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Erklärung

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1. GEWISSEN IN ZERRISENHEIT:
Betrachtung


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REGENBOGEN
am PORTAL-LOGO

Vor unseren Augen bietet sich das PORTAL-Bild dieser Internet-Seite des „GEISTIGEN BEREITSCHAFTSDIENSTES über EMAIL – falls zerrissenen Gewissens” (im Gegenteil zum Geistigen Bereitschaftsdienst über das „Telefon”). Das Auge fällt auf die charakteristische Grafik des „LOGO-Bildes” dieser Seite. Es ist mit einer Reihe immer anderer grafischen Elementen gefüllt. Sie befinden sich auf dem Hintergrund des Bildes, das eine nicht allzu häufige Erscheinung darstellt: eines doppeltes Regenbogens. Dieser Regenbogen schwebt über den See, in dem er sich gleichsam im Spiegel abzeichnet.

Ein Regenbogen gilt seit Menschengedenken als rührendes Zeichen des Bundes, den Gott der Menschenfamilie in seinem unbegriffenen Erbarmen anbietet. So war es angefangen vom schauderhaften Kataklismus der SINTFLUT. Die ganze damalige Menschheit ist damals so gut wie völlig untergegangen. Nur eine wenige Handvoll Personen der allernächsten Familie des Noach ist heil davongekommen. Das Gottes-Geschriebene-Wort offenbart ein verwunderndes Zeugnis von ihm: „Noach war ein gerechter Mann, untadelig unter seinen Zeitgenossen. Er wanderte vor dem Antlitz Gottes” (Gen 6,9; ‘Sintflut’: Gen 6-9. Sieh von unserer Seite: http://www.lp33.de/seite-lp33/p6_6b.htm#noef ).

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Sinn dieser Homepage

Ziel der hiesigen Seite und des zuengst mit ihr verbundenen Email-Dienstes ist Versuch, Personen entgegenzugehen, die vielfältige schwierige, bisweilen ungemein dramatische geistige Bedrängnisse erfahren. Sie rühren gewöhnlich ganz tief an Fragen, die mit Bezihungen auf der Vertikalen verbunden sind: Gott – und mein ‘Ich’. Diese widerhallen aber unausbleiblich auf Beziehungen zu den ‘Nächsten’.

Auf Seiten des „Bereitschaftsdienstes über Email, falls zerrissenen Gewissens”  finden in ihrer Nachsuche im Internet meistens diese Personen, die in tiefer inneren Krise versunken sind. Diese grenzt nicht selten mit Verzweiflung, oder zumindest einer zutiefsten Bedrücktheit. Keinesfalls selten ist es solchen Menschen immer schwieriger, den aufdringlichen, überwätligenden Suizidgedanken zu widerstehen.

Der zu bewältigende Fragenwedel pflegt ganz und gar unterschiedlich zu sein. Zum Zünder können systematisch sich verkältende gegenseitige Beziehungen unter Eheleuten werden. Diese beiden gehen beinahe voneinander, beziehungsweise der eine von ihnen ist von der Ehe und Familie ... schon lange her weggegangen. Die Kinder möchten aber mit Fug und Recht sowohl den Vater, wie die Mutter erfahren ....

Ein andermal erscheinen weniger oder mehr akut gelebte Schwierigkeiten und Frustrationen des Jünglingsalters: Schwierigkeiten wegen eigener ethischer Schwäche, da wieder ungestüme Nachsuche nach dem Sinn des Lebens, blindes Hinstarren auf schlechtes Beispiel des nächsten Kameradmilieus, das auf alles andere als Leitbild hinweist, nur dass es NICHT – Christus sei.

Es gesellt sich die Abdämpfung der Gewissensfragen hinzu, infolge des systematischen Übergehens der gut bekannten Angebote Gottes in Form der Zehn Gebote. Es beginnt die Flucht zu attraktiv und modern sich vorstellenden Drogen, Alkohol und Nachbrennern.
– Jemand anderer erliegt der Faszination perfide angelegter ideologischer Fälle, die mit Geheimnishaftigkeit einer Magie oder Wahrsagerei unterfärbt ist, samt ostentativem Herumtragen verblüffender Tätowierungen.
– Noch andere erliegen geheimnisvollen Praktiken, die an weniger oder mehr bewusst eingegangenen Vertrag mit Satan grenzen. Dies geschieht in manchen Fällen mit deutlich an diesen, der der BÖSE ist, gerichtetem Flehgebet, er möge diesen oder jenen persönlichen Wunsch erfüllen, den Gott – wie es scheint, in den bisher zu Ihm erhobenen Gebeten nicht zu erhören scheint.

Da aber der Diesem erwiesene Dienst, der der BÖSE ist: Satan, anfangs prinzipiell von ihm tüchtig versüßt, mit angenehmen Erfahrungen verschönt, mit Befinden der ‘endlich erworbenen Befreiung von diesem NICHT-Guten Gott’ einhergeht (vgl. Worte Jesu an den Jungen Mann: Mt 19,17), demzufolge es aber dem Menschen gelungen ist, sich von Gott UN-abhängig gemacht zu haben, indem er sich vor Gott ausweisen kann, von nun an selbst über ‘GUT und ÜBEL’ entscheiden zu können (vgl. Gen 2,17; VSp 35)

– in Kürze mit immer deutlicher erlebten Hölle-schon-hier-auf-Erden endet, wie ferner die blindlings erfüllten Befehle, die dieser BÖSE erlässt, mit Verachtung und Hass zu ihm und zu sich selbst einhergehen, samt Zähneknirschen im sklavischen Dienst des BÖSEN (vgl. Joh 8,34; Mt 18,12; 13.42; Lk 13,28) wegen der systematisch enger gezogenen, mitleidslosen Schlinge um den Hals, samt dem Verlust des Rests eines Lebenssinns und den vom BÖSEN eingeredeten, hartnäckig sich aufdrängenden Gedanken, dass ‘für mich sowieso schon keine Vergebung Gottes besteht, so dass ich allen Bemühungen zum Trotz in die Hölle gelange ...’,

erliegt das bisher in Strahlen der heiligmachenden Gnade sich entwickelnde Kind Gottes der Verzweiflung, oder zumindest einer unmöglich getröstet werden könnenden Depression, von der sich kein Ausweg aufschließt.

Nichts hilfft dann die Flucht an einen Psychologen, beziehungsweise das Anpochen an die Tür eines Facharztes in Psychiatrie. Sollte etwa die vorgeschriebene ‘Chemie’ der farmakologischen Mittel imstande sein das Innere der menschlichen Seele, des Geistes und das tödlich verwundete Gewissen zu heilen, das sich ungestüm – gleichsam eines Kompasses – zur QUELLE seines Herkommens: zu Gott, seinem Schöpfer und Erlöser dahinreißt, der den Menschen als sein lebendiges „EBENBILD und Ähnlichkeit” angesichts des Weltalls erschaffen hat (Gen 1,26f.), so dass der Mensch niemals Er-Selbst werden wird, solange er selbst sich gerade als das „EBENBILD Gottes” nur zugrunde richten wird?

Kein Wunder, wenn jemand in solcher oder ähnlicher Lage, in seinem untröstlichen inneren Verwundetsein vielleicht – weniger oder mehr zufällig auf eine der Internet-Seiten, und möge es auch die hiesige sein: des „Bereitschaftsdienstes über Email, falls zerrissenen Gewissens”, trifft.

Am unten der PORTAL-Seite (s. die gerade erst vorangegangene Seite-Datei) können sechs ‘Links-Titel’ gesehen werden. In ihnen wird genauer erklärt, worin der Sinn der hiesigen Internet-Seite besteht. Ihr Ziel wird erreicht, wenn ihr Inhalt das bedrängte Herz anspricht, so dass es den Mut fasst, seine vielleicht zutiefsten Verdrießlichkeiteun und Verwundungen seines Inneren mit Hilfe der Email zu offenlegen.
– Wer es will, kann die an der PORTAL-Seite angebotene Email-Anschrift des Geistlichen benutzen. Es ist der beständige Wunsch dieses Paters, nach dem Maß seiner Möglichkeiten seine Hilfe zu erweisen – sowohl mit ermutigendem Wort, wie umso mehr mit Gebet und dem dauernd unterhaltenen Gedenken bei täglich gefeierten Heiligen Messen.

Unabhängig von der Email-Anschrift des Autors der hiesigen Seite wird gleich unterhalb ein bekömmlicher, sofortiger Übergang an seine seit langem bestehende Haupt-Homepage angeteigt. Sie stellt eine gleichsam reichhaltige Fundgrube von dokumentierten ethischen Lösungen dar. Die Benutzung der darin angebotenen Empfehlungen gleicht nicht nur keiner Beeinträchtigung für die personale Würde eines Irgendjemanden, sondern umgekehrt – kann zur Versöhnung mit sich selbst und der Umgebung, und umso mehr mit dem ... Liebenden und auf einen Reflex des freien Willens eines jeden der Erlösten wartenden Gott-Menschen, Jesus Christus beitragen.

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Übergang zur umfangreichen Internetseite des Autors.
Klicke:


Dass die Liebe – LIEBE sei.
Der ‘Liebe’ – menschliche und Gottes Lösungen”

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Meditation zum Inhalt
der LOGO-Grafik

Um der Bequemlichkeit willen, dass die „LOGO-Grafik” leichter betrachtet werden kann, wird sie hier noch einmel kopiert – dieses Mal in ein wenig kleinerer Fassung. Wir möchten ihre einzelnen Elemente genauer anschauen.

Wir beginnen von der linken Seite der LOGO-Grafik.
– Da sehen wir einen jungen Menschen, der – wie es gesehen werden kann – schwierige Stunden seine Daseins erlebt. Er kann mit den ihn überwaltenden Fragen nicht fertig werden. Solche Erlebnisse verschonen nicht einmal diejenigen, die über eine höhere Ausbildung verfügen ...

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Erklärung

Parallel dazu, an der rechten Seite der LOGO-Grafik sehen wir das Gesicht einer jungen Frau, die ganz in Verzweiflung versunken ist. Sie zu sehen – weckt nur Mitleid. In ihrer Verzweiflung fragt sie immer wieder: „Was soll ich machen? Findet sich für mich noch ein Hoffnungsstrahl? Kann es für mich ... eine Rettung geben ...”?

Wir wandern nach den Ikonen des LOGO-Bildes weiter, dieses Mal um eine Stufe niedriger.

Von der linken Seite erscheint die Grafik eines Bildhauerwerkes: es zeigt eine Mutter im untröstlichen Trauer ihrer Gewissensbisse: „Ich habe mein eigenes Kindlein ... getötet! Ob mir Gott ... dieses Verbrechen vergeben kann ...”? Gott aber schickt zu ihr – um sie vom Boden der Verzweiflung zu erheben – dieses ihr (oder eher: ihrer ... beiden) Kindlein. Es lebt Jetztzeit „bei Gott” (sieh: EV 99). Es setzt sich bei Ihm für seine Eltern und für alle ein, deren Hände mit seinem Blut befleckt sind (sieh: Jes 1,15; 59,3; usw.), als an ihm das Todesurteil vollstreckt wurde, trotzdem es absolut Unschuldig gewesen war ... (sieh genauer: http://lp33.de/seite-lp33/p5_6c.htm#parvul = Sterbende Kleine Kinder - Gebrechrliche - Jeder).

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Erklärung

Die nächste Grafik zeigt die lindernde Quelle einer nicht täuschenden Hoffnung: das Tribunal – aber der Barmherzigkeit Gottes, wie es Jesus selbst in seinen Vertrautheiten an die Hl. Schw. Faustyna hervorgehoben hat (sieh: TgF 1448; vgl. RP 31/II). Es wird ein Kader des Bildes von WLASTIMIL HOFMAN dargestellt: Jesus selbst nimmt die Beichte eines zerknirschten, schlichten Bauers ab (1881-1970; Beichte: eine elende Beichtbude am offenen Feldacker. National-Museum in Warszawa). An der Seite können wir ein größeres Fragment des Bildes des genannten Meisters sehen.

Wir bewegen uns weiter – nach rechts.

Da sehen wir eine junge Frau, ein Mädchen. Sie ist ganz in Sinnlosigkeit des Lebens versunken und denkt darüber, ob und wie sie mit ihrer Verzweiflung, von der sie keinen Ausgang erblickt, zu Ende kommen kann oder soll. Selbstverständlich: die Depression und Verzweiflung kommt niemals von Gott! Sie wird ganz gern von Diesem eingeimpft, der der BÖSE ist ... !

Noch weiter rechts, ein wenig höher – erscheint eine rührende Szene: ein Kind im Schlafanzug klettert zur Figur der Gottesmutter hinauf und küsst sie in seiner aufrichtigen, kindlichen Liebe. Es weiß besten Bescheid, dass es seine Mutter-vom-Himmel ist. In seinem kindlichen Glauben ist es sich nur allzu gut bewusst, dass es nicht die Figur-als-Figur küsst, sondern die lebendige Maria: die Mutter des Sohnes Gottes, des Erlösers. Sie ist es doch, die immerwährend, wie er es gelernt hat und wie er an seinen Eltern und Großeltern dauernd beobachten kann, „... bittet für uns Sünder – JETZT, und in der Stunde unseres Todes ...”.

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Antlitz der Skulptur von Limpias

Wir sammeln uns endlich auf der zentralen Einzelheit der Grafik des betrachteten LOGO-Bildes. Wir stehen angesichts des Kaders der berühmten Skulptur unseres Erlösers von der Basilika in Limpias, Nord-Spanien. Der Schnitzer stellt Jesus in den letzten Stunden seines Sterbens auf dem Kreuz dar. Es geht um das wahrhafte Sterben des Sohnes Gottes und zugleich Menschen-Sohnes: des Sohnes des Urewigen Vaters im Himmel, aber ebenfalls des wahren Sohnes seiner jungfräulichen Mutter Maria. Es geschah auf dem Hügel Kalvaria-Golgota, als das ganze WELTALL binnen dieser drei Stunden des Sterbens des Gott-Menschen erstarrte. Der Kosmos war wegen dieses Ereignisses: 14. des Monates NIZAN, Jahr 28 (‘unserer Ära’) total erschüttert. Es hat sich dicht außerhalb der Mauern des damaligen Jerusalems, das „die Profeten tötet ...” (sieh: Mt 23,37) abgespielt. Jerusalem begastete damals – es war gerade die Pascha-Woche – zumindest eine Million Pilger aus der ganzen damaligen Welt (sieh genauer in Erklärungen unter den Bildern auf unserer Hauptseite: http://lp33.de/seite-lp33/p7_3l.htm#p7-3l8, ein weniger niedriger, ein zweites Bild: des Antlitzes selbst Jesu in seinem Sterben. Wir kopieren hier dieses Bild noch einmal – unterhalb, so dass man es näher betrachten kann).

Nach den sich wiederholenden Aussagen der Augenzeugen – werden die Augen der Skulptur Christi des Sterbenden von Limpias, ab und zu lebendig und rühren sich. Aufgrund der Beschreibung des Evangeliums u.a. des Hl. Lukas, des berufmäßigen Arztes, eines Griechen, der sehr auf die Hinsicht des Erbarmens und der Menschenwürde empfindsam war, wissen wir, dass Jesus – schaudererregend gefoltert – die ganze Zeit betete und ... vergab. Wer aber betet, der ... liebt zugleich:

Vater, vergib ihnen,
denn sie wissen nicht, was sie tun”
(Lk 23,34).

Johannes Paul II. schreibt in seinen Erwägungen in der Enzyklika vom Heiligen Geist:

„Der Gottessohn Jesus Christus – hat als Mensch – im inbrünstigen Gebet seines Leidens,
dem Heiligen Geist, der sein Menschsein schon voll und ganz durchdrungen hatte, gewährt,
dass er es in ein vollkommenes Opfer durch den Akt seines Todes als Brandopfer der Liebe am Kreuz umwandelt ...
– ... Der Heilige Geist hat in besonderer Weise bei dieser absoluten Selbst-Hingabe des Menschen-Sohnes mitgewirkt,
um das Leiden – in erlösende Liebe zu verwandeln” (DeV 40).

Jesus richtet seine Augen die ganze Zeit nach oben, zum Himmel. Er gibt sich dem Himmlischen Vater hin – als „Sühneopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere, sondern auch für die der ganzen Welt” (1 Joh 2,2).
– Detaillierte Untersuchungen am Turiner Tuch ließen 363 Risswunden aufzählen, die mit Peitschen mit drei Bleikugeln mit Stacheln zugefügt wurden. Es hat also 121 Schläge gegeben. Die Juden ließen nur 40 Hiebe zu (in Praxis waren es: 40–1=39. Sieh: Deut 25,3; 2 Kor 11,24).
– Andere Untersuchungen, die von drei Professoren in Augenwissenschaft unternommen wurden, haben erwiesen, dass ein Auge Jesu sehr wahrscheinlich mit einem Dorn durchstochen war ... (sieh von unserer Homepage: http://lp33.de/seite-lp33/p7_1c.htm#trt ).
Wie sollte Jesus imstande sein, in seinem Angenageltsein am Kreuz noch irgendetwas zu ... sehen?

Indessen der Hl. Johannes, der Augenzeuge der Kreuzigung Jesu war, schreibt:

„... Als Jesus die Mutter und den Jünger, den Er liebte, dastehen sah, sagte Er zur Mutter:
Frau, da ist dein Sohn!’.
Dann sagt Er zu dem Jünger: ‘Da ist deine Mutter’ ...” (Joh 19,26f.).

In seinem Sterben unter schaudererregenden Qualen denkt Jesus beständig nicht an sich: an seine Schmerzen-Folter. Wer ist unter unerträglichen Qualen imstande an irgendetwas anderes zu denken anstatt an seine Leiden?
– In seinen Vertrautheiten an die Hl. Faustyna bekennt Jesus:

„Die reine Liebe bringt der Seele die Kraft im Sterben selbst.
Als Ich am Kreuz im Sterben war, dachte Ich nicht an Mich, sondern an die armen Sünder und betete zum Vater für sie.
Ich will, dass auch deine letzten Augenblicke ganz ähnlich sind wie die Meinen am Kreuz” (TgF 324; Lk 23,34).

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Erklärung

Wir betrachten weiter das Bild der Skulptur Jesu-von-Limpias. Jesus bricht sich mit seinem ganzen SELBST zum Vater durch, der Ihn in dieser Stunde scheinbar verlassen hat opuści (sieh: Mt 27,46: „Eli, Eli, lema sebachtani? das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen”). Er opfert dem Vater, seinem „ABBÁ” (Mk 14,36) – sein ganzes Wesen: „... Den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit” seiner Gottes-Menschlichen PERSON – „zur Entsühnung für unsere Sünden – und die der ganzen Welt” (von der Koronka zur Barmherzigkeit Gottes: TgF 474ff.). Er VERTRAUT sich in der Gebärde seines letztlichen gleichsam: „.... gegen alle Hoffnung hat Er voll Hoffnung geglaubt” (Röm 4,18) den Händen dieses seines ABBÁ, der – wie es schien – Ihn nicht erhört (Hebr 5,7).

Indessen der Vater wird seinen Eingeborenen Sohn in seiner Auferstehung erhören. Er wird es beweisen, dass „... die Liebe des VATERS ... mächtiger ist als der Tod”, und selbst der Sohn Gottes wird „... unerschöpfliche Quelle des ERBARMENS: derselben Liebe, die in der weiteren Perspektive der Heilsgeschichte in der Kirche sich ständig mächtiger als die Sünde erweisen wird” (DiM 8).

Wir kehren vorläufig zur Sterbestunde des Sohnes Gottes zurück, der mit Nägeln an das Kreuz angenagelt ist:

„Es war schon um die sechste Stunde (= nach unserer Zeit: um 12.00 Uhr),
als eine Finsternis bis zur neunten Stunde über das ganze Land kam.
Die Sonne verlor ihren Schein (= es geht nicht um die Sonnenverdunkelung: es waren Tage des Vollmonds !) .
Der Vorhang im Tempel riss mitten entzwei.

Und Jesus rief mit lauter Stimme:
Vater, in Deine Hände lege Ich meinen Geist’ (= es sind Worte eines nächsten Gebetes vom: Ps 31,6).
Nach diesen Worten hauchte Er den Geist aus” (Lk 23,44ff.).

Lukas der Evangelist, Arzt und Grieche, ist mit der Tatsache verwundert: woher schöpfte Jesus die erstaunliche Kraft, um seine letzte Stimme auf LAUTE Art und Weise auszusagen:

„... ‘Es ist vollbracht’.
Und Er neigte das Haupt und gab den Geist auf” (Joh 19,30; Lk 23,46; Joh 17,4).

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„Zeuge für jene endgültige Bestimmun-gen, die der Mensch in Gott selbst hat” (ParatSemp 5)

Wir blicken fortwährend mit Glaubensbewegung. Vor uns ist Jesus Christus. Es ist der „Wahre-Gott-vom-Wahren-Gott” (Mess-Credo), „geboren – und NICHT geschaffen, eines Wesens mit dem Vater und dem Heiligen Geist.
Es wird hier zu Tode gefoltert:

„... der selige und alleinige Herrscher,
der König der Könige und Herr der Herren,
der allein Unsterblichkeit besitzt,
der in unzugänglichem Licht wohnt,
den kein Mensch gesehen hat noch zu sehen vermag ...” (1 Tim 6,15f.; Offb 19,16).

Es wird der Schöpfer des Weltalls und des Menschen getötet – durch das Geschöpf seiner besonderen Vorliebe: den Menschen. Dabei hat Er doch den Menschen als sein lebendiges „EBENBILD und Ähnlichkeit” erschaffen (sieh: Gen 1,26f.; Röm 8,29).
– Zu Tode zerschlagen (Jes 53,10; ebd., v. 3-12) wird Er allein deswegen, weil Er herabgekommen ist, den Menschen-in-Sünde, der mit ewiger Verdammung bedroht war, vom Rachen Dieses, der der BÖSE ist – Satan, des „Verführes und Mörders” (Joh 8,44; Offb 12,9), herauszureißen.
Indessen dieser BÖSE versteht den Menschen nicht nur nicht zu lieben, sondern umgekehrt – nach Worten des ersten Papstes, des Hl. Petrus des Apostols:

„Seid nüchtern und wachsam!
Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender LÖSWE
und sucht, wen er verschlingen kann.
Ihm widersteht fest im Glauben ...” (1 Petr 5,8).

Wir sammeln unseren Blick weiter am Angesicht Jesu, der hier – vom Thron des ... KREUZES, in dieser feierlichen Stunde der Weltalls-Geschichte den Neuen Bund – den BRÄUTLICHEN Bund, den unverwüstlichen, ewigen Bund – mit der Menschen-Familie eingeht. Die Menschenfamilie ist im Heiligen Geist in „JEMANDEN EINEN” (sieh: Gal 2, 28): seine Mystische Braut versammelt. Trotzdem sie immer wieder untreu ist, trotzdem sie die GOTT gelobene Liebe immer wieder verrät und vom Gottes BRÄUTIGAM-vom-Kreuz weggeht. Ins Unendliche experimentiert sie, einen Pakt-mit-Satan zu schließen, indem sie in ihrer jeden Sünde das bisherige Anvertrauen auf Gott zurückzieht, um den „arglistigen Kunststücken” (sieh: 2 Kor 11,3) „des Teufels” (zob. DeV 37) ihr volles Vertrauen zu schenken.

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Wir bemerken, dass das Bild des sterbenden Jesus auf der betrachteten LOGO-Grafik – in der erschütternden Passion seiner unbeugsam unmöglich sich je zurückziehenden Treue als Gottes-WAHRHEIT-TREUE zu seinem EINMAL dem Menschen: Mann und Frau gegebenem WORT:

Ich liebe Dich, Du Meine, Du Meine Braut: Kind meiner Vorliebe!
Ich biete Dir meine Liebe-für-immer dar,
und dass Ich Dich nicht verlasse – bis zum Tod.
Aber auch: Ich werde Deine gegenseitige Liebe zu mir niemals erpressen!
Du wirst die MEINE-für-immer dann, wenn Du den Dir angebotenen BUND der Kommunin in LEBEN-LIEBE
samt seinen Bedingungen – mit Deinem freien Willen ... annimmst”

mit einem goldenen Schein umwoben ist. Es istdie Strahlung der Barmherzigen Liebe Gottes. Diese ist „mächtiger als irgendwelches Übel, mächtiger als der Tod” (DiM 7y. 8). Wahrlich, der Sohn Gottes ist „NICHT dazu vom Himmel herabgekommen” (Joh 6,38; usw.), um die Menschen vom physischen Übel zu befreien: von Krankheiten, materieller Not, von Kataklismen u.dgl., sondern vom weitaus bedrohlicherem ‘Übel’, weil dem definitiven: dem ewigen Verlorengehen (Joh 3,16), das heißt von ewiger Verdammnis.

Jesus hat in seiner Verkündigung seinen menschlichen Brürdern und Schwestern niemals irgendwelches Versprechen vorgetäuscht, dass Er einen Paradies-auf-Erden schaffen wird, in dem es keinen Platz für Verzweiflung beziehungsweise Depression, von der man keinen Ausweg zu sehen bekommt, geben wird. Ganz im Gegenteil, Jesus hat den Schülern des Öfteren Misserfolg angesagt, Verfolgungen, und selbst den Tod um seines Namens willen. Die Ursacher des zugefügten Todes werden dabei die Überzeugung vertreten,sie würden gerade in solcher Weise Gott die Ehre erwiesen haben:

„Wenn sie Mich verfolgt haben,
werden sie auch euch verfolgen ...” (Joh 15,20).

„Das habe Ich zu euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt.
Sie werden euch aus den Synagogen ausstoßen.
Ja, es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet,
Gott damit einen heiligen Dienst zu erweisen glaubt.
Das werden sie tun, weil sie weder den Vater, noch Mich erkannt haben ...” (Joh 16,1ff.).

„Dann werden sie euch der Bedrängnis überliefern und euch töten
und ihr werdet von allen Völkern um meines Namens willen gehasst werden,
Dann werden viele zu Fall kommen und einander verraten und einander hassen.
Viele falsche Propheten werden auftreten und viele irreführen.
Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten.
Wer aber bis zum Ende durchhält, der wird gerettet” (Mt 24,9-13).

„... In der Welt seid ihr in Bedrängnis.
Aber habt Mut:
ICH habe die Welt besiegt” (Joh 16,33).

Gerade DIESER, der eben gekreuzigte Sohn Gottes und zugleich wahrhafter Sohn Mariens, wird von sich verkünden – als diesem, der in Kürze gekreuzigt werden wird:

„Ich aber werde, wenn Ich von der Erde erhöht bin,
alle an Mich ziehen.
Das sagte Er, um anzdeuten, auf welche Weise Er sterben werde” (Joh 12,32f.).

Wie auch:

„Himmel und Erde werden vergehen,
Meine Worte aber werden nicht vergehen” (Mt 24,35).

Im Erlösungstod Jesu Christi – des Sohnes Gottes und Menschen-Sohnes, kam das WORT GOTTES zur Erfüllung, das zugleich das VORHABEN und das erlösende, dringende Angebot des Dreieinigen dem Menschen zugute offenbart. Denn inmitten aller Wesen, die von Gott mit königlicher Gebärde und Reichlichkeit zum Dasein gerufen wurden, ist allein der Mensch: Mann und Frau – das einzige eigentlich beabsichtigte und gewollte Wesen. Alle anderen Geschöpfe werden von Gottes Seiten allein auf instrumentale Art und Weise ‘gewollt’ – als körnigliche Gabe der Schöpferhand für den Menschen und geräumiger ‘Auslauf’ für ihn, den einzig tatsächlich gewollten-beabsichtigten inmitten der übrigen Schöpfung. Wie gern hat diesen Gedanken Johannes Paul II. hervorgehoben, sooft er die Worte des Zweiten Vatikanischen Konzils anführte:

„... Der Mensch, der auf Erden das einzige Geschöpf ist,
das Gott um seiner Selbst willen gewollt hat (= um des Menschen willen),
kann sich selber nicht anders voll wieder finden, als nur
aufgrund der selbstlosen Hingabe seiner Selbst” (GS 24).

Gerade diesem Geschöpf seiner Vorliebe ist der Sohn Gottes gekommen, um ihm nach seinem Sündenfall – sein BLUT-und-WASSER anzubieten, die aus seiner vom Hauptmann durchbohrten Seite auf dem Kreuz hervorgesprudelt sind (Joh 19,34; sieh: TgF 299.1602). So ist die der Preis Gottes und zugleich die Gabe der Erlösung des Menschen. Jesus bietet diese Gabe ausnahmslos einem jeden der Erlösten, wobei Er dringend auf seine freiwillige Annahme wartet. Der Dreieinige, dessen ‘Delegat’ Jesus Christus ist, wird niemals je irgendwelcher Person (ob der Engel, ob der Menschen) den ihr einmal geschenkten freien Willen entziehen. Die Gabe der Erlösung kann angenommen werden, allerdings sie kann ebenfalls der Verachtung und Zurückweisung begegnen – zu untröstlichem Schmerz des Herzens des Erlösers und der ganzen Allerheiligsten Trintät.

Selbst der Erlöser hat aber noch einmal – über die Hl. Faustyna – von der Perspektive der 20 Jahrhunderte, den Erlösungsbedeutung jenes „Blutes-und-Wassers” erläutert.
– ‘Das WASSER’ dient zum Waschen. Hier geht es um die Reinigung des Gewissens vom Schmutz der Sünde, angefangen von der ... Erbsünde. So ist das Wasser der Heiligen TAUFE. So ist aber, der Reihe nach, der Durchgang durch das reinigende Sakrament des Tribunals der Barmherzigkeit, das heißt der Heiligen Beichte (sieh: TgF9.47.187). Denn hier werden „die Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht” (Offb 7,14).
– Dagegen das ‘BLUT’ Jesu – stellt das neue LEBEN dar. Ohne ‘Blut’ kann der Mensch nicht leben. Da aber die Person Jesu – GOTTES Person ist, kann der Erlöser gleichsam mit keinem anderen Leben beschenken, als nur mit ewigem Leben. Dies ist das Leben im Zustand der heiligmachenden Gnade, das Grundlage für das Wachstum des Menschen als Gottes Kindes darstellt, um einst im „Haus des Vaters (gefunden werden zu können), wo viele Wohnungen sind. Wäre es nicht so, hätte Ich es euch dann gesagt ...” (Joh 14,2).

Im Erlösungstod Christi auf dem Kreuz hat sich im wörtlichen Sinn das Erlösungs-Vorhaben Gottes des VATERS bestätigt, das Jesus selbst im Nachtgespräch mit Nikodemus enthüllt hat. Und zwar der Himmlische Vater hat seinen Eingeborenen Sohn der Menschen-Familie im wörtlichen Sinn „gegeben-dahingegeben”. Sein Sohn, die Zweite Person der Allerheiligsten Trinität, hat von Maria, seiner Jungfräulichen Mutter, außerdem die Menschen-Natur angenommen. So war die Grundbedingung, die den Weg öffnete, dass das Werk der Erlösung vollbracht werden kann.
– Als Menschen-Sohn unterzog sich Jesus der immerwährenden Führung vonseiten der Dritten Person Gottes. Er ist es, der Heilige GEIST, der es so weit gebracht hat, dass Jesus Christus „sich selbst kraft ewigen Geistes als makelloses Opfer Gott dargebracht hat, (das) unser Gewissen von toten Werken reinigen wird, damit wir dem Lebendigen Gott dienen” (Hebr 9,14). Erst so hat sich „bis zum Ende” das urewige Erlösungs-VORHABEN Gottes dem Menschen zugute erfüllt (Joh 13,1; 17,4; 19,30):

„Denn so sehr hat Gott (= der Vater) die Welt (= die Welt der Menschen) geliebt (Liebe-Gabe),
dass Er seinen Eingeborenen Sohn (= die Zweite Person der Trinität) dahingegeben hat (Liebe-Gabe),
damit jeder, der an Ihn (= den Sohn) glaubt (Ihm anvertraut, Ihm anhängt, Ihm vertraut auf Leben-Sterben-Tod),
nicht verloren gehe (im Tod der Sünde: Verdammnis. Erst das wäre Leiden-der-Leiden. Von SOLCHEM Leiden kam Jesus den Menschen zu befreien, wobei Er ihn um freiwillige Annahme der Gabe der Erlösung ... gleichsam erst ... bittet),
sondern ewiges Leben habe (= das definitive Gut des Geliebten: dank der Kraft des Heiligen Geistes, des Herrn und Belebenden)(Joh 3,16).

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Soll ich mich dem BÖSEN ...
gefangen geben

Du Liebes Kind Gottes! Vielleicht findest Du dich in Verworrenheit und bist in überaus schwierigen Stunden Deines Lebens versunken! Mögest Du aber zur Kenntnis nehmen: Verzweiflung und Depression kommt niemals von Gott. Zögere nicht sich entschieden von Diesem abzuschneiden, der der BÖSE ist: von Satan. Ohne diese Entscheidung zu bedauern – und es sofort zu tun. Markte mit Diesem nicht, der der BÖSE ist. Versuche nicht mit ihm einen Pakt zu schließen. Satan ist ungemein intelligent, nur dass er diese seine Intelligenz ausschließlich zum ÜBEL gebraucht. Als „Genius der Verdächtigungen” (DeV 37) und „Vater der Lüge und Mörder von Anfang an” (J 8,44) betört er und betrügt listig den Menschen, der ihm ... anvertraut. Er scheut keine Mühe, um das, was „böse-in-Augen-Gottes ist” – im Bewusstsein des Menschen als etwas Erwünschtes und würdigstes ‘GUT’ um-zu-deuten (Jes 5,20). Alles nur dazu, dass er den verführten Menschen – im zweiten Akt seiner hinterlistigen Taktik ... den Todesschlag zufügt. Solche Betätigungs-Methode praktiziert der BÖSE angefangen ab der Verführung der Ureltern im Paradies:

„...Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen (= sinnliche angenehme Erfahrung)
und lieblich anzusehen (= Sünde des Begehrens: geistiger Natur).
und dazu verlockte, klug zu werden (= die Macht über das Gut-Böse entscheiden zu können – Gott zum Trotz).
Sie nahm von seinen Früchten – und aß.
Sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß .
– Nun gingen beiden die Augen auf und sie erkannten: dass sie nackt waren! ...” (Gen 3,6f. – Es folgte sofort der Verlust der heiligmachenden Gnade: die Sünde wird zum Herunterreißen von ihnen des Glanzes der Glorie der Gnade Gottes. So ist die Nacktheit in Gottes Antlitz: freiwillige Herausweisung Gottes, der Liebe-Leben ist, von seinem Herzen-Gewissen. Der Mensch findet sich daselbst ‘auf Wunsch’ anseiten der ewigen Verdammnung: des Zustands des NICHT-Lebens und der NICHT-Liebe-für-immer, bei erhaltenem ewigen Leben: der ewigen Qual des Hasses).

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Erklärung

Der BÖSE wiegelt den Menschen auf, dass er Gott-die-Liebe-das-Leben als seinen persönlichen schlimmsten Feind ansieht (DeV 38). Die Versuchung vonseiten Satan beruht aber immer nur darauf, dass er den Menschen zur Sünde versucht, indem er ihn gegen Gott aufhetzt. Dagegen selbst die Sünde begeht nicht Satan, sondern der von ihm Versuchte, den er auf den Haken einer angenehmen Wahrnehmung und Sättigung der Begehrlichkeit fängt. Es sündigt nämlich jener leichtgläubige Mensch – zu seinem, Gott bewahre: definitiven ewigen ... Untergang.

Zögere nicht dich Jesus Christu zu anvertrauen, seinem Evangelium und den Geboten Gottes. Die Gebote sind Gabe Gottes-der-Liebe zum Menschen. Wisse es gut: es gibt keinen anderen Erlöser des Mensch, und einen anderen wird es auch niemals mehr geben, der den Menschen von der Bedrohung mit Verlust des ewigen Lebens befreien könnte, als nur diesen Jesus Christus: diesen Gekreuzigten – allerdings „zu unserer Rechtfertigung” Auferstandenen (Röm 4,25). Lass dich auf keine andere Weltanschauungen, beziehungsweise Ideologien, noch auf irgendwelche andere Religion versuchen!

Zur ‘Religion’ im eigentlichen Sinn dieses Wortes kann keine irgendwelche Ideologie werden, die vom Menschen ersonnen wäre. Der Erfinder einer neuen ‘Religion’ müsste zuerst irgendeine ‘Gottheit’ ersinnen, oder sie schlechterdings zuerst ‘erschaffen’ (so was wäre schon Absurdität im Prinzip selbst), wobei ihm offenbar ergeberisch Dieser ‘zu Hilfe’ gekommen wäre, der der BÖSE ist: Satan.
– Von ‘Religion’ im eigentlicher Bedeutung dieses Wortes wird es erst dann eine Rede geben können, wenn Gott selbst, der selbstverständlich unmöglich nicht geistiger Natur sein kann (Joh 4,24; 2 Kor 3,17) – sich dem Menschen persönlich zu offenbaren beginnt, wobei Er zugleich sein Erlösungs-Vorhaben ihm gegenüber offenbarte.

In solchem Sinn kann zur ‘Religion’ einzig diese inmitten aller ‘Religionen der Welt’ werden, in deren Rahmen Gott selbst sich dem Menschen offenbart (es bedeutete, als ob Gott dem Menschen gleichsam seinen eigenen ‘Personal-Ausweis’ anzusehen darreichen würde) und ihm das Geheimnis seines Vorhabens ihm gegenüber enthüllt. Er müsste dann aber zugleich die Echtheit seiner Offenbarung mit unrüttelbaren Zeichen bestätigen. Gerade so geschah es angefangen von der ‘ursprünglichen’ Offenbarung Gottes seiner Selbst im Paradies.

Wonach Gott seine Selbst-Offenbarung getreu fortsetzte, indem Er sein Selbst immer deutlicher zu kennen gab – immer in zuengster Verbundenheit mit der Menschen-Familie damit enthülltem seinem unwahrscheinlichen Vorhaben: dass Er selbst, persönlich, das Werk der Erlösung des in Sünde gefallenen Menschen unternehmen wird. In seinem Erbarmen hat Gott die Stunde bestimmt, wann Er persönlich auf die Erde herabstiegt und zu seiner Gottes Natur – eine zweite Natur: diese menschliche, annehmen wird, um als Gott-Mensch in seiner einen einzigen Gottes PERSON – in der Zeit sein urewiges Vorhaben dem Menschen, seinem lebendigen „EBENBILD” zugute zu verwirklichen. Und zwar Gott wird für den Menschen – als Gott-Mensch – einen höchstmöglichen, schwindelerregenden Preis auf die Schale legen: die Erlösung des Menschen erfolgt in Kraft des Göttlich-Menschlichen vergossenen Blutes des Sohnes Gottes am Kreuz (Mt 26,28; Lk 22,20; Ef 1,7; Kol 1,20; usw.). Dieses Vorhaben wurde zur Wirklichkeit, als die ‘Stunde’, die von Gott bestimmt war, geschlagen hat:

„... Als aber die Fülle der Zeit gekommen war,
sandte Gott (= der Vater) seinen Sohn (= die Zweite Person der Trinität),
der, von einer Frau geboren (= Annahme zur Gottes Natur – der zweiten Natur: dieser menschlichen: so war die Vorbedingung, dass das Werk der Erlösung in Gang gebracht werden könnte. Diese beiden Naturen hat der Heilige GEIST in der einzigen PERSON Jesu Christi vereint: in seiner PERSON, die ausschließlich Gottes Person gewesen war), ...
damit er die unter dem Gesetz Stehenden loskaufte (= unter dem zeitweiligen Bund Gottes mit Israel – in Erwartung auf den NEUEN BUND, der im Blut der Erlösung Jesu Christi geschlossen wurde),
und wir die Annahme an Kindes Statt empfingen.

Weil ihr aber Söhne seid,
sandte Gott (= der Vater) den GEIST seines Sohnes (= die DRITTE Person der Trinität) in unsere Herzen,
der ruft: ABBÁ, Vater !
Also bist du nicht mehr Knecht, sondern Sohn.
Wenn aber Sohn, dann auch Erbe durch Gott” (Ga 4,4-7).

Es besteht keine Chance, dass die Erlösung woanders gefunden werden kann außer und unabhängig von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Von Ihm schreibt Paulus, der Völkerapostel, der vor seiner unverhofften Bekehrung verschworener Verfolger gerade dieses Sohnes Gottes gewesen war. Allerdings es hat ihn die Gnade Gottes berührt – und er hat sie mit seinem ganzen SELBST angenommen:

„Ich lebe – doch nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir.
Soweit ich aber jetzt doch noch im Fleisch lebe,
lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes,
der mich geliebt und sich selbst für mich ausgeliefert hat.
Ich kann die Gnade Gottes nicht verwerfen ...” (Gal2,20f.).

Schade um irgendwelche Vortäuschung. Niemand ist Schöpfer seiner Selbst ! Niemand auch wird zum Erlöser seiner Selbst. Die Erlösung ist zu uns ... „umsonst” gekommen (Eph 2,4f.; Röm 5,8-11). Rettung für jeden Menschen ist allein der Gott-Mensch, Jesus Christus.

Aber auch: Er wird niemals irgendjemanden nötigen, dass er nach sich und die Forderungen des Evangeliums folgt. Jesus Christus wird sich unumwendbar immer an die Entscheidung des freien Willens vonseiten des Menschen berufen. Er wird niemals irgendetwas erpressen.
– Er bringt aber auch zum Bewusstsein, was das bedeutete, die Erlösung Gottes zurückzuweisen. Das kann in der ungemein klaren Aussage Jesu in seinem Dialog mit dem jungen Mann bemerkt werden:

„Es kam ein Mann zu Jesus und fragte:
Meister, was muss ich GUTES tun, um das ewige Leben zu gewinnen’?
Er antwortete: ‘Was fragst du Mich nach dem GUTEN?
Nur EINER ist ‘Der GUTE’.
WENN du aber das LEBEN erlangen WILLST, halte die Gebote’.
Darauf fragte er Ihn: ‘Welche’? Jesus antwortete:
‘Siehe da diese: Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen;
du sollst nicht stehlen; du sollst kein falsches Zeugnis ablegen; ehre Vater und Mutter,
und: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst
...’ ...” (Mt 19,16-19; Mk 10,17-22; Lk 18,18-23).

Jesus Christus wird nur mir aller Feinseligkeit seines Herzens vor jedem Menschen stehen bleiben und an die Tür seines Herzen anpochen. Er wird wachsam auf jedes Beben seines Herzens hinhören: ob dieser um so großen Preis – Seines Blutes am Kreuz Erlöste – die Tür seines Herzens aufschließt und die Bedingungen des ewigen Lebens anzunehmen mag (sieh: Offb 3,20; vgl. TgF 1728.1698.1160).
– Gerade daran knüpft der Hl. Johannes Paul II. in der Enzyklika über die Barmherzigkeit Gottes an:

„Gerade als der Gekreuzigte, ist Christus ... Derjenige,
der steht und an der Tür des Herzens eines JEDEN Menschen anklopft (Offb 3,20),
indem Er seine Freiheit NICHT verletzt,
sondern aus dieser menschlichen Freiheit die LIEBE auszulösen sucht,
die nicht nur Akt der Solidarität mit dem leidenden Menschen-Sohn wäre,
sondern auch irgendwie ‘Barmherzigkeit’, die von jedem von uns
dem Sohn des Ewigen Vaters erwiesen wird” (DiM 8).

Dieselbe Wirklichkeit hat auch schon so sehr eindeutig, zwar mi anderen Worten, der erste Papst, der Hl. Petrus, zum Ausdruck gebracht. Kurz nach den Ereignissen der Herabsendung des Heiligen Geistes wurde er vom Synedrium in Jerusalem verhaftet. Bei dem Verhör sprach Petrus mit ungemeiner Aussagekraft der Glaubensüberzeugung und im Anvertrauen auf die Macht des Wortes Gottes – zu den damaligen religiösen Machthabern, die gerade erst am Pilatus das Todesurteil gegen Jesus durch Kreuzigung erpresst haben:

„Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten! Wenn wir heute
wegen einer Wohltat an einem kranken Mann darüber vernommen werden, wodurch er geheilt wurde,
so sei euch allen und dem ganznen Volk Israel gesagt:
Durch den Namen Jesu Christi des Nazoräers – den ihr gekreuzigt habt,
den aber Gott von den Toten auferweckt hat –
durch seinen Namen und keinen anderen steht dieser Mann gesund vor euch.
Dieser ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde und der zum Eckstein geworden ist.
Denn kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben,
durch den wir gerettet werden können” (Apg 4,8-12).

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Welchen Weg
gilt es einzuschlagen

Du zusammengebrochens Kind Gottes – entscheide dich mit dem Akt deines freien Willen, WEM Du dich selbst (und deine Nächsten) zu anvertrauen vor hast:

in deinem Leben – diesem leichten oder schwierigen;
in deinem – einmal – Sterben, wenn dir niemand anderer die Hand darreicht, als nur Gottes Barmherzigkeit;
und in all dem, was ab dem Tod aufwärts beginnt: in Ewigkeit.

Ob Du nämlich – falls Du das ewige LEBEN erreichen WÜNSCHST-WILLST – dich mit deinem ganzen SELBST entscheidest, diesem Jesus Christus dein Anvertrauen zu schenken, dessen Ansicht die LOGO-Grafik der hiesigen Internet-Seite darstellt?

Es ist dieser Sohn Gottes und zugleich Menschen-Sohn: der Schöpfer, aber dazu auch noch dein – und eines jeden von uns – Erlöser. Er wurde zu Tode gefoltert, gedmütigt und bis zum Letztlichen in seiner nicht nur als Gottes-des-Schöpfers, sondern selbst dieser seinen rein menschlichen Würde geschändet (vgl. Hebr 12,2). Jesus Christus hat diese Erniedrigung seiner Selbst, wie auch das Ihm bereitete Leiden und den Tod angenommen – als Dir, mir, und jedem Menschen seitdem der Mensch am Anfang in der Welt erschienen ist bis zu diesem letzten vor dem Ende der Zeiten – angebotenen unendlichen Preis, um den jeder von uns das ewige Leben im „Haus des Vaters” (J 14,2) gewinnen kann.

Wie wird Deine ... Entscheidung sein? Wirst Du dich – allen Schwierigkeiten, Depressionen, Frustrationen, und selbst deinen Sünden – für die Dir mit aller Feinfühligkeit dieses sterbenden Sohnes Gottes angebotene Barmherzigkeit entscheiden, die nichts anderes so sehr wünscht, als Dich mit der – ewigen Glückseligkeit, im „Haus seines Vaters” zu beschenken, das Er mit dem Schlüssel seines Erlösungs-Kreuzes aufschließt?
– Oder auch möchtest Du eher von Deinem Erlöser-vom-Kreuz weggehen wollen, und betrügst dich mit den dir vom BÖSEN versprochenen Annehmlichkeiten hier auf Erden – um den Preis, dass Du die Erwartungen Gottes niedertrittst und dich den Angeboten Gottes zuwider betätigst, die Er dir mit aller Herzlichkeit in den Geboten Gottes vorgeschlagen hat?
– Das Finale solcher katastrofalen Entscheidung wäre das, was der Sohn Gottes in Worten gefasst hat:

„Tretet ein durch das enge Tor.
Denn weit ist das Tor und breit der Weg, der ins Verderben führt,
und viele sind es, die auf ihm hineingehen.
Aber eng ist das Tor und schmal der Weg, der ins Leben führt,
und wenige sind es, die ihn finden” (Mt 7,13f.).

Die Wahl nach dem ‘Plus’ oder dem ‘Minus’ gehört nicht zu Gott, und ganz bestimmt auch nicht selbst zu Satan, sondern ... allein zu Dir. Allen in Deinem zurzeitigen Leben erfahrenen Dramen zuwider.

Solltest Du noch immer wieder zögern, entscheidest Du dich vielleicht dafür, ein paar Worte zu schreiben und sie per Email übersenden – sollte es auch an die auf der PORTAL-Seite angedeutete Email-Adresse sein. Vielleicht findet sich für Dich ein Wort, das erquickt, Mut verleiht, gleichsam eines Gottes Balsams einwirkt, mit nicht täuschender Zuversicht erfüllt, die schmerzhaften Verwundungen vernarbt und sie heilt, die Vergebung Gottes im Sakrament der Versöhnung-Heiligen-Beichte erleichtert.
– Sollte es aber auch keinen anderen Ausweg geben, findest Du auf dem Email-Weg zweifellos zumindest ein herzhaftes Gebet in Deinen Anliegen und Übermittlung Deiner Fragen an Christus und Maria bei gefeierten Heiligen Messen des Priesters-Autors.

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Tarnów, 13.IX.2018.
Überarbeitung: 10.III.2019.



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Bild eines Kindes in Freudelächeln

1. GEWISSEN IN ZERRISSENHEIT: Betrachtung

REGENBOGEN am PORTAL-LOGO
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Bild: Das Kind freut sich mehr sehen zu bekommen

Betrachtung über den Inhalt der LOGO-Grafik
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Gesicht der Skulptur von Limpias
Das Gesicht Jesu von Limpias, Kader
Zeuge ... der endgültigen Bestimmungen
Soll ich mich dem BÖSEN ... gefangen geben?
Bild: die tödlich kranke Chiara Corbella spielt ihrem Kind zu seinem ersten Geburtstag
Welchen Weg gilt es einzuschlagen?

Bild: Blumenstrauß