass sie immer mit dem ersten Buchstaben angedeutet sind. Unterhalb stellen wir sie in deutscher Übersetzung dar.

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Erklärung

Die Medaille zeigt den Exorzismus nur vom ersten Buchstaben des betreffenden lateinischen Wortes an. Wir lesen die einzelnen Buchstaben, angefangen von der rechten Medaille:
In den Kreisen bei dem Kreuz sieht man die Buchstaben:
!empt (0 kB)C-S-P-B – Crux Sancti Patris Benedicti
!empt (0 kB)Kreuz des heiligen Paters Benediktus.
Buchstaben am Kreuz – senkrecht von oben und waagerecht:
!empt (0 kB)C-S-S-M-L – Crux Sancta Sit Mihi Lux
!empt (0 kB)Das heilige Kreuz sei mir Licht.
Waagerecht:
!empt (0 kB)N-D-S-M-D – Non Draco Sit Mihi Dux
!empt (0 kB)Der Drache sei mein Führer nicht.
Buchstaben ringsherum – angefangen von der rechten Hälfte:
!empt (0 kB)V-R-S – N-S-M-V – Vade Retro Satana – Ne suggeras mihi vana.
!empt (0 kB)Weiche Satan und führe mich nicht zur Eitelkeit.
Buchstaben der linken Hälfte – von unten:
!empt (0 kB)S-M-Q-L – I-V-B – Sunt Mala Quae Libas – Ipse Venenum Bibas.
!empt (0 kB)Schlecht ist, was du mir einträufelst. Trinke selber dein Gift.
Oben:
!empt (0 kB)PAX – Frieden.
Die Medaille links: Mitten ist die Gestalt des Hl.Benediktus.
!empt (0 kB)In rechter Hand hält er das Kreuz,
!empt (0 kB)in der linken die Ordensregel.
!empt (0 kB)Auf der Höhe der Knie: von rechter Seite: Behälter mit Gift,
!empt (0 kB)von linker Seite: eine Krähe die einen Brotlaib bringt..
Inschrift von rechter Seite des Hl.Benediktus (kaum sichtbar:)
!empt (0 kB)Crux S.Patris – Kreuz des Hl. Paters.
Von linker Seite des Hl. Benediktus:
!empt (0 kB)Benedicti – Benediktus.
Inschrift ringsherum, angefangen von der linken Hälfte unten:
!empt (0 kB)Eius-In-Obitu-Nostro-Praesentia-Muniamur
!empt (0 kB)– Mögen wir bei unserem Sterben durch seine Gegenwart gestärkt werden.

(6 kB)

(8 kB)
Erklärung

Tarnów, 15.IX.2018.
Überarbeitung: 10.III.2019.


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Bild von polnischer Mission in Norwegen: singendes Kleinmädchen in der Kirche

EMPFOHLENE GEBETE

Gebete usw. von der Haupt-Homepage des Autors

Tägliches Sich-ANVERTRAUEN an Gottes Barmherzigkeit

Tägliches Gebet der VERGEBUNG-Verzeihung

Gottes Sicht der Vergebung: Betrachtung
Genugtuung der zugefügten Schäden: Fünfte Bedingung für die gültige Beichte
Vergebung den Beschädigern der sich zugefügten Schäden und Ungerechtigkeiten
Bild: Grüß Gott

Die KORONKA zur Barmherzigkeit Gottes

Der Rosenskranz zu Maria

Das Fatima-Gebet nach jedem Gesätz

VERSPRECHUNGEN DER HEILIGEN TAUFE: Erneuerung
Jahrestag der Taufversprechungen
Erhabene Königin des Himmels und Herrin der Engel
Hingabe an Maria in Knechtschaft ihrer Mütterlichen Liebe
Unter Deinen Schutz und Schirm
Gebet zu Maria vom Hl. Bernhard: Memorare
Zum Erzengel Michael
Weihwasser zu Hause
Kreuz oder Medaille des Hl. Benediktus des Abtes. Exorzismus
Bild: Medaille des Hl. Benediktus – von beiden Seiten

Foto: Lächeln des Himmlischen Vaters: 3 Störche im Flug